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Anlauf

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chillie

64 Aufrufe

Ich möchte ja die Blogleser nach dem gestrigen Beitrag nicht total enttäuscht aus der Woche kommen lassen :lol: ... darum heute was mit Substanz.

Aktuell verorte ich mein DA-Projekt immer noch in der Anlaufphase. So fühle ich mich auch. Ich habe das Ziel überhaupt wieder im Blickfeld, ich habe ein paar Sachen eingetaktet ein paar andere dümpeln noch vor sich hin.

Mir fehlt entweder die Deadline an der ich mich wirklich strikt an die Sachen setze oder der Impuls der mich dann an den Schreibtisch treibt. Da zweiteres ja relativ unbestimmbar ist, habe ich mir vorgenommen (komme was wolle) spätestens nach dem 31.01.2012 den ersten Satz für die DA zu schreiben.

Immerhin kann ich den auch tippen, wenn die Arbeit noch nicht genehmigt ist oder ich noch am Zweitbetreuer herumdoktern muss.

Aktueller Stand ist: Erstbetreuer hat Thema, Exposé und Literaturentwurf abgesegnet, ich habe die Gliederung nach seinen Anregungen umgearbeitet und ich habe eine Mail mit folgendem Wortlaut bekommen:

Hallo Herr chillie,

so sieht es doch schon ganz gut aus.

MfG

Betreuer

Die Kommunikation verläuft generell recht locker, was ich angenehm finde. Bei der BUF-Arbeit war es irgendwie...anders - aber jetzt komme ich damit prima klar.

Zudem habe ich meinem potentiellen Zweitbetreuer (erste Wahl) eine Anfrage geschickt. Deadline für eine Antwort seinerseits ist Ende nächster Woche. Wenn ich bis dahin nichts höre, wähle ich die erste Wahl des Erstbetreuers (das war nicht derjenige, der meine Arbeit anders strukturiert haben wollte) - der steht auf jeden Fall zur Verfügung.

Rein von den Fakten her, habe ich somit schon mind. 1,5 Monate Zeitverzug ... aber ganz ehrlich? Das ist mir schnurz-piep-egal! Wichtig ist was am Ende (nämlich am oder vor dem 30.06.2012) raus kommt. Und ob ich dazu jetzt 6 oder 4 Monate brauche, das sollte hoffentlich keine Rolle spielen. Klar wäre es schön, wenn ich früher abgeben könnte, aber ... machen wir uns doch nichts vor ... selbst mit einem roten Cape und blauen Strumpfhosen würde ich das nicht hinbekommen.

Was die nächsten Tage so ansteht?

Ich habe ein Buch entliehen, dass zentral für meine DA ist - das werde ich mir noch kaufen. Die restlichen Bücher müssen am 6.2. in die Bib zurück, somit muss ich sie lesen.

Um das sauber hinzukriegen werde ich die nächsten 2-3 Tage versuchen, in meine Arbeit zurückzufinden. Leider habe ich schon zum 3-mal das Thema. Ich bereite Expose/Thema vor, mache Pause oder etwas anderes und will loslegen... und jedes mal bin ich draussen.

In diesem Sinne, versuche ich jetzt erst mal wieder zu verstehen, was ich im Exposé eigentlich sagen wollte ;)


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15 Kommentare


selbst mit einem roten Cape und blauen Strumpfhosen würde ich das nicht hinbekommen.

Diese Bilder....verdammtes Kopfkino, jetzt kann ich kein Mathe mehr machen :lol:

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Ich kann auch an nix anderes als die blauen Strumpfhosen an chillies Beinen mehr denken! Verdammt! Wie soll ich jetzt einschlafen?!

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Das ist eben das Problem mit Superhelden... die meisten tragen so alberne Strumpfhosen... nur Hulk trägt zerissene Hosen... aber der will ich auch nicht sein :(

;)

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Ich will ein Foto sehn! Zieh dir für uns die Strumpfhosen an! :thumbup:

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www.chillie-in-strumpfhosen.de, die Domain wird sofor gesichert!!! Mit Monatsabo ab 29,95 €, jede Woche eine neue Fotostrecke..... die Nachfrage scheint ja da zu sein :)

P.S. Hat sich sonst schonmal jemand gefragt wie es möglich sein kann, dass Hulk unermässlich wächst und die ganze andere Kleidung platzt, die Hose aber nicht?

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Morgen – geht mir derzeit ganz ähnlich – bin auch gerade dabei meiner Bachelorarbeit fertig zu schreiben…

Was mir derzeit hilft, ist mich vorab erst einmal in ähnliche themenrelevante Studienarbeiten o.ä. einzulesen (Studienarbeiten sind meist kürzer als so dicke Fachbücher und dabei jeder Zeit verfügbar – ohne dabei auf „Bibrückgabetermine“ achten zu müssen!!!) – ganz hilfreich finde ich dabei die BWL Arbeiten die zum Teil kostenlos bspw. auf www.hausarbeiten.de einsehbar sind – damit hast du mal so einen groben Überblick bzw. ggf. erste Anhaltspunkte um in die Thematik reinzukommen. Also einfach mal loslegen!:thumbup:

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oh ja - will auch Bilder sehen.. Fasching ist ja auch nciht merh so weit weg, da könntest du es verbinden..

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Ich weiss nicht was ich komischer finde, die Geschichte mit dem Baströckchen oder die Strumpfhosensache.

Eingelesen habe ich mich ja bereits, aber ca. 6 Wochen ohne Beschäftigung mit meinem Thema, hat alles verblassen lassen. Ich versuche jetzt einfach mal mein Exposé wieder zu verstehen und lese mich in bereits recherchierte Notizen wieder ein.

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... und bleibst dann einfach dran und schon gehts ganz schnell - bin ich mir sicher :)

Ich persönlich finde Baströcken (oder Bananenröckchen :lol:) schicker :blink:

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HannoverKathrin

Geschrieben

Wie schön dass das ganze Studiumthema keine Beachtung findet, sondern sich hier alles nur um den einen Nebensatz dreht :lol:

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selbst mit einem roten Cape und blauen Strumpfhosen würde ich das nicht hinbekommen.
War da nicht was mit Baströckchen auf Riesen-Banane reitend :lol: ...

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@wasserfall

Es war, wenn ich mich richtig erinnere, ein Bananenröckchen und ein Textmarker, auf dem Chillie reiten sollte... ;)

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      Von graphita in Zu Zweit zum Bsc - Wiwi an der FernUni Hagen 8
      Guten Morgen,
      ein bisschen hab ich überlegt, jetzt habe ich mich doch entschlossen einen Blog zu beginnen.  
      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!