Blog Fernstudienakademie

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Fernlehrgang SachbuchautorIn: Muss ein Buchkauf immer gleich ein Event sein?

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Fernstudienakademie

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Neulich war ich mal wieder bei Thalia. Wegen meiner wunderbaren Buchhändlerschwester, die als Mittelständlerin schwer unter der Konkurrenz der „Großen“ der Branche zu leiden hat, bin ich ja aus reiner Solidarität eher selten bei solchen Kettenbuchhandlungen. ;)

Ein Bücherkaufhaus macht ganz schön was her!

Aber es trieb mich dann doch mal wieder in dieses Bücherkaufhaus – und man muss ja ehrlich sagen, so ein Bücherkaufhaus macht ja ganz schön was her:

  • schön dekorierte Bücherthementische
  • Spielecke für Kinder
  • Buchladencafé
  • Hörbücher zum Reinhören
  • schicke Papeterie-Artikel
  • viele Kassen, so dass man nicht lange anstehen muss
  • Ankündigungen für Lesungen und Signierstunden
  • aufwändige Architektur mit Glasaufzug und riiiesiger Rolltreppe mitten im Laden
  • und, und, und

Da macht das Bücherkaufen schon wirklich Spaß: Man flaniert so durch Unmengen von Bücherregalen, hält mal hier ein, schaut sich da neue Kalender an und genießt einfach die Auswahl an Büchern.

Fixiertheit auf Bestsellerlisten

Was mich allerdings ein wenig nervt, ist die Fixiertheit auf Bestsellerlisten: Überall hängen diese Dinger herum, so dass auch der doofste Buchkunde sofort weiß, was derzeit angesagt ist. Und natürlich liegen die entsprechenden Bücher dann – genau nach der Ordnung der Spiegel-Bestseller-Liste – in riesigen Stapeln direkt im Eingangsbereich herum.

Büchertipps – auch abseits der Spiegel-Liste

Da lob ich mir dann doch den Laden meiner Schwester: Die recht belesenen Buchhändlerinnen kennen natürlich auch den Mainstream der entsprechenden Bestseller-Listen, aber sie empfehlen „ihren“ Kunden, die sie meist seit vielen Jahren kennen, genau das, was zu ihnen und ihren Leserwünschen passt. Und das dann eben auch mal abseits der Spiegel-Liste.

Anne Oppermann

P.S: Wie findet Ihr eigentlich Buchkaufhäuser à la Thalia?


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17 Kommentare


werkstattschreiber

Geschrieben

Mit gemütlichen Lese- und Sitzecken und netter Kaffeebar macht Bücher-gucken gleich viel mehr Spaß. Im Gegensatz zu den oft kleinen Buchläden, in denen es meist eng und somit schnell voll ist, wenn drei Kunden da sind. Ist bei mir aber schon wieder 7 Monate her, dass ich mir das gegönnt habe, als ich in Hamburg war. Von der Frankfurter Buchmesse mal abgesehen. Dort haben wir bei einem Verlag in einer Sofa-Ecke gesessen und ausgiebig gelesen. :)

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Thalia gibts hier nicht, aber ich denke, es ist ähnlich wie unser Hugendubel? Wenn ich im Einkaufszentrum oder der Stadt unterwegs bin, schau ich eigentlich fast immer in den Hugendubel rein, was es so Neues gibt. Meistens schlender ich aber nur bisschen durch die Regale und kaufe nichts. Bei dem Hugendubel, in dem ich am häufigsten bin, ist es so, dass direkt am Eingang die Bestseller samt Spiegel-Beststellerliste sind. Daran lauf ich meistens vorbei :)

Es kommt aber auch auf den Laden selbst an. Viele Hugendubel haben eine riesige Grundfläche und gehen dafür über maximal zwei Etagen, das find ich toll, weils doch relativ übersichtlich ist.

Der (größte?) hier in München am Marienplatz dagegen ist (zumindest unten) recht eng, geht dafür aber über 4 Etagen. Da ist es schwieriger, einfach mal durchzuschlendern, finde ich, man muss auch erst mal suchen, wo die interessanten Themen zu finden sind.

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Bei uns gab es in der Altstadt einen Hugendubel, da bin ich recht gern reingegangen. Sei der ins Einkaufszentrum gezogen ist, war ich nie mehr dort. Ich kann Einkaufszentren nicht ausstehen. So hat vielleicht auch die Lage Einfluss auf die Art der Kundschaft?

Die andere grosse Buchhandlung in der Altstadt gehört einem lokalen Verlag. Sie hat auch Kinderecke, Kaffee, etc. Dort gehe ich hin, wenn ich "irgend ein Buch für xy" kaufen möchte.

Allerdings muss ich zugeben, dass ich mittlerweile eher bei Amazon stöbere. Ich mag es, dass ich dort lesen kann, was andere Leser von einem Buch halten - und dass ich zu ähnlichen Angeboten geleitet werde.

Zudem bin ich ein grosser Bibliotheksfan. Es ist einfach wunderbar, so viele Bücher praktisch gratis zu Verfügung gestellt zu bekommen.

Kleine Buchhandlungen sind für mich wie kleine Kleidergeschäfte. Ich weiss, was ich will, und entweder gibt's es da oder nicht . Will ich 'Inspiration', brauche ich die Masse.

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Markus Jung

Geschrieben

Ich bin sehr selten in Buchläden zu finden, seit es das Internet gibt. Vorteil sehe ich darin, dass man auch mal in die Bücher reinblättern kann. Und da finde ich es in den großen fast angenehmer, da eine gewisse Anonymität herrscht und nicht gleich eine hilfswillige Verkäuferin neben mir steht bzw. mich beobachtet, eben weil halt alles recht eng ist. Wenn ich aber eine Beratung wünschen würde, würde ich mich vermutlich für die kleine Buchhandlung hier am Ort entscheiden, und selbstverständlich dann auch dort kaufen.

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Die großen Buchkaufhäuser sind meistens mein Zufluchtsort, wenn ich mit weiblicher Begleitung einkaufen gehe. Erstmal durch die Regale schlendern (meistens wird es ab der 2ten Etage interessant, unten steht meistens der Kram (Bestseller, Rosamunde Pilcher o.ä., Krimis die alle gleich aussehen und immer die selbe Geschichte erzählen etc.etc.)). Ein interessantes Buch kaufen (finde eigentlich immer was), ins Buchladencafé setzen, lesen, lecker Kaffee trinken und nach 2 Stunden von der weiblichen Begleitung abholen lassen, die dann leider doch nichts kaufbares gefunden hat, aber aus Prinzip noch einen Schal kaufen musste.....

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich mag die Thalia & Co vor allem in der Vorweihnachtszeit nicht. Es ist mir zu voll, man findet sowieso keinen Mitarbeiter, wenn man mal was fragen will und wenn man jemand findet, dann hat er in der Regel wenig Ahnung und empfiehlt ein Buch von der Bestsellerliste. Am besten mit dem auswendig gelernten Klappentext. So was kann ich auch alleine, da brauch ich niemanden dazu.

In solchen Bücherkaufhäusern laufe ich meistens einfach nur durch, ähnlich wie in den Buchhandlungen am Bahnhof oder Flughafen. Man braucht was zu lesen für unterwegs und guckt noch mal. Wirklich interessane Bücher finde ich dort eher selten. Diese Büchertische mit Literatur, die gerade gepuscht wird, schlagen irgendwie alles tot.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Danke schon mal für Eure Kommentare...

Das Schlimmste, was ich mal in Sachen "Eventcharakter in Buchhandlungen" erlebt habe, war allerdings mal in einer kleinen, inhabergeführten Buchhandlung auf Föhr:

Dort lief in voller (!) Lautstärke entsetzliche Schlagermusik, die vom hosenträgerbesetzten Besitzer dann auch noch lauthals mitgesungen (!) wurde.

Das war echt ein Erlebnis und ich werde es wohl nie vergessen... ;)

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Zudem bin ich ein grosser Bibliotheksfan. Es ist einfach wunderbar, so viele Bücher praktisch gratis zu Verfügung gestellt zu bekommen.

Kleine Buchhandlungen sind für mich wie kleine Kleidergeschäfte. Ich weiss, was ich will, und entweder gibt's es da oder nicht . Will ich 'Inspiration', brauche ich die Masse.

So geht es mir auch. Klasse finde ich bei inhabergeführten Buchhandlungen, dass diese oft individuelle Leseempfehlungen ausgeben. Sehr angetan war ich einmal, als in einer Buchhandlung bei den jeweiligen Empfehlungen ein Schild stand, aus dem hervorging, weshalb Mitarbeiterin xy das Buch so besonders fand. Dass die Kärtchen handbeschrieben waren, verlieh dem noch eine besondere Note. Die Mühe und Liebe, die darin zu sehen waren, haben mich richtig berührt.

Zu Thalia gehe ich aus Zeitgründen nur selten. Meist nur, wenn ich Mainstream-Bücher auf die Schnelle besorgen muss. Beratung erwarte ich dort allerdings nicht. Mein Eindruck ist allerdings, dass insbesondere in der Vorweihnachtszeit viele Aushilfen beschäftigt werden, die dann routinemäßig auf Bestsellerlisten verweisen. Da kann wohl auch so schnell nix schief gehen und der Verkaufserfolg wird gewährleistet. Bei unserer nächsten Thalia-Buchhandlung konnte ich aber auch schon schöne Entdeckungen machen - dazu brauchte ich allerdings Zeit und Muse, um an die "Perlen" heranzukommen. Beides ist leider nicht allzu oft vorhanden.

In Büchereien bin ich auch ganz oft. Zum einen wegen des begrenzten Platzes. Zum anderen würden wir arm werden - gerade, wenn ich an de "Bücherkonsum" unserer Tochter denke. Wenn ich ihr am Sonntagmorgen zwei Stunden lang vorlese, kommen wir im Schnitt auf 4 bis 5 Kinderbücher. Bei einem Preis von 7,95€ bis 12,95€ je Buch würde das ganz schön ins Geld gehen. Zudem lesen wir ja auch noch unter der Woche.;) Und da sie nicht mehr in einem Alter ist, in dem sie von Wiederholungen zehrt, sind unsere Bibliotheksbesuche zum Ritual geworden, welches wir beide immer wieder sehr genießen.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Ich oute mich auch - mal wieder- als Bibliotheksfan und da als besondere Anhängerin der örtlichen Kirchenbücherei... ;)

Ich sehe das so ähnlich wie kporsch: Wenn man Kinder hat, dann freut man sich wirklich, dass man nicht jedes Buch tatsächlich kaufen muss, das die lieben Kleinen so nebenbei "verputzen". ;)

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Da ich ja begeisterter Ebook-Leser bin, kaufe ich überwiegend bei Thalia im Internet ein. Wenn mein Buchhändler vor Ort einen Ebook-Download anbieten würde, würde ich natürlich lieber den kleinen Buchladen unterstützen.

Ich stöbere bei Fachbüchern überwiegend im Internet und kaufe da dann auch - falls ich das Buch nicht über Fernleihe bekomme.

Bei Thalia und Hugeldubel gehe ich nur rein, wenn ich mir mal die Zeit vertreiben will. Gerne auch in Bahnhofsbuchhandlungen. Das ist schön anonym und ich kann in Ruhe stöbern.

Im Winter finde ich es jedoch weniger schön - alles viel zu überheizt, zu voll und sehr auf Weihnachten getrimmt. Und natürlich lange Warteschlangen an den Kassen, jeder schnupft und niest, Kinder quengeln. Da sinkt meine Frustrationstoleranz dann doch etwas.

Zum stöbern gehe ich eher nicht in kleine Buchhandlungen. Meist steht sofort der Verkäufer parat und möchte beraten. Wenn ich die Beratung ablehne, komme ich mir trotzdem oft sehr beobachtet vor. Nein, ich habe keine paranoiden Züge ;-)

Wenn ich gezielte Beratung möchte, gehe ich allerdings lieber in einen kleinen Buchladen - kaufe aber dann auch dort. Ich finde es unfair, Beratung in Anspruch zu nehmen und dann doch bei Amazon zu bestellen.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

*Halb OT und gerade auf Facebook gefunden...*

Schild in einer Buchhandlung: WC nur für Kunden. Besucher benutzen bitte das von Amazon.

*Halb OT Ende*

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Gestrige Thalia-Erfahrung: In der lokalen Tageszeitung war ein ganzseitiger Artikel über meine Generation (Babyboomer) plus Hinweis auf ein entsprechendes Buch. Die Verkäuferin bei Thalia war ahnungslos. Nach dem Hinweis "sowas wie Generation Golf" konnte sie noch nicht mal die Abteilung nennen, wo so etwas rumsteht. Der Hinweis auf den Zeitungsartikel quittierte sie mit: "Sie müssen schon Titel und Author wissen." Danke, dann kann ich auch Amazon nutzen:angry:

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Wie schön, dass sie Dich nicht noch in die Auto-Schrauber-Buchabteilung geschickt hat... ;)

Bei meiner Schwester hätte man a) wahrscheinlich gewusst, worum es geht und B) falls nicht gewusst, umgehend bei der Zeitung angerufen. Das machen die dort wirklich, wenn ein Kunde ein rezensiertes Buch haben möchte, von dem er aber leider den Titel vergessen hat.

Das gehört da zum Service...

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Ich bin eher ein Online-Buchkäufer ... ich stöbere gerne im Netz nach Empfehlungen und bestelle dann häufig bei Amazon. Lieferung in den Briefkasten, durch Prime keine Versandkosten und Zahlung per Kreditkarte ... schöner geht es fast nicht.

Früher (also VOR dem Studium und dem damit verbundenen Mangel an Freizeit) konnte ich aber stundenlang durch Läden wie den Hugendubel latschen, hier mal den Buchdeckel lesen, da mal blättern und einfach zwischen den Regalen mit den Büchern durchlaufen. Ich habe das schon als Kind geliebt.

Was mir aber nicht gefällt ist, wenn Bücher in Ramschkisten zum Super-Duper-Sonderpreis von 29 Cent oder so verhökert werden. Bücher sind kreative Gestalten, jemand hat sich Gedanken gemacht, wie es geschrieben ist und aussehen soll - und dann wird das Gebilde einfach in so ne große Kiste geworfen anstatt in einem Regal zu thronen.

Ich gebe aber zu, dass ich schon immer etwas seltsam war wenn es um nicht-lebendige Objekte ging ;) Ich hab auch mit meinen Autos immer geredet und meiner ersten Vespa einen Namen gegeben ;)

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Engel hat ein Herz für Billigbücher... ;)

Nein, im Ernst: Diese Hochachtung auch vor Büchern, die nun wirklich kein Verkaufsschalger sind, finde ich richtig klasse!

Bloß muss man sich überlegen, dass die Bücher, wenn sie nicht so billig auf den Wühltischen angeboten werden, oftmals gleich weg geschmissen würden.

Da ist manchmal auch ein 29 Cent-Dasein noch ein ehrenhafteres Dasein... ;)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Engel ist ja auch ein Engel.

Schreibt Engel jedenfalls!

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link