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Diplomarbeit - langsam wird's ernst

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m.e.l.l.a

36 Aufrufe

Heute habe ich die Info von meinem Chef erhalten, dass es keine Möglichkeit gibt, ein DA-Thema in der Firma zu bearbeiten und ich mich dafür anderweitig umschauen soll.

Da es sich bei meinem Job ohnehin um ein totes Pferd handelt und ich meine Zukunft schon länger nicht mehr dort sehe, steht seit heute im Grunde definitiv fest, dass ich mich nach etwas Neuem umschauen werde.

Im Moment sehe ich zwei Alternativen:

1. Neuen festen Job suchen, bei dem ich wenn möglich ein DA-Thema bearbeiten kann

2. DA-Stelle suchen und danach neuen festen Job anpeilen

Im Moment habe ich ungeachtet dieser Möglichkeiten einfach Lust, in verschiedene Firmen und Bereiche reinzuschnuppern und quasi "die Welt zu entdecken". Bisher kenne ich nur die eine Firma, in der ich nach dem Abi meine Ausbildung gemacht habe und seitdem dort in derselben Abteilung tätig bin.

Auf jeden Fall habe ich neben der Menge an Prüfungen plötzlich eine neue Baustelle, die ich eigentlich für etwas später angedacht hatte.

Die Möglichkeit, dort zu bleiben und kein Praxisthema in der Diplomarbeit zu behandeln, kommt für mich eigentlich nicht in Frage. Bei der Vorleistung, die ich bis jetzt gebracht habe, möchte ich bei der Abschlussarbeit keine Kompromisse eingehen.

Was sagt ihr denn als Unbeteiligte so dazu?


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10 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Also wenn Du eh erstmal ein bisschen rum kommen möchtest, würde ich mich nach einer Stelle für die Diplomarbeit umsehen. Und wenn dann hinterher ein fester Job daraus wird - umso besser. Und wenn nicht, kümmerst Du Dich dann danach darum. Das setzt aber voraus, dass Du notfalls auch mal einige Zeit ohne festen Arbeitsplatz zurecht kommst. Wenn Du also auf das Einkommen angewiesen bist, solltest Du gleich darauf achten, dass beides zusammen passt.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Mir fehlts als Thesiserfahrung und Sensibilität für diese Problematik, aber warum schreibst du nicht erstmal die DA und kümmerst dich dann um einen neuen Job?

Ein neuer Job wird dich erstmal ganz schön fordern, ebenso wie die Suche davor. Den Streß würde ich mir nun nicht freiwillig machen wollen.

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Wenn es finanziell möglich ist, würde ich den Weg einschlagen, den Markus auch beschreibt: Diplomstelle bei ner hübschen Firma suchen (gibts in Bayern ja tolle Möglichkeiten :)) und danach nach was Neuem umsehen. Den Streß eines neuen Jobs kannst du NEBEN der DA nicht gebrauchen - da drehst du nur durch! Lieber langsam angehen lassen und eines nach dem anderen machen.

Ich hab meine BA übrigens ohne Praxisbezug im Unternehmen geschrieben - und gehe davon aus, dass auch da ein absolut akzeptables Ergebnis herauskommen kann/sollte.

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Danke für eure Einschätzungen, die meine Gedanken im Grunde bestätigen. Das Finanzielle sollte funktionieren. Ich werde mich jetzt genauer mit den ausgeschriebenen DA-Stellen beschäftigen als bisher und muss ein bisschen schauen, dass ich mich nicht zu sehr von meinen Emotionen leiten lasse. Ich bin schon ziemlich enttäuscht über die ziemlich kühle Absage und würde am liebsten sofort meine Kündigung abschicken...

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ich würde mir an deiner Stelle auch eine DA-Stelle suchen und dann, nach dem Abschluss, einen neuen adäquaten Job suchen.....ein neuer Job neben der DA würde wohl sehr stressig werden....

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Ich bin schon ziemlich enttäuscht über die ziemlich kühle Absage und würde am liebsten sofort meine Kündigung abschicken...
Erst finden - dann kündigen :blink:

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Also Wirtschaftsingenieur solltest du hier echt keine Schwierigkeiten haben was zu finden. Meine Abschlussarbeit wär wohl auch etwas für nen Wirtschaftsingenieur gewesen...

Ich weis nicht wo genau in Mittelfranken du wohnst, aber Erlangen und Nürnberg gibts ne Rießenauswahl an ausgeschriebenen Diplomantenstellen.

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Hm, heute sehen meine Gedanken irgendwie schon wieder ganz anders aus. Eigentlich gehts bei der Entscheidung schon um ziemlich viel Geld. Im Moment bin ich eher bei erst Diplomarbeit mit nem Thema ohne die Firma durchziehen und dann neu durchstarten...

Ich muss mal klären, inwieweit sie mir bzgl. Urlaub entgegenkommen würden. Da ich die einzige Kinderlose in unserer Abteilung bin, hab ich mich bisher aus der Haupturlaubszeit im Sommer rausgehalten...

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Ohne große Wertung würde ich es eher so versuchen wie du es heute schreibst.

Ein Thema suchen, dass du ohne das Unternehmen bearbeiten kannst. Super abschliessen und dem alten Chef eine lange Nase drehen.

Geld macht vielleicht nicht glücklich aber in solchen Situationen immerhin nicht nervöser als es sein müsste.

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Hm, Stand heute:

Thema da, inklusive Gliederung. Das Thema würde in der noch ausstehenden 2. SSP-Hausarbeit starten und dann in der Diplomarbeit seine Fortsetzung finden.

Knackpunkt: Es wäre doch ein Thema "in der Firma", allerdings bräuchte ich nicht unbedingt fachliche Unterstützung und Betreuung, sondern "nur" Zeit dafür.

Ich würde also noch (mindestens) ein Jahr bleiben und nichts an dem Zustand ändern, den ich beklage und der mich unzufrieden macht.

Stimme A in meinem Kopf sagt nun: "Geh zum Chef, stell ihm das vor und lass dir die Freigabe geben, darüber zu schreiben. Plane den Urlaub dafür ein und gut is. Das Thema ist gut, den Rest ignorieren."

Stimme B aber meint: "Renn dem jetzt nicht hinterher, mach dich nicht zum Affen. Das wäre nur ein Kompromiss. Sch... auf`s Geld und schau, dass du da wegkommst. Zieh das nicht noch ein Jahr durch, wo sie doch eh nicht auf dich zählen."

Ach ja, eigentlich sollte ich mich unbedingt um Wirtschaftspolitik kümernm...

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      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker