Blog Fernstudienakademie

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Fernlehrgang SachbuchautorIn: Ist das Thema "heiß"? Aber hallo!

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Fernstudienakademie

96 Aufrufe

Ich habe in der letzten Zeit vermehrt den Eindruck, dass das Thema „Sachbuchautor“ gerade im Moment wirklich „heiß“ ist. Die Fernstudienakademie ist offenbar mit ihrem Kurs absolut am Puls der Zeit! ;)

Vor Kurzem hat z.B. die Zeitschrift „Wirtschaft und Weiterbildung“ ein Heft mit dem Titelthema „Buchideen verwirklichen“ heraus gebracht.

Es gibt dort u.a. ein langes Interview mit dem Schreibcoach Oliver Gorus und viele Tipps für die Suche nach einem passenden Literaturagenten. (Leider kann man diese beiden Artikel hier nicht direkt verlinken...)

Was ich allerdings spannend fand, waren die „Alternativen zum Bücherschreiben“, die angehenden Autoren nahe gelegt wurden: Wer also nicht die Zeit oder aber den Mut für ein längeres Buch hat, kann auch kürzere Texte produzieren, um seine Reputation bei den (potenziellen) Kunden zu erhöhen.

Konkret empfohlen wurden

  • der Informationsbrief und
  • die Arbeitspapiere.

(vgl. dazu auch http://www.haufe.de/personal/wuw/magazineItemDetail?editionID=1303284286.33&articleID=15 ganz unten)

Im Prinzip sind dies kürzere Texthäppchen, die ein Trainer oder Berater seinen Kunden in gedruckter (!) Form und regelmäßig zukommen lassen soll. Die Ziele sind dabei wohl:

  • direkte Kundenansprache
  • Aufbau und Pflege von Kundenbeziehungen
  • Ausbau des eigenen Expertenstatus

Diese gedruckten Papiere, die möglichst nur eine DinA4-Seite umfassen sollen, machen mich aber schon ziemlich stutzig: Jeder, der heutzutage nicht bei drei auf den Bäumen ist (also z.B. ich ;)) fühlt sich doch inzwischen dazu berufen, ein Blog zu initiieren und mit Leben zu füllen. Auch der gute, alte Newsletter hat noch immer seinen Wert. Alle diese Texthäppchen kann man umsonst und ohne großes Bohei im Internet frei Haus geliefert bekommen.

Wozu soll da also ein gedruckter (!) Informationsbrief dienen? Ist das eine „Kundenzeitschrift light“? Oder handelt es sich dabei im Grunde nur um verkappte Werbemailings, mit denen sich der jeweilige Anbieter mal wieder ins Gespräch bringen will?

Ich selbst habe bis vor Kurzem so einen regelmäßigen „Informationsbrief“ von meinem Zahnarzt bekommen: Er (der Brief, nicht der Zahnarzt! ;)) sah zwar vom Design her ganz prima aus – wahrscheinlich war ein guter Grafiker damit beauftragt! Der Inhalt war aber so langweilig und nichtssagend, dass das gute (teure!) Stück sehr schnell im Altpapier landete.

Mein Zahnarzt hat das ganze Projekt schon wieder gecancelt – wohl, weil zu viel Geld aus dem Fenster geschmissen wurde, ohne dass es einen entsprechenden Gegenwert gab.

Wie steht Ihr zu solchen (gedruckten) Infopapieren? Von welchen Beratern, Trainern oder sonstigen Dienstleistern würdet Ihr so etwas überhaupt haben wollen? Oder ist das eh alles Käse und das Internet reicht Euch als Infoquelle vollkommen aus?

Anne Oppermann


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20 Kommentare


KanzlerCoaching

Geschrieben

Mir wäre die Druckkosten und das regelmäßige Versenden zu teuer bzw. ich glaube nicht, dass sich solche Aktionen durch Aurtragseingänge rechnen würden. Unser Zahnarzt verschickt z.B. halbjährlich die Erinnerung an Kontrolltermine. Wenn ich er wäre, würde ich dort auf Neuigkeiten auf der Website hinweisen....

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Ich denke auch, dass man seine "Werbemedien" möglichst gut miteinender verzahnen solte, damit das was bringt.

Du bist ja nun auch Buchautorin: Rechnest Du durch Dein Buch denn mit neuen Auftragseingängen? Ab wie vielen Aufträgen, die sich durch das Buch ergeben würden, wärst Du denn zufrieden?

Allerdings wird man ja wohl nie so richtig herausbekommen, ob neue Kunden wegen des Buches, wegen Deines Engagements bei Xing und hier bei fi.de oder wegen Deiner wunderschönen blauen Augen kommt. Es sei denn, man fragte dezidiert danach.... ;)

Hast Du solche Befragungen vor, woher Kunde XY von Dir erfahren hat? Oder machst Du das vielleicht sogar schon?

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich frage jeden Kunden, wo er meinen Namen gefunden hat. Schon allein deswegen, damit ich vor "deutlicher" Sprache während des Coachings warnen kann....

Die mich aus Weiterempfehlungen kennen oder über Xing, die haben da in der Regel wenig Probleme damit! :blushing:

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Wenn ich Dich weiterempfehle, fallen fast auch immer solche Begriffe: wie "handfest", "zielführend" , "tough" und "ohne Weichspüler". ;)

Wird Dir diese Charakterisierung in etwa gerecht? Sonst bitte Änderungswünsche kund tun! ;)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

:(

Schon ok....allerdings solltest Du auch deutlich machen, dass ich auch nett sein KANN! ;)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Dafür zahlen die Kunden aber nich...

Chillie und Du habt doch vor einiger Zeit festgestellt, dass es zwischen "Coachen" und "Quälen" schon gewisse Überschneidungen gibt... ;)

Da war nicht die Rede von "nett-sein"!

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Zurück zum Thema:

Ich frage mich halt immer, wenn ich so etwas wie den Hauffe-Artikel lese, ob damit wirklich eine Information unters Volk gebracht werden soll oder ob jemand eine Story gesucht hat und dann einfach mal drauf los blubbert....

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Kennst Du die "Wirtschaft und Weiterbildung"? Ich hab die ja im Abo...

Vor allem das Interview mit dem Oliver Gorus hat wirklich Hand und Fuß.... (Aber leider lässt es sich nicht verlinken!)

Ich kann mir vorstellen, dass solche Zeitschriften schon immer wieder dolle überlegen müssen, mit welchem Inhalt sie denn nun schon wieder das Heft voll bekommen sollen. Aber dieses Mal war das Schwerpunktthema wirklich ganz gut behandelt worden.

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Markus Jung

Geschrieben

leider lässt es sich nicht verlinken!

Warum nicht? - Steht es nicht frei im Internet?

Papier-Infoblätter von nur einer Seite finde ich unsinnig. Kundenzeitschriften (mit 4+ Seiten) können dagegen schon etwas bringen - sofern diese echte Inhalte und nicht nur verkappte Werbung enthalten (das Magazin von Kieser-Training lese ich zum Beispiel ganz gerne).

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Markus: Genau - das Interview steht nicht im Internet...

Handelt es sich bei dem Kieser-Magazin denn um ein Print-Magazin oder eher um eine online verfügbare Kundenzeitschrift?

Kundenmagazine finde ich auch als Werbemedium und als Textsorte sehr spannend - aber man braucht schon ziemliche Ressourcen, um so etwas a) an den Start zu bringen und B) auch längerfristig mit Leben zu füllen.

Lest Ihr / liest Du denn auch noch andere Kundenmagazine? Ich finde z.B. das Kundenmagazin von DM ganz nett gemacht.... http://www.dm-drogeriemarkt.de/cms/servlet/segment/de_homepage/services/alverde_magazin/

Gibt es eigentlich auch Fernstudienanbieter, die ein Kundenmagazin rausbringen?

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Markus Jung

Geschrieben

Handelt es sich bei dem Kieser-Magazin denn um ein Print-Magazin oder eher um eine online verfügbare Kundenzeitschrift?

Es handelt sich um ein Print-Magazin, das in den Filialen ausliegt. Ergänzend ist es auch online verfügbar.

Lest Ihr / liest Du denn auch noch andere Kundenmagazine?

Das teuerste Kundenmagazin der Welt ist das IHK-Magazin ;-) Steht meist nicht viel für mich Nützliches drin, aber ich blättere es zumindest durch. Ähnlich ist es mit den Heften der Berufsgenossenschaft, in der ich freiwilliges Mitglied bin (Unfallversicherung). Viele andere Magazine landen gleich im Altpapier bzw. ich habe sie abbestellt, um nicht unnötig Papier zu verschwenden. Ich merke aber auch, dass es immer mehr Magazine nur noch online gibt (zum Beispiel die "Freizeichen" meines Telekommunikationsanbieters NetCologne).

Gibt es eigentlich auch Fernstudienanbieter, die ein Kundenmagazin rausbringen?

Zum Beispiel der HFH-Campus oder das AKAD Hochschulmagazin.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Danke für die (Link-) Tipps!

Die von Dir aufgeführten Publikationen der Fernstudienanbieter finde ich ganz gut gelungen. Werden die denn auch noch als Printmedium an die Fernstudierenden verschickt oder kann man die nur online lesen?

Lest Ihr Studierenden der AKAD oder der HFH denn tatsächlich diese Magazine? Bringen Sie Euch Infos, die Ihr sonst nicht bekommen würdet?

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Markus Jung

Geschrieben

Werden die denn auch noch als Printmedium an die Fernstudierenden verschickt oder kann man die nur online lesen?

Werden als Print verschickt.

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Für mich persönlich ist so ein regelmäßiger Infoversand nur interessant, wenn ein inhaltlicher Mehrwert daraus hervorgeht. Sonst wende ich schnell die Ablage P an.

Gutes Beispiel ist unsere Krankenkassenzeitschrift. Das Exemplar unserer alten Kasse landete immer gleich im Papierkorb, weil mein Mann und ich den Eindruck hatten, dass sich dort der Verwaltungsrat ständig selbst feierte.;) Unsere neue Kasse versendet nur vier Mal im Jahr ein Magazin, das inhaltlich sehr breit gefächert und informativ ist. Gleichzeitig ist die Zeitschrift nicht zu umfangreich und bietet guten Mehrwert. Selbst mein Mann, allgemein Gesundheitsthemen wenig zugänglich;), liest im Urlaub diese Zeitschrift.

Ansonsten fallen mir nur wenig Beispiele ein, bei denen ein regelmäßiger Informationsversand etwas bringen würde. Der Zahnarzt macht ja auch nicht regelmäßig fundamental Neues, was einen DIN A-Zettel rechtfertigen würde. Da könnte er nur auf Allgemeinplätze ausweichen. Aber das wäre mir zu wenig und damit möchte ich nicht "zugeballert" werden. Das würde ich per Mail noch eher tolerieren, weil ich die Botschaft unkomplizierter entsorgen und mich abmelden könnte.;)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Ich denke auch, an diesem Ansatz, dass gar nicht jeder Dienstleister/Anbieter wirklich alle paar Monate etwas Neues erzählen kann, ist wirklich etwas dran.

Mein Zahnarzt versuchte in seinem "Blättchen" immer mal wieder seine "besonderen" Behandlungsmethoden vorzustellen, aber es ging auch viel darum, welche Arzthelferin nun in Mutterschutz ging oder an welchem Charity-Radrennen die Praxis mitgemacht hatte.

Im Prinzip war das also wohl eher eine Kundenzeitschrift als ein "Informationsbrief".

Vielleicht können Berater, Coaches oder Trainer ein solches Blättchen mit besseren Inhalten füllen. Aber dafür ist ja das Internet m.E. auch das besssere und vor allem preisgünstigere Medium...

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Auch für Coaching wird inhaltlich nicht im Monatsrhythmus die Welt neu erfunden. Entweder man labert also rum, schreibt so was wie nen Blogbeitrag (aber den kann man dann auch einfacher im Netz veröffentlichen) oder schreibt fachlich Anspruchsvolles. Alles andere kann man sich leicht zusammengoogeln oder in allen Zeitungen auf mehr oder weniger hohem Niveau in den Wochenendausgaben finden.

Oder man macht Werbung. Was ja dann auch nervt.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Ich glaub auch nicht, dass man alle paar Wochen das Rad neu erfinden kann oder muss.

Aber beim regelmäßigen Schreiben (sei es nun ein Blog oder die gedruckten Informationspapiere) gibt es zum Glück ja doch immer neue Aufhänger oder neue Sichtweisen.

Wenn man so gar nicht daran glaubt, dass man irgendetwas Neues in die Welt hinausposaunen könnte, dann sollte man vielleicht wirklich lieber die Klappe halten. ;)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Nun, ich nehme mal den Newsletter von der Textakademie. Den fand ich mal richtig gut. In der Zwischenzeit ist es allerdings nach meinem Dafürhalten zu einer inhaltlich sehr dünnen und werbemäßig sehr dicken Veröffentlichung geworden. Und wenn ich mir die Aussagen so anschaue und die Preise für die Seminare, dann turnt mich das für eine Seminaranmeldung eher ab. Dabei bin ich absolut die Zielgruppe für diesen Anbieter.

Anders den Duden-Newsletter. Der ist prima! Oder die Monatsbriefe oder der Schrieb zum Katalog von Manufactum. Die verbinden nach meinem Dafürhalten Information und Werbung ausgezeichnet.

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Mein Zahnarzt versuchte in seinem "Blättchen" immer mal wieder seine "besonderen" Behandlungsmethoden vorzustellen, aber es ging auch viel darum, welche Arzthelferin nun in Mutterschutz ging oder an welchem Charity-Radrennen die Praxis mitgemacht hatte.

Zahnarzt ist für mich ja generell ein "heißes Thema".:blushing: Freiwillig konfrontiere ich mich ungern mit neuen Behandlungsmethoden. Und wenn, dann recherchiere ich, wenn es so weit ist - und zwar im Internet. Im Fall der Fälle wäre mir dann ein Infoblättchen wiederum inhaltlich zu dünn. Und beim "gehaltvollen" Infoblättchen ist auch immer die Frage: Wo bewahre ich das so lange auf? Ich bin dazu übergegangen, mir die Sachen einzuscannen. Aber um den Aufwand auf mich zu nehmen, müssen die Informationen schon sehr gehaltvoll sein.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Das würde m.E. auch wieder dafür sprechen, dass man solche Infos lieber im Internet und langfristig abrufbar veröffentlicht und nicht in einem gedruckten Infoblättchen, das dann doch schnell im Altpapier landet. Denn Scannen werden das sicherlich nicht sooo viele. ;)

Und: Zahnarzt ist bei mir auch immer ein etwas angstbestztes Thema... ;)

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