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Planung HS 2008

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chillie

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Soviel zum Thema Entspannung und nichts tun ;)

Nachdem ich diese Woche schon 2 Fallstudien für den SAP Kurs bearbeitet habe, fand ich heute auf der HFH Seite endlich die Präsenzplanung für das HS 2008.

Nun habe ich grad entspannend auf dem Balkon in Ruhe meine Planung gemacht - nun ist die Ruhe vorbei ... ich bin fast etwas erschlagen vom Pensum.

Die 5 Fächer MUU, KLR, WST, WMT und WIG (alles benotete Prüfungsleistungen) verteilen sich auf 1218 Seiten und eine CD-ROM - nach dem ich das herausgefunden hatte stieg die Anspannung deutlich an.

Das ganze gibt (inkl. 2 Wochen vor jeder Prüfung) eine Workload von 74 Seiten pro Woche - was ich pers. für etwas zu viel für eine realistische Planung halte.

In guten Wochen schaffe ich auf jeden Fall deutlich mehr zu lesen, markieren, Zusammenfassen und nachbearbeiten - allerdings muss man erstmal so weit ins Thema kommen das es "fließt".

Zudem bin ich mir noch nicht schlüssig welche Fächer auch wirklich so intensiv bearbeitet werden müssen.

MUU und WIG sind für mich ganz klar Lernfächer - hier werde ich jedenfalls mit einer kompletten Zusammenfassung arbeiten und wieder mit Lernkarten agieren (hat mir bei Lernfächern sehr geholfen)

In KLR profitiere ich etwas durch meine Vorbildung (ähnlich Buchführung im letzten Semester) - hier muss ich nicht komplett einsteigen. Plan ist hier eine Schwerpunktzusammenfassung zu erstellen und dann Anhand Übungsaufgaben und Klausuren weiter zu machen.

WIG bin ich noch unschlüssig, wenn die PL so leicht ist wie die SL ist das alles nur eine Frage des Paukens, dennoch will ich diesmal die SBs gelesen haben, je nach dem wie Umfangreich das ganze ist werde ich eine Zusammenfassung erstellen und wieder mit Lernkarten arbeiten oder evtl. nur mit Lernkarten - hier möchte ich die Präsenz abwarten - bis dahin wird nur gelesen.

WST ... ist das große Fragezeichen, 6 von 7 SBs sind Klausurrelevant, ergibt 322 Seiten. Der Schnitt der Klausur ist ziemlich gut, d.h. machbar ist es auf jeden Fall - nur weiß ich hier noch nicht wie ich mich am besten vorbereite ... da man die SB auch in der Prüfung verwenden darf möchte ich hier nicht soviel in den SBs rumschmieren ohne zu wissen wo es darauf ankommt, darum gilt auch hier, erste Präsenz abwarten, vorher nur lesen.

WMT ... hier gilt wieder das Prinzip üben üben üben ... da ich schon bei Funktionen komplett neu eingestiegen bin (als Realschüler) geht es natürlich bei Differentialrechnung, Matrizen und Integralen weiter. Hier ist der Hauptplan VOR jeder Präsenz den passenden SB gelesen und grob bearbeitet zu haben und vor allem mind. 1x im Monat einen Rekapitulationstag einzulegen.

D.h. also 2 Wochen Erholung und Nichts-Tun sind gestrichen. Ich mache diese Woche noch Pause und werde nächste Woche mit lesen und zusammenfassen wieder einsteigen. Das priorisierte Fach ist KLR, danach kommt MUU. Wenn ich wieder drin bin werde ich mit WMT langsam einsteigen.

Eine präzisere Planung ist aktuell nicht vorgesehen. Nachdem ich im ersten Semester fast einen halben Monat mit hin-, her- und umplanen verschwendet habe kann ich mir das zum Glück sparen. Diese Grobplanung kommt mir sehr entgegen, Wochenziele vereinbare ich mit mir immer im Voraus - alles andere ist mir zu unflexibel.

Das andere "Problem" ist das sich die Präsenzen auf 3 Blöcke verteilen an denen jeweils 3 oder 4 Samstage hinteinander Präsenz ist. Das macht die Sache nicht leichter.

Dennoch, trotz der Umstände, trotz des vielen Lernstoffs. Ich glaube ich brenne schon wieder auf den Start - alles was mir nach den 2 Wochen Mathestreß, Arbeitsstreß und Hitzestreß gefehlt hat, war den Druck wieder weg zu nehmen. Das ist geschehen - ich genieße noch diese Woche und dann geht es los. Lieber bin ich früher fertig und kann zwischen den Fächern jonglieren als beim bearbeiten unter Druck zu stehen.

Nun denn, es gibt viel zu tun .... ab nächste Woche pack ich es an.


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14 Kommentare


WIG wird nicht schwerer, da kann ich dich beruhigen. Nur viel neuer Stoff zum Auswendiglernen. Hatte in der PL ne 1,0 :D Wenn du magst kann ich dir wieder was schicken :)

Genieß deine Pause und dann wünsch ich dir viel Schwung beim Weitermachen

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Hihi, danke für das Angebot - ich versuche es erst mal selbst, ansonsten weiss ich ja wer mir helfen kann :) ... mit Deiner 1,0 hast Du ja die von Fr. Amschler geforderte Punktzahl erreicht (so wie ich in der SL *g*).

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Tja, da geht sie hin, deine Erholung....

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Iewo - ich hab schnell gemerkt das es weniger die Zeit war die mir gefehlt hat, sondern das mich der Druck (den ich mir natürlich selbst gemacht hab) deutlich mehr geschlaucht hat.

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Leider haben nicht alle mitgezogen, sonst wären wir fein zum Essen eingeladen worden :rolleyes: Schade dass WIG vorbei ist, das war immer richtig schön...

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Kleiner Tipp für WST: Anhand der Altklausuren bekommt man recht schnell ein Gefühl dafür, welche Themen wirklich prüfungsrelevant sind. (unterm Strich sind es dann nur 2-3 Studienbriefe) Ausserdem bekommt man ein Gefühl für die Fragestellungen, dann erkennt man direkt an auftretenden "Keywords" welche Formel/Berechung gewünscht wird und wenn man dann schnell weiss, wo man die Formel findet, kein Problem (hatte schon ein schlechtes Gefühl, dass ich nach 45 min fertig war und es dann doch eine 1,x geworden ist). Ein wenig nervig sind die Fehler in den SBs, also vorher unbedingt die Errata zur Hand nehmen. :-)

Ansonsten, wie du schon geschrieben hast, der Schnitt verrät, dass es machbar ist.

Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen, dass dich der Workload nicht erdrückt :-)

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Danke für den Tipp - das finde ich am Forum und Blog so toll, irgendjemand hat immer den ein oder anderen hilfreichen Vorschlag :D

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und wenns Probleme bei Matrizen gibt ... einfach Fragen ;-) Damit habe ich im letzten halben Jahr Stunden und Tage verbracht ;-)

Du schaffst das schon - hört sich jetzt wahrscheinlich schlimmer an, als es in Wirklichkeit ist.

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MysteryWriter

Geschrieben

Ich weiß was du meinst, Daniel, wenn du sagst, dass du einfach den Druck und den Stress für eine Weile loswerden willst, um dann in Ruhe wieder Gas geben zu können ;)

Ich habe bei mir selbst auch festgestellt, dass ich in ein totales Loch falle, wenn ich mal eine Woche komplett Pause eingelebt habe und anschließend unheimlich schwer wieder in die Fernstudien-Welt zurück finde und mich mit dem Einstieg eher quäle.

Mir genügt es schon, wenn ich den Klausur-Stress hin und wieder mal hinter mir lassen kann, oder wenn ich beispielsweise im Urlaub „in Ruhe“ oder auch mal nachts lernen kann, weil ich im Urlaub dann auch noch Zeit für ein gutes Buch oder andere Dinge habe und so die Möglichkeit habe, entspannter zu lernen ;) Eine richtige „Auszeit“ ohne Lernen bringt mir irgendwie nicht wirklich was. Ich bin eher ein Gewohnheitstier ;)

LG Steffi

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Jo Steffi, so ist es bei mir auch - nach der Klausur wollte ich nur noch Ruhe. Jetzt bin ich schon wieder so weiter das es mir reicht mal ohne Druck was zu lernen.

Schlußendlich freue ich mich auch auf neuen Stoff - so muss man es ja auch sehen, es sind alles neue Themen in die man sich erstmal reinarbeiten muss - und das ist am Studium bisher wirklich das interessantesten (auch wenn gute Noten sicherlich viel Aussagekräftiger sind :) )

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Ich bin äußerst Vorsichtig mit Pausen. Schon hunderttausende von Studenten haben irgendwann aufgehört um eine kleine Pause zu machen und nie mehr angefangen.

Der gefährlichste Punkt nach geschafftem Grundstudium scheint mir die Phase der Hausarbeiten und der Diplomarbeit. Viele mache die einfach nie... jahrelang nicht. Bis sie irgendwann von der FH fliegen Im Web-Campus ist auch gerade mal wieder eine Diskussion dazu.

Ich selber habe mal in einer versifften WG gewohnt, da war ein fast fertiger Informatiker der einfach nie seine Diplomarbeit machte. Er hatte alle Klausuren, alle Testate und Labore usw. Das ging schon mehrere Jahre bei dem so und irgendwann wurde er auch exmatrikuliert. Er konnte mir nichtmal sagen warum er die DA nicht schreibt. Er hat es nicht gewußt. Er wollte nur einen Monat Auszeit nach den letzten Prüfungen nehmen und ab da konnte er sich nie wieder aufraffen.

Deswegen gehe ich nie ganz vom Gas. Man muß ja nicht immer knallhart Mathe oder Schlimmeres lernen und sich mit schwierigen Fächern rumschlagen. Aber so Zeug wie BWL, VWL oder MKP kann man zumindest nebenher lesen, auch wenn man nicht fit ist oder keinen Bock hat. Oder man schreibt sich Lernkärtchen, daß geht fast ohne Gehirn, sogar neben dem Fernsehgucken usw. also man macht irgendwas (mehr oder weniger) Produktives für das Studium damit man am Ball bleibt und die innere "Studierspannung" unter Zug.

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Ich glaube die betroffenen haben eine Schreibblockade - das ist ein weitverbreitetes Phänomen wie mir scheint. Vor einigen Monaten gab es dazu auf FAZ.NET oder Spiegel Online (ich finde es leider nicht mehr) einen Bericht das ein nicht unerheblicher Teil der Studienabbrecher nur an der Diplomarbeit scheitert. "Die Angst vor dem weißen Blatt" hat soweit ich weiß sogar ein paar Ratgeberbücher inspiriert.

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Ich darf auch nicht ne Woche gar nix machen. Möcht ich aber im Moment auch gar nicht, weil es schon in mir brennt, die neuen Fächer kennenzulernen und Neues zu erfahren. Ich kann Steffi da nur zustimmen: Im Urlaub entspannt lernen ist traumhaft, viel besser als zwei Wochen gar nix zu machen.

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@Chillie: Ich denke auch es ist ähnlich, nur noch schlimmer als eine Schreibblockade. Bei dieser fällt einem nichts ein und die Worte wollen einfach nicht zu einem kommen, aber man versucht es wenigstens. Auch Schrecklich. Aber ich meinte die Fälle welche, aus unbekannten Gründen, es überhaupt nicht probieren und, sozusagen kampflos, kapitulieren. Aber vielleicht hast Du recht und es einfach ein anderes Syntom derselben "Krankheit".

Wie wäre es noch mit einem Psychologiestudium? Dann könnten wir uns wunderbar gegenseitig "zergliedern" ;-)

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      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.