Psychologie an der FernUni Hagen

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Ich brauche mein eigenes System

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Markus Jung

48 Aufrufe

Die letzten Tage habe ich versucht, nach dem von der FernUni Hagen vorgeschlagenem System zu lernen. Das bedeutet, dass ich mich mit drei verschiedenen Heften = Themen gleichzeitig beschäftigt habe (Einführung in die Psychologie, Einführung wissenschaftliches Arbeiten, Einführung Forschungsmethoden) und dazu noch die Pflichtliteratur zur Geschichte der Psychologie gelesen habe.

Da ich nicht den ganzen Tag über dem Studium sitzen kann, sondern meistens hier und da mal eine halbe Stunde abknapse, komme ich mit dem System nicht zurecht. Es liegt einfach zu viel Zeit dazwischen, bis ich mich wieder mit dem gleichen Material beschäftige und benötige dann zu lange, um wieder drin zu sein. Auch gehen mir so Zusammenhänge schnell wieder verloren.

Ich habe mich daher entschlossen, auf ein eigenes System umzusteigen und nur ein Fach/Heft zu einer Zeit zu bearbeiten und parallel das Geschichts-Buch weiter zu lesen.

Bei der Reihenfolge werde ich mich schon weiter mit an der vorgegebenen Taktung orientieren.

Mal schauen, wie das zu den vorgegebenen Betreuungszeiten in den Foren passt. Aber ich denke, ich komme mit diesem Weg am besten zurecht und das Meiste passiert ja eh im Selbststudium.

Starten werde ich mit der Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und die Präsenation empirischer Untersuchungen. Darin wird Handwerkszeug vermittelt, dass sicherlich für die anderen Inhalte nützlich sein wird.

Wenn ich damit durch bin, überlege ich dann, womit es weitergeht.

Übrigens habe ich heute mal die Seitenzahlen (inkl. Anhänge etc.) addiert. Zusammen mit dem oben genannten Buch komme ich auf 1.461 Seiten - weitere Pflichtliteratur und die Folien zu den Vorlesungen sind darin noch nicht enthalten. Und auch keine Online-Quellen und zusätzliche Literatur, die ich sicherlich hier und da zum Verständnis benötigen werde. Schon viel, irgendwie...


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14 Kommentare


"Übrigens habe ich heute mal die Seitenzahlen (inkl. Anhänge etc.) addiert. Zusammen mit dem oben genannten Buch komme ich auf 1.461 Seiten "

Hallo Markus,

bist du auch nen "Seitenzähler"? Immer wenn ich einen neuen Studienbrief in die Hand nehme, zähle ich auch erstmal, um zu wissen, wieviel ich den nun vor mir habe und notiere mir wieviel Seiten pro Kapitel anstehen.

Über 1.400 Seiten sind wirklich heftig. Für wieviel Credits sind die 1.400 Seiten?

Und ich dachte schon, dass meine 305 Seiten für meine Klausur (9 Credits) nächste Woche viel sind....

Viele Grüße Lisa

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Das hört sich an wie meine ersten Schritte an der WBH. Deren "Vorgabe", die Hefte der Module jeweils "durcheinander" anzugehen, habe ich - leider viel zu spät, aber besser spät als nie - auch abgelegt und mein eigenes System aufgebaut.

Und 1400 Seiten ist schon richtig viel! Wobei mich das "wissenschaftliche Arbeiten" wirklich brennend interessieren würde!

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Markus Jung

Geschrieben

@Lisa: Das ist für 15 ECTS. Dazu schreibt die FernUni:

Ein Modul umfasst typischerweise 450 Arbeitsstunden pro Semester (umgerechnet 15 ECTS). Von den 450 Arbeitsstunden pro Modul sind 240 Arbeitstunden für die Bearbeitung des Lehr- und Lernmaterials im Selbststudium unter Nutzung des virtuellen Betreuungsangebots vorgesehen. Für die Vorbereitung und Erbringung von Prüfungsleistungen werden 120 Arbeitsstunden angesetzt. 90 Arbeitsstunden stehen für die freie Lektüre und für die Teilnahme an Präsenz- oder Online-Seminaren zur Verfügung.

@Engel912: Ja, dort ging es mir damals ähnlich. Nur dass das System der WBH auch absolut auf dieses flexible System ausgerichtet ist. In Hagen sieht das "eigentlich" etwas anders aus.

Über die Studieninhalte zum wissenschaftlichen Arbeiten werde ich bestimmt noch genauer berichten. Ist auch ein Thema, auf das ich mich eher freue und der Studienbrief ist bisher auch sehr verständlich geschrieben.

Hier mal eine Themenübersicht aus dem ersten Studienheft zu der Kurseinheit:

- Planung und Zeitmanagement

- Lesen

- Wissenschaftliches Arbeiten im Internet

- Kritisches Denken und Argumentieren

- Regeln guter wissenschaftlicher Praxis

- Wissenschaftliches Schreiben (umfangreiches Kapitel)

- Präsentationstechniken: Vortrag und Poster

- Lernstrategien

- Umgang mit Stress und Prüfungsangst

Die weiteren Studienhefte beschäftigen sich dann mit Informationskompetenz, Literaturversorgung und einer Anleitung zur selbstständigen Lektüre englischsprachiger psychologischer Fachliteratur.

Und zur Einführung in die Forschungsmethoden gibt es dann nochmal eine eigene Kurseinheit.

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Das hört sich superspannend an! Sowas hätte ich vor meiner Thesis auch gut gebrauchen können. Ich hatte zwar 2 Bücher - aber so wirklich gewusst WAS ich tue habe ich dennoch nicht.

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Markus Jung

Geschrieben

Gerade auf Methodik und wissenschaftlich korrektes Arbeiten sowie Theorien und Fakten wird an der FernUni Hagen wohl sehr viel Wert gelegt. Ist bestimmt auch für andere Arbeitsbereiche für mich sehr nützlich. Aber ich hoffe, dass dennoch die Inhalte bzw. der Praxisbezug der Inhalte dennoch nicht zu kurz kommen wird.

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Beim Master, gibt es ein freiwilliges Master-Kolleg zu dem Thema, das werde ich auf jeden Fall mitnehmen.

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Also ich kann ja nur für mich sprechen, aber aus meiner Sicht sind das hier keine guten "Werbebeiträge" für die Fernuni.

Wobei diese wahnsinnigen Seitenzahlen sicher auch aus dem geisteswissenschftlichen Bereich kommen. Ob die "handfesten" Fächer auch mit so einem Materialberg aufwarten?

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Markus Jung

Geschrieben

Also nach meinen bisherigen Einblicken habe ich immer mehr den Eindruck, dass die Psychologie in dieser Form keinesfalls ein nur "weiches", sondern in vielen Bereichen eher naturwissenschaftlich-mathematisch angelehntes Fach ist. Psychologie wird hier auch ganz klar als empirische Wissenschaft (des Erlebens und Verhaltens) beschrieben. Also weniger "Blabla", als ich vermutet hätte. Aber das sind natürlich alles noch erste Eindrücke.

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Gott sei Dank habe ich Psychologie hinter mir (Präsenzuni)...ich habe jetzt so grob gezählt 1531 Seiten für das erste Semster Ökonomie und Management an der TU Kaiserslautern - also auch ausreichend Lesestoff...

Und Methodik und Fakten sind in Psy wichtig, wird alles ernst genommen (manchmal zu ernst), das ist eine wissenschaftliche Ausbildung (zum großen Teil).

Viel Glück, ist ja ein interessantes Studium ;-)

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Markus Jung

Geschrieben

wird alles ernst genommen (manchmal zu ernst)

Diesen Eindruck habe ich auch. Und in der Geschichte lese ich dann, wie bekannte Psychologen früher ihre Experimente oft nur an sich selbst durchgeführt und von den Ergebnissen dann verallgemeinert haben.

Unsereins würde man dafür wohl demontieren, wenn wir so eine Herangehensweise vorschlagen würden...

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1.461 Seiten - Respekt! :ohmy: Da kommen mir meine 700 Seiten grad richtig wenig vor.

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Naja, wenn man gesagt bekommt, was man lesen sollte...ist doch gut.

Ich genieße die geordneten SB's der FernUni regelrecht, in meinem Erststudium gibt es klare Literaturangaben eher weniger. Entweder gibt es eine riesige Literaturliste oder auch mal gar keine Empfehlung. Da kann man sehen wo man was herbekommt. Eine ppt und es hat sich. :rolleyes:

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chillie: Wobei diese wahnsinnigen Seitenzahlen sicher auch aus dem geisteswissenschftlichen Bereich kommen. Ob die "handfesten" Fächer auch mit so einem Materialberg aufwarten?

Also, ich glaube nicht, dass die Seitenzahlen übertrieben sind, Markus hat ja incl. Anhang usw. gezählt. Da komme ich bei der AKAD auch auf ca. 100 Seiten/Credit. Was bei mir weitgehend fehlt ist weitere Pflichtlektüre und wie komplex der Stoff ist seh ich natürlich auch nicht.

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Die Seiten stimmen!!!!!

Plus Onlinevorlesungen, die auch noch verarbeitet werden müssen....

Also, viel braucht man aus dem Wissenschaftlich Arbeiten-Kurs nicht. Vielleicht die sache mit dem Lesen oder so, aber wir schreiben ja noch keine Poster, halten keine Vorträge, schreiben keine empirischen Artikel - ok aber man kann dann empirische Artikel besser bewerten, sofern man mal einen echten liest.

Praxis-Bezug..öhm.....noch nicht wirklich. Aber die eine Betreuerin versucht tapfer, immer einen herzustellen. Ihre Beiträge sind auch echt gut, finde ich.

Ich bin schon echt gespannt, was du weiterhin so schreiben wirst :-)

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link