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Planung HS 2008

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chillie

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Soviel zum Thema Entspannung und nichts tun ;)

Nachdem ich diese Woche schon 2 Fallstudien für den SAP Kurs bearbeitet habe, fand ich heute auf der HFH Seite endlich die Präsenzplanung für das HS 2008.

Nun habe ich grad entspannend auf dem Balkon in Ruhe meine Planung gemacht - nun ist die Ruhe vorbei ... ich bin fast etwas erschlagen vom Pensum.

Die 5 Fächer MUU, KLR, WST, WMT und WIG (alles benotete Prüfungsleistungen) verteilen sich auf 1218 Seiten und eine CD-ROM - nach dem ich das herausgefunden hatte stieg die Anspannung deutlich an.

Das ganze gibt (inkl. 2 Wochen vor jeder Prüfung) eine Workload von 74 Seiten pro Woche - was ich pers. für etwas zu viel für eine realistische Planung halte.

In guten Wochen schaffe ich auf jeden Fall deutlich mehr zu lesen, markieren, Zusammenfassen und nachbearbeiten - allerdings muss man erstmal so weit ins Thema kommen das es "fließt".

Zudem bin ich mir noch nicht schlüssig welche Fächer auch wirklich so intensiv bearbeitet werden müssen.

MUU und WIG sind für mich ganz klar Lernfächer - hier werde ich jedenfalls mit einer kompletten Zusammenfassung arbeiten und wieder mit Lernkarten agieren (hat mir bei Lernfächern sehr geholfen)

In KLR profitiere ich etwas durch meine Vorbildung (ähnlich Buchführung im letzten Semester) - hier muss ich nicht komplett einsteigen. Plan ist hier eine Schwerpunktzusammenfassung zu erstellen und dann Anhand Übungsaufgaben und Klausuren weiter zu machen.

WIG bin ich noch unschlüssig, wenn die PL so leicht ist wie die SL ist das alles nur eine Frage des Paukens, dennoch will ich diesmal die SBs gelesen haben, je nach dem wie Umfangreich das ganze ist werde ich eine Zusammenfassung erstellen und wieder mit Lernkarten arbeiten oder evtl. nur mit Lernkarten - hier möchte ich die Präsenz abwarten - bis dahin wird nur gelesen.

WST ... ist das große Fragezeichen, 6 von 7 SBs sind Klausurrelevant, ergibt 322 Seiten. Der Schnitt der Klausur ist ziemlich gut, d.h. machbar ist es auf jeden Fall - nur weiß ich hier noch nicht wie ich mich am besten vorbereite ... da man die SB auch in der Prüfung verwenden darf möchte ich hier nicht soviel in den SBs rumschmieren ohne zu wissen wo es darauf ankommt, darum gilt auch hier, erste Präsenz abwarten, vorher nur lesen.

WMT ... hier gilt wieder das Prinzip üben üben üben ... da ich schon bei Funktionen komplett neu eingestiegen bin (als Realschüler) geht es natürlich bei Differentialrechnung, Matrizen und Integralen weiter. Hier ist der Hauptplan VOR jeder Präsenz den passenden SB gelesen und grob bearbeitet zu haben und vor allem mind. 1x im Monat einen Rekapitulationstag einzulegen.

D.h. also 2 Wochen Erholung und Nichts-Tun sind gestrichen. Ich mache diese Woche noch Pause und werde nächste Woche mit lesen und zusammenfassen wieder einsteigen. Das priorisierte Fach ist KLR, danach kommt MUU. Wenn ich wieder drin bin werde ich mit WMT langsam einsteigen.

Eine präzisere Planung ist aktuell nicht vorgesehen. Nachdem ich im ersten Semester fast einen halben Monat mit hin-, her- und umplanen verschwendet habe kann ich mir das zum Glück sparen. Diese Grobplanung kommt mir sehr entgegen, Wochenziele vereinbare ich mit mir immer im Voraus - alles andere ist mir zu unflexibel.

Das andere "Problem" ist das sich die Präsenzen auf 3 Blöcke verteilen an denen jeweils 3 oder 4 Samstage hinteinander Präsenz ist. Das macht die Sache nicht leichter.

Dennoch, trotz der Umstände, trotz des vielen Lernstoffs. Ich glaube ich brenne schon wieder auf den Start - alles was mir nach den 2 Wochen Mathestreß, Arbeitsstreß und Hitzestreß gefehlt hat, war den Druck wieder weg zu nehmen. Das ist geschehen - ich genieße noch diese Woche und dann geht es los. Lieber bin ich früher fertig und kann zwischen den Fächern jonglieren als beim bearbeiten unter Druck zu stehen.

Nun denn, es gibt viel zu tun .... ab nächste Woche pack ich es an.


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14 Kommentare


WIG wird nicht schwerer, da kann ich dich beruhigen. Nur viel neuer Stoff zum Auswendiglernen. Hatte in der PL ne 1,0 :D Wenn du magst kann ich dir wieder was schicken :)

Genieß deine Pause und dann wünsch ich dir viel Schwung beim Weitermachen

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Hihi, danke für das Angebot - ich versuche es erst mal selbst, ansonsten weiss ich ja wer mir helfen kann :) ... mit Deiner 1,0 hast Du ja die von Fr. Amschler geforderte Punktzahl erreicht (so wie ich in der SL *g*).

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Tja, da geht sie hin, deine Erholung....

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Iewo - ich hab schnell gemerkt das es weniger die Zeit war die mir gefehlt hat, sondern das mich der Druck (den ich mir natürlich selbst gemacht hab) deutlich mehr geschlaucht hat.

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Leider haben nicht alle mitgezogen, sonst wären wir fein zum Essen eingeladen worden :rolleyes: Schade dass WIG vorbei ist, das war immer richtig schön...

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Kleiner Tipp für WST: Anhand der Altklausuren bekommt man recht schnell ein Gefühl dafür, welche Themen wirklich prüfungsrelevant sind. (unterm Strich sind es dann nur 2-3 Studienbriefe) Ausserdem bekommt man ein Gefühl für die Fragestellungen, dann erkennt man direkt an auftretenden "Keywords" welche Formel/Berechung gewünscht wird und wenn man dann schnell weiss, wo man die Formel findet, kein Problem (hatte schon ein schlechtes Gefühl, dass ich nach 45 min fertig war und es dann doch eine 1,x geworden ist). Ein wenig nervig sind die Fehler in den SBs, also vorher unbedingt die Errata zur Hand nehmen. :-)

Ansonsten, wie du schon geschrieben hast, der Schnitt verrät, dass es machbar ist.

Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen, dass dich der Workload nicht erdrückt :-)

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Danke für den Tipp - das finde ich am Forum und Blog so toll, irgendjemand hat immer den ein oder anderen hilfreichen Vorschlag :D

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und wenns Probleme bei Matrizen gibt ... einfach Fragen ;-) Damit habe ich im letzten halben Jahr Stunden und Tage verbracht ;-)

Du schaffst das schon - hört sich jetzt wahrscheinlich schlimmer an, als es in Wirklichkeit ist.

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MysteryWriter

Geschrieben

Ich weiß was du meinst, Daniel, wenn du sagst, dass du einfach den Druck und den Stress für eine Weile loswerden willst, um dann in Ruhe wieder Gas geben zu können ;)

Ich habe bei mir selbst auch festgestellt, dass ich in ein totales Loch falle, wenn ich mal eine Woche komplett Pause eingelebt habe und anschließend unheimlich schwer wieder in die Fernstudien-Welt zurück finde und mich mit dem Einstieg eher quäle.

Mir genügt es schon, wenn ich den Klausur-Stress hin und wieder mal hinter mir lassen kann, oder wenn ich beispielsweise im Urlaub „in Ruhe“ oder auch mal nachts lernen kann, weil ich im Urlaub dann auch noch Zeit für ein gutes Buch oder andere Dinge habe und so die Möglichkeit habe, entspannter zu lernen ;) Eine richtige „Auszeit“ ohne Lernen bringt mir irgendwie nicht wirklich was. Ich bin eher ein Gewohnheitstier ;)

LG Steffi

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Jo Steffi, so ist es bei mir auch - nach der Klausur wollte ich nur noch Ruhe. Jetzt bin ich schon wieder so weiter das es mir reicht mal ohne Druck was zu lernen.

Schlußendlich freue ich mich auch auf neuen Stoff - so muss man es ja auch sehen, es sind alles neue Themen in die man sich erstmal reinarbeiten muss - und das ist am Studium bisher wirklich das interessantesten (auch wenn gute Noten sicherlich viel Aussagekräftiger sind :) )

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Ich bin äußerst Vorsichtig mit Pausen. Schon hunderttausende von Studenten haben irgendwann aufgehört um eine kleine Pause zu machen und nie mehr angefangen.

Der gefährlichste Punkt nach geschafftem Grundstudium scheint mir die Phase der Hausarbeiten und der Diplomarbeit. Viele mache die einfach nie... jahrelang nicht. Bis sie irgendwann von der FH fliegen Im Web-Campus ist auch gerade mal wieder eine Diskussion dazu.

Ich selber habe mal in einer versifften WG gewohnt, da war ein fast fertiger Informatiker der einfach nie seine Diplomarbeit machte. Er hatte alle Klausuren, alle Testate und Labore usw. Das ging schon mehrere Jahre bei dem so und irgendwann wurde er auch exmatrikuliert. Er konnte mir nichtmal sagen warum er die DA nicht schreibt. Er hat es nicht gewußt. Er wollte nur einen Monat Auszeit nach den letzten Prüfungen nehmen und ab da konnte er sich nie wieder aufraffen.

Deswegen gehe ich nie ganz vom Gas. Man muß ja nicht immer knallhart Mathe oder Schlimmeres lernen und sich mit schwierigen Fächern rumschlagen. Aber so Zeug wie BWL, VWL oder MKP kann man zumindest nebenher lesen, auch wenn man nicht fit ist oder keinen Bock hat. Oder man schreibt sich Lernkärtchen, daß geht fast ohne Gehirn, sogar neben dem Fernsehgucken usw. also man macht irgendwas (mehr oder weniger) Produktives für das Studium damit man am Ball bleibt und die innere "Studierspannung" unter Zug.

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Ich glaube die betroffenen haben eine Schreibblockade - das ist ein weitverbreitetes Phänomen wie mir scheint. Vor einigen Monaten gab es dazu auf FAZ.NET oder Spiegel Online (ich finde es leider nicht mehr) einen Bericht das ein nicht unerheblicher Teil der Studienabbrecher nur an der Diplomarbeit scheitert. "Die Angst vor dem weißen Blatt" hat soweit ich weiß sogar ein paar Ratgeberbücher inspiriert.

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Ich darf auch nicht ne Woche gar nix machen. Möcht ich aber im Moment auch gar nicht, weil es schon in mir brennt, die neuen Fächer kennenzulernen und Neues zu erfahren. Ich kann Steffi da nur zustimmen: Im Urlaub entspannt lernen ist traumhaft, viel besser als zwei Wochen gar nix zu machen.

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@Chillie: Ich denke auch es ist ähnlich, nur noch schlimmer als eine Schreibblockade. Bei dieser fällt einem nichts ein und die Worte wollen einfach nicht zu einem kommen, aber man versucht es wenigstens. Auch Schrecklich. Aber ich meinte die Fälle welche, aus unbekannten Gründen, es überhaupt nicht probieren und, sozusagen kampflos, kapitulieren. Aber vielleicht hast Du recht und es einfach ein anderes Syntom derselben "Krankheit".

Wie wäre es noch mit einem Psychologiestudium? Dann könnten wir uns wunderbar gegenseitig "zergliedern" ;-)

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      Man kann das Studium nur mit einem klaren Ziel schaffen. Ansonsten fehlt einem der Ansporn. Mein Ziel war von Anfang an klar: Raus aus der Schicht. Besseres Gehalt. Anspruchsvollere Tätigkeiten. Und dies bitte noch, bevor ich 50 bin (habe mit 26 angefangen zu studieren). Es gab bei mir persönlich im Laufe des Studium zwei ganz große negative Ereignisse, die mich in ein großes Loch haben fallen lassen. Mein Fehler war, dass ich dennoch zwei Klausuren geschrieben hatte (beide eine 4,0), die mir den Schnitt versaut haben. Aber trotzdem kam es mir niemals in den Sinn, das Studium zu schmeißen. Ich hätte mich ein Leben lang darüber geärgert.
       
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      Es ist so wichtig, differenzieren zu lernen. Man muss unterscheiden können, ob man an dem einen Tag einfach nicht durch ein Heft kommt, weil das Gehirn partout nicht will, oder weil einem die Lust dazu fehlt. Für Ersteres muss ich sagen: „Pack’ das Heft beiseite und lass es für heute sein! Es ist furchtbar demotivierend, wenn man es verzweifelt zu verstehen versucht.“. Für Letzteres sag ich: „Heute lässt man es sausen, weil man keine Lust hat. Morgen lässt man es sausen, weil es auf der Arbeit doof war, übermorgen lässt man es sausen, weil die unwichtige Serie im Fernsehen, die man ja eigentlich nicht interessant findet, sehen muss...“. Es gibt so viele Gründe, die man sich sucht. Nur, um sich nicht durch so manch total uninteressanten Module (bei mir waren es die BWL- und Unternehmensführung-Themen) durchquälen zu müssen.
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      Ich hatte annähernd jeden Tag gelernt. Meine Freunde und Familie mussten stark sein und die Nerven behalten. Allerdings fand ich es auch super, wenn mich eben diese mal weg geholt haben vom Schreibtisch. Denn nur büffeln ohne soziale Kontakte geht auch nicht.
      Mir war es wichtig, viele Kontakte zu knüpfen. Sei es über den Austausch im Forum, sei es ei den Stammtischtreffen, oder gar (wenn man das Glück hat und viele Studenten in der Nähe wohnen) sich privat zu treffen. Dabei muss es nicht unbedingt immer um die Uni gehen
       
      Angebote der Uni
       
      Nicht selten habe ich die (Online-) Repetitorien wahrgenommen. Die Qualität dieser schwankte allerdings sehr. Es gab Reps, wonach ich genauso schlau wieder rausgegangen bin, weil sie quasi Null auf die Klausur vorbereitet haben. Und es gab Reps, die haben mir bei der Klausur echt den Ar*** gerettet.
      So ein Crashkurs (genannt: Kompaktkurs) habe ich ein Mal gemacht. Das waren 2 Tage volle Dröhnung Informationen. Am zweiten Tag konnte man sich kaum noch konzentrieren. Dies sollte man nur machen, wenn man bereits alle dazu gehörigen Hefte durch hat.
       
      Die Module
       
      Ich empfand Englisch, Mathematik und die Vertiefung als sehr einfach. Letzteres deshalb, weil ich diese ganze Thematik auf meiner alltäglichen Arbeit sehe. Somit hatte ich Theorie und Praxis zur gleichen Zeit.
      Besonders schwer gefallen sind mir die Systemtheorie und Regelungstechnik und die ganzen Geschichten über Laplace und Fourier. Oh man, hab ich das gehasst. Dazu hatte ich auch den Crashkurs gemacht.
      Die Projektarbeit war noch einmal etwas ganz anderes. Hier war es wichtig, sich früh Leute zusammen zu suchen, mit denen man im Optimalfall schon länger in Kontakt steht. Da hatte ich großes Glück gehabt und bin über dieses entstandene Team sehr froh gewesen. Alle waren motiviert, konnten konstruktive Kritik äußern und auch Kritik annehmen. Die Realisierung von Treffen äußerte sich auf Grund der geografischen Lage aller Studenten im Team (Berlin, Aachen, Frankfurt/M.) als äußerst schwierig. Nichtsdestotrotz waren sowohl die Durchführung, das Schreiben des Berichtes und die anschließende Projektpräsentation in der Uni absolut vorbildlich. Das war super Teamwork. 
       
      Abschlussarbeit und Kolloquium
       
      Ich muss sagen, dass ich sehr viel Unterstützung von meinen Kollegen (Chef inklusive) bekommen hatte. Es standen mehrere kleinere Projekte an, von denen ich mir eines aussuchen konnte, welches ich für meine BA machen wollte. Man glaubt ja gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine Abschlussarbeit durchziehen möchte.
      Ich fand es sinnvoll, zunächst einen roten Faden zu finden, wie man die BA aufbauen möchte. Das klingt einfacher, als es doch war. Bei mir war es der Fall, dass ich vor meiner eigentlichen Durchführung viel über das Messsystem und das Produkt beschreiben sollte, da es sehr fachspezifisch war.
      Meinen Betreuer habe ich mir nach Sympathie ausgesucht. Er hat zwar nur ansatzweise etwas mit meinem Thema zu tun, aber ich wollte ihn unbedingt haben, da ich mit ihm in den vielen Jahren immer gut ausgekommen bin. Mein Tutor sollte erreichbar sein und mir verständlich sagen können, was er anders haben möchte.
      Als der Text fertig war, hieß es nur noch: drucken. Aber wo? Hier in Berlin mangelt es nicht wirklich an Universitäten und den damit verbundenen Druckereien. Aber dennoch hatte ich mir – trotz anfänglicher Zweifel – für eine Online- Druckerei entschieden (www.druck-deine-diplomarbeit.de). Dort hatte ich gefühlt mehr Auswahl, was man mit dem Buch alles machen kann. Montagabend bestellt und Mittwoch erhalten. Und die Qualität konnte sich echt sehen lassen. Vergesst nicht, die drei Exemplare zu unterschreiben!!! Das ist mir ja fast passiert.
      Nach dem Versenden hat man es fast geschafft. Ich hatte mich nicht gleich auf die Erstellung der Präsentation gestürzt, sondern mich meiner Freizeit gewidmet, muss ich gestehen.
      Ungefähr 2,5 Wochen vor dem Kolloquium- Termin, den ich per Mail erhalten hatte, fing ich dann an, an der Präsentation zu werkeln und meine Rede zu üben. Der Anfang ist einfach nur fürchterlich holprig. Aber da muss man durch. Meine Freundin musste als Zuhörerin und Kritikerin herhalten und hatte mir Hinweise gegeben, wo ich hinschaue, ob ich deutlich rede und ob die Folien zu überladen aussehen.
      Drei Tage vor dem Kolloquium hatte ich die Möglichkeit, die Präsentation auf der Arbeit vor mehreren Ingenieuren zu halten. Auf 18 Minuten reden folgten 50 Minuten Diskussion. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, dies zu machen. Ich hatte dadurch mächtig an Selbstsicherheit gewonnen.
      Kolloquium. Man war ich nervös. Ich stand nach 4,5 Jahren Studium endlich vor dem Raum, wo ich meine Abschlusspräsentation halten soll. Fein im Anzug, bewaffnet mit Laptop und Präsenter. Das Kolloquium selbst war erstaunlich angenehm. Der Ersttutor hatte mitgeteilt, dass ich die Präsentation ungestört durch Zwischenfragen halten könne. Erst nach der Rede würde man die Fragerunde starten. Ich begann zunächst mit „Sehr geehrte Frau Professor X, Frau Dr. Y, Herr Dr. Z, ich freue mich, heute eine Rede halten zu können über...“. Dann lief eigentlich nur ein Band ab. Ich erzählte, was ich die vielen Male davor auch meiner Freundin und meinen Kollegen erzählte. Ich glaube, ich lag am Ende bei 21 Minuten.  Die anschließende Fragerunde war überaus fair. Es wurden einige Fragen gestellt, die sich auf die Folien bezogen („Warum wurde es so gerechnet?“, „Was wäre die Folge, wenn der Wert so-und-so gewesen wäre?“) und welche, die sich auf die Bachelorarbeit bezogen („Hier steht, dass der yxz-Effekt dafür verantwortlich ist. Was ist denn dieser xyz-Effekt?“). Dann wurde ich gebeten, raus zu gehen und von dem Moment an fingen laaaange fünf Minuten Beratungszeit an. Als man mich wieder rein bat, wurde mir gleich gratuliert, die Note mitgeteilt und zur Abrundung noch etwas Kritik zur BA mitgegeben.
      Da stand ich nun. Fertig. 4,5 Jahre kontinuierliches lernen. Einfach zu Ende. Ich habe es auf dem Heimweg noch nicht so wirklich realisiert. Aber das kann einem keiner mehr nehmen.
       
      Unterm Strich
       
      „Kann ich nicht.“ – Gibt’s nicht! Wenn man es will, dann zieht man es durch. Bei dem Einen dauert es 3,5 Jahre, bei dem Anderen halt meinetwegen +7 Jahre. Who cares? Man macht es für sich selbst. Auf meiner Arbeit habe ich schon eine Veränderung bemerkt. Die Ingenieure, die auf einer Präsenzuni waren, bekundeten ihren Respekt, dass man ein Studium nebenbei machen kann. Somit sammelt man nebenher Sympathiepunkte
      Ich würde ein Fernstudium wieder machen. Auch an dieser Hochschule. Natürlich gab es immer wieder Situationen, wobei ich die Hochschule verflucht hatte, aber unterm Strich kam man mit ihr gut zurecht. Vielleicht mache ich noch den Master. Ich weiß allerdings noch nicht so genau, welchen ich machen will.
       
    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 6
      Manchmal frage ich mich ja wirklich ob, gewisse Menschen wirklich geeignet sind für ein Fernstudium. Es wird erwartet das alles mundgerecht serviert wird in den Skripten....wir studieren! Meiner Ansicht nach gehört es dazu auch über den Tellerrand zu schauen, gegebenenfalls sollte man in der Lage sein sich Fremdwörter oder komplexe Zusammenhänge durch Sekundärliteratur zu erarbeiten, aber nein es wird gemeckert wie kompliziert Skripte geschrieben sind .....
      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • krypt0lady
      Von krypt0lady in Studymania 7
      Diese Woche kamen endlich meine Abschlussdokumente und damit habe ich nun nach dem BSc (hons) Mathematics, den ich an der OU studierte, auch das Kapitel Fernstudium an der isits mit einem MSc Applied IT Security hinter mich gebracht. Damit habe ich zwei Studiengänge per Fernstudium erfolgreich abgeschlossen und erfreue mich der lernfreien Wochenenden. :-)
       
      Die Zeit bis zur Abgabe der Masterarbeit ist wie im Fluge vergangen und ich war froh, dass ich mich für ein Jahr entschieden hatte, denn die Masterarbeiten an der isits müssen mind. 25% technisch sein, das hieß in meinem Fall viel programmieren. Inzwischen habe ich den Job gewechselt und kann berichten, dass der Abschluss dabei auch ein Thema war.
       
      Ein kleines Schmankerl hat der Abschluss noch: da der Studiengang an der Ruhruni Bochum der Fakultät Elektrotechnik zugeordnet ist, darf man sich Ingenieur bzw. Ingenieurin nennen. ;-)