Meine Fernstudien an der WBH

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    424
  • Kommentare
    2.431
  • Aufrufe
    12.021

Tomate

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Engel912

51 Aufrufe

Ja, schon wieder ich - soviele Blogeinträge habe ich schon lange nicht mehr hintereinander verfasst :blink:

Vorhin habe ich - nachdem ich nach einem arbeitstechnischen Kurztripp wieder nach Hause gekommen bin - mein Email-Postfach durchstöbert und musste feststellen: 16 unbeantwortete Mails, davon 5 geschäftliche und 11 private.

Ich fühle mich schon richtig schlecht, weil ich teilweise seit einer Woche nicht geantwortet habe. Ich bin seit dem Studium eine richtig treulose, vergessliche Tomate geworden - die Art von Typ, den ich selbst nicht leiden kann. Ich habe das Gefühl, nach außen zu senden, dass ich mich nur noch für mich und mein Studium interessiere.

Dabei werden z.B. liebe Freunde von mir im Sommer heiraten und ich wollte eigentlich unterstützen <-> gleichzeitig steht die Bachelorarbeit an ...

Meine Mutter hat 20 Fragen zu ihrem PC <-> 4h Telefonsupport?

und so weiter ...

Geht es euch auch manchmal so? Also dass so ein tomatiges Gefühl habt?

Meistens geht wenigstens das Gefühl recht schnell wieder weg - aber der Grund dafür bleibt, noch ungefähr ein halbes Jahr. Ich hoffe nur, dass die Freunde und die Familie auch so lange noch bleiben :ohmy:


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


9 Kommentare


Vielleicht beruhigt es dich: mir gehts genauso. Meiner Mutter wollte ich schon länger bei der Steuer helfen, diversen Freunden hatte ich schon einen Besuch zugesagt, aber das auch schon vor ein paar Monaten etc. etc.. Das macht einem manchmal schon ein schlechtes Gewissen.....

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Ulrike Oertel

Geschrieben

Ich denke mal, die Freunde und die Familie verzeihen das "einseitige" Verhalten sicherlich - ein Ende ist ja in der Regel absehbar.

Ist es nicht eher so, dass du selbst gern mal wieder mehr Zeit hättest - für dich, deine Freunde, die Familie? Aber nicht nur, weil du glaubst, sie fordern das ein, sondern weil Entspannung, Spaß, Zuwendung bei einem aufreibenden Studium, verbunden mit Job, einfach auf der Strecke bleiben und das stresst und zermürbt.

Also, nicht Freunde und Familie sind die Opfer, sondern du selbst. Aber wenn das Studium geschafft ist, kannst du dich richtig befreit dem Schönen und Guten widmen und das um so mehr genießen. Und darüber freuen sich dann auch die Freunde und Verwandten, für dich und mit dir.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Das ist bei mir nicht ganz so schlimm. Wir treffen uns seit über 8 Jahren jeden Dienstag zum Stammtisch (klar kommt mal was dazwischen). Da kommen mal mehr und mal weniger aber jeder weiss, wo die anderen am Dienstag abend zu finden sind.

Das ist auch so eine Sache die ich mir durch das Studium nicht nehmen lassen will.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Ist es nicht eher so, dass du selbst gern mal wieder mehr Zeit hättest - für dich, deine Freunde, die Familie? Aber nicht nur, weil du glaubst, sie fordern das ein, sondern weil Entspannung, Spaß, Zuwendung bei einem aufreibenden Studium, verbunden mit Job, einfach auf der Strecke bleiben und das stresst und zermürbt.

Ich denke - wenn man es mal nüchtern betrachtet, ohne dieses üble schlechte Gewissen - dass Du damit absolut recht hast.

Ich kann mich halt tatsächlich manchmal selbst nicht leiden, weil so viel auf der Strecke bleibt, um das ich mich gerne kümmern würde. ob das nun Freunde/Verwandte sind - oder einfach die alten Hobbies, die auf Eis liegen (wie das Musizieren - was mir unheimlich fehlt)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Weist was das Shlimme sein könnte? Du bist fertig und kannst mit der freien Zeit nix mehr anfangen weil du dich nach 3-4 Jahren davon entwöhnt hast ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erzähl doch sowas nicht :blink:

Am Ende gehts mir dann wie Markus hier - ich baue ne Website als Art Entwöhnungszentrum für Fernstudiengeschädigte und -süchtige?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Am Ende gehts mir dann wie Markus hier - ich baue ne Website als Art Entwöhnungszentrum für Fernstudiengeschädigte und -süchtige?

du meinst, das ganze hier ist nur eine Art Methadon für einen Ex-Fernstudenten??? :confused::ohmy::)

aber ich kenn dein Problem.....man hat irgendwann den Eindruck, dass das ganze Leben nur aus dem Fernstudium existiert.....und dass sich die eigenen Gedanken um Dinge drehen, die einen Großteil des Umfeldes nicht interessiert

wenn man sich mehr um Hobbies/Freunde/Familie kümmert, hat man schlechtes Gewissen, weil man nicht lernt. Und wenn man lernt, hat man schlechtes Gewissen, weil man sich nicht um Familie/Freunde/Hobbies kümmert :sneaky2:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
HannoverKathrin

Geschrieben

Was ist denn jetzt noch ein halbes Jahr? Solange wird ja wohl jeder noch auf dich und deine komplette Freizeit warten können.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • FeThe
      Von FeThe in SRH Riedlingen: Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) 5
      Es waren verrückte zwei Monate. Eine einzige Begegnung im Supermarkt (kitschig wie im Hollywood-Film) kann plötzlich alles durcheinander bringen. Und dann wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie viel Zeit das Fernstudium doch kostet.
       
      Irgendwie konnte ich mir die Zeit in den ersten Semestern gut organisieren. Das lag einfach daran, dass ich mich kaum nach jemandem richten musste. Der Arbeitgeber ist flexibel, ich bin in keinem Verein aktiv, der mir feste Termine vorschreibt, meine Familie wohnt so weit weg, dass ich den Kontakt häufig nur per Telefon pflege und auch meine Freunde nehmen so viel Rücksicht, dass sie mir bei Hausarbeiten und Klausurvorbereitung in keinster Weise „im Weg stehen". So war es kein Problem die Abende der Woche mal beim Sport oder mal vor der Studienbriefen zu verbringen. Ich kam gut durch und konnte meine selbst gesteckten Ziele einhalten.
       
      Doch dann kam der (zugegeben positive) Windstoß, der mein Kartenhaus-Zeitkonstrukt zusammenbrechen ließ. Plötzlich war da ein neuer Mensch mit dem man gern Zeit verbringen und ihn in den Alltag integrieren möchte. Und dann fällt auf, dass dafür im Fernstudien-Konstrukt gar kein richtiger Platz ist. Alle Wochentage waren mit Arbeit bis zum frühen Abend und mit Sport und Studium am Abend reserviert. Die Tage am Wochenende am Vormittag mit Studium, ab Nachmittag mit Freunden und Unternehmungen.
       
      In der Euphorie musste das Fernstudium in den letzten Wochen dann ganz hinten anstehen. Auf Dauer kann das nicht funktionieren, weshalb das Kartenhaus gerade neu zusammengesetzt wird. Mein Respekt vor denen, die neben sich selbst und ihrer Motivation noch den Partner, Kinder und den vielleicht nicht ganz so flexiblen Arbeitgeber organiseren müssen, ist gehörig gewachsen.
       
      Und mein Stolz darauf, hoffentlich im nächsten Jahr das Fernstudium abzuschließen, wird sicher auch nicht weniger werden
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Nanu, was ist das? Der Mount Everest vielleicht?
      Nein, es sind über 300 Seiten Statistik-Skripte aus MM1, die mir (inklusive die dazugehörigen Onlinevorlesungen) noch fehlen - bis Ende Januar. Nun ja, theoretisch würde bis Ende Februar ja ausreichen, denn die Klausur ist erst am 3.März. Aber daraus wird nichts, weil ich diesen Zeitraum für die Hausarbeit aus MM2 brauche. Als Vollzeit-Studi hat man ja gerade mal 3 Wochen Zeit, diese zu bewältigen  In 2 Wochen ist auch noch die dazugehörige Präsenzphase zur Hausarbeit vor Ort in Hagen. Glücklicherweise ist Hagen ja nur 1 Stunde Zugfahrt von hier entfernt - dennoch gibt es zum Teil nur mysteriöse Verbindungen dorthin. Teilweise habe ich schon überlegt, dort ein Hotel zu buchen, aber nee, ich mag nicht. 

      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
      Trotzdem ist da wieder dieses blöde Gefühl der Unvollständigkeit, des Zeitdrucks und des ganzen Oh-nein-ich-schaffs-nichts!. Wenigstens schweigt das schlechte Gewissen, denn ich kann wirklich behaupten, an jeder freien Minute dran zu sitzen.
      Muss man jetzt durch.  
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker