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Blog Fernstudienakademie

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Fernlehrgang SachbuchautorIn: Schmankerlwirtschaft

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Fernstudienakademie

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Zunächst einmal Euch allen noch ein gutes und erfolgreiches (Studien-) Jahr, in dem alle Eure Wünsche in Erfüllung gehen mögen. Und danke, dass Ihr diesem Blog weiterhin die Treue haltet... :) Nun aber zum echten Blog!

Schmankerl oben drauf

Manche Verlagen bieten ihren Lesern zum Buch noch ein „Schmankerl“ oben drauf:


  • Manchmal gibt es eine beigelegte CD-Rom mit Musik und Hörbeispielen zum Thema.
  • Mal finden sich im Anhang Kopiervorlagen, die man für den eigenen Gebrauch nutzen kann.
  • Ab und an findet man Checklisten oder sonstige Begleitmaterialien auf einer dem Buch beigefügten CD.

Buchbegleitende Online-Workshops als besonderes Serviceangebot

Neulich bin ich auf ein Workshop-Angebot des Gabal-Verlages aufmerksam geworden: In der Buchreihe Book@web gibt es nämlich zu den in dieser Reihe herausgekommen Werken Workshops im Internet.

https://www.gabal-verlag.de/ic/page/355/book_at_web.html

Ich habe mir das einmal genauer angeschaut – und fand das Angebot recht interessant!

Wie funktioniert das?

Nach einer einfachen Registrierung wird man freigeschaltet. Natürlich muss man dafür einen Titel aus der Reihe Book@web tatsächlich vorliegen haben, denn erst in diesem Buch findet man den Code, mit dessen Hilfe man Zugriff auf den zum Buch gehörenden Workshop bekommt.

Ich hatte das folgende Buch vorliegen:

Gottschling, Stefan: Einfach besser texten. Offenbach 2009.

Interaktive Übungen – aber ohne Tutor

In dem Onlinworkshop finden sich insgesamt 13 interaktive Übungen, die dem Inhalt des Buches angepasst sind. So kommt man dazu, das Erlernte wirklich einmal auszuprobieren und die eigenen Texter-Fähigkeiten auszubauen.

Die Auswertung dieser Übungen erfolgt allerdings rein automatisch, es gibt also keinen Tutor im Hintergrund, der die Antworten der Workshopnutzer bewerten oder kommentieren würde. Es gibt ebenfalls keine Teilnahmebescheinigung und kein Zeugnis.

Etwas schade finde ich, dass manche Übungen technisch so gestaltet sind, dass nur Nutzer des Internet Explorers hier zum Zuge kommen.

Ein echter Mehrwert

Mein Fazit: So ein buchbegleitender Workshop ist schon ein echter Hingucker: Die Leser bekommen damit einen wirklichen Mehrwert, der Autor kann sein Wissen multimedial aufbereiten und ein Verlag kann sich als besonders service- und kundenorientiert präsentieren.

Da ich nicht weiß, wie teuer so ein Workshop-Spaß für einen Verlag eigentlich ist und wie sich so ein Zusatzangebot in Sachen Kundenbindung auswirkt, kann ich nicht sagen, ob sich ein solcher Service tatsächlich „rechnet“. Aber schick finde ich es auf jeden Fall!

Anne Oppermann

Was halten Ihr von solchen Workshops? Bei welchen Sachbuchthemen würdet Ihr gerne ein solches zusätzliches Serviceangebot offeriert bekommen?

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12 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Ich persönlich finde schon eine beiliegende CD eine tolle Sache! Wobei mir auch gut gefällt, dass man z.b. bei Galileo für die Bücher auch mal Korrekturen online bekommt.

Bei einem Buch hatte ich sogar mal auf eine Beschwerde, die ich online eingegeben habe, direkt Kontakt zum Verfasser ... inkl. technischen Supports. Hatte zwar nichts gebracht, aber mir hat das sehr gut gefallen. Ich persönlich finde, die Kombi aus Buch und online-"Schmankerl" extrem genial!

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@Engel

Das ist ja cool, dass Du dann sofort den Autor "an der Strippe" hattest....

Markus und ich haben ja in gewisser Weise zu unserem Buch auch ein Online-Schmankerl, dass nämlich die Fragen und Antworten des Buches in Kurzversion präsentiert werden und anschließend auch diskutiert werden können.

Hier gibt es eine Liste der bereits hier bei fi.de aufgeführten Fragen und Antworten:

http://www.fernstudium-infos.de/100-fragen-und-antworten-zum-fernstudium/25362-alle-fakten-ratgeber-buch-100-fragen.html

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Ich finde eine CD zum Buch gut. Beispiel: Duden-Verlag bei Lexika, Links im Web mit weiterführenden Antworten, oder bei Frau Kanzlers „Perfekte Bewerbung“, die Checklisten usw.

Einen Workshop zum Selbst-texten, der dann von einem Automaten korrigiert bzw. gelesen wird, brauche ich eher nicht. Dann würde ich mir lieber ein Seminar buchen und direkt die Resultate mit den Teilnehmern und dem Seminarleiter besprechen wollen.

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Der Dudenverlag ist mir da jetzt auch als erstes eingefallen. Ich hab mir die Rechtschreibsoftware und den neuen Duden als Paket gekauft und mir gefällt das Angebot drumherum sehr gut. Allerdings bietet sich so etwas bei einem Lexikon auch an und lohnt sich bei Duden vermutlich auch.

Ein Onlineangebot - ich weiß nicht: Das muss ja auch zugänglich sein und zwar nur für die Käufer. Sonst wird ja wieder kopiert und das ist ja nicht der Sinn der Sache.

Ein betreutes Angebot ist ein verkappter Fernkurs. Wenn ich sehe, wie viel Zeit es in Anspruch nimmt, auf konkrete Fragen, die sich aus meinem Buch ergeben, zu antworten, dann könnte und würde diese zu erbringende Zusatzleistung der Leser mit dem Kauf eines Buches nicht bezahlen. Und der Verlag auch nicht. Es wäre also ein Investition des Autors, die sich vermutlich nicht rechnet.

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Online-Angebote finde ich gut, CDs oft eher lästig, weil diese das Handling des Buchs erschweren.

Außerdem sollten die Schmankerl auch echten Mehrwert bieten und nicht nur dabei sein, weil es eben in dieser Serie des Verlags so üblich ist.

Einen Online-Workshop anzubieten finde ich schwierig, denn wenn man dies mit dem Buch als Paket vertreibt, muss man auch sicherstellen, dass es über Jahre hinweg dieses Angebot auch tatsächlich gib. Kostenlos würde ich das glaube ich aus den von Frau Kanzler genannten Gründen nicht machen.

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Ich denke auch, dass ein Autor nicht auch noch kostenlose Workshops zu seinem Buch mit anbieten kann oder soll. Das rechnet sich einfach nicht...

Aber ein paar Checklisten oder Vorlagen "für umme" machen nicht allzu viel Arbeit und wären ein hübsches Online-Schmankerl...

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Aber ein paar Checklisten oder Vorlagen "für umme" machen nicht allzu viel Arbeit und wären ein hübsches Online-Schmankerl...

Das würde ich so nicht sagen! An manchen der Checklisten und Arbeitsblätter habe ich ziemlich lange gesessen.

Also jetzt nicht an der, die auflistet, welche Unterlagen zu einer Bewerbung gehören. Aber so eine "Checkliste" ist auch kein Mehrwert, die gibt es 1000fach schon im Netz.

Wenn Du wirklich Mehrwert anbieten willst, dann musst Du richtig an solch eine Checkliste arbeiten!

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Ich denke auch, dass so eine Checkliste viel Arbeit machen kann. Unterschied zu den Workshops sehe ich aber darin, dass die Arbeit für Checklisten einmalig ist und zeitlich zusammen mit dem Buch anfällt - Workshops hingegen müssen wiederholt und immer wieder angeboten werden.

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Und Checklisten werden geklaut. Unter anderem von anderen Autoren (Bücher, Blogs, Zeitungsartikel) oder anderen Dienstleistern in diesem Segment. Beides auch nicht so prickelnd.

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Klar, es wird im Internet gerne geklaut...

Trotzdem lohnt es sich m.E., solche Checklisten zu erstellen und im Internet zu veröffentlichen. Vielleicht sollte man nicht sein absolutes Geheimwissen verschenken, aber solche Listen sind für viele Internetuser eine Möglichkeit, die Thesen eines Autors hinsichtlich ihrer Praxistauglichkeit zu testen.

Und aus einem Checklisten-Leser kann immer auch ein zahlender Kunde werden... ;)

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Nein, das glaube ich eher weniger. Wenn ich potientielle zahlende Kunden erreichen will, dann ist es sinnvoller, konkrete Hilfestellung bei Fragen zu geben - aber so konkret auf den Einzelfall bezogen, dass sie nicht abgekupfert werden können. Jedenfalls läuft das in meinem Bereich so!

Der Grund? Ich vermute mal, der "normale User" geht davon aus, dass es mit der Checkliste getan ist. Dass die erst die Grundlage bietet, um weiterführende Fragen zu entwickeln, sieht man erst mal nicht.

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Bei uns ist das vielleicht etwas anders: Wir von der Fernstudienakademie haben z.B. seit Jahren eine Checkliste zum Thema Fernstudium auf der Webseite:

http://www.fernstudienakademie.de/checklist/

Diese Checkliste wurde verschiedentlich auch verlinkt - und das hat dann auch Webseitenbesucher gebracht. Ob diese Leute dann hinterher wirklich gebucht haben, kann ich aber nicht sagen. ;)

Bei uns ist eine Checkliste aber eben wirklich nur ein "Zusatz", und es käme auch niemand auf die Idee, sie als Ersatz für das tatsächliche Buchen eines Fernlehrgangs zu sehen.

Bei Deinen Dienstleistungen könnte ein solcher Irrgalube, dass es mit dem Abarbeiten einer Checkliste dann aber auch schon getan sein müsste, sicherlich eher aufkommen...

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