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4 Jahre Fernstudium - Schweiß, Fleiß, Verzicht, Freude und Stolz

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Webby

105 Aufrufe

So ziemlich genau heute vor 4 Jahren entschied ich mich spontan mein Leben radikal zu verändern - und dass das bis heute gehalten hat, wundert mich selbst noch. Es gab kein langes Nachdenken über Anerkennung (da Infos über einen Arbeitskollegen der dies selbst hinter sich hatte), ob und wie ich das in meine Freizeit hineinbekomme, ob ich fähig dazu bin, ob ich so lange auf soviel Freizeit verzichten kann. Irgendwie hab ichs einfach mal angefangen.

Ein Grund zum Feiern? Nein ich denke eher nicht, aber ein wenig Stolz und Nachdenken kommt schon auf. Es gab viele Tiefs und Hochs, viele Hobbys die ich seit dieser Zeit nicht mehr ausführe - geht einfach nicht wenn man zuviele hat -, einige soziale Kontakte verloren etc... aber dennoch, es ist nicht alles weg, es ist nur alles viel stärker gefiltert und priorisiert.

Eine harte und lange Zeit ist hinter mir, mit bereits leichtem Licht am Ende des Tunnels. Ich kann durchaus zufrieden sein. Mein Fern-Fachabi in 2 Jahren mit 1,6 abgeschlossen und momentan seit 2 Jahren an der WBH im 4. Semester mit aktuellem Schnitt bei ca. 1,7 geben mir das Gefühl den richtigen Weg gegangen zu sein. Wenn alles weiter so nach Plan läuft, bin ich in 2 weiteren Jahren fertig :)

Während das Studium lange Zeit sehr an meiner Substanz gekratzt hat, fühle ich mich momentan richtig wohl mit dem Stress und der Belastung. Auch wenn sich an meinem 20-22 Std/Wo workload nie was geändert hat, so bin ich momentan richtig motiviert und kann mit meinen, in dieser Zeit ausprobierten Lerntechniken schon fast jonglieren^^ Aber im Prinzip hat sich natürlich längst alles eingependelt - wär ja auch schlimm wenn nicht. Auch das Konzept immer alle Klausuren eines Semesters aufeinmal zu schreiben, klappt bisher richtig gut und spart Urlaubstage und Geld.

Um mal die Noten aus dem 3. Semester nachzureichen:

Grundlagen Elektrotechnik II: 1,0

Grundlagen Elektrotechnik III: 1,7

Führung und Kommunikation: 1,0

Technical English: 1,0

Digital und Mikrorechentechnik: 1,7

Also seeeehr zufrieden :D

Grundlagen Elektronik habe ich nun durchgearbeitet. In Signal und Systemtheorie fehlt mir noch ein Heft und in Embedded Systems bin ich mit dem ersten von 4 Heften auch bereits durch. Inklusive Prüfungsvorbereitung denke ich, wird es mir reichen diese 3 Klausuren wieder gebündelt im Dezember abzulegen.

Signal und Systemtheorie hat mir anfänglich echt Kopfschmerzen bereitet, weil in den Heften einfach furchtbar schlecht erklärt. Mir blieb hier nur Zusatzliteratur bei Amazon zu kaufen, welche mir für das weitere Verständnis sehr geholfen hat.

Bin noch am Überlegen wann ich mich für das BPS anmelde bzw. die Anerkennung einreiche, denn ich hab immer noch keine Ahnung wie ich diesen Bericht schreiben soll. Ich denke ich werd mir auch hier zuerst Literatur besorgen wie man denn so nen wissenschaftlichen Bericht überhaupt schreibt.

Der Plan sieht momentan so aus, erstmal die Hefte für die 3 nächsten Klausuren fertig zu bearbeiten und dann mal schaun wo ich dann zeitlich bin; also ob ich das mit dem BPS vor den Klausuren im Dezember, oder erst danach hinter mich bringe.

halte Euch auf dem Laufenden - wenn auch in größeren Abständen ;)

Gruß

Webby


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21 Kommentare


Herzlichen Glückwunsch zu den tollen Noten! (Str****) ;)

aber halleluja, 20 Stunden Workload klingen nach verdammt viel Disziplin, das würde ich niemals hinbekommen! Ich würde mal sagen - du kannst stolz auf dich sein :thumbup:

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Ich wollte jetzt eigentlich schreiben, dass mich Dein Workload und Dein Stress nicht wundern, wenn Du solche Noten erzielst.

Aus ... sagen wir strategischen Gründen... habe ich mich aber entschlossen so etwas hier nicht zu schrieben. ;)

Darum:Mach weiter so!!!

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Das finde ich ja spannend, dass Du Dich "einfach so" in Studium gestürzt hast, und es so, so klasse läuft. Herzliche Glückwünsche auch zu Deinen Noten: Fi.de-Bloggen scheint die Noten fast automatisch auf einem hohen Stand zu halten... ;)

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Markus Jung

Geschrieben

Klasse - Glückwunsch. Dieser Blogbeitrag von Dir hört sich richtig gut an. Ich kann mich da auch noch an Blog-Zeiten erinnern, als Du deutlich weniger optimistisch warst. Schön, dass Du durchgehalten hast. Und weiter viel Erfolg!

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Super Noten und ein super Notenschnitt, Hut ab !

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danke Leute, ich werd mein bestes geben das ganze genau so weiterzumachen :)

@Chris86: Was oder wie meinst du mit was ich vorher gemacht hab?

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WillWasWerden

Geschrieben

Kriege ich denn noch einen Hinweis auf die Zusatzliteratur?

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@WillWasWerden: Natürlich, hatte nur noch keine Zeit zu antworten

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Was du denn Beruflich vor dem Fern - Fachabi gemacht hast?

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Hä? Wie kommst du darauf dass ich beruflich jetzt was anderes mach als davor? Ich war bzw. arbeite davor und während dessen und auch jetzt noch als Industriemechaniker/Instandhalter

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WillWasWerden

Geschrieben

Stark ist, Du hast ja als Industriemechaniker wahrscheinlich mit dem Stoff (auf dem Niveau) beruflich nicht oder wenig zu tun - oder täusche ich mich? - und bringst solche Leistung nach Hause.

Udo z.B. war ja bereits SGT, als er den Bachelor in TI begann.

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Danke :) Naja es ist so, dass ich indirekt schon mit dem ganzen Stoff zu tun hab; arbeite ja an bzw. mit jenen automatisierten Anlagen. Nur bin ich natürlich nicht bei der Inbetriebnahme, elekrtrischer Verschaltung oder Programmierung dabei. Meine Aufgaben liegen nur im Bereich der Bedienung, Störungssuche und Behebung mithilfe der SPS, sowie ein bisschen Roboterprogramme abfahren/nachteachen und mechanische Reparaturen durchführen. Indirekt hab ich also schon mit der Materie zu tun, aber eben auf einer anderen, abstrakteren Ebene. Das Wissen aus dem Studium kann ich also aktiv nicht anwenden, sondern erweitert nur mein Hintergrundwissen. Nach dem Studium möchte ich aber natürlich schon in andere Ebenen in diesem Bereich einsteigen.

Was ist denn ein SGT? Das sagt mir so gar nix.

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SGT = Staatlich geprüfter Techniker (würde ich vermuten)

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WillWasWerden

Geschrieben

XPectIT erhält 100 Punkte, stimmt genau.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Das klingt nicht nur richtig positiv, sondern es macht sogar Spaß das zu lesen.

Hut ab vor deiner tollen Leistung. Vor allem der Workload klingt beeindruckend. Dein Bericht zu Hobby, Freunden und Co. erinnert mich stark an mich selbst. Aber ich sehe es wie du, es ist eben priorisierter/konzentrierter.

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Starke Leistung, Glückwunsch Webby!!! Fang im September auch mit Tech IT an und es baut schon auf zu sehen wie gut es laufen kann.

Bzgl. der berufspraktischen Phase würde würde ich mir ggf. das Praktikum bei Alcatel-Lucent in Indien durch den Koppf gehen lassen, ist für den Lebenslauf mit Sicherheit mehr als gut.

Ansosnten kann man nur sagen, Hut ab und weiter so!

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@Jester: meinst du dir für dich durch den Kopf gehen lassen oder auf mich bezogen? Wenn ich mein BPS anerkannt bekomme, brauch ich ja keins machen. Da ich zu 99% auch bei meiner Firma bleiben werde/will, ist der Vorteil bei so ner anderen Firma parallel zu arbeiten ohnehin fraglich. Wie sieht das überhaupt arbeitsrechtlich aus, beim eigenem Betrieb Urlaub zu nehmen um bei nem anderen zu schuften? Ich weiß nicht, in ner anderen Situation würde es für mich sicher auch in Frage kommen, aber aktuell sehe ich es bei mir als unnötig an.

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Sorry, mein Fehler, hab mich wohl verlesen. Dachte Du wärst auch noch nicht ganz sicher wo Du das BSP machen willst (nicht wann). Abgesehen davon gebe ich gern zu, dass es mich auch irgendwann interessieren wird :), hat das Unterbewusstsein mich wohl kalt erwischt. Auslandserfahrung ist nie verkehrt und Asien (speziell auch Indien) bzgl. Technologie geniesst mittlerweile doch recht hohes Ansehen.

Kommt natürlich immer darauf an was Du machen möchtest, wenn Du schon weisst dass Du beim jetzigen Arbeitgeber bleiben willst stellt sich die Sinnfrage von "Extraarbeit".

Arbeitsrechtlich weiss ich es leider auch nicht. Da die Praktika wahrscheinlich unentgeldlich sind denke ich aber nicht dass es da zu grosse Probleme geben würde, soetwas lässt sich immer lösen. Allgemein Wär nur schade um den Urlaub, ist sowieso schon knapp ;), Wenn ich konkretes hierzu erfahre mach ich ein separaten Beitrag dazu

Gruss

Jester

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Allerdings, der Urlaub ist schon sehr knapp, wenn man bedenkt dass man sich mit diesem eigentlich erholen sollte, und nicht sich auch noch zusätzlich belastet. Dabei geht ja schon genug Urlaub für die Klausuren drauf; irgendwann ist man völlig ausgebrannt, das bringt dann auch nix. Die Entscheidung für das Auslandspraktikum oder das CSUS sollte man sich wirklich gut überlegen (Nutzen/Investition).

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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
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      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)