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Fernlehrgang SachbuchautorIn: Für welches Thema "stehe" ich?

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Fernstudienakademie

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Im nächsten Kapitel geht’s für die Teilnehmer – mal wieder – ans Eingemachte! Sie müssen sich damit beschäftigen, welche Merkmale sie als Autor unverwechselbar machen, was also (in der Marketingfachsprache) ihr „Alleinstellungsmerkmal“ gegenüber etwaigen Autorenkollegen ist.

Aus Marketing-Sicht ist es wünschenswert, dass die späteren Autoren ihr Thema geradezu „verkörpern“, dass man ihnen also abnimmt, dass sie für das jeweilige Thema der absolute Fachmann bzw. die absolute Fachfrau sind.

Ein Beispiel: Wer ein Sachbuch zum Thema „Judo-Training für Kleinkinder“ auf den Markt bringen will, sollte also unbedingt auch selbst solche Trainings seit längerer Zeit anbieten. Sonst werden ihm weder die Verlage noch die späteren Leser Glauben schenken, dass er sich wirklich mit dieser Materie auskennt.

Dabei ist es ganz spannend, sich einmal anzuschauen, welche Autoren denn eigentlich für „ihr“ Thema in ganz besonderer Weise „stehen“. Mir sind auf die Schnelle folgende Autorenpersönlichkeiten und Themen eingefallen:

  • Lothar Seiwert: Zeitmanagement
  • Sabine Asgodom: Work-Life-Balance
  • Annette Schwindt: Facebook
  • Jürgen Hesse, Hans Christian Schrader: Bewerbungstraining
  • Annette Kast-Zahn: Schlafprogramme für kleine Kinder
  • Samy Molcho: Pantomime

Ich finde nun nicht, dass alle diese Autoren die wirklich „besten“ Bücher zu den entsprechenden Themen verfasst haben, die es auf dem Markt gibt. Aber sie „stehen“ dennoch in ganz besonderer Weise für ihr Thema.

Ein Newcomer kann nicht aus dem Stand heraus und mit nur einem einzigen Werk zu einer richtig bekannten Autorenpersönlichkeit werden. Dazu braucht es schon das ein oder andere Nachfolgerbuch, das vom Publikum ebenfalls positiv aufgenommen wird.

Aber man sollte sich am besten schon zu Beginn der Autorenkarriere ein paar Gedanken darüber machen, welches Buchthema denn am besten zum eigenen Profil passt, für welches Thema (bzw. für welche Themen-Aspekte) man also in ganz besonderem Maße „steht“.

Habt Ihr noch weitere (Lieblings-) Autoren (im Sachbuchbereich), die ihr Thema in besonderer Weise „verkörpern“?

Anne Oppermann

P.S: Gestern habe übrigens ich zur Abwechslung mal meine Fähigkeiten als Belletristik-Schreibcoach ausprobiert: Mein Sohn muss für die Schule ein Märchen „dichten“. Der Anfang sieht jetzt schon ganz vielversprechend aus – wir arbeiten natürlich weiter dran, getreu dem Motto der Fernstudienakademie „Schritt für Schritt zu Ihren Zielen“. ;)


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14 Kommentare


Mein Sohn muss für die Schule ein Märchen „dichten“. Der Anfang sieht jetzt schon ganz vielversprechend aus

Also "es war einmal..." reicht wohl kaum aus ;)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Nee, dann kam noch mehr. ;)

Wir haben erst mal einen Plan gemacht, was überhaupt in seinem Märchen passieren soll, also den "Konflikt" herausgearbeitet.

Die erste Seite fertiger Text steht auch schon ....

Wir bleiben dran ;)

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Annja Weinberger: Marketing für kleine Unternehmen :-)) Erst zwei Bücher geschrieben (Flyer / CI), aber ich arbeite am Experten-Status :-)

Die Zeit und Energie, die man in ein Buch steckt, vor allem in das Erstlingswerk, ist immens. Deshalb rate ich jedem, der nicht nur aus reiner Freude Autor werden will auch dazu, "sich Gedanken darüber zu machen, welches Buchthema denn am besten zum eigenen Profil passt ..."

Dann lässt sich das Buchthema später auch in anderer Form verwerten. Zum Beispiel, indem man Vorträge und Präsenz-Seminare oder Web-Workshops dazu gibt. Dann rentiert sich irgendwann auch die investierte Zeit und Mühe.

Manchmal kommt man aber auch wie die Jungfrau zum Kinde. Ich muß zugeben, dass das Flyer-Thema an mich herangetragen wurde, als ich zwar Flyer-Seminare gab aber noch nicht ausschließlich auf meine heutige Kernzielgruppe kleine Unternehmen (1-50 Personen) spezialisiert war. Aber das kam ja dann ...

Ich wünsche jedem, der ein Buchprojekt anpackt viel Spaß und gute Ernte (die zum Teil erst nach Jahren kommt)!

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Hallo Frau Weinberger

Den Expertenstatus haben Sie ja schon... ;)

Mal im Ernst: Ich denke, so ein Expertenstatus kann sich auch im Laufe eines Autorenlebens durchaus wandeln und entwickeln, aber die eigenen Buch-Themen sollten schon irgendetwas mit einander zu tun haben. Bei Ihnen ist ja "thematische Klammer" inzwischen KMUs.

Das klappt ja prima und Sie haben aus Ihrer Webseite, Ihrem Blog, Ihrer Xing- und Facebook-Präsenz, Ihren Workshops und nicht zuletzt aus Ihren Büchern ein "Gesamtpaket" geschnürt, das vielleicht so lauten könnte: "Frau Weinberger ist doch diejenige, die die KMUs auf die Erfolgsspur setzt." ;)

Wenn Sie nun aber anfingen, Bestimmungsbücher für in Westeuropa beheimatete Singvögel oder Ratgeber für Motorrad-Schrauber zu verfassen, würde das Ihrem bisehrigen Expertenstatus wohl nicht gerade nützen. ;)

Ihre Tipps zum "Weiterverarbeiten" der Buchinhalte in Form von Workshops und Co wird natürlich auch (etwas später) Inhalt des Fernlehrgangs und damit auch Thema dieses Blogs werden.

Anne Oppermann

P.S. Beim Thema KMUs gäbe es ja auch noch viele mögliche Nachfolgethemen: Bloggen für KMUs. Webseite für KMUs, Firmenveranstaltungen für KMUs und und und. Vielleicht sind Sie ja die Begründerin einer kompletten Ratgeberreihe? Viel Erfolg auf jeden Fall bei evtl. weiteren Buchprojekten!

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Markus Jung

Geschrieben

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Klasse Markus - an Dir ist ein Bibliothekar verloren gegangen. ;)

Zu den beiden wun-der-baren Fernunterrichtsbüchern: In beiden Fällen hatte ich wun-der-bare Mitautoren!

Bei "Fit für den Fernunterricht" war es mein wun-der-barer Gatte Gereon Franken und bei "100 Fragen und Antworten zum Fernstudum" war es mein wun-der-barer Xing-Moderatorenkollege und unser aller Ober-Forist: Markus Jung.

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Auch von mir ein Dankeschön für die guten Hinweise an Anne Oppermann und Markus Jung. Ich überlege es mir aber offen gesagt schon immer noch dreimal, ob ich wieder ein neues Buch schreibe. So rund 3 Monate bindet es einen (mich zumindest) doch sehr stark. Ich schreib halt gern am Stück :-)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@ Frau Weinberger

Die Katze lässt das Mausen nicht. ;) Vielleicht scharren Sie in 6 Monaten oder einem Jahr schon wieder mit den Füßen und planen ein neues Buchprojekt? Wer weiß?

Auf weitere Bücher aus dem Hause Weinberger wäre ich nämlich schon gespannt. ;)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Markus

Magst Du mal etwas zu dem "Less-Buch" schreiben? Hört sich interessant an!

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Markus Jung

Geschrieben

Magst Du mal etwas zu dem "Less-Buch" schreiben? Hört sich interessant an!

Ja, kann ich gerne machen. Ist ja vielleicht auch für Fernstudenten ganz interessant, mehr in weniger Zeit zu schaffen etc. Ich merke es mir mal vor (werden vermutlich mehr als 2-3 Sätze, daher nicht jetzt gleich auf die Schnelle).

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Ulrike Oertel

Geschrieben

Eigentlich wollte ich heute Abend was anderes machen, aber jetzt reizt mich das Thema bzw. die Fragestellung. Nicht für meine eigene Person, ich bin etwas zu sprunghaft, um irgendwo wirklich Spezialist werden zu können. Aber ich bin mal an mein Bücherregal gegangen und habe meine Gehirnwindungen ein bisschen durchforstet, um Fach-Spezialisten beizusteuern, als da wären:

Vera F. Birkenbihl

und ihr Hauptwerk "Stroh im Kopf"

http://www.amazon.de/Stroh-Kopf-Vom-Gehirn-Besitzer-Gehirn-Benutzer/dp/3636072277/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1301607942&sr=1-1

oder "Kommunikationstraining"

http://www.amazon.de/Kommunikationstraining-Zwischenmenschliche-Beziehungen-erfolgreich-gestalten/dp/3636072536/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1301607942&sr=1-2

Sie hat gefühlte 100 Bücher geschrieben, wovon es inzwischen mehrheitlich auch DVDs und Videos gibt. Ihr Thema ist immer; Wie kann ich meine grauen Zellen besser einsetzen, um leichter zu lernen, besser zu kommunizieren, zu verkaufen ....

Ein wichtiger Mensch im Bereich "Kopf gebrauchen" ist auch Manfred Spitzer

"Lernen: Gehirnforschung und die Schule des Lebens"

http://www.amazon.de/Lernen-Gehirnforschung-die-Schule-Lebens/dp/3827417236/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1301608048&sr=1-1

"Vorsicht Bildschirm!: Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft"

http://www.amazon.de/Vorsicht-Bildschirm-Elektronische-Gehirnentwicklung-Gesellschaft/dp/3423343273/ref=sr_1_3?s=books&ie=UTF8&qid=1301608048&sr=1-3

Das ist auch nur ein kleiner Abriss seines Werkes, er ist im Bereich Gehirnforschung wirklich "DER" Experte, gefolgt von Gerald Hüther.

Götz W. Werner

"Einkommen für alle"

http://www.amazon.de/Einkommen-f%C3%BCr-alle-G%C3%B6tz-Werner/dp/3404606078/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1301608717&sr=1-1

und neu "1000 € für jeden"

http://www.amazon.de/1-000-Euro-f%C3%BCr-jeden-Grundeinkommen/dp/343020108X/ref=sr_1_4?s=books&ie=UTF8&qid=1301608717&sr=1-4

Er hat zwar noch nicht sehr viele Bücher geschrieben, aber er tourt permanent durch die Lande mit seinem Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen" und hat sich dadurch einen Namen gemacht, so dass man ein Buch von ihm sofort als Fachbuch einstuft.

Im Bereich Ernährung fällt mir noch ein

Dr. M.O. Bruker

"Unsere Nahrung - unser Schicksal"

http://www.amazon.de/Unsere-Nahrung-Max-Otto-Bruker/dp/3891891814/ref=sr_1_4?s=books&ie=UTF8&qid=1301608772&sr=1-4

oder "Diabetes und seine biologische Behandlung ..." http://www.amazon.de/Diabetes-seine-biologische-Behandlung-Vollwertkost-Rezepten/dp/3891890125/ref=sr_1_17?s=books&ie=UTF8&qid=1301608936&sr=1-17 oder

"Allergien müssen nicht sein. Ursachen und Behandlung von Neurodermitis, Hautausschlägen, Ekzemen, Heuschnupfen und Asthma"

http://www.amazon.de/Allergien-Behandlung-Neurodermitis-Hautausschl%C3%A4gen-Heuschnupfen/dp/3891890338/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1301609039&sr=1-1

In dieser Art hat er noch etliche Bücher geschrieben, das Leitthema ist immer: (fast) alle moderne Zivilisationskrankheiten sind ernährungsbedingt. Dr. Bruker ist leider schon tot, aber er war einer der Gurus der Vollwerternährung, hat eine Klinik gegründet, die es noch gibt, wo man sich auch zum Vollwertspezialisten ausbilden lassen kann. Der breiten Öffentlichkeit bekannter in dem Bereich ist aber sicher Bircher-Benner mit seinem Müsli, er hat aber nicht so viel geschrieben, glaube ich.

Dann wäre da noch Jean Ziegler, der sich um den Hunger in der Welt und die falsche Verteilung von Entwicklungshilfegeldern verdient gemacht hat. Er ist auch ideal geeignet für TalkShows und Interviews, er kann reden wie ein Wasserfall, hat tausend Zahlen parat.

Sein bekanntestes Werk ist "Das Imperium der Schande: Der Kampf gegen Armut und Unterdrückung"

Jetzt will ich zu später Stunde die Liste aber schließen und hoffe, wenn ich auf den Button "Absenden" drücke, dass es mit dem Verlinken klappt, habe das hier zum ersten Mal gemacht.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Ulrike

Danke für die vielen Buchtipps; ich denke Herr Werner ist sicherlich schon auf dem besten Wege, d e r Fachmann für sein Thema zu werden, ganz besonders, wenn er damit in den verschiedensten Medien immer wieder auftaucht. Das ist halt auch gute PR-Arbeit, die er da zeigt! ;)

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    • mamawuschel
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      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link