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Mein bester Studiengang

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Cyrano

67 Aufrufe

Wie wohl jeder Mensch bin auch ich nicht von einem gewissen Hang zur Prokrastination verschont. Ich bin niemand, der Projekte unorganisiert angeht oder Deadlines verschläft, werde dafür aber gerne von kleineren, uninteressanten Aufgaben geplagt, die nicht überlebenswichtig sind und auch bei Nicht-Erledigung niemanden umbringen. Bestes Beispiel: Dokumente abheften. Da werden Rechnungen zwar geprüft und gezahlt, Kontoauszüge angeschaut und Versicherungspost geöffnet, dann aber in die Schreibtischablage gestopft, bis dort kein Platz mehr ist und der Stapel neben dem Schreibtisch weitergeführt wird. Gruselig! Zum Glück hab ich mittlerweile herausgefunden, dass ich mich am besten dazu bringen kann, mich auch um solche "unwichtigen" Dinge zu kümmern, indem ich dafür sorge, dass die Arbeitsbedingungen möglichst angenehm und motivierend gestaltet sind - ein ordentlich geführter, mit Register & Co. versehener Ordner füllt sich leichter und motivierter als der alte ranzige mit auseinanderfallendem Heftring.

So weit, so gut - vor diesem Blog-Eintrag hab ich jetzt mich trotzdem erfolgreich knapp zwei Wochen gedrückt, obwohl die Aufgabe, zu beschreiben, wie ich meine Wahl für eine Fern-Hochschule und den hier angebotenen Studiengang getroffen hat, eigentlich keinen Fluchtreflex auslösen sollte. Also, packen wir's!

Während ich diesen Eintrag schreibe, blick ich rechts in der Sidebar die ganze Zeit auf mein "Beiträge: 0". Im Grunde ist das recht symbolisch für meine Anmeldung in Bad Honnef bzw. Bad Reichenhall (die IUBH-Fernstudiengänge werden von der Zweigstelle in Bad Reichenhall verwaltet), denn die war nichts anderes als eine leicht kopflose Impulshandlung. Hier bei Fernstudium-Infos.de bin ich erst anschließend durch Zufall gelandet (und dennoch höchst begeistert über die tolle Gemeinschaft!).

Was hat mir damals vor ein paar Monaten also an der IUBH so den Kopf verdreht?

  • Da ich der groben Ausrichtung meiner bisherigen Ausbildung (B.A. in Luftverkehrsmanagement) nicht untreu werden wollte und mir insbesondere die Vertiefung meiner betriebswirtschaftlichen Kenntnisse wichtig war, kam nur ein Studiengang aus dem wirtschaftlichen Bereich in Betracht.
  • Als Großraum-Rheinländer bin ich vom Kölschen Mantra "Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet." sicher nicht gefeit. Ich hatte in meinem Präsenz-Bachelorstudium an der FH Bad Honnef eine tolle Zeit und weiß, dass auch, wenn ich mich damals manchmal über die eine oder andere administrative Unausgereiftheit geärgert habe, das fachliche Know-how (soweit ich es beurteilen kann) vorhanden ist und Lehre auf hohem Niveau in modernem Stil betrieben wird. Spätestens, seitdem ich in der Modulübersicht durchweg bekannte Namen als Kursverantwortliche gelesen habe, habe ich kaum noch Zweifel, dass sich diese Qualität auch im Fernstudium fortsetzen wird.
  • Ich bin überzeugter FH-Student und nach wie vor der Meinung, dass mir - zumindest mittelfristig gesehen - ein weiteres FH-Studium mehr bringt als der Wechsel zu einer Uni mit M.Sc.
  • Die IUBH bietet aufgrund der angebotenen Organisation des Fernstudiums ein für mich ideales Level an Flexibilität, welches ich aufgrund meiner beruflichen Situation benötige. Ich arbeite in einem kleinen Unternehmen und schmeiße dort im Grunde im Alleingang den Finanz- und Controllingbereich, was mir zwar viele Freiheiten bei der Gestaltung meiner Arbeitszeiten gibt, mich aber auch je nach Jahreszeit temporär auch sehr einspannen kann. Ich würde mich in einem Studiengang, indem ich ständig ein Auge auf Einreichungsfristen, Präsenzphasen und Semester-Deadlines haben müsste, nicht wohlfühlen. Bei der IUBH gibt es keine Einsendeaufgaben (lediglich die Online-Lernkontrollen müssen vor der Klausur abgeschlossen sein), keine verpflichtenden Präsenzphasen und die Studiendauer ist sehr frei skalierbar. Ich habe mich bewusst für das kurze 24-monatige "Vollzeit"-Studium entschieden und plane auch einen rechtzeitigen Abschluss, bin aber dennoch froh, dass bei unvorhergesehenen Ereignissen eine kostenlose Verlängerung möglich ist. All diese Flexibilität erfordert sicherlich viel Selbstdisziplin, aber ich bin recht zuversichtlich, dass ich das im Griff haben werde (Rechnungen-Abheften funktioniert mittlerweile ja auch ;-)).
  • Die IUBH bietet ein Prüfungszentrum hier in Frankfurt, welches ich problemlos erreichen kann und jede Modulprüfung einmal monatlich anbietet. Praktischer geht's nicht, und die Schule für Tourismus ist auch sehr hübsch.
  • Ich bin von der Gestaltung der Studienbriefe und der sonstigen Lernunterlagen der IUBH sehr angetan. Wie oben schon beschrieben brauche ich ein ordentliches, strukturiertes Arbeitsumfeld und -material, um produktiv lernen zu können, und wenn das bereits gestellt wird und nicht erst selbst aufwendig erarbeitet werden muss, halte ich das für einen großen Vorteil.
  • Die Wahlmodul-Auswahl der IUBH spricht meine Interessen sehr an - dazu in einem späteren Post mehr.

Ich muss zugeben, dass ich ein wenig gestutzt habe, als ich ein paar Tage nach meiner IUBH-Anmeldung auf diese Seite traf und von all den anderen Angeboten las. Umso beruhigter war ich aber anschließend, als ich - nach grobem Überblick über die Alternativstudiengänge - von meiner Wahl nach wie vor überzeugt war. Letztlich ist es bei Fernstudiengängen wohl ähnlich wie bei Handys: den besten Studiengang für jedermann gibt es ebenso wenig das beste Telefon. Aber ebenso wie ich trotz aller Nachteile überzeugter iPhone-Nutzer bin, hoffe ich, mich ab Februar auch überzeugter IUBH-Fernstudent nennen zu dürfen. Ich freu mich, wenn ihr mit Daumen drückt!


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2 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Ich freu mich, wenn ihr mit Daumen drückt!

Auf jeden Fall!

den besten Studiengang für jedermann gibt es ebenso wenig das beste Telefon.

Ganz genau. Es kann immer nur den für einen persönlich besten Studiengang geben - und selbst da ist die Wahl manachmal gar nicht so leicht und ein bisschen Bauchgefühl und Glück gehört einfach auch dazu.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Aber wenn Sie was machen, dann machen Sie es richtig, nicht wahr? Z.B. diesen Blogeintrag. Es wird sicher spannend, von Zeit zu Zeit von Ihnen zu lesen.

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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link