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Fernlehrgang SachbuchautorIn: Wie präsentiert man sich auf Facebook?

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Fernstudienakademie

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Seit kurzer Zeit habe ich auch einen Facebook-Account; erst einmal nur als Privatperson, um das Ganze zu üben. Läuft ja sehr munter da ;)

Wenn ich das Procedere bei Facebook einigermaßen drauf habe, soll dann auch die Fernstudienakademie eine eigene Seite bekommen. Ich gucke deshalb erst mal ein wenig herum, wer von den Mitbewerbern denn schon da wie vertreten ist und wer sich dort bislang noch nicht präsentiert.

Bei Facebook habe ich auch gleich für den Sachbuchautoren-Lehrgang neue Kontakte mit weiteren möglichen Interview-Partnern geknüpft. Ziel ist es ja, dass die Teilnehmer nicht immer nur meine Sicht der Dinge serviert bekommen, sondern immer mal wieder über den Tellerrand gucken, wie man es denn vielleicht „auch noch“ machen könnte.

Ein Interview wird bestimmt spannend: Eine erfahrene Sachbuchautorin beginnt gerade damit, ihren ersten Roman für Erwachsene zu schreiben. Da bin ich natürlich sehr neugierig, wie sich denn die Arbeit einer Sachbuchschreiberin von der einer Schriftstellerin im Bereich der Belletristik unterscheidet und wo sie sich vielleicht auch ähnelt. Dazu später mehr! ;)

Anne Oppermann

P.S.: Was würdet Ihr Euch von einem Facebook-Auftritt der Fernstudienakademie (oder eines anderen Anbieters im Bereich der Fernlehre) wünschen? Über Eure Ideen, Vorschläge und Kommentare würde ich mich sehr freuen!


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12 Kommentare


Wünschen? Naja wünschen würde ich mir vieles auf Facebook unter anderem einen möglichst professionelle und hilfreichen Account von gewerblichen Anbietern (egal in welchem Bereich) der mir einen höheren Nutzen bringt als ein Newsletter bzw. ein Besuch der jeweiligen Seite.

Ich weiss, dass dieser Anspruch sehr allgemein gehalten ist, allerdings kann ich auch nicht wirklich gute Beispiele nennen :)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Moin Chillie

Was wäre denn z.B. solcher höherer Nutzen?

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Markus Jung

Geschrieben

Hallo chillie,

mich würden hier auch Beispiele interessieren. Denn ich empfinde es auch schwer, dort einen zusätzlichen Nutzen zu erzeugen, der nicht auch auf der normalen Seite vorhanden ist. So habe ich es jetzt mal mit einer Umfrage versucht, die auch auf eine recht hohe Resonanz gestoßen ist.

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Nunja, da es ja nur um "Infohäppchen" geht wäre es natürlich

- Exklusive Infos

- Excklusiv schnelle Infos

- Kundenbindungsprogramme (Gewinnspiele, Rabatte für FB-User)

- Multimediale Inhalte

Viele Unternehmensaccounts sind nichts anderes als automatische Newsletter, die meine Timeline vollspammen - soetwas finde ich z.B. komplett uninteressant und führt schnell zum "Dislike". Also umgekehrt, lieber weniger wertvolle als viele triviale Informationen.

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Markus Jung

Geschrieben

OK, dann fühle ich mich mit Fernstudium-Infos.de ja nicht ganz auf dem falschen Weg. Es gibt selten mehr als einen Eintrag pro Tag und ich versuche, auch mal Videos etc. zu nutzen. Aktionen wie Gewinnspiele etc. könnte ich sicher mal andenken. Was die exklusiven und schnellen Infos angeht, hat die Webseite für mich einfach Priorität. Aber da ist es bei mir sicherlich auch eine andere Ausrichtung wie bei den Unternehmen, die Du ansprichst und die direkt Produkte verkaufen.

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Ich persönlich finde ja Facebook überbewertet, was solche Dinge angeht. Kann aber sein, dass das daran liegt, weil ich selbst KAUM die Unternehmensseiten nutze, die mich interessieren würden.

Außnahme ggf. heut mal das GEwinnspiel von M&Ms oder wenn ich Nutella "like" ... Ansonsten ist das für mich eine Möglichkeit, mich mit meinen vielen Freunden von früher zu unterhalten, die zum Großteil weit weg wohnen - und natürlich für das eine oder andere Browsergame ;)

Wenn ich mich für eine Seite begeistern soll, sehe ich das aber wie chillie:

Besonderes muss her - und Spam geht garnicht, dann fliegt das sehr schnell aus meiner "Neueste Meldungen"-Übersicht raus. Da spamt schon genug.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Danke schon mal für Eure hilfreichen Tipps und Hinweise!

Welche Nachrichtenfrequenz würdet Ihr denn richtig finden: 1 x wöchentlich? 1 x täglich? 1x monatlich? Oder sonst wie?

Ich hab dann auch noch mal nachgedacht, welche Meldungen mich selbst eigentlich interessieren würden...

Ich finde es immer ganz spannend, wenn ich bei einem Unternehmen einen Blick hinter die Kulissen geliefert bekomme: Wie arbeitet der Anbieter eigentlich? Welche aktuellen Projekte hat er in der Pipeline? Warum agiert er in Situation x so und so?

Was ich eher doof finde, ist, wenn Neuigkeiten fast nuuuur aus Linktipps bestehen. Besonders ärgerlich finde ich es dann auch, wenn die Linktipps praktisch nur von einer einzigen Quelle übernommen werden, die ich sowieso selbst lese.

Mal ne blöde Frage: Gewinnspiele sind doch bei Facebook auch nur "mittel erlaubt", oder? Gibt es da Beispiele, bei denen ein Anbieter deswegen schon mal Ärger bekam?

Wie findet Ihr solche Aktionen wie neulich das Projekt "Prilflasche", bei der Facebook-User eine Prilflasche designen sollten? Ging ja in Sachen PR auch ziemlich daneben:

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,763808,00.html

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Also das Prilflaschen-Ding fand ich - genau wegen der... nennen wir es Eigendynamik - extrem spannend ;)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

DM ist jetzt wohl der "Nachmacher": Da soll auch eine Plastiflasche designt werden. Eine zweite Chance für den "Hähnchengeschmack"? ;)

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Irgendwo kann man auch Burger designen ... das ist keinen Deut besser. Die Internet Community neigt eben dazu, aus solchen Dingen etwas seltsames Entstehen zu lassen.

Ich habe das in einem Spiegel-Kommentar zum Thema Guttenberg-Wiki gelesen. Dass die Leute bei Dr.-Arbeiten keine Lust am Mitarbeiten haben, bei denen schon zu Beginn wenig Zweifel bestehen, dass sie Plagiate sein könnten (so in der Art). Nur wenn es "Aufsehen" erregt, macht das Mitmachen wirklich Spass.

Ähnlich ist das mit diesen werbewirksamen Mitmachdingen .. meiner Meinung nach.

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Ulrike Oertel

Geschrieben

Bevor man auf Facebook eine Seite einrichtet, muss man sich überlegen, ob man dort seine Zielgruppe trifft. Das, denke ich, kann man für Fernstudienakademien grundsätzlich bejahen, denn im Prinzip ist jeder ein potenzieller Kunde eines Fernlehrgangs.

Wofür sich Facebook nicht eignet, ist das Einstellen von Informationen mit Langzeitwert, auf die man öfter zurückgreifen müsste, denn die Meldungen verschwinden ja in Null-Komma-gleich nach unten und niemand macht sich die Mühe, nachzu"blättern".

Allzu ernst sollte man auch nicht daher kommen, es darf auch mal ein flotter Spruch erscheinen, ein Cartoon oder eine Anekdote.

Manche Informationen müssen immer mal wiederholt werden - wegen des Verschwindens nach unten und weil ja immer neue Freunde hinzukommen, die die Infos noch nicht kennen.

Grundsätzlich muss man die Leser ernst nehmen, und wenn man sie auffordert, bei irgendetwas mitzumachen, muss man auch das wirklich ernst meinen. Bei Pril ist ja nicht die Aktion auf Facebook schief gegangen, die hat ja erstklassig funktioniert, nur hat der Konzern nicht damit umgehen können (vermutlich ist der verantwortliche Marketingleiter 50+). Henkel ist das klassische Beispiel dafür, dass viele Unternehmen Social Marketing noch nicht verstanden haben. Sie probieren mal etwas aus, weil das heutzutage "dazu gehört", ziehen es aber nicht konsquent durch. Henkel könnte z.B. eine (Wander-)Ausstellung mit den Vorschlägen einrichten und/oder den Prilflaschen kleine Leporello-Anhänger um den Hals hängen, in denen sie weitere Vorschläge zeigen. Milka hat das schon vor über 20 Jahren vorgemacht - ohne Internet. Aber natürlich wird sich Henkel hüten, so etwas wie "schmeckt nach Hähnchen" abzubilden, die Gefahr, dass jemand die Flasche austrinkt und dann den Konzern verklagt, ist viel zu groß.

Nach diesen Romanen noch ein paar Vorschläge für Postings:

- grundlegende Infos über die Kurse (mit gelegentlicher Wiederholung)

- Statistiken

- öfter mal eine Prüfungsfrage

- Anekdoten, Cartoons

- berufliche Aussichten (nach Absolvierung des Studiums)

- Fördermittel

- Büchertipps

- Fernsehfilm, Videos, Rundfunktipps (als Empfehlung, aber auch nachträglich)

- kreatives Mitwirken bei der Entwicklung neuer Kurse (wie du, Anne, es ja schon machst)

usw.

Mehr fällt mir um die Uhrzeit nicht ein.;)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Danke, Ulrike

Deine Tipps, was da "noch so" stehen könnte, fand ich gut. Gerade die Idee, Prüfungsfragen zu veröffentlichen, finde ich prima. Das könnte vielleicht potenziellen Teilnehmern ein wenig die Angst nehmen, dass Kurs XY für sie u.U. zu schwer wäre.

Da unsere Prüfungsfragen nie 08-fuffzehn-Fragen sind, sondern eher Aufgaben, bei denen man sich z.B. ein eigenes Konzept erarbeiten muss, wäre es auch kein Problem, die im Internet zu veröffentlichen,

Danke für den Input!

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
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      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link