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28 Hundejahre

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chillie

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Es gibt Leute die feiern den Geburtstag ihres Hundes. Ich bin mir beinahe sicher, manche feiern auch den Geburtstag der Katze und wahrscheinlich gibt es auch Leute die den Geburtstag ihrer Würgeschlange oder ihres Hängebauchschweins feiern.

Was sollte auch daran verwerflich sein! Andere haben bestimmte Jahrestage, vergessen dabei aber vielleicht den Hochzeitstag. Da ich letzteren ja praktischerweise im Ring eingraviert habe vergesse ich den schon nicht. Den 20.11. vergesse ich nicht, weil ich eine Erinnerung in meinem Kalender habe.

Heute wird dieses Blog hier 4 Jahre alt. Ich bin so frei und interpretiere, dass so ein Blog so etwas ähnliches ist wie ein Hund (frisst nur weniger und riecht nicht so muffig wenn es feucht wird), darum rechne ich die 4-Blogjahre in Hundejahre um und schon ist mein Blog fast 30, hat die ersten Schritte, die Trotzphase und die Einschulung, die Pubertät und die erste richtige Arbeit hinter sich. Kommt so langsam in feste Bahnen und wird etwas ruhiger.

Um nicht so viele Sachen doppelt schreiben zu müssen, hier die kurze Chronologie:

20.11.2007 -
1-ter Beitrag

22.11.2008 -
171-ter Beitrag

20.11.2009 -
347-ter Beitrag

20.11.2010 -
450-ter Beitrag

20.11.2011 - 28 Hundejahre
588-ter Beitrag

Nach einem Jahr war ich mir nicht sicher, ob ich bis an das Ende meines Studiums "durchbloggen" würde. Rückblickend ist wohl das Blog, das konstanteste an meinem Fernstudium. Einerseits ist es für mich ein eigenes Projekt, mit eigenen Regeln. Andererseits ist die Blog-Frequenz sowie die Inhalte zu einem sehr hohen Anteil an das Studium gekoppelt.

Nach zwei Jahren hatte ich das Ende bereits vor Augen, was sich ein Jahr später deutlich relativierte. Und auch da blinkte ich wieder in die Zukunft mit einer nicht haltbaren Prognose:

Im Gegensatz zum 550sten Blogbeitrag, den ich hier nicht mehr (zum Thema HFH?) kann ich aber sicher sein, dass ich den 4. Bloggeburtstag hier noch präsentieren kann. So lange ich essen, schlafen und leben muss und will werde ich in 1 Jahr noch nicht fertig sein... aber nahe dran.

Den 550sten Beitrag hab ich schon geschrieben und auch wenn ich nahe am Ende bin, brauche ich schon noch ein Stück.

So betrachtet kennzeichnet sich mein Blog dadurch, dass ich eigentlich nie wirklich wusste wie lange ich das ganze durchziehen werde und wann es zu Ende sein wird.

Gerade aus dieser Situation heraus überlege ich, was ich mir und den Bloglesern jetzt mitgebe?

Dem Gesetz der Serie zu Folge trifft meine Prognose nicht ein. Also sollte ich wohl abergläubisch sein und etwas anderes behaupten, aber ich bleibe mal bei meinen passenden Gedanken.

In einem Jahr habe ich das Studium abgeschlossen. Ich habe die Diplomarbeit abgegeben, das Diplom erhalten. Am 20.11.2012 habe ich, wenn alles klappt, auch schon eine nette Feier in Hamburg gehabt.

Ich habe bis dahin die lange vermissten Statistiken und Zahlen nochmals für das gesamte Studium ausgegraben und ein umfangreiches Resümee geschrieben.

Eines kann dabei aber nicht darüber hinweg täuschen. In einem Jahr wird dieses Blog so langsam an Energie verlieren und von einem lebendigen Teil des Internets zu einem Archiv werden. Ich bin ganz ehrlich, das macht mich etwas wehmütig - da ich gerade mit dem Bloggen beinahe schon ein Hobby gefunden habe (was als Fernstudent ja nicht immer ganz einfach ist).

Nun aber nicht zu viel Trübsal, sondern hoch die Tassen liebes Blog. Auf den Rest!


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32 Kommentare




Ich schließe mich an, das Bloggen gehört für mich wie das lernen zum Fernstudium, aber in ca. 1,5 Jahren werden auch meine Blog-Aktivitäten dem Ende entgegen gehen.

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Dein Blog ist ein nicht zu unterschätzender Bestandteil dieser Webseite. Markus sollte damit beginnen einen würdigen Nachfolger zu suchen:lol: Nunja, ein Jährchen hat er noch Zeit dafür.

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Ach was, chillie wird nach 2 Monaten Ruhe alles so vermissen, dass er gleich mitm Master anfängt ;)

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Blog!

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@Wasserfall

Ach was, gerade die Entwicklung in 2011 zeigt, dass es hier genügend aktive Blogger gibt. Ich denke wir können also auf ein Casting verzichten.

@Engel

Ich sach mal... NÖ :)

Mitlesen kann ich ja auch ohne Master.

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@Wasserfall

Ach was, gerade die Entwicklung in 2011 zeigt, dass es hier genügend aktive Blogger gibt.

Man muss ja auch mal dem Nachwuchs eine Chance geben ;)

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Wow, das war toll zu lesen und fast rührend... Ich lese ja erst ein paar Monate mit. Und plötzlich habe ich mir überlegt, dass dann, wenn ich mein Studium abschliessen werde (in fast drei Jahren), etliche "regulars" schon lange nicht mehr bloggen werden. EIn komisches Gefühl irgendwie.

Dann doch lieber: FEIERN!!

...und guten Endspurt!

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4 Jahre und 588 Einträge - reife Leistung! Gratuliere! :)

Und vor allem hast du für später eine super Erinnerung an die stressigsten Jahre deines Lebens. So ähnlich wie ein Fotoalbum ;)

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Ich bin ganz ehrlich, das macht mich etwas wehmütig - da ich gerade mit dem Bloggen beinahe schon ein Hobby gefunden habe (was als Fernstudent ja nicht immer ganz einfach ist).

na, wenn das kein Grund für einen Master ist.....oder für einen Blog zu einem anderen Thema....wer weiß???

Und vor allem hast du für später eine super Erinnerung an die stressigsten Jahre deines Lebens. So ähnlich wie ein Fotoalbum

den Blog nach dem Abschluss zu einem Album zu verarbeiten, wäre wahrscheinlich später eine nette Erinnerung - und zur Garnierung ein paar Einträge aus "du weißt, dass du im Fernstudium angekommen bist..."

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Die Idee fände ich ja prima, aber wir hatten das Thema ja schon, dass die Software keinen entsprechenden Export bietet.

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Naja, 588 Einträge kann man ja an einem Nachmittag locker von Hand kopieren :lol:

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Vor allem wenn man dank Freizeit eh nix besseres zu tun hat ;)

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Die Idee fände ich ja prima, aber wir hatten das Thema ja schon, dass die Software keinen entsprechenden Export bietet.

nun ja, unser Engel ist ja Informatikerin und nun fertig - verfügt also über eine Menge Freizeit. Und UdoW ist trotz Master auch nicht wirklich ausgelastet - das wär doch mal eine Idee um sich die Zeit zu vertreiben :confused::sleep::thumbup:

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Herzlichen Glückwunsch Blog, Hau rein und lass es krachen!

Rein vom technischen Aufwand ist es nicht sonderlich schwierig einen speziellen Crawler zur bauen, der Chillies ganzen Blog schön sauber aus Markus Webserver saugt.

Etwas Energie, etwas Zeit und etwas php.

Die Links zum vorherigen Blogpost weisen den Weg des Crawlers, also grob

do

Titel lesen,

Inhalt lesen,

Kommentare lesen,

nächsten Link ansteuern,

while nicht am Anfang.

Aber dann muss der arme Server jede Seite wie im Browser generieren, es gibt nicht stattfindende "Hits", sinnloser Traffic wird erzeugt... das sollte zuvor mit Markus besprochen werden.

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Jetzt hab ich die Titelmelodie vom A-Team als Ohrwurm... :blink:

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Markus Jung

Geschrieben

@chillie: Wenn Du festgestellt hast, dass bloggen für Dich ein positiver Bestandteil Deines Lebens geworden ist, finden sich dafür bestimmt auch künftige Möglichkeiten, zum Beispiel im Hobby-Bereich.

@wasserfall: Für so etwas persönliches wie einen aktiv gepflegten Blog kann man niemanden "suchen". Das ergibt sich. Was einmal Großes aus chillies Blog werden würde, war ganz zu Beginn ja auch noch nicht klar. - Also, jede/r hat die Chance, ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin zu werden :-)

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Ich bin ja schon lange im Web aktiv und habe schon sehr aktiv in mehreren Foren mitgewirkt. Also wird mich das Web auch nach dem Studium nicht in Ruhe lassen.

Aktuell habe ich ja kein wirklich tragbares Hobby, dass ein Blog rechtfertigen würde. Allerdings muss es ja auch nicht unbedingt ein ganzes Blog sein. Das Blog hosten, bekannt machen, vernetzen ist ja auch "Arbeit", vor allem wenn es einem nur um die Inhalte geht. Darum ist die Einstiegsschwelle hier auf der Seite auch deutlich niedriger, da sich jeder Interessent einfach nur darum kümmern muss Inhalte zu liefern.

Ich bin mir sicher, dass mein Blog als selbstgehostetes Projekt nicht so viele Leute erreichen würde wie hier.

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HannoverKathrin

Geschrieben

Happy Birthday lieber Blog !!!

Mensch XPect, ich finde du drängst dich förmlich als möglicher Programmierer für so en Crawler-Dingsda (*g*) auf. Alle die dafür sind, dass du sowas entwickelst schreien "Hier"

"Hier" :thumbup:

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Die Idee finde ich auch prima! Mit so einem Ausgangsfile würde ich mir sogar die Zeit nehmen das ganze in einem schönen Layout zurecht zu machen und mir als Print-on-Demand drucken und binden zu lassen ;)

Darin würde ich sicher öfter blättern als im "echten" Blog.

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Markus Jung

Geschrieben

Ich habe jetzt eine Anfrage im Support-Forum gestellt, ob es eine Möglichkeit zum Export gibt. Ggf. erhalte ich dort zumindest eine passende Datenbank-Abfrage. Sofern ich eine Antwort erhalte, melde ich mich gleich.

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könnte ja auch für andere als chillie interessant sein.....UdoW, Engel, Mella und andere haben ja auch lange fleissig geschrieben

Für so etwas persönliches wie einen aktiv gepflegten Blog kann man niemanden "suchen". Das ergibt sich.

@Markus: wenn das klappt, kannst du ja versprechen ab dem 250. Blog-Eintrag dem Autor ein gebundenes Blog-Buch zu spendieren...

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HannoverKathrin

Geschrieben

@Markus: wenn das klappt, kannst du ja versprechen ab dem 250. Blog-Eintrag dem Autor ein gebundenes Blog-Buch zu spendieren...

:) Dann wäre ich ja aktuell mit dem Blog vom Montag in den Bezugskreis gerutscht, cool!

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Lernfrosch
      Von Lernfrosch in Fernabiturientin im Psychologie- und Medizinstudium 4
      Dieses Semester habe ich einen Platz im Modul 6b, dem empirisch-experimentellen Onlinepraktikum, erhalten.
       
      Ich bin in einer Gruppe (15 Studenten) der Allgemeinen Psychologie untergekommen und kann mich mit einem für mich interessanten Thema beschäftigen (grob gesagt geht es um die visuelle Beurteilung von Grafiken).
       
      Im ersten Schritt ging es darum, in Kleingruppen das vorgegebene Rahmenthema zu konkretisieren und der ganzen Gruppe einen Vorschlag zu präsentieren. Anschließend wurden die Ideen aller Kleingruppen besprochen und dabei herausgekommen ist das Semesterthema. In der Folgezeit wurde am Studiendesign, den Aufgaben und den Aufgabeninstruktionen gearbeitet. Momentan befindet sich das Projekt in der Phase, in der Versuchspersonen an der Studie teilnehmen können.
       
      Entgegen meiner Befürchtungen funktioniert die Online-Gruppenarbeit bisher ziemlich gut; sowohl inhaltlich als auch technisch.
      Zwar sind ein paar Teilnehmer leider vorzeitig ausgestiegen. Aber die Zusammenarbeit klappt zuverlässig. Da bin ich von Präsenz-Gruppenarbeiten in anderen Bereichen ganz anderes gewohnt 
       
      Wenn jemand Interesse hat, das Projekt durch seine Teilnahme zu unterstützen (dauert etwa 20 Minuten), könnt ihr mich gerne anschreiben (Öffentlich möchte ich den Link dazu nicht einstellen). Die Studienteilnahme ist noch bis 11. Dezember möglich.
       
       
       
      Zusätzlich habe ich vor einiger Zeit mein berufsorientiertes Praktikum begonnen.
       
      Ich mache dieses in einer psychotherapeutischen Praxis. Aktiv mit Patienten arbeite ich nicht (wollte ich auch gar nicht unbedingt...).
      Ich arbeite stattdessen an einem dort laufenden Forschungsprojekt mit. Dabei geht es grob gesagt um die Psychotherapeutenausbildung in Bezug auf eine bestimmte psychische Erkrankung. Zu meinen Aufgaben gehört alles, was mit der Planung, Durchführung, Auswertung usw. der Studie in Bezug steht; also z.B. die Ermittlung der Stichprobe, das Erstellen des Fragebogens, später dann die statistische Auswertung und zum Schluss werde ich am Bericht mitschreiben, der dann veröffentlicht werden soll.
       
      Ich finde das Praktikum sehr spannend. Ein bisschen ist es so wie das oben beschriebene empirisch-experimentelle Onlinepraktikum. Nur mit dem Unterschied, dass ich beim berufsorientierten Praktikum mehr Verantwortung habe und mein Aufgabenbereich größer ist. Jedenfalls macht es mir Spaß. Und zeitlich ist es auch gut mit allen Studiums-Verpflichtungen zu vereinbaren, weil ich zeitlich ziemlich flexibel bin und sehr viel von zu Hause aus arbeiten darf. Regelmäßige Besprechungen und Treffen, die in der Praxis stattfinden, gibt es natürlich trotzdem und die sind auch immer sehr gut.
       
       
       
      Heute hat die Rückmeldung für das nächste Semester begonnen.
       
      Ich habe mich entschieden, im kommenden Sommersemester wieder zwei Module zu belegen. Gewählt habe ich M8 - Arbeits- und Organisationspsychologie - sowie M10 - Community Psychology. Um eine Präsenzveranstaltung muss ich mich noch zu gegebener Zeit kümmern.
      M10 klingt interessant und M8..., naja, muss schließlich auch irgendwann gemacht werden.
       
      Und dann bleibt, sofern die Prüfungen in diesem Semester in M4 (Klausur Sozialpsychologie) und M6b (Hausarbeit), bestanden werden, nicht mehr viel übrig:
      Für das nächste Wintersemester 2017/2018 steht M9 - Pädagogische Psychologie - an. Und zusätzlich die Bachelorarbeit.