Aus dem Leben einer Fernstudentin

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Mein 6. Semester - Der vorletzte Streich

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HannoverKathrin

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Meinen Jahresrückblick+Ausblick habe ich bereits heute Mittag geschrieben, nun ist mein Semesterrückblick dran :)

Wenn ich meine Excelliste hier gerade so quäle, kann ich die Ergebnisse teilweise kaum glauben...

Die Vielfalt ist im 6. Semester bekanntlich gering. Im November gab es die Klausur im Wahlmodul Recht, bei mir Vertiefung Wirtschaftsprivatrecht (WPW), und im Dezember folgte die Schwerpunktklausur, für mich im Modul Marketing/Vertrieb (MAR). Nebenbei ist in den letzten 2 Monaten noch Aufwand für die Bachelorthesis entstanden. Gestartet als Idee für die Projektarbeit, soll es nun also in meiner BA-Thesis um Geschäftsprozessoptimierung gehen.

In WPW habe ich 4 und in MAR 14 SB gelesen. Neben den 18 SB für die Klausuren habe ich bei meiner Recherchearbeit 7 Bücher intensiv gelesen und bereits über 100 Zitate in Citavi gehackt.

Das Semester hat für mich dieses Mal außergewöhnlich spät gestartet, erst Mitte August hat mein Counter angefangen zu zählen. Ist allerdings auch kein Wunder, immerhin war das Frühjahressemester etwas länger (Abgabe der BSP-HA Ende Juli). Außerdem gibt es eine glanzvolle Premiere: Ich konnte wirklich im Dezember schon mein Herbstsemester beenden und musste keine Klausur mehr im Januar schreiben!

Insgesamt komme ich nur auf magere 18 Wochen in denen ich in Summe 161 Stunden Workload erwirtschaftet habe. Im Durchschnitt ergibt das immerhin 8,95 Std/Wo und liegt somit auf gewohntem Niveau (bislang zwischen 8,51 und 9,15).

Verteilt hat sich das Ganze wie folgt:

WPW 39,5 Stunden

MAR 91 Stunden

Bachelorthesis 28 Stunden

+ Allgemeines/Planung 2,3 Stunden

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Die Lernkurve ist wie gewohnt zackig. In Woche 11 war die 1. Klausur und danach ein kleines Tief. Ebenfalls ein Fall ins Tief nach der 2. Klausur...

In Woche 4 habe ich übrigens nicht am Wochenende gelernt, denn da waren Sa. und So. Veranstaltungen. Somit trotz der Talsohle eine gute Leistung.

Nach diesen geringen Werten kommen nun die wirklich hohen Werte: Von den wenigen 126 Tagen habe ich an stolzen (übertriebenen???) 102 Tagen gelernt. Also an 81% der Tage habe ich mindestens 15 Minuten die Nase in die Unterlagen gesteckt. Unfassbar!

=> Das erklärt nun wiederum, wieso mir trotz normalen Aufwand mein Studium immer allgegenwärtig vorkam. Außer einer Woche Urlaub im September gab es nur Weihnachten wirklich Ruhe und Entspannung.

An den gut 5,7 Tagen pro Woche habe ich theoretisch durchschnittlich immer 95 Minuten (1,58 Stunden) gelernt. Pro Tag ist das somit ein Rekord-TIEF-Wert. Es stellt sich somit die Frage, lieber 2 Tage Studienfrei und dafür täglich mehr Arbeit - oder lieber so wie dieses Semester?! Eine echte Lösung werde ich vermutlich nicht mehr finden, dafür wird mein nächstes Semester zu heterogen.

Meine Liste fürs Finanzamt mit meinen Studienausgaben ist schlecht gepflegt. Klar ist jedoch, dass ich dieses Semester häufiger zur Bibliothek als zum SZ gefahren bin. Neben den beiden Klausurterminen musste ich niemals ins SZ Hannover. Die Fahrt nach Hamburg habe ich nur einmal auf mich genommen (bekanntlich sehr erfolglos). Letztendlich habe ich somit aber doch allein für SZ-Besuche ca. 330 km zurückgelegt.

Büromaterial gab es logischer Weise wenig zu verbrauchen. Anstelle von Blöcken wurde ein Schulheft (64 Seiten) angeschafft. Von einem Textmarker habe ich (glaube ich) verabschieden müssen, das wars.

So, und was ist untern Strich nun bei rum gekommen ???

Meine Note in WPW ist leider so schlecht wie schon im Grundstudium bei den Grundlagen des Wirtschaftsrechts. Nach 74 sind es dieses Mal 72 Punkte und eine 2,7 geworden. Schade, aber immerhin eine 2 vor dem Komma und der Einfluss auf die Endnote ist auch nur gering.

Die wichtigere Note für MAR ist aktuell noch unbekannt. Ich schaue aber täglich nach News :rolleyes:

Interessant wird es nun im nächsten und letzten Semester:

- Die letzte Klausur (Arbeitsrecht) ist Mitte Mai.

- Vorher wird meine Projektarbeit geschrieben (d. h. Thema finden, recherchieren, beantragen, schreiben).

- Die BA-Thesis sollte dann ebenfalls beantragt sein und ab Mitte Mai geschrieben werden.

Mehr liegt in meinem letzten Semester nicht mehr vor mir. Aber der aufmerksame Leser wird bemerkt haben, dass ich kein Semesterende am 30.06. einplane. Auch wenn ich ein wenig länger brauchen werde und ins 8. Semester überziehe: ich werde nicht erst im Herbst/Winter meine BA-Thesis abgeben!!! Das soll euch gesagt sein :D

Nun nach dem Formatieren und "hübsch machen" fällt mir auf: früher hab ich bei Klausuren sicherlich immer gejubelt "alles bestanden" "geschafft" etc. Dieses Mal bin ich am Meckern. Verwöhnte Fernstudentin muss man wohl sagen.

3 Jahre Studium liegen nun hinter mir. Ich schaffe es mit weniger Aufwand als erwartet und empfohlen, aber trotzdem ist das Studium eine echte Herausforderung und auch Belastung. Nach 3 Jahren ist die Luft raus, die Motivation flüchtig und der Elan fast verschwunden. Der Wille ist aber ungebrochen und die (Vor)Freude riesig. Wenn das alles hier vorbei ist, weiß ich was ich wirklich geschafft habe, was in mir steckt, was ich leisten kann. Und somit kann ich trotz gelegentlichem Frust klar sagen; ich würde wieder die Entscheidung fürs Fernstudium treffen.


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2 Kommentare


Die Fahrt nach Hamburg habe ich nur einmal auf mich genommen (bekanntlich sehr erfolglos).
Die Hannoveraner haben wohl mit Hamburg kein Glück, umgekehrt war es aber auch nicht besser:(

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Schöner Rückblick, das motiviert einen richtig :) Freut mich, dass bei Dir alles so super läuft und ich wünsch Dir Durchhaltevermögen für die Thesis!

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link