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das war das Ende von 2011

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paulaken

48 Aufrufe

2011 endete in einer einzigen Katastrophe. Aus der Patchworkfamilie wurde ein Single mit Kind. Eine Wohnung ist gefunden, der Umzug wird gerade geplant und vorbereitet. Um meine 'Stieftochter' mache ich mir große Sorgen. Da wird wohl, notgedrungen, ein Anruf beim Jugendamt notwendig werden.

Und dann gibt es noch die große Sorge, ob der Mann es diesmal schafft einen Umzug zu organisieren. Sein letzter kostete ihn zusätzlich rund 2000€ für Reinigung und Abfallentsorgung. Das Problem ist der gemeinsame Mietvertrag und so hänge ich mit drin, keine Chance dem Risiko zu entgehen. Im Zweifel werde ich wohl wieder den Umzug für ihn machen, damit es mich wenigstens nichts kostet...

Meine Tochter hat in den letzten Wochen unter ihm sehr gelitten. Ich habe es nicht wahrgenommen und ihr nicht geholfen. Das ist ein Punkt, den ich mit mir selbst noch klären muss. Das schlechte Gewissen frisst mich auf.

Ein neuer Arbeitsvertrag ist unterschrieben und am Montag geht es beim neuen Arbeitgeber los. Ich freue mich drauf.

Kurz nach der Eskalation an Weihnachten bin ich dann erstmal mit meiner Tochter zu meiner Schwester nach Berlin geflüchtet. Eine Woche Urlaub mit jeder Menge Unternehmungen und einer wundervollen Silvesterparty mit meiner Tochter, meiner Schwester und einigen Freunden von ihr.

Das Studium kam gar nicht vor. Die Prüfung in VWL habe ich abgesagt. Diese wäre letztes Wochenende gewesen. Aber dafür fehlten mir einfach die Ruhe und die Energie. Theoretische Informatik steht noch auf der Kippe, vielleicht schiebe ich das auch. Aber bisher sieht es ganz gut aus in der Vorbereitung.

Buchführung werde ich dann später entscheiden. Entweder es klappt und passt, oder auch nicht. Nächstes Semester werde ich dann doch ein Sammelsemester machen und alle Prüfungen des Grundstudiums nachholen, die noch offen sind. Vielleicht lege ich auch VWL auf den Nachschreibetermin und werde dann das Hauptstudium im Sommersemester trotzdem beginnen. Das hängt aber auch davon ab, wie Arbeitsintensiv der Februar bezüglich Umzug und Renovierung der neuen Wohnung wird.

Mir geht es erstaunlich gut mit der Entscheidung. Ich hätte erwartet, dass es weh tut. Aber ich fühle mich einfach nur befreit und zufrieden.

Was war da die letzten Monate und Wochen los, dass ich so sehr den Blick auf mich selbst verloren habe? Und vor allem: Was war da los, dass ich das Gespür für das Glück meiner Tochter verloren habe?


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7 Kommentare


Oh das klingt gar nicht gut! Aber jetzt hast du den Absprung geschafft und kannst hoffentlich wieder voll durchstarten!

Du hattest ja schon mal geschrieben, dass es nicht wirklich gut läuft und letztlich alles an dir hängen bleibt.

Mach dir keine Vorwürfe, dass du den Blick auf dich selbst und deine Tochter verloren hast - es ging drunter und drüber und du hattest viele Baustellen, die offen waren! Ich hoffe für euch, dass ihr jetzt zusammen wieder Kraft für einen Neuanfang habt.

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Im Gegenteil, Servus, ich finde, das klingt seeehr gut. Dass das Leben in dieser Beziehung problematisch war, das sprang dem Leser doch aus jedem Blogbeitrag entgegen....

Viel Glück, paulaken!

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Ich meinte auch, dass es zum Jahresende so geknallt hat klingt nicht gut - der Neuanfang aber schon!

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Aber warum haben das alle gesehen, nur ich nicht?

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Hormone? Wunsch nach Beziehung? Unerwünschte Infos ausblenden?

Warum Sie das nicht gesehen haben, das kann keiner sagen; wir kennen Sie nicht. Aber lesen Sie mal Ihre alten Blogs nach, da kommt oft der Hinweis, doch mal das Privatleben zu klären und zu ordnen.

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mir fällt beim lesen einiges ein.....

...besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende :(

...das Studium wird in den nächsten Wochen wohl die zweite Geige spielen (neuer Job, neue Wohnung, Beziehungsende, die Probleme mit deiner Woche werden wohl einige Zeit fressen)

aber auch

...wenn man man mal eine schwere Entscheidung getroffen hat und das Bauchgefühl gut ist, ist das auch ein Befreiung - und wenn dann erst mal alles erledigt ist, ist der Kopf dann frei für neues, man kann den Blick wieder nach vorne richten:)

alles Gute! und wenn das Studium mal für ein, zwei Monate unterbrochen wird, ist das auch kein Drama!

Aber warum haben das alle gesehen, nur ich nicht?

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wenn es um Personen, die einem nahe stehen geht und es sich um negative Dinge sieht man vieles nicht oder will es nicht sehen oder kann es nicht sehen

"man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht"

ich fürchte, du kannst darauf kein Patent anmelden - aber nun hast du es gesehen und du hast gehandelt. Also kann's nur besser werden.

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Für die Zukunft alles Gute! Ich lese nicht so regelmäßig deinen Blog, daher ist es mir (zumindest) nicht aufgefallen. Nur, falls es dich tröstet. Ansonsten stimme ich Dadi zu. Lieber ein Schrecken mit Ende usw.

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