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Fernlehrgang SachbuchautorIn: Ist das Thema "heiß"? Aber hallo!

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Fernstudienakademie

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Ich habe in der letzten Zeit vermehrt den Eindruck, dass das Thema „Sachbuchautor“ gerade im Moment wirklich „heiß“ ist. Die Fernstudienakademie ist offenbar mit ihrem Kurs absolut am Puls der Zeit! ;)

Vor Kurzem hat z.B. die Zeitschrift „Wirtschaft und Weiterbildung“ ein Heft mit dem Titelthema „Buchideen verwirklichen“ heraus gebracht.

Es gibt dort u.a. ein langes Interview mit dem Schreibcoach Oliver Gorus und viele Tipps für die Suche nach einem passenden Literaturagenten. (Leider kann man diese beiden Artikel hier nicht direkt verlinken...)

Was ich allerdings spannend fand, waren die „Alternativen zum Bücherschreiben“, die angehenden Autoren nahe gelegt wurden: Wer also nicht die Zeit oder aber den Mut für ein längeres Buch hat, kann auch kürzere Texte produzieren, um seine Reputation bei den (potenziellen) Kunden zu erhöhen.

Konkret empfohlen wurden

  • der Informationsbrief und
  • die Arbeitspapiere.

(vgl. dazu auch http://www.haufe.de/personal/wuw/magazineItemDetail?editionID=1303284286.33&articleID=15 ganz unten)

Im Prinzip sind dies kürzere Texthäppchen, die ein Trainer oder Berater seinen Kunden in gedruckter (!) Form und regelmäßig zukommen lassen soll. Die Ziele sind dabei wohl:

  • direkte Kundenansprache
  • Aufbau und Pflege von Kundenbeziehungen
  • Ausbau des eigenen Expertenstatus

Diese gedruckten Papiere, die möglichst nur eine DinA4-Seite umfassen sollen, machen mich aber schon ziemlich stutzig: Jeder, der heutzutage nicht bei drei auf den Bäumen ist (also z.B. ich ;)) fühlt sich doch inzwischen dazu berufen, ein Blog zu initiieren und mit Leben zu füllen. Auch der gute, alte Newsletter hat noch immer seinen Wert. Alle diese Texthäppchen kann man umsonst und ohne großes Bohei im Internet frei Haus geliefert bekommen.

Wozu soll da also ein gedruckter (!) Informationsbrief dienen? Ist das eine „Kundenzeitschrift light“? Oder handelt es sich dabei im Grunde nur um verkappte Werbemailings, mit denen sich der jeweilige Anbieter mal wieder ins Gespräch bringen will?

Ich selbst habe bis vor Kurzem so einen regelmäßigen „Informationsbrief“ von meinem Zahnarzt bekommen: Er (der Brief, nicht der Zahnarzt! ;)) sah zwar vom Design her ganz prima aus – wahrscheinlich war ein guter Grafiker damit beauftragt! Der Inhalt war aber so langweilig und nichtssagend, dass das gute (teure!) Stück sehr schnell im Altpapier landete.

Mein Zahnarzt hat das ganze Projekt schon wieder gecancelt – wohl, weil zu viel Geld aus dem Fenster geschmissen wurde, ohne dass es einen entsprechenden Gegenwert gab.

Wie steht Ihr zu solchen (gedruckten) Infopapieren? Von welchen Beratern, Trainern oder sonstigen Dienstleistern würdet Ihr so etwas überhaupt haben wollen? Oder ist das eh alles Käse und das Internet reicht Euch als Infoquelle vollkommen aus?

Anne Oppermann


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20 Kommentare


KanzlerCoaching

Geschrieben

Mir wäre die Druckkosten und das regelmäßige Versenden zu teuer bzw. ich glaube nicht, dass sich solche Aktionen durch Aurtragseingänge rechnen würden. Unser Zahnarzt verschickt z.B. halbjährlich die Erinnerung an Kontrolltermine. Wenn ich er wäre, würde ich dort auf Neuigkeiten auf der Website hinweisen....

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Ich denke auch, dass man seine "Werbemedien" möglichst gut miteinender verzahnen solte, damit das was bringt.

Du bist ja nun auch Buchautorin: Rechnest Du durch Dein Buch denn mit neuen Auftragseingängen? Ab wie vielen Aufträgen, die sich durch das Buch ergeben würden, wärst Du denn zufrieden?

Allerdings wird man ja wohl nie so richtig herausbekommen, ob neue Kunden wegen des Buches, wegen Deines Engagements bei Xing und hier bei fi.de oder wegen Deiner wunderschönen blauen Augen kommt. Es sei denn, man fragte dezidiert danach.... ;)

Hast Du solche Befragungen vor, woher Kunde XY von Dir erfahren hat? Oder machst Du das vielleicht sogar schon?

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich frage jeden Kunden, wo er meinen Namen gefunden hat. Schon allein deswegen, damit ich vor "deutlicher" Sprache während des Coachings warnen kann....

Die mich aus Weiterempfehlungen kennen oder über Xing, die haben da in der Regel wenig Probleme damit! :blushing:

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Wenn ich Dich weiterempfehle, fallen fast auch immer solche Begriffe: wie "handfest", "zielführend" , "tough" und "ohne Weichspüler". ;)

Wird Dir diese Charakterisierung in etwa gerecht? Sonst bitte Änderungswünsche kund tun! ;)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

:(

Schon ok....allerdings solltest Du auch deutlich machen, dass ich auch nett sein KANN! ;)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Dafür zahlen die Kunden aber nich...

Chillie und Du habt doch vor einiger Zeit festgestellt, dass es zwischen "Coachen" und "Quälen" schon gewisse Überschneidungen gibt... ;)

Da war nicht die Rede von "nett-sein"!

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Zurück zum Thema:

Ich frage mich halt immer, wenn ich so etwas wie den Hauffe-Artikel lese, ob damit wirklich eine Information unters Volk gebracht werden soll oder ob jemand eine Story gesucht hat und dann einfach mal drauf los blubbert....

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Kennst Du die "Wirtschaft und Weiterbildung"? Ich hab die ja im Abo...

Vor allem das Interview mit dem Oliver Gorus hat wirklich Hand und Fuß.... (Aber leider lässt es sich nicht verlinken!)

Ich kann mir vorstellen, dass solche Zeitschriften schon immer wieder dolle überlegen müssen, mit welchem Inhalt sie denn nun schon wieder das Heft voll bekommen sollen. Aber dieses Mal war das Schwerpunktthema wirklich ganz gut behandelt worden.

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Markus Jung

Geschrieben

leider lässt es sich nicht verlinken!

Warum nicht? - Steht es nicht frei im Internet?

Papier-Infoblätter von nur einer Seite finde ich unsinnig. Kundenzeitschriften (mit 4+ Seiten) können dagegen schon etwas bringen - sofern diese echte Inhalte und nicht nur verkappte Werbung enthalten (das Magazin von Kieser-Training lese ich zum Beispiel ganz gerne).

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Markus: Genau - das Interview steht nicht im Internet...

Handelt es sich bei dem Kieser-Magazin denn um ein Print-Magazin oder eher um eine online verfügbare Kundenzeitschrift?

Kundenmagazine finde ich auch als Werbemedium und als Textsorte sehr spannend - aber man braucht schon ziemliche Ressourcen, um so etwas a) an den Start zu bringen und B) auch längerfristig mit Leben zu füllen.

Lest Ihr / liest Du denn auch noch andere Kundenmagazine? Ich finde z.B. das Kundenmagazin von DM ganz nett gemacht.... http://www.dm-drogeriemarkt.de/cms/servlet/segment/de_homepage/services/alverde_magazin/

Gibt es eigentlich auch Fernstudienanbieter, die ein Kundenmagazin rausbringen?

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Markus Jung

Geschrieben

Handelt es sich bei dem Kieser-Magazin denn um ein Print-Magazin oder eher um eine online verfügbare Kundenzeitschrift?

Es handelt sich um ein Print-Magazin, das in den Filialen ausliegt. Ergänzend ist es auch online verfügbar.

Lest Ihr / liest Du denn auch noch andere Kundenmagazine?

Das teuerste Kundenmagazin der Welt ist das IHK-Magazin ;-) Steht meist nicht viel für mich Nützliches drin, aber ich blättere es zumindest durch. Ähnlich ist es mit den Heften der Berufsgenossenschaft, in der ich freiwilliges Mitglied bin (Unfallversicherung). Viele andere Magazine landen gleich im Altpapier bzw. ich habe sie abbestellt, um nicht unnötig Papier zu verschwenden. Ich merke aber auch, dass es immer mehr Magazine nur noch online gibt (zum Beispiel die "Freizeichen" meines Telekommunikationsanbieters NetCologne).

Gibt es eigentlich auch Fernstudienanbieter, die ein Kundenmagazin rausbringen?

Zum Beispiel der HFH-Campus oder das AKAD Hochschulmagazin.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Danke für die (Link-) Tipps!

Die von Dir aufgeführten Publikationen der Fernstudienanbieter finde ich ganz gut gelungen. Werden die denn auch noch als Printmedium an die Fernstudierenden verschickt oder kann man die nur online lesen?

Lest Ihr Studierenden der AKAD oder der HFH denn tatsächlich diese Magazine? Bringen Sie Euch Infos, die Ihr sonst nicht bekommen würdet?

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Markus Jung

Geschrieben

Werden die denn auch noch als Printmedium an die Fernstudierenden verschickt oder kann man die nur online lesen?

Werden als Print verschickt.

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Für mich persönlich ist so ein regelmäßiger Infoversand nur interessant, wenn ein inhaltlicher Mehrwert daraus hervorgeht. Sonst wende ich schnell die Ablage P an.

Gutes Beispiel ist unsere Krankenkassenzeitschrift. Das Exemplar unserer alten Kasse landete immer gleich im Papierkorb, weil mein Mann und ich den Eindruck hatten, dass sich dort der Verwaltungsrat ständig selbst feierte.;) Unsere neue Kasse versendet nur vier Mal im Jahr ein Magazin, das inhaltlich sehr breit gefächert und informativ ist. Gleichzeitig ist die Zeitschrift nicht zu umfangreich und bietet guten Mehrwert. Selbst mein Mann, allgemein Gesundheitsthemen wenig zugänglich;), liest im Urlaub diese Zeitschrift.

Ansonsten fallen mir nur wenig Beispiele ein, bei denen ein regelmäßiger Informationsversand etwas bringen würde. Der Zahnarzt macht ja auch nicht regelmäßig fundamental Neues, was einen DIN A-Zettel rechtfertigen würde. Da könnte er nur auf Allgemeinplätze ausweichen. Aber das wäre mir zu wenig und damit möchte ich nicht "zugeballert" werden. Das würde ich per Mail noch eher tolerieren, weil ich die Botschaft unkomplizierter entsorgen und mich abmelden könnte.;)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Ich denke auch, an diesem Ansatz, dass gar nicht jeder Dienstleister/Anbieter wirklich alle paar Monate etwas Neues erzählen kann, ist wirklich etwas dran.

Mein Zahnarzt versuchte in seinem "Blättchen" immer mal wieder seine "besonderen" Behandlungsmethoden vorzustellen, aber es ging auch viel darum, welche Arzthelferin nun in Mutterschutz ging oder an welchem Charity-Radrennen die Praxis mitgemacht hatte.

Im Prinzip war das also wohl eher eine Kundenzeitschrift als ein "Informationsbrief".

Vielleicht können Berater, Coaches oder Trainer ein solches Blättchen mit besseren Inhalten füllen. Aber dafür ist ja das Internet m.E. auch das besssere und vor allem preisgünstigere Medium...

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Auch für Coaching wird inhaltlich nicht im Monatsrhythmus die Welt neu erfunden. Entweder man labert also rum, schreibt so was wie nen Blogbeitrag (aber den kann man dann auch einfacher im Netz veröffentlichen) oder schreibt fachlich Anspruchsvolles. Alles andere kann man sich leicht zusammengoogeln oder in allen Zeitungen auf mehr oder weniger hohem Niveau in den Wochenendausgaben finden.

Oder man macht Werbung. Was ja dann auch nervt.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Ich glaub auch nicht, dass man alle paar Wochen das Rad neu erfinden kann oder muss.

Aber beim regelmäßigen Schreiben (sei es nun ein Blog oder die gedruckten Informationspapiere) gibt es zum Glück ja doch immer neue Aufhänger oder neue Sichtweisen.

Wenn man so gar nicht daran glaubt, dass man irgendetwas Neues in die Welt hinausposaunen könnte, dann sollte man vielleicht wirklich lieber die Klappe halten. ;)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Nun, ich nehme mal den Newsletter von der Textakademie. Den fand ich mal richtig gut. In der Zwischenzeit ist es allerdings nach meinem Dafürhalten zu einer inhaltlich sehr dünnen und werbemäßig sehr dicken Veröffentlichung geworden. Und wenn ich mir die Aussagen so anschaue und die Preise für die Seminare, dann turnt mich das für eine Seminaranmeldung eher ab. Dabei bin ich absolut die Zielgruppe für diesen Anbieter.

Anders den Duden-Newsletter. Der ist prima! Oder die Monatsbriefe oder der Schrieb zum Katalog von Manufactum. Die verbinden nach meinem Dafürhalten Information und Werbung ausgezeichnet.

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Mein Zahnarzt versuchte in seinem "Blättchen" immer mal wieder seine "besonderen" Behandlungsmethoden vorzustellen, aber es ging auch viel darum, welche Arzthelferin nun in Mutterschutz ging oder an welchem Charity-Radrennen die Praxis mitgemacht hatte.

Zahnarzt ist für mich ja generell ein "heißes Thema".:blushing: Freiwillig konfrontiere ich mich ungern mit neuen Behandlungsmethoden. Und wenn, dann recherchiere ich, wenn es so weit ist - und zwar im Internet. Im Fall der Fälle wäre mir dann ein Infoblättchen wiederum inhaltlich zu dünn. Und beim "gehaltvollen" Infoblättchen ist auch immer die Frage: Wo bewahre ich das so lange auf? Ich bin dazu übergegangen, mir die Sachen einzuscannen. Aber um den Aufwand auf mich zu nehmen, müssen die Informationen schon sehr gehaltvoll sein.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Das würde m.E. auch wieder dafür sprechen, dass man solche Infos lieber im Internet und langfristig abrufbar veröffentlicht und nicht in einem gedruckten Infoblättchen, das dann doch schnell im Altpapier landet. Denn Scannen werden das sicherlich nicht sooo viele. ;)

Und: Zahnarzt ist bei mir auch immer ein etwas angstbestztes Thema... ;)

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      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link