Wirtschaftsinformatik an der WBH

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Ich glaub ich bin im falschen Film...

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Steffen Jahr

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...

Hallo zusammen,

ich komme mir derzeit wirklich vor wie im falschen Film. Das Desaster mit den Prüfungen in Stuttgart habe ich gut verdaut, aber was wäre mein Studium, wenn es nicht nen neuen Stein für meinen Weg hätte.

Heute stand die Prüfung von GMI (Geschäftsprozessmodellierung) an. Ich also pünktlich losgefahren (ja ich habe aus der Stuttgart-Reise gelernt :)) und auch super pünktlich dort gewesen. Ich hatte sogar noch Zeit meine Unterlagen in Ruhe noch einmal durchzugehen. Der Seminarraum füllte sich und dann nahm das Elend seinen lauf.

- Die Prüfung wurde ausgeteilt

- Es kamen die ersten Beschwerden, dass das doch nicht sein kann, dass Bachelor und Diplom die Prüfung zusammen schreiben

- Die Studenten, welche gestern im REP waren forderten eine Unterbrechung, da die Prüfung nicht dem entsprach, welche im Rep angesprochen wurde (zu wenig Aufgaben, andere Themen)

- Auf der Prüfung stand Studienort Köln (ich war ja aber in Darmstadt)

- Prüfung wurde unterbrochen und erst nach Nachfrage beim Prüfungsamt und beim Tutor fortgesetzt. (15 Minuten später)

- Zu diesem Zeitpunkt hatte ich die Prüfung schon abgehackt. Keine der Fragen habe ich in der Art schon einmal gesehen. Dadurch, dass ich die Hefte dabeihatte konnte ich ja nachschauen. Aber weit gefehlt. Keiner der Begriffe, auf welche man in der Prüfung eingehen sollte war in den Heften enthalten. Ich hab mir also alle Prüfungsaufgaben abgeschrieben und eine komplett leere Prüfung abgegeben.

Eigentlich ging ich davon aus, dass ich gut auf die Prüfung vorbereitet war. Ich hatte alle Übungsaufgaben erledigt und konnte sie auch lösen. Auch die Übungsklausuren waren kein Problem für mich. Aber die Prüfung war echt der Hammer. Ich konnte keine einzige Frage beantworten.

Also entweder bin ich einfach zu doof für das Studium, oder ich bin einfach nur ein Pechvogel. Wir werden sehen.

Ich muss jetzt erstmal sehen wie es mit dem Studium weitergeht. Es fällt mir schwer mich weiter zu motivieren, wenn die Ergebnisse meiner Bemühungen immer wieder so schlecht ausfallen.

Viele Grüße

Steffen


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14 Kommentare


KanzlerCoaching

Geschrieben

Gibt es denn nicht die Möglichkeit, Beschwerde einzulegen? Denn das hört sich doch nach gewaltigem organisatorischen Durcheinander an! Und eigentlich ist so etwas ja nicht leistungsfördernd, vielleicht sogar überhaúpt nicht zumutbar.

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Also entweder bin ich einfach zu doof für das Studium, oder ich bin einfach nur ein Pechvogel. Wir werden sehen.
also ich würde da jetzt direkt letzteres annehmen.

GMI hatte bei mir damals Fr. Golowko gestellt. Die Klausur war "zackig" aber machbar. Das REP vorher war genial und hat gut auf die Klausur vorbereitet. Und wenn ich mich recht erinnere waren die Übungsklausuren auch garnicht SO weit weg davon (das aber ohne Gewähr, dafür ist das alles schon zu weit weg).

Schreiben die Diplomer nicht 2 GMI-Leistungen? Irgendwas ist da jedenfalls anders, weils bei uns glaube ich GMI-A heisst, oder? Ich würde aber schon mal bei der FH anrufen (besser noch schreiben und anrufen) und nachfragen, wie die Klausur anhand der Hefte (als einziger Stoff dafür) gelöst werden sollte.

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Das ist wirklich ärgerlich - wichtig wäre ja vllt. wenigstens, dass du dafür keinen Fehlversuch eingetragen bekommst.

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DAs ist der Hammer. Ich würde Komilitonen kontaktieren und gemeinsamen Einspruch einlegen. Meiner Erfahrung nach macht's bei solchen Dingen oft die Masse: Wenn (fast) alle sagen, das hat nichts mit dem gelernten zu tun, dann passiert eher etwas.

Viel Glück!

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Vielen Dank für die vielen Kommentare. Euer Zuspruch baut mich schon wieder ein bisschen auf.

@Engel912: Auf der Prüfung stand GMI-A. Soviel ich weiß ist dies mit der Bachelorprüfung identisch. Aber es wäre bei mir ja nicht das erste Mal (OPM), dass Hefte des Diploms in einer Bachelorprüfung abgefragt werden oder sich die Hefte, die für die Prüfung relevant sind unterscheiden.

Ich habe mir überlegt, ob nicht vielleicht genau da der Hund begraben liegen sein könnte. Eventuell kommt der Stoff aus Heften, die nicht als prüfungsrelevant genannt wurden, aber trotzdem zum Heft gehören. Ich werde mir die Prüfung mal genauer vornehmen und evtl. in den Online-Campus stellen und mal sehen was dabei rauskommt.

Weiß einer zufällig, ob es eine Frist gibt, bis wann ich reklamieren muss?

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Das eine sind die Fragen, die Sie sicherlich noch nachprüfen müssen. Das andere aber sind die Störungen vor Prüfungsbeginn und die Ungereimtheiten, die dort aufgetreten sind.

Ich bin im Allgemeinen nicht besonders anfällig für Nervosität bei Prüfungen, aber so etwas würde mir eine Menge Nerven rauben, gerade, wenn ich nicht 100%ig sicher bin, dass ich wirklich alles kann.

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Es gibt keine mir bekannte Frist für einen Einspruch, aber je eher desto besser, dann weißt du wenigsten ob er Erfolg hat oder nicht.

Der erste Einspruch geht an den Klausursteller, der nimmt dann Stellung .

Der zweite Einspruch wird vom Dekanat geprüft, die nehmen dann Stellung.

Ich hab damit etwas Erfahrung ;)

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Wir hatten auch mal das falsche Heft für die eine Klausur , das Heft der Diplomer völlig falsch, der erste Einspruch wurde abgeschmettert beim zweiten (letzte Möglichkeit) gabs dann eine Reduktion um 10 Punkte was für mich eine ganze Note ausgemacht hatte.

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10 Punkte Reduktion würden nicht helfen :) Ich habe leer abgegeben :). Und ehrlich gesagt macht es für mich jetzt keinen Unterschied, ob ich die Klausur wiederhole und die erste "nicht geltend" gemacht wurde oder ich durchgefallen bin. Das Ergebniss ist dasselbe. Die zweite Klausur bestehe ich. BASTA! Ich will einfach nur wissen, ob die Klausur mit den Heften überhaupt machbar war oder nicht.

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Es geht aber auch darum, dass sowas nicht noch einmal vorkommt. Beschwert man sich in einem solchen FAll nicht, wird davon ausgegangen, dass alles i.O. war. Mit anderen Worten: Die kommen ev. nicht mal auf die Idee, das etwas mit der Prüfung nicht ganz sauber war.

Und schliesslich willst du den zweiten Anlauf bestehen!

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Die Hochschule hat sich heute mittag bei mir gemeldet. Das nenne ich mal echt einen tollen Service. Wir werden sehen, was dabei nachher rauskommt.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Da kommt man sich doch gleich ein bisschen weniger verraten und verkauft vor, nicht? Ich drücke auf jeden Fall die Daumen!

Zu den Schwierigkeiten und der Demotivation und dem Gefühl, vielleicht einfach zu doof zu sein, noch mal eine kurze Anmerkung:

Natürlich ist das für Sie jetzt keine so feine Sache. Auch für die anderen nicht, die zur Zeit in den Blogs von Schwierigkeiten berichten.

Aber es gibt ein gutes Bild davon, was sich eben AUCH abspielt. Dass es schwierig ist, dass man sogar scheitern kann. Gut, dann hätte man es wenigstens probiert. Von daher glaube ich, dass diese Erfahrungen für andere mindestens ebenso wichtig sind wie chillies Notenmathematik mit 1,??? als Endnote oder UdoWs begonnener Wahnsinnsdurchmarsch durch den Master. Nicht zu vergessen natürlich die Sache mit seinem Anzug!!!

:)

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link