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Fernlehrgang SachbuchautorIn: Heute kauf ich mir eine Rezension...

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Fernstudienakademie

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Ich habe vor einiger Zeit eine ganz spannende Glosse von Markus Barth gelesen über „gekaufte“ Rezensionen bei Amazon: http://www.boersenblatt.net/413691/

18 Kölsch und zwei Tüten Erdnüsse

Barth musste seinen Kumpel mit insgesamt 18 Kölsch und zwei Tüten Erdnüssen bestechen - ich hoffe sehr, dass jeder der beiden Akteure nur die Hälfte dieses Gelages weg gehauen hat... ;)

Und was war die Gegenleistung des Saufkumpanen? Eine Rezension bei Amazon über eines von Barths Büchern – mit lausigen 3 Sternen!

Hätte der Autor nun einfach noch ein paar Kölsch mehr ausgeben müssen und nach den Erdnüssen auch noch ne Tüte Chips zusätzlich – und dann wäre alles gut geworden und er hätte die „goldenen fünf Sterne“ bekommen? Wer weiß...

„Rezensions-Phishing“ ist gängige Praxis

Was Barth da beschreibt, ist aber wohl gängige Praxis: Wer ein Buch verfasst hat, bittet häufig seine Freunde, Bekannten und zum Schluss sogar die verschwägerte Sippschaft aus Bad Lippspringe um eine Rezension bei Amazon.

Gängige Praxis ist ja das eine... Aber ist solches „Rezensions-Phishing“ denn moralisch vertretbar? Macht man sich damit nicht zum Hampelmann und jeder, der bis 3 zählen kann, merkt auf Anhieb, dass die ersten drei bis vier Rezensionen ganz deutlich „Bon Mots aus Bad Lippspringe“ sind?

Ich persönlich habe da eine etwas andere Meinung: Als Autor sollte man sich schon gut überlegen, wen man um eine Rezension bittet: Und die Bad Lippspringer Sippschaft sollte dabei möglichst außen vor bleiben! Es sollten stattdessen wirkliche Profis aus der eigenen Branche angefragt werden, die tatsächlich etwas Profundes zum Thema zu sagen haben. Erst dann „haben“ die Leser einer Amazon-Kritik tatsächlich etwas von der Lektüre.

Geübte Amazon-Kunden achten eher auf negative Kritiken

Wer geübter Amazon-Kunde ist, ist ohnehin eher darauf aus, sich die negativen Kritiken zu den ausgewählten Büchern anzuschauen. Erst da wird wirklich Tacheles geredet und man bekommt mit, was vielleicht die Schwachpunkte des Werkes sind.

Diese negativen Kritiken sind dann zwar nicht „gekauft“ – müssen sich deswegen aber noch lange nicht durch einen überragenden Sachverstand des Rezensenten auszeichnen. ;)

Was haltet Ihr von solchen „gekauften“ Buchrezensionen, um die man seine Netzwerkpartner und Kollegen bittet? Völlig daneben? Oder: Eigentlich eine gute Methode, um den Buchverkauf anzukurbeln?

Anne Oppermann


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9 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Hallo Anne,

sehr spannendes Thema, dass sich ja nicht nur auf Bücher, sondern auch auf andere Produkte bis hin zu Fernlehrgängen und Fernstudiengängen übertragen lässt.

Zunächst hatte ich bei der Überschrift vermutet, dass es hier um tatsächlich gekaufte Rezensionen gehen würde. Also ein gewerbliches Unterfangen - auch das soll es ja durchaus geben.

Was Du beschreibst, ist dann ja eher, dass man versucht, Kollegen und Geschäftspartner zu einer Rezension zu motivieren. Daran finde ich nichts Verwerfliches, solange zwei Punkte beachtet werden.

1. Wie Du ja auch schon schreibst, sollten es nicht irgendwelche Bekannte sein, die vom Thema überhaupt keine Ahnung haben. Denn das merkt man den Rezensionen dann auch an - peinlich für alle Beteiligten.

2. Es sollte keinerlei Vorgaben geben, in welche Richtung die Rezension zu gehen hat. Also weder vom Inhalt her, noch von der "Benotung".

Im Grunde ist ja auch der unaufgeforderte Versand von Rezensionsexemplaren ein solches Bitten um Feedback, was allgemein üblich ist.

Im Bereich Fernstudium ist mir zum Beispiel bekannt, dass die Hamburger Akademie ihre Absolventen bittet, eine Kundenmeinung bei Ciao zu verfassen und das ILS hat sogar ein eigenes Bewertungsportal, auf dem allerdings die Fernschule die aus Befragungen gewonnenen Antworten einträgt.

Übrigens erhalten seit einiger Zeit auch alle neu bei Fernstudium-Infos.de registrierten Benutzer nach ein paar Tagen eine Mail, mit der Bitte über ekomi eine Bewertung abzugeben.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Markus

Du schreibst in Punkt 2, dass man keine Vorgaben machen sollte, in welche Richtung die Rezension gehen sollte. Halte ich (wie Du) auch für selbstverständlich.... ;)

Ich glaube aber, dass man mit solchen Abfragen via ekomi wohl wahrscheinlich (?) sowieso eher die Kunden zur Stimmabgabe bewegen kann, die vom jeweiligen Angebot eh schon überzeugt sind.

Ähnliches gilt sicherlich bei "Kumpelrezensionen" via Amazon. Da schreiben eben meist die langjährigen Netzwerkparntner ein paar nette Worte...

Den unaufgeforderten Versand von Rezensionsexemplaren sehe ich da schon etwas anders: Da gibt es (im Normalfall) keine persönliche Beziehung von Rezensent und Buchautor...

Eine Frage: Was passiert eigentlich, wenn bei Ekomi jemand eine ganz und gar unberechtigte und sachlich wirklich falsche Kritik über Dein Angebot posten würde. Kannst Du darauf regaieren?

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich hab gelernt, dass eine hohe Anzahl "gebrauchter" Exemplare bei amazon darauf hindeutet, dass Rezensionsexemplare ziemlich wild und ungezielt verschickt wurden. Ein noch deutlicheres Zeichen wäre, wenn man das kaufen würde und das Exemplar dann noch eingeschweißt bei einem ankäme.

Eine Frage: Was passiert eigentlich, wenn bei Ekomi jemand eine ganz und gar unberechtigte und sachlich wirklich falsche Kritik über Dein Angebot posten würde. Kannst Du darauf regaieren?

Das führt ja die Frage auf das interessante Thema, was man überhaupt machen kann bei unberechtigter und sachlich falscher Kritik im Netz. Früher hat man am nächsten Tag den Fisch damit eingewickelt....

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Ich persönlich nehme wahr, dass ich nur selten differenziert ausformulierte negative Rezensionen lese. Statt dessen werden eher ein, wenn es hoch kommt zwei negativ empfundene Aspekte hervorgehoben. Zudem habe ich den Eindruck, dass sich so mancher Rezesent gar nicht die Mühe macht, nach positiven Aspekten zu schauen. Nicht selten werden dann noch abwertende Kommentare hinterlassen.

Einerseits erleichtert so Bewertungsportal den Überblick. Andererseits sind Wahrnehmungen sehr unterschiedlich. Was für den einen das Nonplusultra der Gefühle sein kann, ist für den anderen eher störend. Mich persönlich interessieren eher die ausformulierten Kommentare als die vergebenen Noten.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@kporsch

Ich habe gerade bei amazon-Rezensionen auch häufig das Gefühl, dass da manche (negative) Rezension einfach so "hingerotzt" ist und sich der Rezensent manchmal noch nicht mal das gesamte Buch bis zu Ende angeschaut hat.

Aber trotzdem stehen diese unsachlichen Kritiken meist über Jahre hinweg da - leider kann man ja keinen Fisch drin einwickeln... ;)

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Wenn ich mir auf Amazon etwas kaufen will (Film, den ich nicht kenne - ein neues Elektrogerät etc.), dann lese ich zwar durchaus die 5-Sterne-vergoldeten Rezessionen, interessanter finde ich aber immer noch die, welche nur 2-3 Sterne haben. meist schreibt der Ersteller, dass er den Artikel zwar gut findet, ABER...

Und dieses aber trifft meist irgendeinen wunden Punkt. Zum Beispiel wenn Geräte ja tadellos funktionieren, ABER irgendein Schnick-Schnack ist nicht dabei. Den würde ich selbst gerne haben wollen, gehe z.B. davon aus, dass der standardmäßig dabei ist (bestes Beispiel ist die Höhenverstellbarkeit eines Monitors), und ärgere mich schwarz, wenn das Teil dann daheim steht.

Müll wie "mein Teil war direkt kaputt" kann man ja geflissentlich überlesen ;)

Es wird sich nciht vermeiden lassen, dass Unternehmen (oder auch Autoren) Leute anheuern, die Rezessionen schreiben - man sieht das denke ich schon, wenn etwas zu hoch über den Klee gelobt wird.

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Ja, Engel912 hat das vorweggenommen, was ich auch gerade schreiben wollte :) Ich schaue mir bei Amazon zuerst die 2-4 Punktebewertungen an, da diese meist differenzierter geschrieben sind. Die Verfasser haben sich oft mehr Gedanken über das Produkt gemacht, als die 1-Sterne "gerät war gleich kaputt Sauerei!, der Autor hat eine andere Meinung als ich!!!"-Bewerter und die 5-Sterne "meine Ansprüche sind nicht so hoch, deshalb geb ich fast immer 5 Sterne"-Bewerter.

Ansonsten spricht nichts dagegen, Andere darum zu bitten, ihre ehrliche Meinung kund zu tun. Solange sie nicht unter dem Einfluss von 18 Kölsch verfasst wurde, geht das doch in Ordnung.

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Markus Jung

Geschrieben

Also bei ekomi gibt es ein kompliziertes Schlichtungsverfahren bei negativen Meinungen, bevor diese veröffentlicht werden. Ist bei mir bisher noch nicht vorgekommen, daher habe ich mich damit auch noch nicht so intensiv beschäftigt. Aber auf jeden Fall ist es so, dass ich dann vorab noch eine Stellungnahme abgeben könnte und der Bewerter dann ggf. seine Meinung nochmal überdenken kann. Ich habe noch keine Firma, die ekomi nutzt, gefunden, die eine wirklich schlechte Durchschnittsbewertung hätte. Aber die Anzahl der Schlichtungen (natürlich immer im Verhältnis zur Anzahl aller Bewertungen) ist schon ein Indiz.

Wenn jemand richtig verärgert ist und dann aufgefordert wird, seine Meinung kund zu tun, glaube ich schon, dass viele diese Gelegenheit nutzen würden. Mehr, als wenn sie selbst sich die Mühe machen müssten, sich irgendwo auf einem Bewertungsp-Portal anzumelden, das entsprechende Produkt bzw. die Dienstleistung zu suchen und dann einen Kommentar abzugeben.

Was Rezensionsexemplare angeht, kann ich aus meiner Praxis berichten, dass alles vorkommt. Gelegentlich erhalte ich direkt und unaufgefordert Bücher, aber häufiger ist es so, dass zunächst per Mail oder Post eine Info zu einer Neuerscheinung kommt und dann per Formular die Möglichkeit besteht, ein Rezensionexemplar anzufordern. Gelegentlich bitte ich auch aus Eigeninitiative darum, wenn ich von einem interessanten Buch erfahre.

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Markus Jung

Geschrieben

Aber trotzdem stehen diese unsachlichen Kritiken meist über Jahre hinweg da - leider kann man ja keinen Fisch drin einwickeln... ;)

Den meisten Lesern traue ich aber durchaus auch zu, zu erkennen wenn eine Kritik unsachlich und "dahingerotzt" ist. Bei Amazon können Bewertungen ja auch wieder als hilfreich oder nicht bewertet werden - und die nicht hilfreichen wandern dann ganz schnell nach unten.

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
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      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 5
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls