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Die Qual der Wahl

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India

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Heute bin ich nun offiziell Mitglied und eine Fernstudierende *gg*

Mein Paket sollte bis Ende der Woche ankommen *freu* Hatte mich ja für das Abitur mit Englisch/Französisch angemeldet, aber von Freundinnen und im Internet hab ich gelesen, das Französisch um einiges schwieriger sein soll und tendierte dann zwischen Latein und Spanisch. Lateinisch war eigentlich immer mein Favorit, weil mich auch das Geschichtliche an der Sprache sehr reizt..habe meiner Studienberaterin dann ein E-Mail geschickt, ob ich das noch ändern kann und hab eine sehr liebe Mail zurück bekommen...

Von Spanisch rät sie mir ab, da der Lernlevel für Spanisch sehr hoch sein soll und man am besten schon Grundkenntnisse mitbringen sollte..nun die hab ich nicht *lol*

Dementsprechend wird es, denke ich wohl latein, auch wenn ich in Französisch reinschauen werde, wer weiß, vielleicht überrascht mich das ja doch noch :D


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8 Kommentare


Also, ich würde das jetzt nicht ohne weiteres sofort entscheiden, sondern wirklich erstmal warten bis alles da ist. Mag sein, dass du mit Latein gut zurecht kommst, könnte aber auch sein, dass dir Franz. ebenso liegt. Einfach entspannen und abwarten, was sich ergibt.

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Hallo India,

ich würde Französisch einfach probieren. Es ist eine sehr schöne Sprache (meiner Meinung nach). Einen Wechsel der Fremdsprache kannst Du auch noch während des Kurses vornehmen, wenn Dir diese absolut nicht liegen sollte.

Ich finde, dass der Sprachkurs ganz gut in die wesentlichen Grundlagen einführt.

Einen guten Start wünsche ich Dir.

Viele Grüsse

Zippy

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Hi India,

ich hatte während meiner Schulzeit Französisch (und kein Latein) und fand die Sprache a) sehr schön und B) garnicht so dramatisch. Man muss sich zwar dran gewöhnen, dass fast nichts so ausgesprochen wird, wie es geschrieben ist, aber auch dafür gibt es Regeln.

Latein widerum soll laut meinen Mitschülern wirklich sehr schwierig sein (6 Fälle ...) und einen sehr hohen Lernaufwand mit sich bringen (jaja - konjugiere mal das Verb XY). Wenn es einem aber liegt, dann ist das auch kein Problem.

Sprich, ich würde an Deiner Stelle erst mal "reinschnüffeln" ... Wenn Du die Entscheidung noch später treffen kannst, ist es doch toll :-)

Dir viel Glück und Erfolg und toitoitoi, dass die Unterlagen bald da sind und Du Deiner Motivation freien Lauf lassen kannst.

Lg

Danny

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Lieben dank euch...*gg*

Soviele verschiedene Meinung...Französisch/latein sind wirklich Fächer wo sich die Geister scheiden und jeder was anderes sagt..*gg*

Aber ja, ich werd mir alles anschauen und dann langsam entscheiden, was ich nehm....ja

LG India

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Meine two cents:

Französisch muss man sprechen, und dies bietet der Fernkurs kaum an (wenn ich mich recht erinnere, dann konnte man 2 oder 3 Kassetten mit gesprochenem einschicken. Latein ist eine tote Sprache ergo die Aussprache ist nicht soooo wichtig und in manchen Studienfächern ist Latein Voraussetzung.

Auf der anderen Seite ist Französisch bei international tätigen Firmen oder Regierungsbehörden (wie z.B. AA) gefragt und kann ein Ausschlusskriterium sein.

Die Aussprache hilft a) beim Lernen und B) musst Du Franz schriftlich oder mündlich nehmen. Nimmst Du es schriftlich kann es Dir passieren, dass Du in eine mündliche Prüfung "zitiert" wirst. Ich denke daher, dass es eine wichtige Entscheidung ist.

Wie wärs wenn Du einfach einen VHS Kurs (werden bei mir im Kreis auch vormittags angeboten) für Französisch besuchst, dann kannst Du die Sprache besser einschätzen und Du hast zumindest ein paar mal face-to-face mit jemandem in dieser Sprache gesprochen.

Eine andere Möglichkeit wäre, dass Du einen Muttersprachler suchst, der Dir im Tausch gegen Deutsch lernen Französisch bei bringt. (Ich mache dies derzeit mit Chinesisch so)

Viele Grüße

Inés

PS. Ich hatte auch Englisch/Französisch per Fernunterricht gelernt.

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Latein ist eine tote Sprache ergo die Aussprache ist nicht soooo wichtig und in manchen Studienfächern ist Latein Voraussetzung.

Also, auch wenn es bei Latein nicht auf die Aussprache ankommt möchte ich zumindest behaupten, dass das nicht bedeutet, man kann es besser im Fernunterricht lernen als eine andere Sprache. Ich denke, es kommt hier wesentlich auf den eigenen Lerntyp an.

Zum anderen ist es so, dass bereits seit Anfang/Mitte der 90er Jahre Latein immer weiter nach hinten gerückt ist. Es kommt gar nicht mehr so häufig vor, dass man Latein als Voraussetzung für ein bestimmtes Studienfach braucht, höchstens man möchte explizit Altphilologie studieren.

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@TomSon:

Es kommt gar nicht mehr so häufig vor, dass man Latein als Voraussetzung für ein bestimmtes Studienfach braucht, höchstens man möchte explizit Altphilologie studieren.

Kann ich so nicht bestätigen, bei Jura z.B. geht der Trend wieder dahin über, wieder ein sogenanntes kleines Latinum zu verlangen (Meine Schwester studiert Jura und musste ein kleines Latinum vorweisen).

Für jemanden der sprachlich nicht super begabt ist, ist Französisch per Fernunterricht zu erlernen (sehr) schwer. Ich kann dies aus eigener Erfahrung berichten.

Inés

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Das ist mir neu. In Medizin war es schon Anfang der 90er Jahre nicht mehr nötig, in den sprachwissenschaftlichen Studiengängen meiner Uni wurde es dann ca. 2002 abgeschafft. Sicherlich gibt es Unis, die ihre eigenen Zulassungsbeschränkungen haben. Aber ganz allgemein heißt das nicht, das überall für das Fach Jura Latein verlangt wird. Ich würde sogar behaupten wollen, dass die meisten Unis das nicht verlangen.

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      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!