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Desaster, einen Tag vor dem Kolloquium!

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UdoW

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Eigentlich traue ich mich es fast nicht schreiben, aber ok ich hole kurz aus.

Am Vorabend alles schön gepackt, Anzug und Hemd frisch gebügelt und in den Plastikschutz gesteckt damit er die Reise faltenfrei überlebt, zweites Notebook in meinen Aktenkoffer eingepackt (meines hat die letztes zwei Tage Mucken gemacht, was meine Nerven noch zusätzlich beansprucht hat). Klamotten und Waschzeug wie immer in die Reisetasche gestopft alles fertig.

Freitagmittag wie immer Aktenkoffer in die eine Hand Reisetasche in die andere, alles super.

Ich freue mich der Stau ist auf der A3 diesmal in Richtung Nürnberg und das nicht zu knapp streckenweise weit über 18 Kilometer , auf meiner Seite zwar nicht leer aber es geht mit 80-120Km/h hab ja genug Zeit, alles super.

Kurz vor der Abfahrt zur A5 d.h. ca. 60Km vor dem Ziel , dann bricht mir der Schweiß aus mein Herz rast, da war doch was anders als sonst, ich fahr den nächsten Parkplatz raus, bleibe stehe steige aus und kann es nicht fassen, ich habe den Anzug vergessen! Ich schaue mich an Karo-Hemd, moderne Jeans neu aber mit super modischen Löchern drin, Dockers an den Füssen ok mein Bugatti-Schlappen sind in der Reisetasche, was jetzt, ich sehe die A3 Megastau da brauche ich zurück locker 5 Stunden nochmal 3-4 nach Pfungstadt, danach bin ich tot.

Was jetzt shoppen gehen, wo wie ich kenne mich hier null aus. Ich brauche 15 Minuten um überhaupt mit der Situation klar zu kommen, wie konnte das passieren. Telefon einen meiner besten Freunde angerufen, du ich brauch dich Sprit und Hotel zahle ich, fahr zu meiner Mutter hole den Schlüssel dann bring mir bitte meinen Anzug, der hängt daheim… geht klar mache ich kein Thema bin schon unterwegs. Gegen 23.15 ist er in Pfungstadt aufgeschlagen mit meinen Anzug, Hotel nö ich fahr wieder heim, viel Erfolg morgen und leg dich schlafen du schaust fertig aus, den Rest bequatschen wir später, danke mehr fällt mir nicht ein.

Ich habe meinen Anzug ….. das Kolloquium kann kommen!

Diese Prüfung werde ich nie vergessen…


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22 Kommentare


Krass, aber es geht nichts über gute Freunde die einem bei sowas aus der Patsche helfen :thumbup:

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Haben Sie eigentlich kurzfristig überlegt, ohne Anzug zu gehen mit hochmodisch löcherigen Jeans und zur Einführung der Präsentation die Geschichte zu erzählen?

Oder mit Anzug dazustehen und die Geschichte trotzdem zu erzählen? Blöderweise hätte vermutlich keiner mehr bei der Präsentation zugehört, weil sich alle lachend gewälzt hätten.

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Ich kann es heute noch nicht glauben, das ich das Teil vergessen hatte ...

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tolle Geschichte! :)

Das bleibt Dir sicher laaaange in Erinnerung.

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@KanzlerCoaching,

ich hatte vor dem Kolloquium etwas Zeit die Zweit-Prüferin kam etwas zu spät und da habe ich die Geschichte wirklich erzählt ;) Mein Erst-Prüfer meinte bei der Sachlage hätte ich auch mit Jeans antreten können ;)

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Wozu Anzug du wolltest doch Ingenieur werden und nicht Betriebwirt ;)

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Ohhhhh mann!!!!!

Hauptsache, man hat gute Freunde! Ein Hoch auf den Lieferservice :)

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Wozu Anzug du wolltest doch Ingenieur werden und nicht Betriebwirt ;)

Elektro war das doch. Dort gehts schon etwas lockerer als bei Betriebswirten. Kariertes Hemd ist Pflicht. ;)

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Michael Knight

Geschrieben

Erstmal auch von meiner Seite: Herzlichen Glückwunsch!

Wie bist Du überhaupt auf die Idee gekommen, eine Prüfung/Vortrag im Anzug zu absolvieren?

Egal, Hauptsache geschafft. Viel Erfolg beim Master.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Also, bei so einer Prüfung im Anzug zu erscheinen, das halte ich schon für ein Zeichen von Respekt dem Anlass gegenüber und auch den prüfenden Menschen gegenüber. Und zwar unabhängig davon, ob man jetzt Ingenieurwissenschaften oder Pädagogik oder BWL studiert.

Abgesehen davon waren Sie ja schon öfter in Pfungstadt und werden gewusst haben, wie dort bekleidungsmäßig der Stil des Hauses ist.

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Anzug war schon Ok, alle die ich getroffen habe waren mit Anzug da, ich denke für den Anlass ist er das richtige Outfit.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Und außerdem sehen die meisten Männer in einem Anzug richtig gut aus und die Körperhaltung ist auch besser. Auch nicht unwesentlich, der äußere Eindruck!

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Also, bei so einer Prüfung im Anzug zu erscheinen, das halte ich schon für ein Zeichen von Respekt dem Anlass gegenüber und auch den prüfenden Menschen gegenüber.
Auch zur Klausur :confused:

Ich denke, da war nur ein Kolloquium gemeint!

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Nein, zur Klausur nicht. Außer ich wäre der einzige Mann ohne Anzug. Dann käme ich das nächste Mal vermutlich auch fein angezogen bzw. würde die Mitklausurschreiber fragen, warum sie so gekommen sind.

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Markus Jung

Geschrieben

Das war dann aber ein wirklich guter Freund, finde ich klasse.

Anzug war für mich beim Kolloquium (Informatik) auch selbstverständlich. Nur würde ich heutzutage auf die Krawatte verzichten.

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Der absolute Horror, wenn einem sowas passiert. Wo man doch eh schon total fertig mit den nerven ist.

Aber ist ja alles gut gegangen.

Deinen Freund solltest du demnächst mal zum Essen einladen oder so. Ist ja wirklich ein riesiger Freundschaftsdienst gewesen.

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Respekt, du bist Fernstudent und hast reale Freunde. ;-)

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tolle Geschichte - daran erkennt man einen wirklich guten Freund. Ich hoffe, ihr habt hinterher auf den Erfolg ein bissel gefeiert und getrunken....?

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Das ist eine tolle Geschichte und sicher auch in Zukunft immer mal wieder einen Lacher wert :D

Wie ist denn das Kolloquium verlaufen?

Auf so einen engagierten Freund kannst du echt stolz sein.

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Klar haben wir dann gefeiert , ich habe bezahlt ;)

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HannoverKathrin

Geschrieben

Darüber werden sich noch deine Enkel amüsieren :D

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