Psychologie an der FernUni Hagen

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Fernstudium - Ich brauche den Kick!

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Markus Jung

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In den Kommentaren zu einem Blog-Beitrag wurde Frau Kanzler unter anderem gefragt, ob sie ihr Buch geschrieben hat, weil das Schreiben eines Sachbuches den ultimativen Kick bringt.

Ihre Antwort:

"Kick" im Sinne von "ich will es wissen, ob ich das kann" ja.

"Kick" im Sinne von "Ich bin die ganze Zeit des Schreibens begeistert um die Lampe geflogen" eher nein.

Meine spontane Reaktion war: "Genau wie im Fernstudium". Wohl kaum jemand wird dort die ganze Zeit begeistert sein und sich freuen, dass er lernen darf, Stress hat etc. Aber die Herausforderung, die gibt einem schon einen Kick. Und irgendwann das Gefühl, es geschafft zu haben wohl auch.

Und dieser Kick fehlt mir seit einiger Zeit, besonders weil ich mich ja hier jeden Tag mit Fernstudenten beschäftige.

Mein akademisches Fernstudium liegt nun bald sieben Jahre zurück. Der Journalismus-Fernlehrgang hat inhaltlich eine Menge gebracht, war aber auch ohne Präsenzen etc. und hat daher auch nicht so das Studentenfeeling gebracht. Und der Fernkurs aus dem Diploma in DistancE-Education war eher wie ein Lehrbuch, da es dort gar keinen Kontakt zu anderen Teilnehmern gab etc.

Nein, mir fehlt das Große, der Austausch mit anderen Studenten, echte fachliche Herausforderung und ein guter Abschluss in weiter Ferne als Ziel.

Und es sollte auch nochmal eine Steigerung gegenüber dem bisher geleisteten sein. Da wäre ein Master denkbar, aber da ich schon ein Diplom (okay: FH-Diplom) habe, ist es das auch nicht so. Promotion wäre unrealistisch - auch vom Aufwand her.

Was mich reizen würde, wäre ein richtiges Uni-Studium. Entweder in Präsenz, aber das dürfte ich trotz flexiblem Job nicht auf die Reihe bekommen. Oder eben an der FernUni...

.... Fortsetzung folgt.


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19 Kommentare


HannoverKathrin

Geschrieben

Ein weiteres Indiz für den Suchtfaktor eines Fernstudiums :)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Die Katze lässt das Mausen nicht... ;)

War da nicht noch ein Laudius-Kurs in der Pipeline?

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Du kannst gern mein Studium fertigmachen ;-) ist auch nicht mehr viel, ich versprechs ..!

Mir reicht der Kick gerade ... ich geb gern was davon ab :D

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Oder noch ne Idee - Du wechselst die Fronten und wirst als Autor/Betreuer in der Fernlehrbranche tätig...

Schreiben und recherchieren kannste, das Wissen um die Besonderheiten des Fernunterichts haste und den langen Atem auch.

Einen Fernlehrgang zu verfassen, gibt einem Kicks im Zehnerpack. (Eigene Erfahrung! ;))

Grüße vom Fernkurs-Schreib-Junkie!

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Markus Jung

Geschrieben

Laudius bietet mir ja keinen Rabatt, so wird das nichts ;-)

Und Informatik will ich auch nicht mehr studieren. Auch nicht nur fertig studieren. Und auch nicht, wenn es nicht mehr viel ist...

In die Fernlehrbranchen wechseln. Hm, vielleicht in schlechten Zeiten ;-) Aber auch dort ist es meiner Meinung nach ganz hilfreich, die "andere Seite" zu kennen.

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Im Grunde hast du Dir die Antwort ja schon selbst gegeben! Du willst den Austausch mit Kommilitonen und die geistige Herausforderung. Dementsprechend sehe ich den meisten Sinn in einem anspruchsvollem Studium.

Außerdem hast du ein Diplom und fertig. Ob nun FH oder Uni, das spielt im Ausland keine Rolle. Ich hoffe, dass sich hier durch das Bachelor-/Mastersystem in der Zukunft einiges ändert und diese Differenzierung wegfällt.

Ich finde es klasse, was du mit fi.de auf die Beine gestellt hast, mach weiter so und lass uns teilhaben an deiner Entscheidung. Ich überlege selbst an der Fernuni ein Bachelorstudium zu starten. Freue mich daher über Infos :-)

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Ich hätte nichts dagegen wenn du den gleichen Master wie ich an der WBH belegen würdest ;)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Hmmmmmmm, ich begebe mich mal ganz, ganz vorsichtig auf ganz, ganz dünnes Eis und lauter begeisterten Fernstudenten.... Und ich hoffe, nicht gleich auf den Holzkarren gezerrt und unter Gefohle des Volkes zum Richtblock geführt zu werden!

Meine Frage bei Weiterbildungsjunkies ist ja immer, wofür jemand das macht, was er damit erreichen will. Und wenn es denn die fehlende Herausforderung im "normalen" Leben ist, dann frag ich immer, was denn im normalen Leben falsch läuft, dass man sich nicht so engagiert, dass man die entsprechenden Aufgaben hat.

Denn intellektuelle Herausforderungen, anspruchvollen Austausch, den Kick, dass man es gepackt hat, den gibt es dort auch. Oder kann es geben.....

Und zum Schluss noch einen drauf: Manchmal ist die 765ste Fortbildung eine Ausrede, sich auf die strahlende Zukunft besser vorzubereiten. Die Zukunft marschiert aber gerne mal an einem vorbei, während man sich intensiv auf sie vorbereitet......

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Genau meine Meinung! Ich empfinde das Abend-/Fernstudium zunehmend als Belastung und bin froh, wenn ich mich mal wieder 100%tig aufs Berufsleben konzentrieren kann. Herausforderungen sollte man nicht nur im akademischen Bereich suchen... :)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Sabine

Ich sehe das etwas anders als Du!

Ich glaube nicht (weiß es natürlich nicht...), dass Markus nach einem Fernstudium XY in Zukunft auf Position Z zielt, die er dann endlich, endlich nach der 215. Weiterbildung erreichen könnte.

Ich habe bei ihm den Eindruck, dass er in erster Linie die Person hinter fi.de ist, also ein Journalist, der kontinuierlich im Marktgeschehen in der Fernstudium-Branche "mittendrin statt nur dabei" sein will.

Das hilft im dann u.U. auch, dass fi.de immer "am Puls der Zeit" bleibt.

Das sind jetzt vielleicht nur Fantasien, denn mein Name ist ja eigentlich Hase und ich weiß von nix... ;)

My 2 cents

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich mein das ja auch nicht abwertend und dazu kenne ich Herrn Jung auch zu wenig (also eigentlich kenne ich ihn gar nicht...!), ich bin nur der Überzeugung, dass "Studieren" kein Wert an sich ist. Und wenn ich Kunden habe, die so was mit dem Kick erzählen, den sie nur über Weiterbildungen bekommen können, dann frage ich in der oben angedeuteten Richtung nach.

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Ich kann diesen Kick gut nachvollziehen. Insgeheim träume ich ja auch noch von einer Dissertation, die mir beruflich gar nichts bringen würde. Nach dem Diplom-FH könnte man den Master an der Fernuni machen und dann dort einen Doktorvater suchen....

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na, es muss doch nicht immer alles etwas bringen - mir macht es aber Spass, neues zu lernen, neue Sichtweisen zu erfahren und meine Grenzen auszutesten

es gibt Leute, die springen von Brücken (Bungee-Jumping), es gibt Leute, die laufen einen Marathon oder machen Triathlon - ich studiere :)

wobei ich zugeben muss, ich erhoffe mir durch meinen Abschluss schon eine berufliche Verbesserung - aber Karriere zu machen (oder machen zu wollen), war nicht der Anlass für das Studium

und ja: es ist ein gutes Gefühl, etwas geschafft zu haben, eine Klausur bestanden zu haben, einen Sachverhalt, der kompliziert ist verstanden zu haben :lol:

ich kann mir durchaus vorstellen, noch einen Master drauf zu satteln - aber nicht sofort. Ich habe mich entschlossen, zuerst mal Pause zu machen und mich um das ein oder andere zu kümmern, dass in den letzten Jahren zu kurz kam - und dann schau ich mal weiter....

P.S. ich bin schon ganz gespannt, für was sich Markus entscheiden wird...

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Und Informatik will ich auch nicht mehr studieren. Auch nicht nur fertig studieren. Und auch nicht, wenn es nicht mehr viel ist...

Sorry, das war nur Spass :blushing:

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Ich denke man muss flexibel bleiben, es gibt so viele Sachen die man mit Passion betreiben kann. Wie viele beruflich unzufriedene Menschen haben ein Hobby, mit dem sie wahnsinnig diffizile Eigenschaften selbst erworben haben und Pflegen und das sie mit richtig Herzblut verfolgen.

Frau Kanzler sieht das wahrsch. aus ihrer Perspektive - sie coacht für den Beruf. Es gibt aber eben die o.g. Menschen, die sich mit ihrer Hobbywelt zufrieden geben und ihren Job nur für den Lebensunterhalt bestreiten.

Natürlich ist es etwas schizophren, wenn man das auf Fernstudenten überträgt. Aber unter der großen Masse an Fernstudenten, welche für die Karriere studieren gibt es sicher auch die paar Liebhaber die Kurs nach Kurs nach Kurs machen. Einer davon hat ja dieses Jahr erst den Fernlernerpreis erhalten.

Ich persönlich freue mich, wenn ich innerhalb meiner getroffenen Entscheidung (pro Fernstudium) zufrieden bin und auch den Kick erleben kann. In der Entscheidungssituation erschien es mir der richtige Weg zu sein. Zeiten ändern sich aber und ich habe zwischenzeitlich aktuell bereits genug Ersatz an dem ich mich austoben kann und bereits das ein oder andere Ziel welches ich noch ausloten möchte. Ich versteife mich also weniger auf die Weiterbildung sondern daran, kontinuierlich eigene Grenzen auszuloten und Dinge - von denen ich noch vorher behauptet habe, sie wären unmöglich - zu schaffen.

Wenn ich fertig bin, möchte ich meinen Abschluss erst mal nutzen, darauf aufbauen und einen Nutzen abschöpfen. Jeglicher Masterstudiengang würde mich unglaubwürdig machen - für einen MBA bräuchte ich richtige Führungserfahrung - da reicht die Teamleitererfahrung nicht aus... und für einen spezifischen Studiengang fühle ich mich (inzwischen wieder) zu sehr als Generalist.

Für Markus verstehe ich die Position - immerhin ist er eine Art Marke. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass er evtl. gerade im Bereich Erwachsenenbildung o.ä. zum einen wieder Fernstudienluft schnuppern könnte und einen noch besseren Einblick in die Welt dahinter werfen könnte.

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Mein erster Gedanke beim Lesen, dass daily business zur gewöhnlichen Routine geworden ist und Abwechslung von Nöten ist. Ob diese nun durch ein weiteres Studium oder andere berufliche Perspektiven abgedeckt werden kann, will ich nicht beurteilen. Der Fernkurs Journalismus bei Laudius würde keine echte Herausforderung bieten, egal ob mit oder ohne Rabatt.

Wie viele beruflich unzufriedene Menschen haben ein Hobby, mit dem sie wahnsinnig diffizile Eigenschaften selbst erworben haben und Pflegen und das sie mit richtig Herzblut verfolgen.

... Es gibt aber eben die o.g. Menschen, die sich mit ihrer Hobbywelt zufrieden geben und ihren Job nur für den Lebensunterhalt bestreiten.

Auf lange Sicht wohl eher nicht. Da der Beruf zum Lebenserhalt beiträgt, kann ich mir vorstellen, dass auch hier die Priorität Nummer 1 liegt und das Hobby bestenfalls an zweiter Stelle fungieren kann. Ich kann mein Hobby mit noch so großen Enthusiasmus betreiben, wenn es im Job nicht stimmt, dann muss sich etwas verändern.

Ich bin gespannt, Markus, und wünsche eine glückliche Hand bei der Auswahl der neuen Herausforderung(en)!

Zippy

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@Zippy: du arbeitest bestimmt nicht am Fließband oder ähnlich monotonen Arbeiten mit kurze Taktzeiten, wie ich deinem Post entnehme. In meiner Arbeit sind so viele die sich nach 20 Jahren am Band einfach damit abgefunden haben und sich in ihrer Freizeit verwirklichen. Der Job wird halt erledigt, die Freizeit wird gestaltet. Es gibt mehr als genug Menschen die in ihrem Job nicht glücklich sein müssen um selbst glücklich zu sein. Mit meinem Dad hab ich das perfekte Beispiel dazu, der bis heute nicht versteht warum ich mir das Fernstudium auflade, schließlich habe ich ja einen Job und kann froh sein nicht auf der Straße zu leben... Es gibt solche und solche Menschen...

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@Webby: Damit hast Du Recht. Ich habe mit 16 in einem Konzern angefangen, war dann Beamte auf Lebenszeit und dennoch hat mich nach 26 Jahren die Unruhe gepackt. Auch 4 Kids konnten daran nichts ändern (Sicherheitsdenken, ich hatte ja meinen Job, das Gehalt war sicher, regelmäßig Urlaub, geregelter Feierabend, usw.). Nach den letzten 10 Jahren im Call-Center, das wirklich mehr als abwechslungsreich war, musste eine Veränderung her, auch wenn ich meine Hobbys mit Hingabe ausübe. Am Ende habe ich die Entlassungsurkunde erhalten und das war wie eine Befreiung! Keinen Tag länger hätte ich dort bleiben können, wollen..., obwohl ich mindestens 25 Jahre glaubte, dass es DAS wäre (war es ja auch).

Die aktuellen Arbeiten sind anders, als die bisherigen Tätigkeiten, die ich seitdem freiberuflich ausübe. Aber, wenn ich merken würde, dass es nicht mehr geht, würde ich es jederzeit wieder ändern.

Ich habe so manche Kollegen erlebt, die „sich abgefunden hatten“ und wusste, dass ich das für mich nicht akzeptieren werde. Natürlich regelt das jeder für sich, jeder hat seine persönliche Sicht zu den Dingen und ich spreche mit o. G. auch nur von mir. ;)

Zippy

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es sehe das ähnlich wie Webby und Zippy:

es gibt Menschen, die sind froh, wenn sie einen Job haben, der ihnen vor allem Sicherheit gibt: pünktlich Geld auf dem Konto, geregelte Arbeits- und Urlaubszeiten, sicherer Job, am besten vorhersehbar und planbar bis zur Rente. Und das sie im Job nichts gestalten und mitentscheiden können, damit haben sie sich abgefunden. Der Job wird eben des Geldes wegen erledigt - aber auch nicht mehr. Es besteht keine Erwartung, glücklich zu sein mit/in dem Job, aber auch keine Bereitschaft, sich zu engagieren.

Daheim haben Sie dann ein Hobby, einen Verein, Familie etc. wo sie sich engagieren und einbringen, wo sie eine Menge Arbeit investieren, wo sie sich ausleben und selbst verwirklichen.

Das dass so ist, zeigt sich auch daran, wie viele Menschen sich ehrenamtlich für irgendeine Sache engagieren und in den wunderbaren Statistiken und Studien zur Arbeitsmotivation und -zufriedenheit und zur inneren Kündigung.

Und dann gibt es Menschen, die mehr von ihrem Job erwarten....und auch bereit sind, dafür was zu tun. Auf Sicherheit verzichten, sich privat weiterbilden, einen Wechsel zu wagen...

Letztlich muss jeder selbst wissen, was er will und was für einen selbst das richtige ist. Ein generelles "richtig" oder "falsch" gibt es da wohl nicht.

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
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      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
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      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link