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Fernlehrgang SachbuchautorIn: Ostereier- und Promisuche auf Sylt

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Fernstudienakademie

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Eine kleine Anmerkung vorneweg: Das Blog macht ab Samstag eine Osterpause: Ich bin zwei Wochen auf Sylt – Ostereier und Promis suchen! Natürlich gucke ich auch von der Nordsee aus immer mal wieder hier bei Fernstudium-Infos.de herein, aber eben nicht ganz so regelmäßig wie sonst.

Und nun zum „echten“ Blog:

In meinem Fernkursprojekt bin ich jetzt an den Punkt gekommen, an dem ich wieder mal meine Gliederung aktualisieren muss; zum Glück ist sie ja „dynamisch“. ;)

Folgende Punkte sind dazu gekommen:

  • In den Schreibworkshops sollen verschiedene Textsorten vorgestellt werden, die ein Sachbuchautor „auch noch“ beherrschen sollte, um das eigene Buch langfristig zu promoten.
  • Bisher sind angedacht: ein Zeitungsartikel, Texte für die eigene Webseite, ein Vortrag und ein Handout für eine Fachtagung und evtl. die Entwicklung eines eigenen Blogprojekts.
  • Das Thema „Kreativitätstechniken“ soll breiter behandelt werden, als dies bislang geplant war.
  • Ich habe weitere potenzielle Interviewpartner angesprochen, die ihre individuellen Erfahrungen zum Buchschreiben, Lektorieren, Formatieren und, und, und in den Lehrgang einbringen sollen.
  • Für eines dieser Interviews beschäftige ich mich jetzt verstärkt mit dem Thema Books on Demand (BoD). Ich habe vor Kurzem Kontakt zu einer Autorin aufgenommen, die ihr Buch bei BoD veröffentlicht hat. Das Interview wird bestimmt ganz spannend!
  • Es haben allererste Telefonate mit der Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) stattgefunden, in denen dieser Lehrgang zum ersten Mal (kurz!) vorgestellt wurde.

Parallel zu dieser Aktualisierung der Gliederung mache ich mir persönlich einige Gedanken für meine nächsten eigenen weiteren Schreibprojekte: Ein weiteres Buch? Ein neuer Lehrgang für die Fernstudienakademie? Ein Leitfaden zu einem bestimmten Thema aus dem Autorenalltag? Ich bin noch etwas unentschlossen... ;)

Dabei würde mich noch Eure Bewertung von Veröffentlichungen per BoD interessieren:

Seht Ihr BoD-Bücher als ganz „normale“ Bücher an, bei denen einfach nur ein anderer Weg der Publikation genutzt wurde?

Oder wirken diese Bücher eher so auf Euch, dass der Autor wohl Pech hatte und keinen „echten“ Verlag für sein Buch gefunden hat?

Anne Oppermann


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6 Kommentare


Gerade für Nischenthemen oder bei Nicht-Sachbüchern finde ich es eine sehr interessante Möglichkeit.

Bei Nischenthemen ist die Zielgruppe einfach sehr klein und damit wird deutlich, dass Verlage oft dies Buch dann nicht verlegen wollen, weil die Kosten-Nutzen-Analyse eindeutig ist.

Gleiches bei Unterhaltungsliteratur im weiteren Sinne. Der Markt ist überlaufen, jeder dritte hat gefühlt ein Buch in der Schublade, was auf den Markt kommen soll. Irgendwo habe ich mal gehört, dass um die 200-500 Manuskritpte täglich bei einem Verlag landen. Die Chance überhaupt gelesen zu werden ist deshalb ja schon sehr gering.

Kritisch fände ich es, wenn ein Massenthema mit gerade akuter Aufmerksamkeit (Android-Programmierung zb) über diese Möglichkeit veröffentlicht werden würde. Rational begründen kann ich es ncht, aber es wirkt auf mich negativ.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Danke für Deine Einschätzung!

Mir geht es ähnlich: Bei "abseitigen" Themen (mit geringer Zielgruppe) finde ich eine Veröffentlichung via BoD eine gute Methode, dass das Buch in die Läden kommt.

Bei einem Allerweltsthema oder bei einem gerade heftig diksutierten Thema hätte ich bei BoD schon die Befrüchtung, dass es ja "so was Dolles" (oder "Neues") auch nicht ist - sonst hätte ja ein "echter" Verlag angebissen.

Habt Ihr eigentlich bereits BoD-Bücher gekauft? Ich habe neulich mein erstes BoD-Buch in den Händen gehalten und war positiv überrascht von der "Qualität" des Buches (Bindung, Druckqualität, Farbtreue der Abbildungen etc.)

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Ich habe vor Kurzem Kontakt zu einer Autorin aufgenommen, die ihr Buch bei BoD veröffentlicht hat.

War das Buch bzw. die Autorin damit erfolgreich?

Neugierige Grüße

Zipyy

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Hi Zippy

Ich denke, bei einer solchen Frage kommt es darauf an, wie man "Erfolg" definiert.

Die Autorin ist sicherlich nicht übermäßig reich geworden durch ihr Buch ;), aber sie hat sich mit ihrem Kochbuch als Ernährungsberaterin gegenüber ihren nicht-schreibenden Kollegen sicherlich einen Pluspunkt in Sachen Selbstmarketing und Bekanntheit erarbeitet.

Das Buch ist halt Teil eine gesamten Konzeptes, das die Ernährungsberaterin sich überlegt hat, bei dem Webseite, Mitarbeit bei einem Online-Magazin, Vorträge, Präsenz bei verschiedenen Social Media Plattformen und eben das Buch verschiedene Mosaiksteine des "Gesamtproduktes" bilden.

Später wird diese Autorin ja auch noch für ein Interview bereit stehen - darauf bin ich schon sehr gesapnnt!

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Markus Jung

Geschrieben

Parallel zu dieser Aktualisierung der Gliederung mache ich mir persönlich einige Gedanken für meine nächsten eigenen weiteren Schreibprojekte: Ein weiteres Buch? Ein neuer Lehrgang für die Fernstudienakademie? Ein Leitfaden zu einem bestimmten Thema aus dem Autorenalltag? Ich bin noch etwas unentschlossen...

Spannend, spannend. Erzähl mehr! :)

BoD: Ich hätte nicht den Eindruck, dass es sich dabei um Bücher zweiter Klasse handelt. Denke aber auch, dass es sich vor allem für Nischenthemen eignet (noch "nischiger" als unseres ;-)).

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Hi Markus

Tja, die Schreibideen... Es gibt da mehrere Projektideen: Ein Lehrgang aus dem Bereich Bildung (genaues Thema verrate ich noch nicht *g*) oder eine Leitfaden zu einem bestimmten Autorenproblem (auch da verrate ich das genaue Thema noch nicht *g*)

Ich hab ja noch ein paar Heftchen beim Autorenlehrgang zu schreiben, so dass ich aktuell noch nicht von Langeweile bedroht bin. ;)

Bei unserem "Nischenbuch" hatten wir halt auch das Glück, dass die Zielgruppe gar nicht sooo klein ist, so dass es sich auch für einen "normalen" Verlag lohnte, das Buch zu verlegen.

Und seit dem Forum DistancE-Learning-Preis als "Publikation des Jahres" hat das Buch ja auch die "höheren Weihen". ;)

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      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.