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Warum ich enttäuscht bin ...

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HarryPotter

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Hallo,

ich wollte hier kurz erläutern warum mir der Spanisch Kurs bei der Fernakademie nicht gefallen hat.

Ich hatte bereits den Kurs Spanisch für Anfänger bei der SGD belegt und dort erhielt ich 12 „hauseigene“

Hefte mit CDs. Für mich war der Kurs didaktisch sehr gut aufgebaut und inhaltlich durchdacht.

So etwas hatte ich nun von der Fernakademie auch erwartet – mit kurzer Wiederholung des Anfängerstoffs und

raschem Einstieg zum fortgeschrittenen Niveau. Ich erhielt von dort den „Langenscheidt Selbstlernkurs Spanisch“

mit zwei „hauseigenen“ Heften ohne CD.

Den Kurs gibt es für 49,90 Euro bei Amazon zu bestellen und für unter 30,00 Euro in ebay zu ersteigern.

Diesen Kurs sollte ich nun im ersten Halbjahr durcharbeiten – immer zwei Lektionen im Kurs und dann noch zusätzlich

Übungen im „hauseignen“ Heft und zum Schluss die Einsendeaufgabe. Nach dem 1. Halbjahr wäre dann nochmals

Material gekommen, dass natürlich noch nicht beurteilen kann.

Ja, tut mir aber doch sehr leid den Kurs kann ich mir doch selbst kaufen – und zusätzlich Übungen

finde ich im Netze der Netze tonnenweise. Ich bin gar nicht darauf gekommen, dass die mir einen solchen Kurs

zuschicken könnten - da es in der Beschreibung zum Kurs heißt ein Lehrbuch, 8 CD's, 9 Lernhefte etc.

Für mich ist der monatliche Preis von 132 Euro für das zugesandte Material total überzogen. Es stehen Kosten

und Leistung in keinem angemessenen Verhältnis. Der Langenscheidt Kurs mag ja nicht schlecht sein aber

wo ist die didaktische Leistung der Fernschule für die ich bezahle?

Natürlich sende ich noch Aufgaben ein und die werden korrigiert, aber das ist doch nun wirklich nicht die

Leistung die den Preis ausmacht? Bei Bezug des Kurses durch die Fernschule in größere Stückzahl zahlen die

wahrscheinlich ein Viertel vom Verkaufspreis dafür. Für mich besteht ist die Leistung einer Fernschule darin

geeignetes Material zur Verfügung stellen, welches nicht einfach im Handel zu erwerben ist, sondern speziell

für den Fernunterricht entwickelt wurde. Na ja, wurde der Kurs ja auch aber halt von Langenscheidt und nicht

von der Fernakademie. Wahrscheinlich ist man Anspruch viel zu hoch.

Ich bin davon ausgegangen, dass das Institut eine didaktische Leistung erbringt d.h. den Kurs ausarbeitet und

entsprechendes Material zur Verfügung stellt. Beim SGD Kurs habe ich das so empfunden, diesen Kurs kann

man nicht irgendwo um die Ecke kaufen gehen. Da stellte mir die Fernschule sehr gut ausgearbeitetes Material zur

Verfügung. Die didaktische Leistung besteht aus 2 Lernheften mit je 90 Seiten (ohne Lösungen weniger).

Ein Fernkurs sollte in meinen Augen so aufgebaut sein, dass man sich zumindest zu Beginn freut damit zu arbeiten,

denn Tiefs in der Motivation kommen noch früh genug. Wenn der Kurs einem von Anfang an schon nicht zusagt dann

lässt man es lieber gleich bleiben - gerade im Fernstudium. Die ersten Heft müssen einfach Spaß machen.

Was das Fass zum überlaufen brachte, war folgendes:

Die Fernschule teilt mir mit, dass sowohl die Anlage eines neuen Studenten genauso teuer ist wie

die Annullierung eines Fernstudenten. Da ich nicht das erste Mal einen Kurs bestellt habe und mir meine

Entscheidung nun doch reiflich überlegen sollte erhalte ich den Kurs nur nach einer Vorauszahlung von

396 Euro die ich bei Stornierung wieder erstattet werden. Fand ich ja schon unverschämt, da der Betrag

aber dem Kurs angerechnet wird war es mir egal und ich habe den Betrag überwiesen.

Nun hat sich der Versandt natürlich verzögert d.h. erst bei Eingang des Betrages ging mein Paket raus

und das war im Januar 2012 – und das alte Angebot von minus 15 % Studiengebühr galt zu diesem Zeitpunkt

nicht mehr. Somit soll ich den regulären Preis von 1.980 Euro bezahlen.

Der Kurs entspricht eh nicht meinen Vorstellung und dann noch eine Unverschämtheit mit dem Preis

– also da ist schon vor Beginn alles im Eimer.

Ich gebe zu ich hatte im letzten Jahr noch 2 andere Kurse bestellt - z.B. den Kurs Kunst verstehen

– da ein Kunst Kurs bei Laudius aber wesentlich billiger war und inhaltlich meinen Vorstellungen viel mehr entsprach

habe ich mich eben für Laudius entschieden und nicht für die Fernakademie.

In der Werbung steht immer "testen Sie in Ruhe wenn der Kurs nicht gefällt senden Sie ihn uns zurück". Wenn man

es dann tut reagieren die so. Es klingt echt so als hätte ich jeden Monat einen neuen Kurs bestellt - so war es aber

wirklich nicht.

Nun gut, für mich ist die Fernakademie/ILS eh gestorben – denn die Kurs entsprechen nicht meinen qualitativen

Vorstellungen. Wenig Leistung hoher Preis und mangelnde Kundenfreundlichkeit – auf meine eMail erhielt ich keine

Antwort zumindest jetzt noch nicht – nächste Woche ist es aber zu spät. Ich arbeite beruflich selbst mit Kunden

und zumindest einen Zwischenbescheid sollte man schicken können wie z.B. wir haben Ihre E-Mail erhalten und

melden uns in Kürze bei Ihnen um die Angelegenheit zu klären – aber keine Antwort ist auch eine Antwort.

Es gilt noch zu erwähnen – ich kann wirklich nur über die Kurse sprechen die ich gesehen habe – also wenn jemand

dort einen sehr guten Kurs belegt hat und zufrieden ist umso besser.

Harry Potter


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3 Kommentare


Danke für die ausführliche Kritik! Mir wäre es gegangen wie dir. Wenn ich einen Kurs belege, dann erwarte ich (im weitesten Sinne) auch Unterricht. Das können kommentierte Korrekturen sein, sollte in irgend einer Weise einen mündlichen Teil umfassen, Austausch mit Tutor/Mitlernenden, möglichst in der Fremdsprache etc. Einen einfachen Selbstlernkurs kann man sich tatsächlich billiger kaufen und Testaufgaben korrigieren lassen ist auch kein immenses Plus. Mir ging es übrigens vor ein paar Jahren ähnlich mit eine AKAD-Sprachkurs. Der Vertragsrücktritt nach dem Probemonat ging dort aber völlig problemlos.

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Ein sehr interessanter Bericht und vielleicht kann ich noch ein paar Hinweise geben. Ich denke nicht, dass die SGD den Kurs für 25% des Preises erhält, wahrscheinlich sogar eher das Gegenteil. Sie müssen das Doppelte zahlen, wenn man das material in einem bezahlten Kurs anbieten will. Langenscheidt versucht dort eher mehr zu verdienen, als weniger. Der Bildungsanbieter braucht ja eine andere Lizenz, als der Amazon-Kunde und wahrscheinlich kriegen die noch nicht einmal Hochschulrabatt. Das denken jedoch die meisten Kunden.

Das es spezielles Material für Fernstudenten gibt, ist auch weniger wahrscheinlich, da es meist unbezahlbar ist. Gerade Sprachkurse sind unglaublich kostenintensiv in der Herstellung und die Qualität von Langescheidt ist meist erheblich besser, als eigenes Material.

Das eigentlich interessante ist jedoch die Frage, wofür man bei einem Fernkurs Geld bezahlen sollte. Wenn Inhalte so billig bzw. wertlos geworden sind (siehe Amazon, Ebay, Wikipedia und Open Educational Ressources), dann hat man beim Kunden ernsthafte Probleme bestimmte Preise einzufordern. Bei einem monatlichen Preis von 130,- kann man ca. 3 Stunden Dozentenzeit erwarten. Das ist eigentlich nicht viel, da laut meiner Erfahrung ca. 50% der Zeit für Organisation draufgeht und daher noch 90 Minuten für den Schüler übrig bleiben. Das Problem wird aber in Zukunft noch größer werden, da immer mehr Inhalte frei im Netz erscheinen werden und was wird ein Kursteilnehmer sagen, wenn er plötzlich mit freien Inhalten z.B. YouTube Videos und Wikipedia unterrichtet wird und dafür dann 1000,- zahlen soll? Zum einen soll man das Rad nicht noch einmal erfinden, aber zum anderen soll man Exklusive-Inhalte anbieten. Das System wird nicht funktionieren.

Natürlich entschuldigt dies nicht, dass man den Kurs nicht abbrechen kann und das Geld nicht wiederbekommt. Es soll nur einmal deutlich machen, was Fremdinhalte bedeuten werden.

Beste Grüße aus dem Norden

Andreas

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Hallo,

AKAD hat eigenes Material und die SGD beim Anfängerkurs auch, daher wäre ich nie darauf gekommen

dass man es so auch machen kann.

Wenn die wirklich das doppelte für den Kurs bezahlen, dann verstehe ich die Welt nicht mehr ...

Nun gut, ich suche weiter - aber Danke Andreas für die Infos - bzw. die Sicht auf die andere Seite

der Medaille.

HarryPotter

PS

Die Fernschule hat sich heute per Mail bei mir gemeldet und mir eine Preisreduktion auf 112 Euro

pro Monat angeboten und mir mitgeteilt, dass es nur diesen Kurs gibt und wenn er mir gar nicht

zusagt ich den gerne zurück schicken kann.

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      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link