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verhext

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chillie

53 Aufrufe

Wenn man denn an die netten Damen mit dem Spitzen Hut glaubt, muss es auch eine geben, die sich auf Fernstudenten spezialisiert hat.

Statt einem Reisigbesen fliegt sie sicher auf dem Staubsauger, mit dem sich der Fernstudent in freier Wildbahn gerne mal ablenkt. Daneben hat sie auch keine schwarze Katze, sondern einen handzahmen Schweinhund als Haustier. Nennen wir Sie Bibbi Colleg-Blocksberg

Aber genug fantasiert. Bibbi war wohl bei mir zu Besuch. Wie ich bereits vor kurzen vermutet habe, ist ja im Fernstudium alles ganz leicht. Wenigstens dann, wenn man den Schmerzpunkt überwunden hat.

Heute ist der 5. Tag in Folge, an dem ich etwas für das Studium schaffe - eine Folge die seit dem Ende der Hausarbeit nicht mehr drin war... und was passiert? Klar ... Bibbi verhext mit ihrem textmarkerförmigen Zauberstab meine Unterlagen und Finanzwissenschaften liest sich nicht mehr wie die chinesische Übersetzung klingonischer Kriegslyrik sondern wie ein ganz normales Fach eines wirtschaftswissenschaftlichen Studienganges. Ich habe mich heute sogar etwas darauf gefreut, weiter machen zu können.

Während ich die letzten Wochen oft gegrübelt habe, wie ich es so weit geschafft habe ist es mir heute wieder völlig klar. Dieses tolle Gefühl etwas zu schaffen, etwas selbst hinzubekommen und Dinge zu verstehen.

Bei Countdown 23 kommt mir das auch sehr gelegen und kann ggf. nächste Woche im Urlaub eber BUF-SBs lesen und nur ein paar Lernkarten durchsehen ohne wirklich mit Kraft lernen zu müssen.


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11 Kommentare


Ha, ein positiver Eintrag! Ich hab ihn gefunden!

Weiter so :)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Chillie, ich mach mir wirklich Sorgen um Ihre Psyche, was sein wird, wenn Sie Ihr Studium abgeschlossen haben.....

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Ich suche mir ein neues Projekt in dem ich viel Zeit und Mühe stecken kann? Ich lese wieder Bücher, teile mir meine Freizeit wieder selbst ein, versuche wieder mehr Sport zu treiben usw. ... Alternativ könnte ich wohl noch wahnsinnig werden und überall Fernstudiums-Hexen mit spitzen Hüten sehen ... wobei mir die erste Alternative schon recht gut gefällt.

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.....

* Familie

* Freunde

* Freizeit

* (kleinere) Weiterbildungen

* Sport

* mehr Sport

* auf Gesundheit achten

* Schlafen

* Lesen ("normale" Sachen!)

* Kino

* Fernsehen

* Ausgehen

* Spass haben!

* Urlaub für Dinge wie ... Urlaub verwenden ;)

und viele weitere Punkte :thumbup:

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Alles wunderbar für "normale" Leute. Aber hat man davon den Flow, den so ein Weiterbildungsjunkie wie chillie haben muss?

;)

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Wenn ich ehrlich bin, geben mir chillies Blogbeiträge das Gefühl, dass er vom Weiterbildungs-Flow (schönes Wort ;)) erst mal die Nase voll hat ;)

Wir werden aber sehen :D

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Das habe ich (aktuell) ... wobei ich das schon nach dem Wirtschaftsfachwirt sagte :blushing:

Allerdings gibt es genügend Sachen, die man mit völlig überhöhtem Eifer angehen kann. Aktuell freue ich mich schon an den Dingen, für die ich nichts weiter tun muss... :)

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HannoverKathrin

Geschrieben

Vorschlag: Du könntest dem Entchen die Ohren abschneiden und ihm eine Sonnenbrille aufsetzen :)

Super dass du wieder zu deiner alten Form gefunden hast. Ich wünsche dir, dass du sie lange halten kannst, bis das nächste Tief kommt.

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LillyRocks

Geschrieben

Gott sei Dank, die Ohren sind weg! Die sahen böse aus, die haben mir Angst gemacht. Coole Brille!

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HannoverKathrin

Geschrieben

Und malst du noch eine Torte davor :)

Schönes WE !

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    • FeThe
      Von FeThe in SRH Riedlingen: Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) 5
      Es waren verrückte zwei Monate. Eine einzige Begegnung im Supermarkt (kitschig wie im Hollywood-Film) kann plötzlich alles durcheinander bringen. Und dann wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie viel Zeit das Fernstudium doch kostet.
       
      Irgendwie konnte ich mir die Zeit in den ersten Semestern gut organisieren. Das lag einfach daran, dass ich mich kaum nach jemandem richten musste. Der Arbeitgeber ist flexibel, ich bin in keinem Verein aktiv, der mir feste Termine vorschreibt, meine Familie wohnt so weit weg, dass ich den Kontakt häufig nur per Telefon pflege und auch meine Freunde nehmen so viel Rücksicht, dass sie mir bei Hausarbeiten und Klausurvorbereitung in keinster Weise „im Weg stehen". So war es kein Problem die Abende der Woche mal beim Sport oder mal vor der Studienbriefen zu verbringen. Ich kam gut durch und konnte meine selbst gesteckten Ziele einhalten.
       
      Doch dann kam der (zugegeben positive) Windstoß, der mein Kartenhaus-Zeitkonstrukt zusammenbrechen ließ. Plötzlich war da ein neuer Mensch mit dem man gern Zeit verbringen und ihn in den Alltag integrieren möchte. Und dann fällt auf, dass dafür im Fernstudien-Konstrukt gar kein richtiger Platz ist. Alle Wochentage waren mit Arbeit bis zum frühen Abend und mit Sport und Studium am Abend reserviert. Die Tage am Wochenende am Vormittag mit Studium, ab Nachmittag mit Freunden und Unternehmungen.
       
      In der Euphorie musste das Fernstudium in den letzten Wochen dann ganz hinten anstehen. Auf Dauer kann das nicht funktionieren, weshalb das Kartenhaus gerade neu zusammengesetzt wird. Mein Respekt vor denen, die neben sich selbst und ihrer Motivation noch den Partner, Kinder und den vielleicht nicht ganz so flexiblen Arbeitgeber organiseren müssen, ist gehörig gewachsen.
       
      Und mein Stolz darauf, hoffentlich im nächsten Jahr das Fernstudium abzuschließen, wird sicher auch nicht weniger werden
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Nanu, was ist das? Der Mount Everest vielleicht?
      Nein, es sind über 300 Seiten Statistik-Skripte aus MM1, die mir (inklusive die dazugehörigen Onlinevorlesungen) noch fehlen - bis Ende Januar. Nun ja, theoretisch würde bis Ende Februar ja ausreichen, denn die Klausur ist erst am 3.März. Aber daraus wird nichts, weil ich diesen Zeitraum für die Hausarbeit aus MM2 brauche. Als Vollzeit-Studi hat man ja gerade mal 3 Wochen Zeit, diese zu bewältigen  In 2 Wochen ist auch noch die dazugehörige Präsenzphase zur Hausarbeit vor Ort in Hagen. Glücklicherweise ist Hagen ja nur 1 Stunde Zugfahrt von hier entfernt - dennoch gibt es zum Teil nur mysteriöse Verbindungen dorthin. Teilweise habe ich schon überlegt, dort ein Hotel zu buchen, aber nee, ich mag nicht. 

      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
      Trotzdem ist da wieder dieses blöde Gefühl der Unvollständigkeit, des Zeitdrucks und des ganzen Oh-nein-ich-schaffs-nichts!. Wenigstens schweigt das schlechte Gewissen, denn ich kann wirklich behaupten, an jeder freien Minute dran zu sitzen.
      Muss man jetzt durch.  
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker