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Laune

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chillie

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Kennt Ihr das, wenn man seine eigene Laune nicht ausstehen kann?

Was für ein blödes Problem! Wenn mich eine andere Person nervt, nerve ich zurück, zücke einen ironischen Kommentar oder ignoriere sie einfach.

Wenn das mit einem selbst doch auch nur so einfach wäre. Wobei ... ich nerve mich ja bereit selbst. Das kann ich schon mal abhaken - leider kein Erfolg. Mich mit ironischen oder sarkastischen Kommentaren zu traktieren erzeugt im Umfeld sicherlich eher befremdliches Augenbrauen-lupfen. Bleibt noch das ignorieren... aber ... WIE um Himmels Willen ignoriert man sich selbst?

Somit sind die Versuche gescheitert. Ich könnte noch ergründen warum ich genervt bin. Eines kann ich vorausschicken, hier im Blog ist das ganze recht gut aufgehoben.

In der aktuellen Ausprägung bin ich ganz ehrlich genervt, weil ich lernen muss. Oder von mir aus auch lernen sollte. Ganz egal in welcher Ausprägung drücke ich es eben Guttenberg-like aus: "Man muss lernen!"

Leider hat "man" aber aktuell so gar keine Lust. Der gestrige Tag war nach anstrengenden Terminen und Autobahnhast nur noch für 10 Stunden Schlaf gut, der heutige Tag lockt mich aus anderen Gründen wieder nicht an den Schreibtisch.

Warum also das Gezeter? Weil ich auch nach mehr als 3 Jahren immer noch nicht einfach Fünfe gerade sein lassen kann und mich von der zu bearbeitenden Stoffmenge unter Druck gesetzt fühle. Weil ich denke "ich muss..."

Ich muss lernen, ich muss etwas lesen, ich muss dies und jenes... aber statt einzusehen, dass ich nichts muss sondern eher möchte, schreibe ich auch noch einen Blogeintrag darüber.

Kein Wunder, dass ich von mir gerade genervt bin ;)


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6 Kommentare


Der Eintrag hätte zurzeit in der Form auch von mir stammen können, ich weiß zumindest das im Moment mein Job das Problem ist..... bin da ganz bei dir.

Ich werde mich die nächsten Tage sportlich auspowern und am Wochenende mal was Besonderes machen um die Gedanken auf etwas Positives richten zu können und die Laune im Allgemeinen zu steigern. Vielleicht hilft dir sowas ja auch.

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1. Kopf hoch

2. Mach Dir nen Espresso

3. Lies nur kurz, was ich dazu sage ;)

Genau diese Lernlaune hatte ich die ersten Monate des Jahres. Die letzten paar Tage, ausgenommen die Zeit in welcher ich erkältet quer über die Couch gelegen habe, waren extrem studienorientiert.

Unterschied ist: die letzten Arbeitstage waren zwar auch gefüllt, aber nicht übermäßig stressig. Ich war abends relativ pünktlich zuhause, konnte eine Stunde Päuschen machen und mich dann in Projektarbeit und B-Aufgaben stürzen. Die letzte Aufgabe war auch so interessant, dass ich am WE (entgegen sonstiger Tradition) fast 11h mit Studieninhalten verbracht habe.

Es liegt also entweder am Stress auf der Arbeit oder am aktuellen Modulinhalt.

Deswegen: zurück zu 1.

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Immerhin habe ich jetzt - sagen wir aus Frustbewältigung - Urlaub gebucht. Der erste richtige seit 2 Jahren und - wie es sich für Eltern gehört - Hotel mit Halbpension (so etwas hatte ich noch nie!) ... ergo richtig Erholung für 7 (!) ganze (!!!) Tage :)

YEAH ... da kann mich mein Studium doch mal für ein paar Stunden kreuzweise (sorry) :cool:

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Markus Jung

Geschrieben

Kennt Ihr das, wenn man seine eigene Laune nicht ausstehen kann?

Ja, kenne ich. Aber immerhin bist Du noch recht schnell darauf gekommen, warum Deine Laune schlecht ist - bei mir dauert das mitunter länger, bis ich das ergründet habe.

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Oh ja, das kenn ich gerade nur zu gut! Bei mir liegts wohl auch an der Kombi Arbeit (die eigentlich nicht wirklich stressig ist, aber ich muss eben da sein) und Studium und wenig Zeit für mich selbst, um zu tun was ich will.

Ich studier ja erst etwas mehr als ein Jahr, aber irgendwie hab ich jetzt zum ersten Mal das Gefühl, keine Zeit zu haben, für das was ich machen will und ständig im Nacken das Gefühl zu haben "Du solltest aber lernen statt xy zu machen" *hmpf*

Und mein armer Bald-Mann muss dann unter meinen Launen leiden, die mich selbst nerven...

Urlaub klingt gut, wo gehts hin? *neugier*

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Wenn es einfach ganz große Müdigkeit ist nach einer langen Zeit der Anstrengung: Akzeptieren, dass es so ist, dass man älter wird und nicht unbegrenzt Energie hat, dass man einen Zwerg zuhause hat und die Gattin sich über ein paar Minuten ungeteilte Aufmerksamkeit auch freuen würde. Also ausruhen und ein paar Tage nach dem Bockprinzip leben.

Wenn es "nur" normale Müdigkeit ist und ein Teil des Stoffes einfach nur ankäst - dann auch nach dem Bockprinzip verfahren. Reinlesen und nur da hängen bleiben, was (im Augenblick!) wirklich interessiert. Texte zum Thema suchen oder empfehlen lassen, die hohen Unterhaltungswert haben. Akzeptieren, dass das phasenweise so ist und das lernen, was man in einer solchen Phase wirklich lernen will.

Sonst geht die ganze schöne Restenergie in den Kampf gegen den Schweinehund und nix bleibt übrig, noch nicht mal was fürs Bockprinzip. Und das wäre ja echt blöde!

So zu denken und zu handeln hat mir in Zeiten von Stress, Müdigkeit und totaler Genervtheit von mir, dem Leben, der Welt.... gut geholfen. Oder auch in einen Wettbewerb mit jemanden zu gehen. Ziel: Gewinner des Pokals als genervteste Person (oder ärmstes Schwein) des Fernstudenten-Universums!

:rolleyes:

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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.