Blog Fernstudienakademie

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Fernlehrgang SachbuchautorIn: Was ist ein "Karriere-Anspitzer"?

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Fernstudienakademie

77 Aufrufe

Der erste Lehrbrief ist jetzt bei 103 Seiten gelandet; mal schauen, wie viele Seiten der zweite Lehrbrief am Ende umfassen wird.

Bei dieser zweiten Lektion geht es vor allem um folgende Themen: Suche nach einem passenden (und markttauglichen!) Buchthema, Alleinstellungsmerkmale von Buch und Autor und die Definition der Zielgruppe, an die sich das spätere Buch richten soll.

Im Prinzip handelt es sich bei all diesen Lerninhalten also um „Marketing-Themen“: Nur Buchprojekte, die einzigartig sind und von Autoren geschrieben werden, die ebenfalls einzigartig sind, haben wirkliche Chancen darauf, dass ein Verlag sie zur Veröffentlichung annimmt.

Ich denke, für die späteren Teilnehmer geht’s dabei auch ans „Eingemachte“, wenn sie sich selbst (z.B. im Rahmen der Übungs- und Einsendeaufgaben) überlegen müssen, was denn nun das ganz Besondere an ihnen und ihrem Buch ist. Also: Selbstmarketing in Reinkultur!

Es wird wieder spannend – auch für mich als Lehrgangsautorin... ;)

Anne Oppermann

P.S: Zum Thema Selbstmarketing: Kennt Ihr den sog. „Elevator Pitch“, also ein kurzes Sätzchen, mit dem Ihr Euch und Eure Fähigkeiten z.B. während eines kurzen Gesprächs im Aufzug (daher der Name) präsentieren könnt? Ist ganz spannend, wenn man sich auch selbst einmal so ein kurzes Statement überlegen muss.

Mein erster (!) Versuch: Ich bin so etwas wie ein „Karriere-Anspitzer“.

Wenn’s gut geht, kommt dann die Frage: „Hä – was ist denn das?“ Dann kann ich los legen. ;)

Vielleicht habt Ihr ja auch mal Lust dazu, an einem solchen „Aufzugs-Satz“ zu feilen?


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25 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Wenn’s gut geht, kommt dann die Frage: „Hä – was ist denn das?“

Zumindest hat sich mir diese Frage gestellt, als ich die Überschrift des Blog-Beitrages in der Übersicht auf der Startseite gelesen habe - was mich dann tatsächlich dazu motiviert hat, gleich mal draufzuklicken.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Hi Markus

Also: primäres Ziel erreicht... ;) ;) ;)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich sage ja gerne, ich sei "rezeptfreier Coach für den Job", aber nach dem überaus positiven Feedback in diesem Bolg, wo es um meine Motivation für meine Berufswahl geht....

http://www.fernstudium-infos.de/blogs/chillie/4152-huerde.html

...denke ich darüber nach, ob ich nicht eher "Ich lass mich fürs Quälen bezahlen" sagen soll...... Gibt natürlich eine unglaubliche Erweiterung meines Angebotes!

:blushing:

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Hi Sabine

Pass mal auf, dass es Dir bei dieser Nische nicht wie "Quälix Magath" geht, der seine Jobs auch immer wieder ganz schnell los ist.

Aber da er gerne als "Feuerwehr-Mann" in besonders schlimmen Lagen geholt wird und dort oft (kurzfristig) was reißt, ist das ja u.U. doch ne ganz interessante Marktlücke.

Du willst ja mit Deinen Kunden nicht alt werden, sondern sie "schnell widda im Leben schicken", wie meine Omma seelig immer sagte. ;)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Bei den Honoraren, die der kriegt, gebe ich auch den Magath..... Wo also ist das Problem?????

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werkstattschreiber

Geschrieben

Nur Buchprojekte, die einzigartig sind und von Autoren geschrieben werden, die ebenfalls einzigartig sind,...

Hierzu fällt mir der Satz aus einem Kursheft ein: Es wurde schon alles geschrieben ~ aber nicht von jedem!

Über Deinen „Karriere-Anspitzer“-Satz

Kennt Ihr den sog. „Elevator Pitch“, also ein kurzes Sätzchen, mit dem Ihr Euch und Eure Fähigkeiten z.B. während eines kurzen Gesprächs im Aufzug (daher der Name) präsentieren könnt? Ist ganz spannend, wenn man sich auch selbst einmal so ein kurzes Statement überlegen muss.
muss ich eine Weile nachdenken, gerade jetzt, da ich mein Thema gefunden habe. Das trifft sich gut, denn ich muss es ja auch an anderer Stelle präsentieren. Mal sehen, was dabei herum kommt. Ich komme darauf zurück, wenn nicht gleich, dann später. ;)

P.S. Dein Blog ist wirklich sehr insprierend und motivierend! :thumbup:

Viele Grüße

werkstattschreiber

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Bei mir ist das ziemlich einfach ;) Ich muss mich nur als "Softwarepaketierer" vorstellen - da die meisten Leute keine Ahnung haben, was das ist, ist der Kontakt und die Nachfrage meist sicher.

Allerdings beschreibt das tatsächlich NUR meine Spezialisierung, meine kompletten Fähigkeiten kriege ich da nicht drin unter ;)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Engel, hängen Sie ein "Adventskalender" dran, da haben Sie dann 24 Fensterchen und hinter jedem ist eine neue Fähigkeit.!

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Werkstattschreiber

Daaaanke für die Blumen! :)

Vielleicht magst Du ja später mal berichten, was aus Deinen Elevator-Bemühungen geworden ist? Bin ja doch neugierig... ;)

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MarcoNellessen

Geschrieben

Auch bei mir hat der Titel gewirkt, dass ich mir den Beitrag angeschaut und vor allem auch weiter gelesen habe...

Allerdings grübel ich noch, wie ich mich denn in einem Satz beschreiben könnte?! Gar nicht sooo einfach...

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Hallo

Ich hab mir heute auch erst mal einen Moment Zeit genommen und gemeinsam mit meinem Mann ein Schnell-Brainstorming für dieses Sätzchen gemacht.

Vielleicht wollen Sie ja später mal berichten, welche Ideen Sie für sich entwickelt haben? Wie gesagt: Ich bin halt neugierig! ;)

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So ein schick ironisch knackiger Marketingspruch fällt mir leider nicht ein. Alles was mir in den Sinn kam ist: "Ich bin Problemlöser" ... wie unspektakulär! :blushing:

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Och nöööö, das können Sie besser. Und es passt auch nicht zu Ihnen! Viel zu langweilig!

Wie wäre es "Das Persil unter den Kundenbetreuern - keiner wäscht den Kunden schonender rein" Oder was in der Richtung? Ich weiß ja nicht, welches Waschmittel oder welchen Fleckenentferner Sie bevorzugen!

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Nach einem langen Tag Probleme-lösen war das eben das einzige ... lassen Sie mir eine Nacht kreativen Schlaf. Dann sehen wir weiter ;)

Ob ich nun einen Persilschein habe, muss ich mir noch überlegen. :confused:

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Markus Jung

Geschrieben

Muss wirklich immer als witzig, überraschend, unerwartet, unterhaltsam sein? - Da muss ich dann leider passen...

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Och Markus, für Dich würde ich "Ich biete Freizeitüberdrüssigen ein Forum" vorschlagen :cool:

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Markus Jung

Geschrieben

Danke, das werde ich bei nächster Gelegenheit mal auf die Praxistauglichkeit testen ;)

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Sieht man mal, für andere fällt mir deutlich leichter etwas ein ... wenn ich jetzt meine Fähigkeiten zu quälen (die eindeutig vorhanden sind... fragt man meine Mitarbeiter *g*) ausbaue, ist vllt. noch eine Karriere als Coach drin :D

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Markus

Ich denke schon, dass mit eher mit witzigen, unerwarteten und an sich schrägen Formulierungen den Effekt erzielt, dass das Gegenüber innehält, seine "Hä-Frage" stellt und Genaueres wissen will. So hat man einen ganz guten Aufhänger für ein weiteres Gespräch.

Noch ein Tipp, den ich irgenwo las: Man sollte (wie bei allen Marketing-Dingen) die Perspektive wechslen. Also eher nicht: Ich kann XY, ich biete XY, ich verkaufe XY. Sondern: Was hat mein Gegenüber u.U. von meinen Aktivitäten?

Und für Dich vielleicht: "Ich bin ein Fern-Wisser" ;-)))

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Markus Jung

Geschrieben

Also ich bin immer noch nicht richtig überzeugt. Vielleicht bin ich ja auch einfach ein zu sachlicher Mensch dazu - aber wenn sich mir jemand so vorstellt, kommt das je nachdem wie es rübergebracht wird auch schnell so bei mir an, dass sich da jemand wichtig tun oder das Gegenüber als "dumm" darstellen möchte, weil er damit erstmal nichts anfangen kann.

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Wie jedes Marketing hängt eben Selbstmarketing vom "Produkt" ab. Ein Kik-T-Shirt bewirbt man ja auch anders, als eine Mercedes S-Klasse :)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Markus

Ich verstehe Deine Bedenken!

Ich glaube, dass man bei so einem Sprüchlein schon überlegen muss, wo man ihn anbringt: Was in einer fröhlichen (Networking-) Runde o.k. ist, passt wohl eher nicht, wenn man gerade bei der mündlichen Prüfung sitzt. ;)

Wie immer beim Marketing: Es muss zur Zielgruppe passen.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Klar wird ein Mercedes anders beworben als ein T-Shirt von KiK. Aber nur mit anderen Bildern, anderen Worten, auf anderen Kanälen mit den interessanten Reichweiten in die jeweilige Kundengruppe und anderes Testimonials. Aber nicht weniger aggressiv. Und auch die Mercedeswerbung ist keinesfalls pupstrocken und/oder sachlich!!

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      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
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      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!