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Die Wahl in Baden Württemberg und wie man als junger Mann darüber denkt ...

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2m02cmMann

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Hallo zusammen,

nun ist es so weit, in Baden Württemberg wird gewählt .. :confused:

Was soll man dazu sagen ??

Ich, als junger Mann, Familienvater, Neustudent, schaut sich das ganze Große an

und stellt fest, dass er im Großen und Ganzen keine Ahnung hat, wen er denn an diesem WE wählen sollte ...

Ich schaue mir die politischen Programme an, sehe viele Berichte in den Medien,

hin und wieder einen Bericht Online, den man versucht zu verstehen, um dann festzustellen,

dass ich, wenn ich auf mein Gewissen höre, keiner Partei meine Stimme geben möchte.

Ich stehe also in der Zwickmühle, wie es vielleicht auch vielen Jungen aber auch älteren Wählern geht, die nicht mehr wissen, was sie glauben sollen.

Da wird in Talkshows Disskutier, Debattiert, Wahlprogramme werden verteidigt,

man verspricht, vieles Besser zu machen und dem Bürger wachsen nur noch graue Haare.

Wenn ich mir so anschaue, was Innenpolitisch sowie Außenpolitisch passiert,

kann ich leider nur noch den Kopf schütteln und mich fragen,

was denn hier mit einem schönen Land wie Deutschland den so gemacht wird.

Die Katastrophe in Japan, die viel Leid in das Land gebracht hat, ist Auslöser für ein "Programm", das so in keinster Form angeschmissen worden wäre, wenn nicht die Wahlen bevor stehen ...

In Deutschland werden Reaktoren abgeschalten, weil man der Meinung ist, dies wäre Politisch nicht anders zu tragen ...

Die Disskussion um Libyen, und ob sich die Deutschen Soldaten daran beteiligen,

ist in aller Munde ... Deutschland zahlt einen Teil und beteiligt sich zusätzlich im Bereich der Aufklärung in Afganistan ...

Die Situation in Deutschland spitzt sich immer weiter zu, da in der Bildungspolitik,

in der Familienpolitik, aber auch in der Steuerfrage immer wieder Meldungen kommen, die einen Verzweifeln lassen ...

Der Bürger wird mit E10 Treibstoff konfrontiert, bei dem sich keiner Gedanken gemacht hat, ob er überhaupt Konform geht mit den Fahrzeugen, die in Deutschland angemeldet sind und weisen an, dass diese Sorte benutzt werden muss ... und Keiner damit gerechnet hat, was dieser Treibstoff den für Ausmaße annimmt und wie er von den Deutschen Boykottiert wird ...

Der Bürger sieht diese Dinge, Schüttelt mit dem Kopf und fragt sich, ob er in einer Irrenanstalt nicht besser aufgehoben wäre ...

Ich stelle mir die Frage, ob ich denn zur Wahl gehe, und einfach einen Strich quer über den Wahlzettel gebe,

um meine Stimme als Ungültig zu erklären ...

We will see ....

Gruß 2m02cm-Mann


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5 Kommentare


Hi du,

ich kann das durchaus nachvollziehen. Was ich wichtig finde ist: Überhaupt zu gehen. Selbst wenn mann seinen Zettel nur durchstreicht!

Dir viel Erfolg heute.

Gruß

PS: war heute früh um 08.30 direkt bei uns im Wahlzentrum.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

So irre das Leben und das Wählerleben manchmal ist - nicht hingehen oder eine ungültige Stimme abzugeben ist keine Alternative und keine Rückkehr zum Nicht-irre-Sein.

Denn damit überlässt man das Feld denjenigen, die noch irrer sind!

Sabine Kanzler, auch auf dem Weg zur Wahl

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Hi Sabine,

da magst du recht geben. Aber wie gesagt nicht wählen ist in meinen Augen schlimmer wie durchstreichen. Damit hat man seine "Wahl" auch zum Audruck gebraccht. Mit nichts zufrieden zu sein.

Gruß

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Die Stimme wird nicht gezählt, egal, ob ich nicht hingehe oder ob ich durchstreiche. Durchstreichen ist eher fürs eigene Ego, als das es wirklich Wirkung zeigt. Und wenn ich so die Ergebnisse anschaue, dann ist doch einiges in Bewegung, nicht? Das sind deutliche Signale, ganz egal, ob man nun für oder gegen einen Richtungswechsel in den beiden Bundesländern ist.

Mit nichts zufrieden zu sein bedeutet im Grunde, auswandern zu müssen. Dahin, wo sie einen "nehmen". Grenzenlose Freiheit zu gehen, wohin man will, hat man nur in der EU. Alle anderen Länder haben mehr oder minder starke Schranken gesetzt. Ich vermute mal, auch woanders wird man nicht mit allem zufrieden sein. Vermutlich wird sogar der Blick aus der Entfernung aufs eigene Land duldsamer. Weil woanders auch nicht das Paradies auf Erden ist, Politiker ihre Haken und Ösen haben und die Sozialsysteme in aller Regel dürftiger ausgebildet sind als in Deutschland.

Dann hätte man den Job zu schauen, wo man denn zufrieden sein könnte. Oder sich hier zu engagieren.

Sabine Kanzler

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Naja, ohne jetzt hier eine Diskussion anfangen zu wollen:

Für jede Stimme gibt es (soweit ich informiert bin) 5,-- Euro für die Parteikasse.

Alle die nicht wählen waren, da werden die 5,-- Euro unter den Parteien aufgeteilt (also auch welche ich gar nicht mag). Wenn ich den Wahlzettel durchstreiche fließen die 5,-- Euro zurück und werden nicht "ausgegeben". So hab ich es mal gelernt. Also macht es in meinen Augen schon Sinn.

Gut ich geben zu, mit "nichts zufrieden zu sein" ist zu krass ausgedrückt. Man könnte es auch anders formulieren: Man ist mit keiner Partei 100% zufrieden und kann sich nicht entscheiden. Oder man möchte 2 Parteien wählen und kann sich nicht entscheiden.

Bei der Wahl war es für mich z.B. klar. Ich habe mich vor der ganzen Krise auseinander gesetzt und weiß auch, was mich belastet. Dennoch bin ich manchmal auch so, dass ich sage, die Politik an sich ist für mich zu weit weg.

Auswandern bedeutet nicht, dass es woanders besser sein muss. Wenn ich mit dem was ist nicht zufrieden bin, habe ich auch die Möglichkeit hier im Land etwas zu ändern. Aber eine Wahl spiegelt in meinen Augen immer der jetzige Zeitpunkt mit einer Sicht in die Zukunft wieder. Wie im Job auch (Jetzt bin ich gerade unglücklich, ich kann aber auch hier was ändern).

Mag sein, dass meine Gedanken anders sind, wie andere. Dennoch merke ich bei den Diskussionen im Freundeskreis und durch den Blogeintrag, dass Politik für viele nicht eine klare Linie ist und zu sein scheint.

Es heßt nicht, dass wenn etwas in Bewegung ist, man damit übereinstimmt (unabhängig ob das so ist). So sehe ich z.B. auch die Atomstreitdiskussion kritisch. Ich bin z.B. gegen Atomstrom und habe mich auch beim Anbieter dagegen entschieden und das obwohl ich mehr zahle. Ich empfinde jetzt aber kein Verlangen demonstrieren zu müssen. Ich habe hier eine andere Sichtweise. Wenn nun alle Ihr Stromverhalten überdenken (würden), würde sich auch etwas tun.

Just my 2 cents.

Rita

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