Psychologie an der FernUni Hagen

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Was bringt mir ein Psychologie-Fernstudium?

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Markus Jung

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Ich habe ja schon verraten, dass ich mir sehr ernsthaft Gedanken darüber mache, nochmal ein akademisches Fernstudium aufzunehmen.

Heute möchte ich euch noch ein Stück weiter in meine Pläne einweihen und verraten, um welchen Fernstudiengang es sich handeln wird: Ich plane, mich zum Wintersemester 2011/2012 in den Studiengang Psychologie an der FernUni Hagen einzuschreiben.

Vielleicht mag mancher nun fragen, was dass denn nun soll und ob ich mir das auch gut überlegt habe. Ist ja nicht so die logische Schlussfolgerung nach einem Informatikstudium. Und auch zu meinem Job mag man nicht gleich eine direkte Verbindung sehen.

Aber ich spiele tatsächlich schon sehr lange mit dem Gedanken und werde in diesem und den nächsten Blogbeiträgen noch ausführlich darlegen, wie es dazu gekommen ist.

Zu meinen Gründen:

1. Lust-Studium

Das Thema Psychologie, speziell Kommunikationspsychologie (das es leider in Hagen nicht als Schwerpunkt gibt - aber meines Wissens auch in keinem anderen Fernstudium, begeistert mich schon seit langem, und ich habe auch schon manches allgemein verständliche Fachbuch zu diesem Thema gelesen. Aktuell zum Beispiel den ersten Band von Miteinander reden von Schulz von Thunir?t=&l=as2&o=3&a=3499174898.

2. Als Fernstudent wieder mitreden können

Mein Erststudium habe ich bereits 2004 abgeschlossen und ich sehe die Gefahr, dass sich manche Eindrücke mittlerweile etwas "verwaschen". Wenn ich aber tagtäglich Tipps an andere Fernstudenten weitergebe, möchte ich auch aus erster Hand mitreden können und eigene aktuelle Erlebnisse haben. Und da das Studium als Langzeitprojekt angelegt ist, werden mich diese auch über etliche Jahre begleiten.

3. Herausforderung für den Geist

Natürlich beschäftige ich mich auch so im beruflichen Alltag und in mancherlei Kontakten sowie in meiner Freizeit mit vielen Themen. Aber es sind doch eher selektiv die Themen, die mir Spaß machen und auch liegen. Hier finde ich ein Uni-Studium nochmal eine echte Herausforderung. Insbesondere vor den Mathe-Inhalten (vorwiegend wohl Statistik) habe ich gehörigen Respekt und würde mich freiwillig wohl nicht damit beschäftigen. Ich freue mich aber darauf, auch diese für mich bestimmt nicht leichte Aufgabe zu bewältigen.

4. Persönliche Reflektion und ggf. Entwicklung

Ich kann mir vorstellen, dass die kritische Beschäftigung mit psychologischen Themen auch immer wieder dazu führen wird, das eigene Verhalten kritisch zu hinterfragen und sich ggf. trotz fortgeschrittenem Alter in manchen Bereichen noch weiterzuentwickeln. Eine gewünschte und erhoffte "Nebenwirkung" des Studiums. Ich denke, das jedes Studium einen auch in der Persönlichkeit noch weiterbringen kann, von einem Psychologie-Studium erwarte ich dies aber in besonders hohem Maße.

5. Besserer Beraterjob

Von vielen Inhalten des Studiums, insbesondere den Kursen des Moduls Pädagogische Psychologie wie zum Beispiel "Lernen und Lehren im Erwachsenenalter" und "Lernen und Lehren mit elektronischen Medien (eLearning)" erhoffe ich mir, dass ich den Lernern hier bei Fernstudium-Infos.de noch qualifizierter weiter helfen kann.

6. Möglichkeiten für "Feldforschungen"

Sicher werde ich nicht in die Forschung gehen. Aber es gibt gerade im Bereich Fernstudium so viele Bereiche, bei denen es sich lohnt, mal etwas genauer hinzuschauen und vielleicht auch mal verlässliche Daten zu erheben. Wenn ich denn mit den Methoden etc. zurecht komme, könnte hier vielleicht ein zusätzlicher Nutzen auch für Fernstudium-Infos.de und die Fernstudium-Welt insgesamt entstehen. Vielleicht zusammen mit Kooperationspartnern usw. Ich sehe hier viele Möglichkeiten.

7. Vollständige Dokumentation

Es gibt zwar sehr viele Blogs von Fernstudierenden an der FernUni Hagen, aber zum Psychologie-Fernstudium sind noch nicht so viele dabei. Ich habe das Ziel, mein Fernstudium sehr umfassend zu dokumentieren und dazu auch verschiedene Medien wie Videos etc. einzusetzen.

8. Kontakte zu Fernstudenten

Ich freue mich schon auf interessante Gespräche im virtuellen Raum, aber auch bei Präsenzveranstaltungen etc. Zum Beispiel bin ich gespannt, aus welchen Gründen das Psychologie-Fernstudium in Hagen absolviert wird. Ich kann mir gut vorstellen, dass es dazu dann auch manches hier bei Fernstudium-Infos.de zu lesen geben wird ;-)

9. Vergünstigungen als Student

Eher am Rande stehen die Möglichkeiten, als Student auch manche Vergünstigungen in Anspruch nehmen zu können.

10. Der Kick

Dieser Grund ist nicht so rational, wie die neun zuvor geäußerten. Aber ich merke, wie positiv aufgeregt ich bin, wenn ich mich mit dem Fernstudium beschäftige und zum Beispiel in den Infos auf der Homepage der FernUni surfe, durch die Literaturempfehlungen blättere etc. Es ist wohl auch ein bisschen dieser nicht-rationale Kick, den ich suche...

Zehn Gründe, und mir fallen sicherlich noch ein paar mehr ein, haben schon ein Gewicht und sollte man nicht ignorieren.

Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden, wie es weitergeht.


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32 Kommentare




Fleissig fleissig.

Ich persönlich mag Psychologen zwar nicht, das soll dich aber nicht davon abhalten :D;)

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WillWasWerden

Geschrieben

Nette Idee. Übrigens, Du hast auf Deinem Foto den ultimativen Schwiegersohnlook!

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Markus Jung

Geschrieben

Ich persönlich mag Psychologen zwar nicht, das soll dich aber nicht davon abhalten

Wird es auch nicht :-) Aber mich interessiert schon, warum Du das Thema nicht magst.

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Markus Jung

Geschrieben

Übrigens, Du hast auf Deinem Foto den ultimativen Schwiegersohnlook!

Hm, ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich das gut finden soll... Ein für die Töchter potentieller Schwiegermütter unwiderstehlicher Look wäre vermutlich hilfreicher ;-)

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Wird es auch nicht :-) Aber mich interessiert schon, warum Du das Thema nicht magst.

Weil die meiner Meinung nach nur das Sagen, was sowieso klar ist und was sich jeder denken kann ;D

Wenn mir ein Beispiel eingefallen ist, dann werde ich es mal kund tun.

Ansonsten würde mich mach interessieren, was man so in einem Psychologie Studium überhaupt studiert.

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Markus Jung

Geschrieben

Ansonsten würde mich mach interessieren, was man so in einem Psychologie Studium überhaupt studiert.

Die Inhalte werde ich in einem der folgenden Blogbeiträge noch ausführlich vorstellen.

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Psychologie finde ich spannend! Und mir gefällt noch besser, wieviele gute Gründe du für das Studium gefunden hast :) Deine Punkte 1 und 4 finde ich persönlich am wichtigsten. Man lernt für sich selbst, etwas worauf man Lust hat und was einem hoffentlich viel Spass bringen wird. Und dann findet sich auch noch eine Chance, im eigenen Leben (und ich meine nicht den Job) etwas davon zu nutzen :)

Ich bin sehr gespannt auf deine weiteren Beiträge :)

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Michael Knight

Geschrieben

Klingt nach einer echten Herausforderung. Ich finde es gut, dass Du den Schritt an eine Uni wagst. Meinen Segen hast Du :-)

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ich persönlich finde die Punkte 1 und 3 wichtiger

bei Punkt 4 wär ich vorsichtig: ich weiß nicht, ob du dich in einem Psychologie-Studium weiter entwickelst als in einem anderen Fach:confused: eine Freundin von mir hatte mal Psychologie studiert und irgendwann gemeint, dass viele Mitstudenten wohl selbst Probleme hätten und das Studium als einen Therapieersatz ansehen....sie hat das Fach später übrigens gewechselt.

ich selbst finde das Thema übrigens auch sehr interessant - aber mehr die Richtung menschliches Verhalten, Verhalten in und von Organisationen.

auf jeden Fall viel, viel Spass und viel Erfolg!

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Markus Jung

Geschrieben

eine Freundin von mir hatte mal Psychologie studiert und irgendwann gemeint, dass viele Mitstudenten wohl selbst Probleme hätten und das Studium als einen Therapieersatz ansehen

Mit dieser Einstellung an ein Psychologie-Studium heran zu gehen, würde ich auch für gefährlich halten. Da ist dann Zeit und Geld wohl wesentlich effizienter und effektiver in einen guten Therapeuten investiert.

Ich sehe es eher als positiven Nebeneffekt, dass man vielleicht bewusster auch mit sich selbst umgeht. Ob es so sein wird, werde ich gerne auch berichten.

ich selbst finde das Thema übrigens auch sehr interessant - aber mehr die Richtung menschliches Verhalten, Verhalten in und von Organisationen.

Arbeits- und Organisationspsychologie ist auch Teil des Studiums.

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Mit dieser Einstellung an ein Psychologie-Studium heran zu gehen, würde ich auch für gefährlich halten. Da ist dann Zeit und Geld wohl wesentlich effizienter und effektiver in einen guten Therapeuten investiert.

da bin ich voll deiner Meinung - aber ich hab schon öfter darüber nachgedacht, ob die Motivation bzw. die Gründe für ein Fernstudium sich von denen von Präsenzstudenten unterscheiden

BWL ist ein gutes Beispiel: typisches Fach "ich weiß nicht, was ich später mal machen will, also studier ich halt eben irgend was..." bei Präsenzstudenten, bei den Fernstudenten sind viel mehr Leute, die sich für das Thema interessiern

Arbeits- und Organisationspsychologie ist auch Teil des Studiums.

weiß ich, interessantes Thema :001_wub: aber in einem Psychologie-Studium sind auch so viele Themen, die mich weniger interessieren...und ob das eine die anderen Dinge aufwiegt? da gibt es wesentlich interessantere Angebote....

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Markus Jung

Geschrieben

in einem Psychologie-Studium sind auch so viele Themen, die mich weniger interessieren.

Das stimmt. Zum Glück sind diese aber in Hagen für meine Interessengebiete in der Minderheit (Arbeits- und Organisationspsychologie finde ich zum Beispiel gerade nicht so relevant). Und das hat man dann vermutlich in jedem akademischen Studium. Auch bei Informatik gab es durchaus ein paar Fächer/Themen, auf die ich gut hätte verzichten können.

Was ich an dem Angebot in Hagen etwas schade finde, sind die fehlenden Wahlmodule, wenn man mal von dem Wahlpflichtmodul Nicht-Psychologie (das mir wohl durch das Erststudium angerechnet wird) absieht. Da würde ich mir mehr Flexibilität wünschen.

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Hagen ist sicher nicht schlecht und man kann sich das zeitlich gut einteilen.

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Und das hat man dann vermutlich in jedem akademischen Studium. Auch bei Informatik gab es durchaus ein paar Fächer/Themen, auf die ich gut hätte verzichten können.

da hast du natürlich recht - aber ich freue mich momentan darauf, mich nach dem Studium mal wieder verstärkt mit Themen zu beschäftigen, die ich aussuche. ich würde mich auch gerne noch mit einigen Themen näher beschäftigen, die ich im Studium kennen gelernt habe, für die ich bisher aber zu wenig Zeit hatte.

ich kann mir aber nach wie vor vorstellen, nochmal was nachzulegen...ob nun bei der FernUni (z. B. Politik- und Verwaltungswissenschaften), Gesundheitsmanagement bei der Uni Koblenz (http://www.uni-koblenz-landau.de/zfuw/Angebote/gesundheit/gesundheitsmanagement), oder vielleicht auch so was: http://www.zfh.de/fuer-interessierte/studienangebote/weiterbildung-mit-hochschulzertifikat/von-a-z/sozialkompetenz-hochschulzertifikat oder sowas: http://www.uni-hildesheim.de/index.php?id=1095

aber wie gesagt: erst mal noch ein bissel abwarten...

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Markus Jung

Geschrieben

r ich freue mich momentan darauf, mich nach dem Studium mal wieder verstärkt mit Themen zu beschäftigen, die ich aussuche.

Das ging mir nach dem Informatikstudium genauso und ich habe es die letzten Jahre auch so gemacht. Nach dem Abschluss hätte ich mir so gar nicht vorstellen können, überhaupt nochmal ein komplettes Studium auf mich zu nehmen...

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aber wie gesagt: erst mal noch ein bissel abwarten...

gewartet hat Markus ja schon ;)

Ich meinte übrigens bei Punkt 4 nicht gerade die eigene Therapie - sondern die Möglichkeit, im Studium etwas über die eigene Außenwirkung zu lernen, oder auch Verhaltensmuster besser zu erkennen, die man vielleicht anpassen möchte.

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Nach dem Abschluss hätte ich mir so gar nicht vorstellen können, überhaupt nochmal ein komplettes Studium auf mich zu nehmen...

oh doch....ich finde die Art, daheim und flexibel zu lernen sehr angenehm:) es ist ne Herausforderung, die man meistern kann/muss und bringt auch hin und wieder einen "Kick"

auch find ich es eigentlich ganz gut, sich hin und wieder auch mit Themen zu beschäftigen, die man persönlich nicht so interessant findet - das erweitert doch den Horizont wesentlich mehr, als sich immer nur mit den gleichen Dingen zu beschäftigen :ohmy: und auch das Feedback, dass du in Form von Noten bekommst, finde ich eigentlich ganz hilfreich

aber wie gesagt: zuerst mal fertig werden und dann tief durchatmen.....:lol: und wer weiß, vielleicht geht es dann irgendwann weiter?

Ich meinte übrigens bei Punkt 4 nicht gerade die eigene Therapie - sondern die Möglichkeit, im Studium etwas über die eigene Außenwirkung zu lernen, oder auch Verhaltensmuster besser zu erkennen, die man vielleicht anpassen möchte.

ich meinte auch nicht speziell dich - ich bin nur der Meinung, wenn man mit sich selbst Probleme hat oder sich selbst besser verstehen will, gibt es andere/effektivere Methoden als ein Psychologie-Studium

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Hi Markus,

ich finde der gewichtigste Grund ist Punkt 5. Immerhin ist das hier dein Hauptjob und damit verdienst du dir dein täglich Brot. Somit finde ich die Herausforderung hier gut beraten zu wollen sehr wichtig und elementar. Unerheblich ist für imch dann allerdings was für ein Studium es ist. Ich weiß dann als Interessent, der hat die gleichen Probleme wie ich und kämpft mit den gleichen Sachen.

Gruß

Rita

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Eine Anmerkung: Man lernt im Psychologiestudium nichts über sich selbst, jedenfalls nichts, was man nicht in jedem anderen Studium auch lernt. Man lernt nichts über Menschen, man lernt Theorien. Genauso, wie man im Pädagogikstudium nicht lernt, wie man ein verhaltensauffälliges Kind auf die Reihe bekommt, sondern die Theorien zu Verhaltensauffälligkeiten.

Richtig ist, dass Psychologiestudenten oft gerne sich in Deutungen mit nachfolgenden Therapieversuchen ergehen, vorzugsweise über ihre Mitmenschen. ;)

Aber klinische Psychologie ist nur ein Zweig der Psychologie....

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Deine private Motivation versteh ich gut und wenn du Lust dazu hast, dann mach es.

Ich glaube aber nicht, dass man Fernstudent sein muss um Fernstudenten zu beraten, des Weiteren kann ich mir auch nicht vorstellen, dass ein allgemeines Studium dich beruflich weiter bringt, in dem was du jetzt machst. Ich sehe eher den Bedarf, deine jetzige Tätigkeit in einigen Bereichen zu perfektionieren, z.B. Erstellung von Videobeiträgen, Kontakt zu Fernschulen o.ä.

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Erstmal: Herzlichen Glückwunsch zu deiner Entscheidung. Ich bin dann mal gespannt, was du uns zu berichten hast.

Ansonsten finde ich, kommt in den Kommentaren zu diesem Eintrag mal wieder heraus, welche seltsamen Vorstellungen manche von Psychologie als Studienfach haben. Psychologie beschäftigt sich grundsätzlich mit den Verhaltensweisen von Menschen und warum sie so handeln, wie sie handeln, aber leider wird es immer wieder mit Psychotherapie verwechselt. Ein akademisches Psychologiestudium hat sehr, sehr wenig, mit Therapie zu tun. Man bewegt sich zwischen den Natur- und Sozialwissenschaften, manchmal noch mit einem guten Schuss Philosophie ... und auch Mathematik ist vertreten.

Ich habe übrigens noch von niemandem gehört, dass er BWLer nicht mag, weil die immer nur das sagen, was man eh schon weiß oder sich denken kann, vor allem, wenn sie es sagen, nachdem etwas eingetroffen ist, das sie vorher nicht vorausgesagt haben.

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Ich bin sehr gespannt und freu mich auf deine Berichte ; )

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Wow:) Damit haette ich ja nicht gerechnet. Find ich aber klasse!!

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Markus Jung

Geschrieben

Wow:) Damit haette ich ja nicht gerechnet. Find ich aber klasse!!

Womit hättest Du gerechnet?

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HannoverKathrin

Geschrieben

Mich interessiert nun, wielange planst du an diesem Studium zu arbeiten? Soweit ich das richtig in Erinnerung habe, bist du doch auch Vater. Scheinbar sind die schwierigeren Zeiten nun vorbei und es gibt Luft für solche "Spielereien"?

Wieso entscheidest du dich für Hagen? Speziell wegen der Herausforderung Uni, aus Kostengründen, persönliche Präferenz?

Ich wünsche dir auf jeden Fall jetzt schonmal vorsorglich: viel Erfolg und gutes Gelingen :thumbup:

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link