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Termine, Hausarbeit... da war doch noch was?

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yeluna

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Der heutige Tag war an sich recht entspannt. Aber ich könnte mich heute mal wieder über meinen Fallmanager ärgern. Seit meinem Anruf bei diesem vor über einer Woche kam von ihm ausser einen blödem Jobvorschlag in einer Arbeitnehmer-Wegschmeiß-Firma (Zeitarbeitsfirma 400 €) noch immer kein Termin!

Ausserdem darf ich nun ab Anfang Dezember bei ner blöden Maßnahme meine 8 bis 9 Stunden täglich vergeuden. Zumindest scheint diese mit sehr viel weniger Druck zu arbeiten als die davor. Aber da bild ich mir noch meine Meinung.

In meinem Kurs habe ich heute Lektion 10 theoretisch abgeschlossen und die Hausaufgabe erledigt. Hier ging es um das Säumen von Ecken und das einfassen mit Bändern. Ausserdem habe ich schon einen kleinen Blick in Lektion 11 gewagt. Da kommen dann aufgesetzte Taschen (zumeist an Jeans zu finden) dran.

Ich hoffe ausserdem das ich Anfang Dezember endlich an Bügelbrett und Bügeleisen drankomme und euch dann endlich einige Nähübungen zeigen kann. :)


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9 Kommentare


Meinst du nicht, dass du von einer "blöden Maßnahme" mehr profitieren kannst, als von dem Schneiderkurs? Im Hinblick auf einen Wiedereinstieg in das Arbeitsleben ist es oft vorteilhaft, wieder in eine gewisse Tagesstruktur hineinzufinden. Als Zeitverschwendung würde ich es nicht einfach abtun, sondern es als eine Chance nutzen. Zumal du dies bezahlt bekommst.

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Markus Jung

Geschrieben

Um was für eine Maßnahme handelt es sich denn?

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DAs mit dem Bezahlt bekommen mag stimmen ABER! Ich habe bereits eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme hinter mir. Und diese Maßnahme hat mir überhaupt nix gebracht im Gegenteil. Ich habe mir wärend der Maßnahme den Hinter aufgerissen um einen Ausbildungsplatz zu bekommen und als ich kurz vor dem Zusammenbrechen war hat man mich, anstatt auf mich einzugehen und Trost zu spenden, noch mehr unter Druck gesetzt. (Sprich gestern aus dem Praktikum heute ins neue Praktikum!) Da bin ich zusammengebrochen. Und bin dann erst mal für 2 Jahre krank geschrieben gewesen und bin in dieser Zeit von Harzt 4 also SGB 11 (lebte damals noch bei meiner Mutter) auf SGB 12 umgestuft worden. Ich war nach der Maßnahme zu überhaupt nix mehr zu gebrauchen. Das ist jetzt übrigends 3 Jahre her als ich in der Maßnahme war.

Inzwischen stehe ich wieder auf den Beinen. aber ich bin halt was diese Maßnahme betrifft äusserst misstrauisch. Denn es hört sich einfach zu gut an als das es auch wirklich soo gut für mich sein könnte.

Was den Schneiderkurs betrifft. Ich mache den Schneiderkurs weil er mir Spaß macht. Und weil es mir gefällt dinge zu lernen die mir weiterhelfen. Ich will zufälliger weise nämlich meine Klamotten und meine Gewandung für meine mittelalterliche Darstellungen selbst nähen. Ich hab inzwischen so viel Geld für Gewandung bezahlt die mir schon nach einem Jahr nicht mehr passt weil zu klein, eingelaufen usw.

Markus: Es handelt sich um eine Berufsvorbereitungsmaßnahme.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Nun, Sie werden irgendwann ins Berufsleben einsteigen müssen. Entweder mit einem Ausbildungsplatz Ihrer Wahl oder, wenn Sie den nicht finden, mit irgendetwas anderem.

Wie groß sind denn die Chancen auf einen Ausbildungsplatz? Wie viele Ausbildungsbetriebe gibt es denn in der Entfernung, die Sie erreichen können?

Und wenn Sie die schon alle durch haben, dann müssen Sie sich umorientieren. Das ist hart, aber da führt kein Weg dran vorbei.

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Markus Jung

Geschrieben

Sorry, wenn ich so unwissend nachfragen muss: Aber was kann ich mir unter einer Berufsvorbereitungsmaßnahme vorstellen? Bereitet das auf eine bestimmte Art von Beruf vor, zum Beispiel mit kaufmännischen Kenntnissen, oder wie läuft das ab?

Das Du nach Deinen schlechten Erfahrungen eher skeptisch bist, kann ich ja verstehen. Aber vielleicht solltest Du der Maßnahme doch eine Chance geben. Und wenn es wirklich zu viel Druck für Dich ist, solltest Du etwas dagegen tun, bevor Du erneut zusammenbrichst. Ohne einen gewissen Druck allerdings geht es im Berufsleben fast nie.

Aber ich möchte mich da auch nicht zu sehr ungefragt einmischen - in erster Linie geht es hier ja um Deinen Schneiderkurs bei Laudius.

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Du bist dir aber bewusst, dass das, was du im Schneiderkurs lernst, wenig mit dem zu tun hast, was du brauchst, um annähernd authentische MA Kleidung zu nähen?

Für eigene Kleidung ist es hilfreich, jedoch für einen Ausbildungsplatz als Schneiderin nicht unbedingt nötig. Wichtig ist - soweit ich von Schneiderinnen, die ausbilden, weiss - dass man belegen kann, dass man sorgfältig und genau arbeiten kann (egal bei was), gut auf Kunden eingehen kann, ausdauernd auch repetitive Arbeiten ausführt, logisches Denken etc. - eher Dinge in diese Richtung.

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Markus:

Eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme ist zu meist ein Mix aus Theorie und Praxis. Im Vorfeld werden die Grundkenntnisse und Interessen abgeklopft (Metall, Holz, Malerei, Hauswirtsschaft, Sport, Organisation, Mathe, Deutsch usw). Dazu kommt Bewerbungstraining und dann wird man auf die Betriebe los gelassen damit man die Praktische Erfahrung bekommt also Praktika meist 4 Tage und 1 Tag Theorie also Mathe, Deutsch und was da noch so dazu gehört. Der Druck der in dieser Maßnahme auf die Teilnehmer aufgebaut wird ist teilweise sehr groß. Den der persönliche Ansprechpartner ist zwar da, aber er ist zumeist nicht in der Lage auf einen Persönlich einzugehen weil der Ansprechpartner oft selbst mit der Situation total überfordert ist.

Kanzler:

Es sind nicht viele aber ich habe mich bereits Bundesweit auf die Suche gemacht. Aber ich hab mir bereits einen "Notfallplan" zurechtgelegt. Denn ich denke das ich nur mit dem Hauptschulabschluss auf dauer nicht viel Glück haben werde. Und genau da kann ich ansetzten. Denn in Hannover gibt es eine Berufsbildende Schule welche BGJ und Berufsfachschule im Bereich Textil anbietet. Sollte ich also dieses Jahr keinen Ausbildungsplatz bekommen so mache ich genau diese Schule. Aber ich stelle meine Bewerbungsbemühungen nicht ein. Ich beiß mich eher durch. Mein Zusammenbruch hat mich vor 3 Jahren geschwächt aber heute macht mich das eher stark vorallem stehe ich auch nicht mehr alleine da. Ich kann mich voll auf meinen Partner verlassen. Der tritt mich immer mal in den Hintern wenn es nötig ist.

Rumpel:

Du hast leider den Grund warum ich diesen Kurs machen leider grade leicht in den falschen Hals bekommen. Ich machen den Kurs zur Vorbereitung und damit mir nicht die Decke auf den Kopf fällt. Denn ich will Maßschneiderin werden. Ich erwarte nicht das es leicht wird, aber ich will es schaffen.

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Jetzt kann ich auch eher nachvollziehen, weshalb du so skeptisch bist.

Wir haben bei uns auch immer wieder Praktikanten, für die wir oft nicht die Zeit haben, die sie eigentlich benötigen. Aber einige haben uns so beeindruckt, dass sie auch verdient eine gute Beurteilung bekommen haben. Und wichtiger, einen Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag. Es ist auf jeden Fall immer eine Chance.

Inwiefern wird denn Druck bei solchen Maßnahmen ausgeübt? Werden negative Konsequenzen angedroht?

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Ich muss wieder etwas weiter ausholen. Bei mir war es so. Ich habe mein Praktikum gemacht bin für dies sogar um 3 Uhr teilweise sogar um 2 Uhr Mitten in der Nacht aufgestanden. Teilweise weil ich keine Zeit hatte mich darauf komplett einzustellen (oh ich bin immer gegen 18 Uhr schlafen gegangen) sind mir wärend der Arbeitszeit die Augen zu gefallen. Es hat mir da gefallen doch den Ausbildungsplatz habe ich nicht bekommen. Was mich schon mal ziemlich geknickt hat. Als ich nun das Praktikum hintermir hatte sollte ich am besten gestern bereits einen neuen Praktikumsplatz haben. (Erster Druckaufbau) Bewerbungen geschrieben, Persönlich Abgegeben und 3 Tage später 4 oder 5 Absagen auf einmal. Hier hätte der persönliche Ansprechpartner auf mich eingehen müssen. Hat er aber nicht getan im Gegenteil ich hab zu hören bekommen: "Mach weiter, Mach weiter! Ruf da und dort an und frag hier und da nach." Und genau an dem Punkt war es zu viel. Hier habe ich meine Belastungsgrenze errreicht und dicht gemacht.

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
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      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link