Informatik-Betriebswirt VWA Trier

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Du weißt, dass Du im Fern-Studentenleben angekommen bist und Entspannung nötig hast,

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Susanne Dieter

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- wenn Du auf der Arbeit bei Gesprächen über die Fußball-EM an einen Kommentar des Jura-Professors bzgl. der Qualität des Kommentators während des Stromausfalls („Ist Ihnen aufgefallen, der konnte nicht mal einen Spielzug ordentlich kommentieren?“) und entstehende Schadensersatzansprüche der Werbetreibenden denken musst,

- wenn Du Linux-Jünger bist und Deine Rechner schon monatelang keine Pannen in Form von neuen Linux-Distros, zerhauenen Partitionstabellen oder sonstigen Bastelei-Unfällen erlebt haben,

- wenn Du anfängst, Deine verbrachten Minuten und die verbrauchten Bleistiftminen akribisch aufzuschreiben und die Grafiken hier veröffentlichst (sorry, Chillie :-)),

- wenn Du von mathematischen Gleichungen, Algorithmen oder unzureichend ausgefüllten Hörerkarten und nicht erfüllter Anwesenheitspflicht träumst,

- wenn Du beim Tratsch über Fernseh-Reporter fragen musst „Kerner – wer ist Kerner?“,

- wenn Du auf die Frage, was Du Samstags Abends machst, mit „Java – was sonst?“ antwortest, während Du Dir früher höchstens Gedanken über den nächstmöglichen Parkplatz und Getränkepreise der Discothek gemacht hast,

- wenn Dir der Haushalt, die Ablage, das Putzen auf einmal ganz wichtig erscheint,

- wenn der Boden Meister-Propper-mäßig glänzt, obwohl es ein Steinboden ist,

- wenn Du beim Gespräch über den Urlaub der Kollegen fragen musst, was das Fremdwort „Urlaub“ überhaupt bedeutet,

- wenn Du salopp gesagt hast: „Der Traum meiner feuchten Nächte war früher Redakteurin beim Metal Hammer zu sein, später bei der c't, heute sind drei bestandene Programmiersprachen-Klausuren * piep – zensiert *.

Aber auch:

- Wenn Du auf einmal Dinge verstehst, die Dir früher fernlagen,

- wenn Du inzwischen zu dem Streber geworden bist, der Du früher nicht sein wolltest,

- wenn Du immer noch nicht über einen lockeren Spruch eines Professors lachen kannst, der da lautet: „Keine Zeit zum Lernen? Das nächste Spiel verlieren die Deutschen, dann hat sich das erledigt.“


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5 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Mal was zum schmunzeln hier - das tut gut!

Danke.

Viele Grüße

Markus

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- wenn Du anfängst, Deine verbrachten Minuten und die verbrauchten Bleistiftminen akribisch aufzuschreiben und die Grafiken hier veröffentlichst (sorry, Chillie :-)),

Touche :D

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- wenn Du inzwischen zu dem Streber geworden bist, der Du früher nicht sein wolltest,

genau :D

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@Susanne

Das ist doch eigentlich eine gute Geschichte für einen "Fortsetzungsroman" ... mir würde da sicher auch noch der ein oder andere Text dazu einfallen.

Willst Du das ganze nicht aus Spaß mal als Thread im Off-Topic Forum posten?

Ich wär dabei ;)

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Susanne Dieter

Geschrieben

Hallo Chillie,

Dein Wunsch ist mir Befehl, ich habe nun einen Thread im OffTopic-Forum eröffnet.

Deine "Gegendarstellung" bezüglich der gezählten Stifte in Deinem Blog habe ich gelesen. - Man darf eben keiner Statistik glauben, die man nicht selbst gefälscht hat. Ich bin enttäuscht. :-)

Aber der Rest außer dem Kerner-Spruch und dem Meister-Proper-Boden (glaubt mir eh keiner) stammt von mir, etwas übertrieben teilweise, aber Du siehst, ich drehe schon nach einem Semester ganz schön am Rad. :-)

Dann lass' mal Deine Ergänzungen hören. :-)

Schönen Gruß

Susanne

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      Nanu, was ist das? Der Mount Everest vielleicht?
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      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
      Trotzdem ist da wieder dieses blöde Gefühl der Unvollständigkeit, des Zeitdrucks und des ganzen Oh-nein-ich-schaffs-nichts!. Wenigstens schweigt das schlechte Gewissen, denn ich kann wirklich behaupten, an jeder freien Minute dran zu sitzen.
      Muss man jetzt durch.  
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
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      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker