Aus dem Leben einer Fernstudentin

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Viel zu tun und wenig Lust

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HannoverKathrin

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Tja, nach einigen Tagen habe ich endlich wieder Zeit gefunden mal bei fi.de reinzuschauen. Auf der Arbeit ist momentan der Jahresend-Streß ausgebrochen und Zuhause bin ich immer stark und lasse den Ablenkerfaktor Nr. 1 (=das Laptop) aus.

Meine Recherche für die Projektarbeit läuft mäßig. Ein sehr dickes Buch habe ich erfolgreich durchgearbeitet. Die vielen Zitate muss ich aber nun aber noch in Citavi einhämmern. Am Montag kann ich 4 neue Bücher ausleihen. Fernleihe und eine Vormerkung sind abholbereit.

Gestern Abend habe ich somit mal meine MAR-Zusammenfassung rausgekramt und schonmal locker angelesen. Damit wird es auch gleich weitergehen und wenn ich die 61 in ein paar Tagen durch habe, überfliege ich mal die Altklausuren um ein Bild zu haben wo die Reise hingehen soll.

Zum Arbeitsstreß kommen leider privat auch viele Termine hinzu. Ob es nun Arztbesuche oder Frisörtermine sind, es muss eben sein und benötigt leider immer mehr Zeit als mir lieb ist. Davon ab gibt es ja auch noch das Privatleben und Einladungen zu Geburtstagen und Weihnachtsfeiern. Im Moment fühle ich mich somit ziemlich überladen und letzte Woche habe ich auf diesem Druck, eher ungewollt, mir purem Nichts-Tun reagiert. Das hilft natürlich nicht weiter.

Lange Rede kurzer Sinn, es muss nun also weitergehen. Mit dem Studium.

Die WPW-Vorabmeldung ist noch nicht da. Die letzte SB-Lieferung fehlt mir auch noch.

Positive Erlebnisse? Ja, gestern. Ich bin zwar um halb 10 für 20 Minuten weggepennt, aber danach habe ich mich schick gemacht und bin in die Disco. Es war zwar ein kurzer Abend, aber ich konnte mich ein wenig austoben.

Nun freu ich mich auf den 17.12, den Tag an dem ich die SSP-Klausur erfolgreich schreibe :)


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    • FeThe
      Von FeThe in SRH Riedlingen: Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) 5
      Es waren verrückte zwei Monate. Eine einzige Begegnung im Supermarkt (kitschig wie im Hollywood-Film) kann plötzlich alles durcheinander bringen. Und dann wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie viel Zeit das Fernstudium doch kostet.
       
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      In der Euphorie musste das Fernstudium in den letzten Wochen dann ganz hinten anstehen. Auf Dauer kann das nicht funktionieren, weshalb das Kartenhaus gerade neu zusammengesetzt wird. Mein Respekt vor denen, die neben sich selbst und ihrer Motivation noch den Partner, Kinder und den vielleicht nicht ganz so flexiblen Arbeitgeber organiseren müssen, ist gehörig gewachsen.
       
      Und mein Stolz darauf, hoffentlich im nächsten Jahr das Fernstudium abzuschließen, wird sicher auch nicht weniger werden
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Nanu, was ist das? Der Mount Everest vielleicht?
      Nein, es sind über 300 Seiten Statistik-Skripte aus MM1, die mir (inklusive die dazugehörigen Onlinevorlesungen) noch fehlen - bis Ende Januar. Nun ja, theoretisch würde bis Ende Februar ja ausreichen, denn die Klausur ist erst am 3.März. Aber daraus wird nichts, weil ich diesen Zeitraum für die Hausarbeit aus MM2 brauche. Als Vollzeit-Studi hat man ja gerade mal 3 Wochen Zeit, diese zu bewältigen  In 2 Wochen ist auch noch die dazugehörige Präsenzphase zur Hausarbeit vor Ort in Hagen. Glücklicherweise ist Hagen ja nur 1 Stunde Zugfahrt von hier entfernt - dennoch gibt es zum Teil nur mysteriöse Verbindungen dorthin. Teilweise habe ich schon überlegt, dort ein Hotel zu buchen, aber nee, ich mag nicht. 

      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
      Trotzdem ist da wieder dieses blöde Gefühl der Unvollständigkeit, des Zeitdrucks und des ganzen Oh-nein-ich-schaffs-nichts!. Wenigstens schweigt das schlechte Gewissen, denn ich kann wirklich behaupten, an jeder freien Minute dran zu sitzen.
      Muss man jetzt durch.  
    • Forensiker
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      Hallo liebe Blogleser,
       
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      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker