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Weniger lernen = bessere Noten?

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MarcoNellessen

146 Aufrufe

Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag befürchtet, dass sich das Überfliegen der letzten drei Englisch SB in der Prüfung rächen würde... HAHA ! Ne 1,3 ist's geworden...

Leute wenn das so weiter geht dann bin ich überglücklich. :lol:

Noch eine Englisch und eine Psychologie Prüfung + Klausur und ich habe das erste Paket mehr oder weniger komplett durch geackert. Bei meiner Freundin fängt das nächste Semester nun auch wieder an, sodass sich mein Workload auch automatisch wieder steigern wird. Allerdings wirds im Mai auch wieder eng werden, da ich da allein an 8 Tagen über 3 Wochen verteilt beruflich in Deutschland unterwegs sein werde...

Ich hoffe nur, dass bei dem anstehenden erhöhten Workload auch das Niveau der Noten bleibt :thumbup:


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16 Kommentare


Gratz!

Hab ichs nicht im letzten Blogeintrag von dir geschrieben? *grins* Naja.. ich war übermütig, und hab paar tage nach dem Abschicken der 2. PA für Eng auch die 3. PA abgeschickt.. bei der zweiten wars ne 1,2 und bei der dritten ne 1,5. Trotzdem. Bin zufrieden; hier hat sich die Effizienz gezeigt :D Nun heißt es, für die Grdl Klausur lernen und Marketing anfangen.

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MarcoNellessen

Geschrieben

Meinst du ich kann die PA3 direkt anfordern? EnfB scheint ja dann echt intuitiv lösbar zu sein ;D

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Gute Noten trotz geringem Lernaufwand sprechen für

- eine gute Systematik beim Durcharbeiten von Aufgaben

- und/oder hoher Merkfähigkeit

- und/oder überbordender Intelligenz.

Oder einfach dafür, dass das gewählte Fach/Studium zu einfach ist und man gerne anspruchsvoller hätte einsteigen können....

(Ja, ich weiß, ich bin eine Spaßbremse, aber die Sache mit dem "Quälen" muss ich jetzt doch mal systematisch austesten! ;))

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Naja.. wenn man sich überlegt. Es ist ja nur Englisch auf dem Level 2 Niveau. Da ich auch einige Schuljahre Englisch hatte und sogar mehrere Englisch Lehrgänge ist so ein Ergebnis zu erwarten. Möchte nicht wissen, wie schwer LCCI Lvl 4 ist ^^.

@MarcoNellessen: Ich hab die 3. PA auch ein paar Tage später angefordert und gelöst. War nur unwesehntlich schlechter wie die 2. PA. Schaffst du.. ich glaube, wir wären froh, wenn jedes Modul zu schnell gehen würde. Das wird aber nicht so sein. Merke ich schon bei Marketing.

Grüße

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Glückwunsch Marco, wie es scheint schaffst du die ersten Module wirklich in der vorgegebenen Zeit. Kompliment!!

Zu der These von Frau Kanzler, dass das Studium eventuell zu einfach ist, ein klares Nein. Mir fällt Englisch auch sehr leicht, da ich es in Schule, Ausbildung und Beruf kontinuierlich genutzt habe bzw. immer noch nutze. Sicher könnte man an der Stelle über eine anspruchsvollere Gestaltung des Moduls nachdenken, aber dabei darf man nicht außer Acht lassen, dass viele Studierenden nicht diese Vorkenntnisse haben.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Mein erstes Posting war ja ein wenig albern gemeint, aber jetzt muss ich doch mal ernsthaft drauf eingehen.

Sie schreiben:

Zu der These von Frau Kanzler, dass das Studium eventuell zu einfach ist, ein klares Nein. Mir fällt Englisch auch sehr leicht, da ich es in Schule, Ausbildung und Beruf kontinuierlich genutzt habe bzw. immer noch nutze. Sicher könnte man an der Stelle über eine anspruchsvollere Gestaltung des Moduls nachdenken, aber dabei darf man nicht außer Acht lassen, dass viele Studierenden nicht diese Vorkenntnisse haben.

Studieninhalte und -anforderungen müssen sich doch nach vorher definierten Kriterien richten und nicht nach den Vorkenntnissen der Studierenden. Sonst haben Abschlüsse doch keine Aussagekraft mehr. Im Klartext: Wenn ein Studium/eine Weiterbildung einen gewissen Level in Englisch erwartet, dann muss man daran die Leistungen messen. Und nicht bespielsweise mit dem Schwierigkeitsgrad runter gehen, wenn man merkt, dass ein Teil der Teilnehmer sich schwer tut.

Ich bleibe also ganz ernsthaft dabei: Wenn auf Dauer wenig Arbeiten und Lernen zu überdurchschnittlichen Ergebnissen führt und man bei ehrlicher Selbsterforschung feststellt, dass man kein Genie ist, dann hat man eine Weiterbildung gewählt, die zu anspruchslos für einen ist.

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Naja, das geht auch meiner Meinung nach etwas zu weit. Das für Englisch nur Level 2 angesetzt wird, heißt ja nicht, dass die wirklich fachlichen Themen anspruchslos sind. Englisch fungiert im Studium ja nur als "Skill". Und ich bin auch der Meinung, dass man hier nur deshalb ohne Lernen durchkommt, weil man den ganzen Stoff schon in der Schule, Ausbildung etc hatte!

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Warum sollte das zu weit gehen. Der letzte Satz enthält ja die Lösung:

...dann hat man eine Weiterbildung gewählt, die zu anspruchslos für einen ist.

Bedenke ich den Verlauf meines Studiums habe ich persönlich meistens eher mit meiner Motivation, Konzentration, der Zeit oder externen Faktoren gekämpft aber nur sehr sehr selten damit, dass der Stoff zu schwierig war.

Klar hat man stets die Präferenz (vor allem eine so teuere Weiterbildung wie ein Studium) es nicht zu leicht aussehen zu lassen. Aber die guten Ergebnisse der Fernstudenten insbesondere hier in den Blogs kommen sicher nicht davon, dass hier nur Mitglieder des Mensa e.V. angemeldet sind.

Meine Beobachtung in 3 Jahren Fernstudium, im Studium selbst und hier in Foren und Blogs, scheint zu zeigen, dass man "nur" ausreichend motiviert und involviert sein muss, um mit relativ guten Ergebnissen abschliessen zu können.

In einer ehrlichen Selbstbetrachtung hätte ich für mich sicherlich noch 1-2 Schippen an Anspruch drauflegen können, für mich ist mein Studium eindeutig "zu leicht".

Allerdings ist das doch nichts negatives sondern vor allem ehrlich! Wird mich am Ende wirklich jemand fragen warum ich mit (toi toi toi) 1,X ein nebenberufliches Studium mit marginaler Regelzeitüberschreitung abgeschlossen habe und nicht lieber XYZ studiert habe um dann 2 Jahre länger zu brauchen und mit 2,X abzuschliessen?

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Ok, so kann man es natürlich auch betrachten. Mit "zu weit" meinte ich den Schluss vom Modul Englisch auf das gesamte Studium.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Man sollte ja auch nicht außer Acht lassen, dass lauter gute Abschlüsse in diversen Fernstudiengängen bei Arbeitgebern die "Preise versauen". Wenn alle gut sind, dann ist die individuelle gute Note nichts mehr wert.

Eine gute Leistung ist nur dann gut, wenn deutlich wird, dass sie schwer zu erreichen ist! von daher tun sich Anbieter auch keinen Gefallen, lauter gute und sehr gute Absolventen zu entlassen.

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Für meinen Studiengang kann ich glücklicherweise sagen, dass die Durchschnittsnoten sind, so wie man sie erwartet. Also gibt es auch noch (ausserhalb von Fernstudium-Infos) auch Fernstudenten, die öfter mal mit 3,x eine Klausur abschliessen :cool:

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MarcoNellessen

Geschrieben

Also ich sag auch, dass Englisch dann echt ganz klar zu einfach ist und man die Inhalte nicht anhand der Vorkenntnisse der Studenten festmachen sollte. Allerdings sind andere Inhalte durchaus anspruchsvoller.

Hier mal die Durchschnittsnoten:

ABWL P1 1,9

ABWL P2 2,0

ABWL K 2,9 (Durchfallquote 14%)

Apsy P1 2,2

Apsy P2 2,4

Apsy K 3,2 (Durchfallquote 15%)

EnfB P1 1,8

EnfB P2 1,7

EnfB P3 1,7 ...

Also Englisch scheint wirklich für fast alle zu einfach zu sein. Man muss ja auch ehrlich sein und zugeben, dass nach alter Prüfungsordnung die Prüfungen zu Hause geschrieben werden dürfen. Da sollte man annehmen, dass jeder eine 1,0 schafft. Allerdings sind die Prüfungen wesentlich schwieriger als die Präsenzklausuren, da bei den prüfungen wesentlich mehr Transferleistungen verlangt werden.

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Interessante Statements. Wie Kriii aber schon erwähnte, ist Englisch ein Skill-Modul. Das Hauptaugenmerk in dem Studiengang liegt aber auf BWL und Psychologie. Dass diese Module dann nicht mehr so "anspruchslos" sind, belegen vielleicht die gezeigten Durchschnittsnoten und Durchfallquoten. Ich würde die Ergebnisse in Englisch daher nicht überbewerten und schon gar nicht auf einen ganzen Studiengang schließen.

Wenn ich an ABWL denke, finde ich den Anspruch in dem Modul weitaus höher. Es werden nicht nur Inhalte vermittelt, die auswendig gelernt werden können/müssen. Es wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass dieses Wissen verstanden und angewendet werden kann. Und darauf kommt es doch letztlich an, oder? Zudem bitte ich zu bedenken, dass dieser Studiengang ziemlich neu ist. Wenn ich richtig liege, gab es hier noch keine Absolventen. Ich denke daher, dass man erst mittelfristig beurteilen kann, ob der Studiengang anspruchsvoll ist oder nicht. Wenn alle Studierenden am Ende mit 1,xx absolvieren, kann man darüber gerne noch mal diskutieren. Aber ich bin mir sicher, dass dies ähnlich wie bei BWL auch in diesem Studiengang nicht der Fall sein wird.

Wo man Kritik anwenden kann, ist die alte Prüfungsordnung, nach der Prüfungen, die von zu Hause aus erledigt werden, zu 50% in die Endnote einfließen. Auch wenn die Aufgaben es hierbei teilweise in sich haben, hat man natürlich alle Möglichkeiten, diese zu lösen und eine gute Note zu bekommen.

Dem wurde aber bereits entgegengewirkt, so dass nach neuer Prüfungsordnung nur noch Präsenzklausuren in die Bewertung eingehen. Ich denke, dass sich allein dadurch der Notenschnitt mittelfristig ändern wird.

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Ich komme mal auf den Titel zurück:

Bei mir ist die Gleichung "weniger Lernen = bessere Noten" mit der Zeit tatsächlich so geworden! Wie Frau Kanzler zwar wohl im Spass schreibt, war es wirklich so, dass mit dem Verlauf des Studiums die Effizienz quasi exponentiell zugenommen hat. Die letzten Klausuren waren zwei 1,0 und eine 1,3 - der Aufwand war im Rahmen. Für die 3 Klausuren habe ich zusammengenommen genauso viel gelernt wie in 2008 für eine!

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Also, ich hab halbspaßig gemeint und ich will auch niemandem seine Freude über eine gute Note wegreden. Ich hab halt manchmal eine lockere Zunge, die sich auch auf die Finger durchschlägt. Man darf sich auch gewaltig drüber freuen, dass man mal einfach gewaltiges Glück gehabt hat mit einer Arbeit. Aaaaber...

Ich finde, es hiflt ernorm, wenn man sich selbst gegenüber ehrlich bleibt. Dazu gehört dann auch eine realistische Einschätzung, woher die guten Leistungen kommen: Glück (ist ok, aber ein ganzes Berufsleben kann man sich nicht drauf verlassen), gute Merkfähigkeit (klasse, hat nicht jeder, kann man auch nur begrenzt lernen), hohe Intelligenz (prima, kann man nur neidlos anerkennen) oder verändertes Lernverhalten. Das halte ich im Grunde fast für das Beste. Denn da hat jeder Möglichkeiten, für seinen Leistungsanstieg etwas zu tun.

Von daher: Herzlichen Glückwunsch, wenn Sie verändertes Arbeits- und Lernverhalten als Ursache für gute Noten mit vertretbarem Aufwand identifiziert haben. Ist das noch opitmierbar?

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Von daher: Herzlichen Glückwunsch, wenn Sie verändertes Arbeits- und Lernverhalten als Ursache für gute Noten mit vertretbarem Aufwand identifiziert haben. Ist das noch opitmierbar?

Wäre es ;) wenn ich mich noch etwas mehr motivieren könnte ;) langsam kommt bei mir aber der Punkt, an welchem ich mir sagen "warum nicht abschicken? Hauptsache bestanden!" - und das gab es bisher nicht.

Eine Entschuldigung ist überhaupt nicht nötig - mir ist es lieber, jemand schreibt, wie ihm der "SChnabel" gewachsen ist, als Leute, die jedes Wort immer auf die Goldwaage legen.

@Marco: sry für das Zumüllen deines Blogbeitrags :blushing:

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link