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Unterlagen sind da.

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UdoW

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Gestern kamen die Unterlagen, nun ist auch alles schriflich fixiert ich bin Student, Immatrikulationsbescheinigung (mit neuer Matrikelnummer), Studienausweis und eine menge Hefte. Die Studiengebühr wurde seit kurzem für Wiederholungstäter um 10% gesenkt :) somit kostet mich der Master "nur" 426€ im Monat ist doch mal was.

Bezahlen muss ich 19 Monate lang.

Heute Abend werde ich mal grob in die Hefte schauen, das wars dann für die nächsten Tage, richtig los geht es erst ab dem 26.9.2011.


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24 Kommentare


Ich finde die Preise trotzdem deutlich zu teuer. Was bitte ist denn der großartige Unterschied zum Bachelor? Wenn du genauer hinschaust, wird es bestimmt so sein, dass die Betreuer die gleichen sind wie auch schon beim Diplom/Bachelor. Was wiederum bedeutet, dass kein neues Personal eingestellt wurde. Was wiederum meines Erachtens nach die 150€ Mehrkosten nicht rechtfertigt!

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Die WBH rechtfertig das mit dem Mehraufwand an hochqualivizierten Personal und den Mehraufwand für die Erstellung der Masterunterlagen im Gegensatz zu Bachelor ob es so stimmt kann ich nicht beurteilen.

Ich finde den Preis OK (billiger wäre mir natürlich auch lieber ) in Summe kostet der Master ja auch "nur" ca. 9000€ Studiengebühren.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Grundsätzlich sind die 9.000 ja human, der Unterschied ist nur die Dauer!!! Für 3,5 Jahre sind 9000 ein anderes Verhältnis als gerade Mal 2 Jahre.

Aber was ist einem Selbsterfüllung wert? Ich persönlich kann heute auch nicht klar ausschließen, ob nicht irgendwann doch nochmal ein Wirtschaftspsychologie Master kommen wird.

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Ich finde die Preise trotzdem deutlich zu teuer. Was bitte ist denn der großartige Unterschied zum Bachelor? Wenn du genauer hinschaust, wird es bestimmt so sein, dass die Betreuer die gleichen sind wie auch schon beim Diplom/Bachelor. Was wiederum bedeutet, dass kein neues Personal eingestellt wurde. Was wiederum meines Erachtens nach die 150€ Mehrkosten nicht rechtfertigt!

Die selben Gedanken habe ich auch. Die Zielgruppe ist aber zahlungskräftiger - im Sinne von Opportunitätskosten werden es sich viele Bachelor überlegen den Verdienst sausen zu lassen und wieder zurück an die Uni zu gehen.

Unterm Strich sind die Master aber überall so teuer - 10tsd EUR für 2 Jahre scheint ein normaler Richtwert zu sein.

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Die WBH rechtfertig das mit dem Mehraufwand an hochqualivizierten Personal und den Mehraufwand für die Erstellung der Masterunterlagen im Gegensatz zu Bachelor ob es so stimmt kann ich nicht beurteilen.

Ich finde den Preis OK (billiger wäre mir natürlich auch lieber ) in Summe kostet der Master ja auch "nur" ca. 9000€ Studiengebühren.

Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass für den Master anderes Personal als für den Bachelor. Ich würde sogar soweit gehen, zu behaupten, dass die Personen 1:1 die gleichen sind. Prüfe doch mal bitte wer die Tutoren sind und ob diese nicht auch Tutoren für die Bachelorstudiengänge sind. Sollte dies nämlich so sein, waren sie ja schon da und bekommen nur eine Extra-Vergütung für den zusätzlichen Master. Diese Vergütung aber höher anzusetzen, als die des Bachelors halte ich aber für ungerechtfertigt, da der Aufwand für die Tutoren (von der Thesis mal abgesehen) ja der gleiche sein solle: Fragen beantworten, Prüfungen stellen und korrigieren!

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Markus Jung

Geschrieben

Es scheint wohl so zu sein, dass die Bereitschaft für einem Master mehr zu zahlen als für einen Bachelor vorhanden ist. Ich kann den Eindruck bestätigen, dass dies bei fast allen Anbietern so gehandhabt wird.

Meiner Meinung nach liegt es auch nicht unbedingt daran, dass Personal und Material hochwertiger wären, sondern dass die Master-Studierenden oft schon etwas mehr verdienen als die Bachelor-Studenten.

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Nur weil ich mehr zahlen kann, heißt das ja nich automatisch, dass das eine Erhöhung der Kosten rechtfertigt. Ich meine nur weil ich mehr Zahlen könnte, kostet doch mein Brot auch nicht 5€ anstatt der normalen 2,50€.

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Markus Jung

Geschrieben

Ich habe jetzt keine Auswertung der Brotpreise gemacht. Aber ich könnte mir gut vorstellen, dass Bäcker in Wohngegenden, in denen besonders viele Wohlhabende wohnen auch etwas mehr für ihr Brot nehmen...

Nie vergessen: Es handelt sich hier um private, gewinnorientierte Bildungsunternehmen. Und solange das Brot für 5 Euro gekauft wird, wird es auch für diesen Preis angeboten.

Ob der Preis gerechtfertigt ist, muss der Kunde entscheiden. Und scheinbar entscheiden sich viele ja trotz des Preises für den Master. Sonst wäre er vermutlich günstiger.

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@Steffen,

ein Vergleich wird nicht viel bringen da ich einen technischen Bachelor gemacht habe und jetzt mehr einen BWL lastigen Master, daher wird es nicht viele Überschneidungen geben, falls mir mal ein Name bekannt vorkommt werde ich berichten.

@so am Rande

die Mieten in München sind auch höher als irgendwo in der Pampa, wer die hohen Mieten nicht zahlen kann wird wegziehen, wen der Master zu teuer ist wird andere Wege finde, ist halt Marktwirkschaft.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Das nennt man wohl "Abschöpfung der Konsumentenrente" und ist wohl ein ganz normaler Vorgang der Preisdifferenzierung. Ebenso, wie es jeder von uns machen würde beim Verkauf der eigenen Dienstleistung oder der eigenen Arbeitskraft.

http://books.google.de/books?id=0hYywaZfIiQC&pg=PA192&lpg=PA192&dq=absch%C3%B6pfung+der+konsumentenrente&source=bl&ots=18rGIINa0k&sig=_wuN7MPxSFfFrNTlkzcSnFCKnl0&hl=de#v=onepage&q=absch%C3%B6pfung%20der%20konsumentenrente&f=false

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In meinem Fall bewirkt das aber eher das Gegenteil. Ich spiele mit dem Gedanken, den Master noch dranzuhängen. Zwar noch ein weit entfernter Gedanke, aber ein Gedanke. Ich würde ihn natürlich auch gerne bei der WBH machen. Aber bei dieser Abzocke werde ich nicht mitspielen, vor allem, da meine finanzielle Situation nicht so gut aussieht wie z.B. bei Udo. Ich werde mich denke ich Richtung Hagen orientieren falls möglich, dort sind nicht so hohe Gebühren zu entrichten.

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Markus Jung

Geschrieben

Ich denke, für die WBH ist es die Frage, wie viele potentielle Studierende durch den Preis abgeschreckt werden und ob diese entgangenen Einnahmen durch den höheren Preis mehr als ausgeglichen werden.

Übrigens empfinde ich die Preise auch als recht hoch, und die Wilhelm Büchner Hochschule ist da ja noch nicht bei den ganz teuren Anbietern. Aber wie gesagt, solange die Nachfrage da ist, wird man es kaum für weniger anbieten.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Die Entscheidung, wo er kauft, muss jeder treffen. Sie können - um in dem von Ihnen vorher gebrauchten Bild zu bleiben - Ihr Brot ja bei Aldi, im "normalen" Supermarkt oder beim Öko-Bäcker kaufen.

Satt werden Sie von allen, Sie müssen entscheiden, welches Ihnen am besten schmeckt und wie viel Geld Sie dafür ausgeben wollen.

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Der Vergleich mit dem Brot hinkt etwas. Wenn ich mehr Geld ausgebe, bekomme ich auch mehr (Quantität, Qualität) für mein Geld. Es geht ja eher darum für die gleiche Menge und Qualität mehr zu bezahlen nur weil ich es kann. Beim Master ist es doch ähnlich - die Leistungen der Hochschule sind gegenüber dem Bachelor aber meines Erachtens nach nicht von höherer Qualität oder Quantität. Sie sind genau gleich. Die Thesis lassen wir jetzt mal außen vor, da dort eventuell ja wirklich mehr geleistet werden muss. Dort wäre eine Erhöhung gerechtfertigt.

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Markus Jung

Geschrieben

Dann nimm das Beispiel mit den Mieten. Da zahlst Du in manchen Städten auch für die gleiche (oder sogar eine schlechtere) Qualität mehr Geld als in anderen. Und ich habe bezogen auf das Brotbeispiel ja auch genannt, dass Du für das exakt gleiche Brot in zwei verschiedenen Geschäften je nach Lage auch einen unterschiedlichen Preis zahlen wirst.

Und der Master bietet ja potentiell die Möglichkeit, auch mehr Geld zu verdienen nach dem Abschluss.

Wenn ein Master an der WBH zum Beispiel mit einem Master an der FernUni Hagen exakt vergleichbar wäre, würde vermutlich tatsächlich niemand an der WBH studieren. Aber scheinbar gibt es da ja doch Unterschiede.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Vermutlich "kostet" der Master in Hagen vergleichbar viel. Aber da sind doch öffentliche Mittel drin, oder?

Man könnte auch an einer Präsenzuni studieren, da kostet er, je nach Bundesland nix. Den Studenten. Da zahlt der Steuerzahler alles, in der Hoffnung, dass der Student das in Form von Steuern irgendwann auch abarbeitet.

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Markus Jung

Geschrieben

Vermutlich "kostet" der Master in Hagen vergleichbar viel. Aber da sind doch öffentliche Mittel drin, oder?

Öffentliche Mittel sind da auf jeden Fall drin. Mit welchen Kosten letztlich ein Studium dort kalkuliert wird, ist mir nicht bekannt. Vermutlich würden diese Kalkulationskosten schon unter dem Preis bei den privaten Anbietern liegen, weil der Gewinnaufschlag wegfällt. Oder er würde noch höher liegen, weil die privaten effizienter arbeiten :-)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ist ja letztendlich egal. Ich wehre mich nur dagegen, dass man Äpfel mit Birnen vergleicht. Und einen privaten und einen öffentlich geförderten Anbieter im Preis (!) zu vergleichen, das geht gar nicht.

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Ich wollte und habe hier keinesfalls eine private mit einer öffentlichen Einrichtung verglichen. Ich habe lediglich die Anmerkung gemacht, dass der Preis mich von der WBH abschreckt und ich mich, falls ich einen Master machen möchte, der Uni Hagen zuwende. Ich vergleiche hier immer schon den Bachelor mit dem Masterstudiengang - beides bei der WBH.

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Unterm Strich ist es, wie es überall ist:

Wer sich durch den Master bei der WBH Vorteile erhofft, oder ihn dort macht, weil er mit dem Bachelor soweit zufrieden war oder oder oder, und wer es sich dann auch noch leisten kann - der wird den Master dort machen.

Andere tendieren eher zur FU, weils da eben weniger kostet - dafür hat man selbst mehr Huddel mit Bücher zukaufen usw. - das ist halt ein anderes studieren.

Jeder so wie er mag. Mir sind eigentlich 10.000€ auch zuviel, um noch einen Master zu machen. Auf der anderen Seite bietet die WBH mit dem Master WI GENAU meinen Studiengang an - ich kenne inzwischen die Leute dort, die Gepflogenheiten - und die Tutoren (nein, ich denke NICHT, dass die sich groß ändern) und ich weiss, wie die Klausuren gestellt werden. Außerdem erkennt mir die WBH mein Spezialisierungssemester WI voll an.

Ich würde - FALLS ich den Master machen wollte - zur WBH gehen. Grund: ich zahle lieber mehr und hab Service und weiss, was ich bekomme und hab den Master "einfacher" (weil kompakt im Studienheft usw.) - außerdem ist die FH bei mir vor der HAustüre.

Somit denke ich, dass jeder seine persönliche Rechnung eröffnen muss, wenn er sich mit dem Gedanken an Weiterbildung trägt. Der eine rechnet Freizeit ein (das wäre dann ICH), der andere schaut mehr auf das Geld selbst und tut dafür lieber in der Freizeit mehr. USW.

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Beim Master ist es doch ähnlich - die Leistungen der Hochschule sind gegenüber dem Bachelor aber meines Erachtens nach nicht von höherer Qualität oder Quantität. Sie sind genau gleich. Die Thesis lassen wir jetzt mal außen vor, da dort eventuell ja wirklich mehr geleistet werden muss. Dort wäre eine Erhöhung gerechtfertigt.

Das ist aber jetzt reine Spekulation, ohne fundiertes Wissen.

Die Thesis kostet sowieso extra und auch etwas mehr als beim Bachelor ...

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Natürlich habe ich keine Beweise, aber wo soll denn groß der Unterschied sein? Es sind auch nur Studienhefte, in denen gewisse Themen vertieft wird. Dort wird auch nur mit Wasser gekocht oder nicht?

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Das kann man auch gar nicht fundieren. Das Argument, dass man anderes Lehrpersonal braucht zieht meiner Meinung nach nicht. Die direkt angestellten Professoren einer Fernhochschule kann man meist an einer Hand abzählen, die SB-Autoren arbeiten auf Honorar wie beim Bachelor.

Die Preisgestaltung basiert sicher nicht auf den Kosten sondern auf Basis der Nachfrage, bzw. der Zahlungsbereitschaft.

Bei der HFH ist es ja genau so, der MBA kostet dort deutlich mehr im Gegensatz zu allen anderen Studiengängen. Dass es hier um die Marktgröße geht, glaube ich nicht, da eben auch Studiengänge wie Facility-Management im vergleich günstiger sind.

Daran ändern kann man aber nichts, da so gut wie alle Fernhochschulen die gleichen Preise verlangen. Sogar die günstigen Bacheloranbieter AKAD und HFH haben einen Masteraufschlag.

Macht insgesamt ca. 20tsd EUR für beide Studiengänge ...

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Man muss abwägen, Umang, Schwierigkeit, Anerkennung von Vorleistungen, Dauer , Kosten usw. , nur so kann man eine Entscheidung treffen. Für mich war sehr wichtig das mir viel anerkannt wurde und so die reguläre Studiendauer nur noch 19 Moante ist. Ich hätte nämlich keine Lust mehr auf 24 oder mehr Monate Regelstudienzeit. Uni kam bei mir Aufgrund des (anzunehmenden) höheren Schwierigkeitgrades und der längeren Studiendauer nicht in betracht.

+ für die WBH

Ich kenne die Abläufe

Ich weiß wen ich Fragen muss (bei Probemen)

Ich kenne welche die den Master belegen und sehr positiv davon berichten

Ich kann in Nürnberg Prüfungen schreiben (ab Oktober), ist bei mir um die Ecke, 15Km. (Kosten, Zeit, Urlaub und Sprit gespart)

Auserdem spare ich noch 5 x 480€ und bekomme auf den Rest noch 10% Rabatt, das sehe ich als sehr Postitv.

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      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
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      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!



       
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Teil 1: Es fährt ein Zug nach Hagen 


      Am Montag und Dienstag war es so weit: In Hagen an der FernUni selbst fand das zweitägige Pflichtseminar zum MM2 Kurs „Gutachtenerstellung und Kommunikation“ statt. Alles, was diesen Kurs studiert, muss also persönlich dort antanzen, egal woher er kommt  Wie der Name schon sagt, lernt man in diesem Kurs eigentlich alle wichtigen Schritte bei der Erstellung eines Gutachtens kennen. Die Teilnahme am Seminar ist unerlässlich, andernfalls darf man die Hausarbeit nicht mitschreiben und ohne Hausarbeit ist auch kein Bestehen von MM2 möglich (für Inhaftierte, Kranke und anderswie Verhinderte gibt’s dann Alternativen, scheinbar in Form von Übungen, die zum Thema Aktenanalyse eingereicht werden müssen).  
      Das erste Seminar fand von 12:15 bis 18 Uhr statt, das zweite von 9:00 bis 18:00. 
      Ich war auch mit von der Partie und schildere mal meine Eindrücke gebündelt, in diesem Teil zunächst mal nur, was die Anreise betrifft! Viele beschäftigen sich nämlich im Voraus lange damit, wie sie dort hinkommen und wie es wohl sein wird, zumal Hagen nicht in ihrem "Revier" liegt und Neuland ist, was dem ein- oder anderen neben freudigen Erwartungen auch Muffensausen beschwert hat. 
       
      Anreise
      Hier habe ich natürlich Glück, dass ich nur 1 Stündchen von Hagen entfernt wegwohne. Trotzdem waren die Zugverbindungen zumindest mit den Fernzügen recht mysteriös, teilweise mit 2x umsteigen. Glücklicherweise habe ich eine Bummelzug-Verbindung mit dem National Express erwischt, bei dem ich 0x umsteigen musste. Macht nach Adam Riese 4 Fahrten, wofür ich wohl um die 70€ bezahlt habe. Beschweren kann ich mich hier wirklich nicht: Die National Express Züge waren pünktlich wie die Maurer, fahren stündlich jeweils in der 22.Minute und boten viel Platz und Beinfreiheit. Im Internet liest man viel Kritik, was sich aber mehr auf die Varianten im Mutterland England zu beziehen scheint. Da kann ich also nur sagen: Daumen hoch. 
       
      Bahnhof Hagen
      Den Zustand von Bahnhöfen finde ich schon ganz interessant, für den Fall, dass man sich mal ein Zug verzögert und man sich dort etwas die Zeit vertreiben mag. Der Hagener Bahnhof ist jetzt nicht unbedingt in Schönheit getaucht und etwas heruntergekommen, also ein Einkaufszentrum à la Hamburg braucht man da nicht erwarten. Ich habe aber einen ReWe to go, eine Bäckerei mit Café und einen größeren Zeitschriftenladen gesehen, außen dran ist auch ein McDonald’s. Somit ist wohl etwas vorhanden, um sich ein wenig aufzuhalten. Auf den Gleisen selbst gibt's die üblichen Getränke- und Keksautomaten. Muss zugeben, dass ich diesmal auch selbst heiße Getränke gezogen habe, was ich ja sonst nie mache. Aber bei -6 Grad am Abend erscheint so ein heißer Zitronen-Instant-Tee plötzlich doppelt attraktiv  
       
      Stadt Hagen
      Die geht ja neben ihrem Highlight - der FernUni – etwas unter. Für alle, die es interessiert: Sehr hügelig (ja, als Westfale und Fast-Holländer findet man sowas interessant ), schon aus der Ferne sieht man, dass sie in Hügelketten eingebettet ist. Eine Fahrt durch die Straßen dort geht wirklich über Berg- und Tal. Noch viele Reste der Schwerindustrie sind sichtbar, nicht nur an verrußten Häuserwänden. Eine typische Pott-Stadt eigentlich, obwohl sie auch noch zu Südwestfalen gehört.  Sie ist wohl nicht der Anlaufpunkt für große Shoppingtouren – die Kommilitonen, die sich hier abends die Zeit vertreiben wollten, waren jedenfalls nicht sehr angetan. Dazu kann ich aber nichts sagen, weil ich neben der Taxifahrt durch die Stadt nicht viel gesehen habe. Die FernUni selbst befindet sich nicht im Stadtkern. 
       
      Erreichbarkeit FernUni
      Vom Bahnhof aus ist die FernUni noch gute 4-5 km außerhalb (diverse Routenplaner werden sich da nicht so ganz einig) gelegen. Es gibt Busse, die dort hinfahren (allerdings teilweise mit Umsteigen verbunden – die busreisenden Kommilitonen fanden es nicht so prall) und etwa 20 Minuten brauchen. Zu Fuß kann man auch gehen und braucht etwa 40 Minuten (Zitat Kommilitone, der ansonsten Berufssportler ist). Eigentlich gehe ich auch furchtbar gerne zu Fuß und die Zeit macht mir auch nichts aus, jedoch nicht im achten Monat und auch nicht mit dicker Angina und schon gar nicht bei -4 Grad Tageshöchsttemperatur.
      Derlei Spekulationen habe ich mir gleich geschenkt und bin Taxi gefahren. Die Taxistände befinden sich vom Bahnhof aus links und benötigen gute 10 Minuten. Eine Fahrt kostet genau 12€. Habe vier Fahrten gehabt in den zwei Tagen und immer exakt diesen Preis bezahlt. Die Taxen fahren einen direkt bis vor die Mensa, wo das Hauptgebäude ist. 
      Die Rückreise von der FernUni zum Bahnhof ist schon etwas komplizierter. Die Busse fahren zu knapp, wenn man zwischen 18:05 und 18:30 einen Zug kriegen muss und einen eigenen Taxistand gibt’s dort nicht. Demnach mussten wir über „Taxiruf Hagen“ selbst ein Taxi ordern, welches auch tatsächlich 5 Minuten später da war (Anreiseweg wurde nicht berechnet)! Wir fuhren zum Teil zu viert oder zu dritt zurück, was die Fahrt natürlich sehr billig machte. Und so bekam wirklich jeder seinen Zug. 
       
      Unterbringung und Übernachtungsmöglichkeiten
      Für Leute, die von weit außerhalb kamen, kamen natürlich nur Übernachtungen in Frage. Derlei gibt’s in Hagen schon, auch in unmittelbarer Nähe: Das Campus-Hotel z.B. direkt gegenüber, welches beliebt war bei Leuten, die mit Familie angereist waren. Weiterhin gibt’s ja noch die Bildungsherberge, die sehr beliebt ist und preislich unschlagbar sein soll, aber mit 29 Zimmern natürlich schnell ausgebucht war (Sich auf die Warteliste setzen lassen lohnt sich, viele sagen kurz vorher nämlich ab wegen Krankheit etc.). Eine normale Jugendherberge soll auch noch existieren. Ich hatte auch mal kurz bezüglich Hotels geschaut und da gab es noch einiges zu haben, selbst in Business-Hotels mit vier Sternen ist was Günstiges zu haben, wenn man rechtzeitig bucht. Ein paar Angebote diesbezüglich hatte ich glaube ich über Trivago gesehen – gibt’s aber bestimmt auch bei ähnlichen Anbietern. 
      Im nächsten Beitrag gibt’s Infos zum Ablauf des Seminars ;-)