Blog Fernstudienakademie

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Fernlehrgang SachbuchautorIn: "Wotan in Love"

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Fernstudienakademie

61 Aufrufe

Im Moment ist ja beinahe jeder auf der Suche nach d e m Weihnachtsgeschenk, das – richtig liebevoll ausgesucht – genau zu der Persönlichkeit des Beschenkten passt.

Personal Novel

Vielleicht ist da ja der folgende Link ganz wertvoll: Unter http://www.personalnovel.de kann man in einem (bereits verfassten) Romanrohling die Rollen der handelnden Personen mit „echten“ Charakteren aus dem Umfeld des Beschenkten besetzen.

Bei diesen individualisierten Büchern kann ich als Käufer jede Menge Parameter selbst bestimmen, so z.B.

  • Namen der (Haupt-) Personen
  • Augenfarbe
  • Haarfarbe
  • Genre (Liebesroman, Krimi, Kinderbuch etc.)
  • „Atmosphäre“ der Szenen - bei Liebesszenen gibt es z.B. die „lässige“ und die „rassige“ Variante ;)
  • Cover
  • Einbandvarianten
  • Illustrationen
  • etc.

Individualisierte Sachbücher: Wotan lässt grüßen!

Da liegt ja nun die Überlegung nahe, ob man solche individualisierten Bücher nicht auch im Sachbuchbereich anbieten könnte.

Vielleicht einmal als Vorgeschmack eine kleine Inhaltsskizze eines personalisierten Sachbuches, das sich an Hundehalter richtet. Alle unterstrichenen Begriffe können natürlich den individuellen Verhältnissen des jeweiligen Lesers angepasst werden: ;)

Der braune Irishsetter Wotan will im Moment sein Chappi nicht fressen, was sein Frauchen Eleonore Tierlieb aufs Tiefste besorgt.

Ihr Verdacht: Wotan, der sie immer mit seinen tiefbraunen Augen traurig anschaut, hat sich in die Pudeldame Jasmin verguckt, die Hündin von Eleonores Kegelschwester Britta-Doppel-Name.

Leider steht die schwarzgelockte Jasmin aber auf Nachbars Lumpi und würdigt Wotan keines Blickes.

Wotan hat also nach Eleonore Tierliebs Meinung Liebeskummer und benötigt psychologische Unterstützung durch sein Frauchen. Wie man in dieser schwierigen Lage am besten reagiert, erfährt Eleonore in dem auf ihre persönliche Situation zugeschnittenen Hunderatgeber „Wotan in Love“!

Und wer hat diesen wunderbaren Ratgeber bestellt? Na klar: Eleonore Tierliebs heimlicher Liebhaber. Und wer ist das? Es ist natürlich Peter Name, der nebenbei der Ehemann von Eleonores Freundin Britta Doppel-Name ist. ;)

So schließt sich dann der Kreis... ;)

Ähnlich individualisierte Ratgeber könnte es eigentlich in allen Lebensbereichen geben: Ob Kindererziehung, Jobsuche oder Rosenzucht – wohl jeder würde ein solches individualisiertes Sachbuch zu schätzen wissen. ;)

Anne Oppermann


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15 Kommentare


:lol: und jetzt lässt du uns mit diesem Teaser in die Weihnachtszeit gehen? Wie entwickelt sich die Geschichte weiter? Kann Frauchen Eleonore Tierlieb ihren Wotan mit frischer Kalbsleber (k.a. ob Hunde sowas mögen) vom Liebeskummer ablenken? Oder hilft die Bekanntschaft mit Canasta-Club-Freundin Charlotte Hammelbein-Rotschild und ihrem Rasse-Pudel Elisabeth von Schwarzenfels-Liebig weiter?

Ich bin gespannt!

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Engel:

Ich sehe, Du brauchst den Lehrgang zur SachbuchautorIn gar nicht mehr zu buchen: Du kannst ja schon alles Wichtige... ;)

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Markus Jung

Geschrieben

Also für mich liest sich die Geschichte von Wotan eher wie ein Roman als wie ein Sachbuch...

In den meisten Sachbüchern, die ich so lese, komme keine Namen etc. vor, so dass ich mir da eine Personalisierung nur schwer vorstellen kann. Wobei es natürlich immer möglich ist, eine persönliche Anspracheform zu wählen und darüber dann Namen zu integrieren.

Interessant finde ich aber, wie weit die Personalisierung bei Büchern mittlerweile ist. Ich hatte mal ein Kinderbuch auf diesem Wege gekauft, da konnte man aber nur ein paar Namen der Protagonisten vorgeben, mehr nicht.

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Lehrgang zur SachbuchautorIn
Ne, Sachbuch könnte ich nicht - ich habe allerdings eine blühende Phantasie. Deswegen gehen solche Geschichten wie die von Wotan und der Liebe in meinem Hirn sehr schnell in "lustige" Richtungen :blink:

Vor 20 Jahren hat mir eine Tante auch einmal ein personalisiertes Buch geschenkt. Da konnte man die Namen vom Protaginisten, Bruder und bester Freundin und einem Hund anpassen lassen - ansonsten war die Geschichte 08/15 ... heute geht - mit Hilfe von Computergenerierung - ja wesentlich mehr in dieser Hinsicht.

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Das ist ja super witzig! Wäre ein weiterer Geschäftszweig!

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Man könnte einen personalisierten Bewerbungsratgeber schreiben: Britta Doppel-Name wacht eines morgens auf und stellt fest, dass ihr Leben unvollständig ist. Nur der Liebeskummer von Wotan füllt einfach nicht aus.

Deshalb macht sie sich auf die Suche nach dem Traumjob - und stellt natürlich auf dem Weg dazu auch Überlegungen zu Fernstudien und -kursen aller Art an, bastelt an ihrem Lebenslauf, recherchiert im Netz....alles, was man so tut.

Alternativpersönlichkeiten zur Individualiserung wären Fritz Leiterplatte oder Luise Büroklammer oder so.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Ich sehe schon: Euch scheint die Idee mit den individualisierten Sachbüchern durchaus zu gefallen... ;)

Vielleicht noch einen entwas ernsthafteren Schlenker: Ich glaube schon, dass es in Zukunft sehr wohl individuell gestaltete Sachbücher geben wird, aber nicht auf dem Niveau, dass man einfach die Namen der "Hauptpersonen" austauscht.

In Zeiten von E-Books und co wird es aber wahrscheinlich immer normaler, dass sich ein Buchkunde nur Teile eines Buches kauft. Wer z.B. nur Informationen zum Thema "Anschreiben in Bewerbungen" sucht und benötigt, wird sich dann u.U. nur dieses eine Kapitel eines Bewerbungsratgebers herunterladen (und auch nur dieses eine Kapitel bezahlen).

Ob ihm das nun so viel bringt, wenn er nur dieses einzige Kapitel durcharbeitet, sei mal dahin gestellt. ;)

Für Autoren könnte solcher "kapitelweise" Download allerdings eine neue Herausforderung bedeuten: Die einzelnen Kapitel müssen dann aus sich selbst heraus verständlich sein und sie sollten möglichst so "knackig" sein, dass der Kunde gerne noch später die anderen Kapitel des Buches herunterladen möchte.

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Markus Jung

Geschrieben

Hallo Anne,

ja, diese hier von Dir geschilderte Form der Individualisierung kann ich mir sehr gut vorstellen. Ich denke übrigens, dass dies nicht nur bei Sachbüchern, sondern auch bei Fernlehrgängen und Fernstudiengängen immer mehr dahin gehen wird. Die teilweise Modularisierung geht ja schon in die Richtung und ich weiß, dass im Firmengeschäft der Fernschulen schon heute angeboten wird, Kurse individuell zusammenzustellen.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Speziell bei meinem Thema (im weitesten Sinne "Arbeitsmarkt") wäre das eine fatale Tendenz. Denn es würde den Trend zu eindimensionalen Betrachtung verstärken.

Ich diskutiere schon heute mit potenziellen Kunden, warum ich bei einem Unterlagencheck nicht NUR den Lebenslauf ODER das Anschreiben anschaue. Ich will IMMER das Gesamtpaket INKLUSIVE einer Anzeige, auf die sich jemand bewirbt. Dazu Arbeits- und Ausbildungszeugnisse.

Alles andere führt zwangsläufig in die Irre. Was man daran ablesen kann, dass es ja diese bröckenweisen Infomationen im Netz schon gibt und die Leute trotzdem schlechte Bewerbungen abgeben und irrelevante bis schädliche Entscheidungen für ihr Berufsleben treffen.

Aber das sieht nicht jeder ein, nur ein Teil anzuschauen wäre doch billiger und überhaupt....

Oder würdest Du einen Lehrgang auch kapitlweise verkaufen?

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Sabine

Ich gebe Dir recht: Vernünftig ist das in Sachen Bewerbung nicht, wenn man sich da nur Einzelteile vornimmt.

Bei Fernlehrgängen sehe ich das anders: Wir haben z.B. bei unserem Lehrgang "DozentIn in der Erwachsenenbildung" ab und an Nachfragen, ob nicht einzelne Module gebucht werden könnten.

Wir bieten das auch (auf Nachfrage) an und es macht z.B. dann Sinn, wenn ein Dozent schon seit vielen, vielen Jahren in der Erwachsenenbildung tätig ist und viel Erfahrung z.B. in Sachen Lehrmethoden hat (dann kann er sich das entsprechende Heft "sparen").

Aber weil er vielleicht seine feste Anstellung verloren hat und sich nun als freiberuflicher Dozent auf dem Weiterbildungsmarkt behaupten will, ist er sehr interessiert an den Lehrbriefen, in denen es um das Thema (Selbst-) Marketing geht. Diese Module bucht er dann.

Im Zertiifikat werden dann natürlich nur die einzelnen Module aufgeführt, die er tatsächlich gebucht (und bearbeitet) hat und nicht der gesamte Lehrgang.

Bis jetzt ist ein solches "modulweise Buchen" allerdings erst ein- oder zweimal vorgekommen, weil es schon vernünftiger ist, einen Kurs von A-Z durchzuarbeiten.

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Markus Jung

Geschrieben

@Frau Kanzler

Ihre Bedenken kann ich absolut nachvollziehen. Gerade diese "Bröckchen" im Internet (auch bereits in manchen Sachbüchern) halte ich auch für problematisch.

Ich habe auch eine etwas andere Vorstellung davon und möchte das gerne am Beispiel von Bewerbungsratgebern deutlich machen:

Hier in den Diskussionen kam ja schon manches Mal auf, dass zum Beispiel für Bewerbungen in Kreativjobs etwas andere Regeln gelten als für Bewerbungen auf Bürojobs. Oder es gibt auch Unterschiede, ob ich mich mit meinem Schulabschluss auf einen Ausbildungsplatz bewerbe und beruflich noch ein unbeschriebenes Blatt bin, oder mich nach 30 Jahren in verschiedenen Postionen und bei verschiedenen Firmen nochmal umorientieren möchte usw.

Da wäre es doch gut, wenn Buchinteressenten vorab ein paar Kriterien angeben könnten und dann ein auf sie zugeschnittenes Buch erhalten, das genau die passenden Kapitel enthält.

Und ähnlich könnte ich mir das auch bei manchen Lehrgängen vorstellen. Natürlich muss immer noch ein komplettes Konzept dahinter stehen.

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Man könnte einen personalisierten Bewerbungsratgeber schreiben:(...)

Klingt super bequem: personalisieren lassen, kaufen - fertig ist die perfekte Bewerbung! Perfekt personalisiert ist sie natürlich auch genau auf meinen Job zugeschnitten. Und das Musteranschreiben ist natürlich auch enthalten ;)

Gerne in verschiedenen Sprachen!

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Oooooooookeeee!

Oder auch:

Ooooooooojeeee!

Da tun sich ja Abgründe auf! ;)

Deswegen finde ich ja auch bei der Sachbuch- und Ratgeberliteratur es besser, wenn sie Prozesse beschreibt und wie man die (individuell) gestaltet, als wenn man schreibt "Das ist so und das ist der einzige Weg und die einzige Wahrheit!"

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werkstattschreiber

Geschrieben

So schließt sich dann der Kreis...

Britta Doppel-Name ist nicht dumm und hat schon längst heraus gefunden, was ihr Ehemann so treibt, außer psychologische Ratgeber mit dem Titel „Wotan in Love“ für einen liebeskranken Irishsetter zu bestellen.

Ungeduldig wartet Britta Doppel-Name darauf, dass der Kurs „SachbuchautorIn“ bei der Fernstudienakademie an den Start geht. Den wird sie dann belegen und einen Ratgeber schreiben, der sich damit beschäftigt, den Herrn Gemahl wieder an seinen Schwur, „zu ehren und zu lieben..., bis dass der Tod euch scheidet“, den er ihr damals in der Kirche und vor Gott gegeben hat, zu erinnern und ihm Möglichkeiten aufzuzeigen, ihn wieder an den heimischen Herd bzw. ausschließlich in das Ehebett zu bringen. So eine Art psychologischer Ratgeber für ver(w)irrte Ehemänner, schwebt Britta Doppel-Name vor. Vielleicht kann sie damit auch den Nachbarn, der mit dem Lumpi, von sich abbringen, der ein Auge auf sie geworfen hat, der ihr bereits lästig ist. Dann hätte sie zwei Fliegen mit einer Klatsche erledigt. Das wäre mal etwas!

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@alle Mitdichter

Dieser Blogbeitrag entwickelt sich ja schon fast zu einem "Dichtungs-Webinar". ;)

Danke für Eure tollllllllllen Beiträge!

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
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      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
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      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • lenarex
      Von lenarex in BWL - Bachelor of Arts - Ein Wechsel 5
      Hallo zusammen!
       
      Vielen Danke für die ausführlichen Kommentare unter meinem letzten Blogeintrag, bei dem ich gefragt habe, wie man am besten ein Lernplan erstellt.
       
      Ich habe mich nun mal an einen versucht, ob das so gut ist? Keine Ahnung, die Zeit wird es zeigen.

      So bin ich vorgegangen:
      1. Alle Präsenzen, Klausuren, Einsendeaufgaben in einen Kalender geschrieben
      2. Geschaut welche SBs ich bis zu den jeweiligen Terminen durch gearbeitet haben muss
      3. Eine Reihenfolge der SBs erstellt mit jeweiligen Deadline
      4. Seitenzahl zusammen gerechnet
      5. Im Kalender Termine geblockt, wann ich nicht kann
      6. Restlichen Tage gezählt und durch die Seitenanzahl der SBs eingetragen
      7. Seitenzahl pro Tag in Kalender eingetragen mit jeweiligen Modul
       
      Das Ganze hat etwas Zeit gekostet, aber ich glaube ich kann mich mit soetwas motivieren und lerne nicht ins blaue hinein.
       
      Ich habe euch den Plan mal beigefügt. Die Zahl ist immer die Seite bis zu der ich arbeiten möchte.
       
      Meint ihr das klappt?
       
       
      Kalender 2017.xls