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Blog yeluna

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Termine, Hausarbeit... da war doch noch was?

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yeluna

97 Aufrufe

Der heutige Tag war an sich recht entspannt. Aber ich könnte mich heute mal wieder über meinen Fallmanager ärgern. Seit meinem Anruf bei diesem vor über einer Woche kam von ihm ausser einen blödem Jobvorschlag in einer Arbeitnehmer-Wegschmeiß-Firma (Zeitarbeitsfirma 400 €) noch immer kein Termin!

Ausserdem darf ich nun ab Anfang Dezember bei ner blöden Maßnahme meine 8 bis 9 Stunden täglich vergeuden. Zumindest scheint diese mit sehr viel weniger Druck zu arbeiten als die davor. Aber da bild ich mir noch meine Meinung.

In meinem Kurs habe ich heute Lektion 10 theoretisch abgeschlossen und die Hausaufgabe erledigt. Hier ging es um das Säumen von Ecken und das einfassen mit Bändern. Ausserdem habe ich schon einen kleinen Blick in Lektion 11 gewagt. Da kommen dann aufgesetzte Taschen (zumeist an Jeans zu finden) dran.

Ich hoffe ausserdem das ich Anfang Dezember endlich an Bügelbrett und Bügeleisen drankomme und euch dann endlich einige Nähübungen zeigen kann. :)

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9 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Meinst du nicht, dass du von einer "blöden Maßnahme" mehr profitieren kannst, als von dem Schneiderkurs? Im Hinblick auf einen Wiedereinstieg in das Arbeitsleben ist es oft vorteilhaft, wieder in eine gewisse Tagesstruktur hineinzufinden. Als Zeitverschwendung würde ich es nicht einfach abtun, sondern es als eine Chance nutzen. Zumal du dies bezahlt bekommst.

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DAs mit dem Bezahlt bekommen mag stimmen ABER! Ich habe bereits eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme hinter mir. Und diese Maßnahme hat mir überhaupt nix gebracht im Gegenteil. Ich habe mir wärend der Maßnahme den Hinter aufgerissen um einen Ausbildungsplatz zu bekommen und als ich kurz vor dem Zusammenbrechen war hat man mich, anstatt auf mich einzugehen und Trost zu spenden, noch mehr unter Druck gesetzt. (Sprich gestern aus dem Praktikum heute ins neue Praktikum!) Da bin ich zusammengebrochen. Und bin dann erst mal für 2 Jahre krank geschrieben gewesen und bin in dieser Zeit von Harzt 4 also SGB 11 (lebte damals noch bei meiner Mutter) auf SGB 12 umgestuft worden. Ich war nach der Maßnahme zu überhaupt nix mehr zu gebrauchen. Das ist jetzt übrigends 3 Jahre her als ich in der Maßnahme war.

Inzwischen stehe ich wieder auf den Beinen. aber ich bin halt was diese Maßnahme betrifft äusserst misstrauisch. Denn es hört sich einfach zu gut an als das es auch wirklich soo gut für mich sein könnte.

Was den Schneiderkurs betrifft. Ich mache den Schneiderkurs weil er mir Spaß macht. Und weil es mir gefällt dinge zu lernen die mir weiterhelfen. Ich will zufälliger weise nämlich meine Klamotten und meine Gewandung für meine mittelalterliche Darstellungen selbst nähen. Ich hab inzwischen so viel Geld für Gewandung bezahlt die mir schon nach einem Jahr nicht mehr passt weil zu klein, eingelaufen usw.

Markus: Es handelt sich um eine Berufsvorbereitungsmaßnahme.

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Nun, Sie werden irgendwann ins Berufsleben einsteigen müssen. Entweder mit einem Ausbildungsplatz Ihrer Wahl oder, wenn Sie den nicht finden, mit irgendetwas anderem.

Wie groß sind denn die Chancen auf einen Ausbildungsplatz? Wie viele Ausbildungsbetriebe gibt es denn in der Entfernung, die Sie erreichen können?

Und wenn Sie die schon alle durch haben, dann müssen Sie sich umorientieren. Das ist hart, aber da führt kein Weg dran vorbei.

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Sorry, wenn ich so unwissend nachfragen muss: Aber was kann ich mir unter einer Berufsvorbereitungsmaßnahme vorstellen? Bereitet das auf eine bestimmte Art von Beruf vor, zum Beispiel mit kaufmännischen Kenntnissen, oder wie läuft das ab?

Das Du nach Deinen schlechten Erfahrungen eher skeptisch bist, kann ich ja verstehen. Aber vielleicht solltest Du der Maßnahme doch eine Chance geben. Und wenn es wirklich zu viel Druck für Dich ist, solltest Du etwas dagegen tun, bevor Du erneut zusammenbrichst. Ohne einen gewissen Druck allerdings geht es im Berufsleben fast nie.

Aber ich möchte mich da auch nicht zu sehr ungefragt einmischen - in erster Linie geht es hier ja um Deinen Schneiderkurs bei Laudius.

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Du bist dir aber bewusst, dass das, was du im Schneiderkurs lernst, wenig mit dem zu tun hast, was du brauchst, um annähernd authentische MA Kleidung zu nähen?

Für eigene Kleidung ist es hilfreich, jedoch für einen Ausbildungsplatz als Schneiderin nicht unbedingt nötig. Wichtig ist - soweit ich von Schneiderinnen, die ausbilden, weiss - dass man belegen kann, dass man sorgfältig und genau arbeiten kann (egal bei was), gut auf Kunden eingehen kann, ausdauernd auch repetitive Arbeiten ausführt, logisches Denken etc. - eher Dinge in diese Richtung.

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Markus:

Eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme ist zu meist ein Mix aus Theorie und Praxis. Im Vorfeld werden die Grundkenntnisse und Interessen abgeklopft (Metall, Holz, Malerei, Hauswirtsschaft, Sport, Organisation, Mathe, Deutsch usw). Dazu kommt Bewerbungstraining und dann wird man auf die Betriebe los gelassen damit man die Praktische Erfahrung bekommt also Praktika meist 4 Tage und 1 Tag Theorie also Mathe, Deutsch und was da noch so dazu gehört. Der Druck der in dieser Maßnahme auf die Teilnehmer aufgebaut wird ist teilweise sehr groß. Den der persönliche Ansprechpartner ist zwar da, aber er ist zumeist nicht in der Lage auf einen Persönlich einzugehen weil der Ansprechpartner oft selbst mit der Situation total überfordert ist.

Kanzler:

Es sind nicht viele aber ich habe mich bereits Bundesweit auf die Suche gemacht. Aber ich hab mir bereits einen "Notfallplan" zurechtgelegt. Denn ich denke das ich nur mit dem Hauptschulabschluss auf dauer nicht viel Glück haben werde. Und genau da kann ich ansetzten. Denn in Hannover gibt es eine Berufsbildende Schule welche BGJ und Berufsfachschule im Bereich Textil anbietet. Sollte ich also dieses Jahr keinen Ausbildungsplatz bekommen so mache ich genau diese Schule. Aber ich stelle meine Bewerbungsbemühungen nicht ein. Ich beiß mich eher durch. Mein Zusammenbruch hat mich vor 3 Jahren geschwächt aber heute macht mich das eher stark vorallem stehe ich auch nicht mehr alleine da. Ich kann mich voll auf meinen Partner verlassen. Der tritt mich immer mal in den Hintern wenn es nötig ist.

Rumpel:

Du hast leider den Grund warum ich diesen Kurs machen leider grade leicht in den falschen Hals bekommen. Ich machen den Kurs zur Vorbereitung und damit mir nicht die Decke auf den Kopf fällt. Denn ich will Maßschneiderin werden. Ich erwarte nicht das es leicht wird, aber ich will es schaffen.

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Jetzt kann ich auch eher nachvollziehen, weshalb du so skeptisch bist.

Wir haben bei uns auch immer wieder Praktikanten, für die wir oft nicht die Zeit haben, die sie eigentlich benötigen. Aber einige haben uns so beeindruckt, dass sie auch verdient eine gute Beurteilung bekommen haben. Und wichtiger, einen Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag. Es ist auf jeden Fall immer eine Chance.

Inwiefern wird denn Druck bei solchen Maßnahmen ausgeübt? Werden negative Konsequenzen angedroht?

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Ich muss wieder etwas weiter ausholen. Bei mir war es so. Ich habe mein Praktikum gemacht bin für dies sogar um 3 Uhr teilweise sogar um 2 Uhr Mitten in der Nacht aufgestanden. Teilweise weil ich keine Zeit hatte mich darauf komplett einzustellen (oh ich bin immer gegen 18 Uhr schlafen gegangen) sind mir wärend der Arbeitszeit die Augen zu gefallen. Es hat mir da gefallen doch den Ausbildungsplatz habe ich nicht bekommen. Was mich schon mal ziemlich geknickt hat. Als ich nun das Praktikum hintermir hatte sollte ich am besten gestern bereits einen neuen Praktikumsplatz haben. (Erster Druckaufbau) Bewerbungen geschrieben, Persönlich Abgegeben und 3 Tage später 4 oder 5 Absagen auf einmal. Hier hätte der persönliche Ansprechpartner auf mich eingehen müssen. Hat er aber nicht getan im Gegenteil ich hab zu hören bekommen: "Mach weiter, Mach weiter! Ruf da und dort an und frag hier und da nach." Und genau an dem Punkt war es zu viel. Hier habe ich meine Belastungsgrenze errreicht und dicht gemacht.

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