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Kleine Vorstellungsrunde

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Inkadye

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Auf Wunsch von Markus werde ich euch ein wenig in das Geheimnis meines "Studieren-Wollens" einweihen.

Die FernUni, an der ich mich eingeschrieben habe, ist mir nicht fremd. Vor einigen Jahren habe ich nach einen erfolglosem Mathematik-Studium an einer Präsenzuni ein noch erfolgloseres Informatikstudium an der FernUni versucht. Erfolglos deshalb, weil ich für ein Studium zu unreif war, andere Dinge im Leben waren mir wesentlich wichtiger als das Studium.

Nachdem ich also beschloss, nicht mehr zu studieren, begann ich eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation, die ich mit "Sehr gut" abschloss. Aber diese berufliche Richtung ist ja mal so gar nicht meins, (m)ein Traumjob ist das nun wirklich nicht. Aber Hauptsache, erstmal etwas erreicht im Leben, auch wenn es nur eine abgeschlossene Ausbildung ist.

Da ich im Sekretariat nicht arbeiten möchte, bin ich seitdem telefonische Kundenbetreuerin bei einem Online-Versandhandel. Die Arbeit macht meist Spaß und die Kollegen sind einfach toll. Dennoch kann ich mir nicht vorstellen, diese Arbeit für den Rest meines Lebens zu machen und fühlte immer einen gewissen Neid in mir, wenn sich die Studenten bei uns auf Arbeit über ihre Studienfächer unterhielten.

Nach langem Überlegen, was ich denn also aus "Spaß an der Freud" studieren könnte, kam ich letztendlich auf die Psychologie. Da ich eh gern über die Menschheit im Gesamten nachdenke, mich zudem für Biologie und Mathematik interessiere, erscheint mir dieses Studium als genau das Richtige für mich. Therapeutin möchte ich nicht werden (so sozial, dass ich ständig anderen Menschen helfen möchte, bin ich nicht), also ist der Studiengang an der FernUni perfekt.

Und wenn die Uni mir endlich schreibt, dass sie mich haben wollen, kann es ab dem Sommersemester 2012 mit einem Teilzeitstudium neben meiner 40 h-Arbeitswoche losgehen! Yeah!

Das wars erstmal zu mir, wenn ihr Fragen habt, nur zu!

Liebe Grüße,

Manuela

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9 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Hallo Manuela,

vielen Dank für diese ausführlichen Einblicke.

Ich sehe ein paar Parallelen zu mir. Ich habe auch eine kaufmännische Ausbildung (Versicherungskaufmann) und ein Informatik-Fernstudium (an der Wilhelm Büchner Hochschule, scheinbar war ich schon reif genug und habe es durchgezogen) und jetzt halt Psychologie.

Du schreibst einerseits, dass Du das Studium aus "Spaß an der Freude" machen möchtest. Andererseits aber auch, dass Du Deinen jetzigen Job nicht bis ans Ende Deines Lebens machen möchtest. Was könntest Du Dir denn als beruflichen Nutzen vorstellen?

Viele Grüße

Markus

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Da ich eh gern über die Menschheit im Gesamten nachdenke
Geht es nicht bei der Psychologie um den einzelnen Menschen und bei der Soziologie um die "Menschheit im Gesamten":confused:

Es ist jedenfalls was völlig anderes als Mathematik oder Informatik.

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Dann mal viel Erfolg! Markus kann dir vielleicht ein paar Tipps geben, was du schon mal auswendig lernen kannst ;)

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Markus kann dir vielleicht ein paar Tipps geben, was du schon mal auswendig lernen kannst ;)

Falls Du vorab schon irgendwas machen möchtest, dann würde ich empfehlen den Lück schonmal durchzuarbeiten (ist Pflichtliteratur). Wichtig: Neue, 5. Auflage:

http://www.amazon.de/Geschichte-Psychologie-Str%C3%B6mungen-Entwicklungen-Grundriss/dp/3170219405/ref=sr_1_sc_1?ie=UTF8&qid=1323851596&sr=8-1-spell

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Es ist jedenfalls was völlig anderes als Mathematik oder Informatik.

So würde ich das garnicht sehen. Je älter ich werde, desto mehr stelle ich fest, wie einzelne Disziplinen verschwimmen und dass es da durchaus Analogien gibt. Gerade der Bereich Soziologie und Psychologie ist doch stellenweise sehr mathematisch geprägt und menschliches Verhalten folgt ja auch gewissen Algorithmen. Jedenfalls finde ich diese interdisziplinären Grenzen total spannend :)

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Ich bin auch Kauffrau für Bürokommunikation :) Und ich weiß auch, dass ich mit diesem Job nicht alt werden will - allerdings will ich im kaufmännischen Bereich bleiben und studiere daher BWL.

Ich wünsche dir viel Erfolg für dein Studium und hoffe, dass du damit dann auch einen anderen Job, der besser zu dir passt, findest. Was könntest du dir denn vorstellen, was du dann damit machst?

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Erst einmal Danke für die vielen Rückmeldungen!

Du schreibst einerseits, dass Du das Studium aus "Spaß an der Freude" machen möchtest. Andererseits aber auch, dass Du Deinen jetzigen Job nicht bis ans Ende Deines Lebens machen möchtest. Was könntest Du Dir denn als beruflichen Nutzen vorstellen?
und
Was könntest du dir denn vorstellen, was du dann damit machst?

Also wenn das 2. Semester tip top läuft (Statistik *freu*), könnte ich mir durchaus vorstellen, später in die Marktforschung zu gehen. Das ist so erstmal mein grobes Ziel.

Alternativ wäre auch das Personalwesen interessant, gerade weil ich auch den Ausbilderschein für Kaufleute für Bürokomm. habe.

Festlegen möchte ich mich aber keinesfalls. Wer weiß, wie in 8 Jahren der Arbeitsmarkt aussieht und was für Möglichkeiten es dann für Psychologen gibt.

Es ist jedenfalls was völlig anderes als Mathematik oder Informatik.
Stimmt, und das ist auch gut so! Informatik war aus meiner Sicht ein völliger Fehlgriff, die Mathematik finde ich zum studieren auch weiterhin spannend - auch wenn ich reine Mathematik ebenfalls nicht mehr studieren würde. Das "Schlimme" ist ja, dass ich mich für unheimlich viele Richtungen interessiere, selbst über Astronomie oder Genetik habe ich als Studienrichtungen nachgedacht (aber auch schnell wieder verworfen). Psychologie an der FernUni bietet mir einfach die meisten Vorteile.

Falls Du vorab schon irgendwas machen möchtest, dann würde ich empfehlen den Lück schonmal durchzuarbeiten (ist Pflichtliteratur). Wichtig: Neue, 5. Auflage:

Jap, an dem sitze ich auch schon. Die aktuelle Auflage habe ich seit vorgestern und freu mich, nun darin rumkritzeln zu dürfen. Mein vorheriger Lück (4. Aufl.) war ja aus der Bibliothek und geht dorthin nun wieder zurück.

Ach so:

Manuela: viel Erfolg!

Danke sehr!

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So würde ich das garnicht sehen. Je älter ich werde, desto mehr stelle ich fest, wie einzelne Disziplinen verschwimmen und dass es da durchaus Analogien gibt. Gerade der Bereich Soziologie und Psychologie ist doch stellenweise sehr mathematisch geprägt und menschliches Verhalten folgt ja auch gewissen Algorithmen. Jedenfalls finde ich diese interdisziplinären Grenzen total spannend :)

Das Ineinandergreifen der Disziplinen nehme ich bei meinen 3 Fächern und deren Überschneidungsgebieten mit anderen Fächern auch sehr deutlich war.

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