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Blamabel, aber Schwamm drüber..

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Fernabi2013

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So, als ich vorhin von meiner Fortbildung zurückgekommen bin (bin jetzt zu 1 Fünftel qualifzierte VHS-Dozentin *lach*) war im Briefkasten ein großer Umschlag von Klett....Deutsch oder Mathe, das war die Frage...es war Mathe....Hm ja also, ich weiß nun was passiert, wenn man auch die zweite Überarbeitung nicht gut genug hinkriegt....er hat zwar positiv gemeint dass sich meine Punktzahl sehr erhöht hätte zum letzten Mal, es aber nicht langt, daher eine 5.....pöh. Egal, bin froh es nicht noch ein drittes Mal machen zu müssen und kann nun zum nächsten Heft, was ich ja schon begonnen hatte...Geometrie, was sehr ok ist. Am meisten freu ich mich ja aufs Potenzen- und Wurzelheft, das kann ich nämlich glücklicherweise. Ich hoffe nur, dass ich dann den Abistoff hinkriege....Aber dafür würde ich ja auch mehr lernen, also mich so richtig vorbereiten, mehr als jetzt.Ist ja noch nicht so ganz ernst, nichtmal Oberstufe. Also ich bemühe mich natürlich aber ich würde mich jetzt noch nicht soooo reinhängen. Mal ein Übungsbuch ausleihen wie derletzt, ok, aber nicht wie fürs Abi oder Oberstufe lernen.

Chemie ist weg (in der Post), also schlechter als 3 dürfte es nicht werden (dank einer nicht so ganz gelösten Aufgabe und später 3 etwas zusammengewürfelten Reaktionsgleichungen, der Rest war aber sehr einfach und müsste ok sein) aber ist auch schon online bei Klett gestrichen, kann also nicht mehr markern wenn ich ein neues Heft bearbeitet hab. Mal sehen ob ich noch Noten dafür bekomme....ich glaube nicht dass ich Chemie angucken werde wenn ich keine Noten bekäme...(Chemie ist ja gestrichen, aber da ich Bio als Prüfungsfach habe, hab ich ja auf die gehört und Chemie nebenher behalten)

Morgen werde ich mal mit Geschichte weitermachen....heute wurde es auch etwas geschichtlich in der Fortbildung, und siehe da, Spuren sind ja doch in meinem Hirn...von dem was ich da gerade bei klett lerne....ist ganz nett das zu merken.

Und die Fernuni hat meinen neuen Ausweis geschickt fürs kommende Semester....*freu*....


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3 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Um was für Inhalte ging es denn in der Matheklausur? - Nicht, dass Du die später noch benötigst und Dir dann die Grundlagen fehlen.

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Nein, nicht so ganz, das wichtigste kann ich auch, hat mir der Lehrer bestätigt. (Ein Glück)

Der Titel des Heftes war: Gleichungen mit 2 Variablen. Das ist auch nicht das Problem, außer, wenn ich, warum auch immer, Flüchtigkeitsfehler mache, wie z.Bsp. + statt - schreibe oder so...echt peinlich, das hatte ich früher nie, vielleicht werde ich alt??

Eine Aufgabe ging komplett gar nicht (Textaufgabe), aber wie gesagt, selbst eine die in Mathe super war,das Abi hat...kam zu keinem Ergebnis und hatte sich obendrein gewundert, dass das eine Unterstufenaufgabe sein soll....

Die Zeichnungen hatte ich, bis auf die Hälfte von einer, dieses Mal auch richtig...von daher...Ich bin auch gaaanz knapp vor der 4....(ich war aber auch schon besser, also, nicht dass jetzt einer denkt, ich sei durchweg schlecht in Mathe...)

----------------------

so, am We hatte ich ja eine Fortbildung und am Tag danach Migräne, deshalb hat Geschichte gelitten, aber ich saß heute Vormittag tapfer dran. Brauche jetzt aber mal eine Pause.....Ich denke, das wird dieses Mal besser. Ich war ja sowieso auch nur zu knapp, falsch war es ja nichtmal. Also, das sollte sich jeder merken: In Geschichte sollte man a) die Seitenzahl die in der Hausarbeit als Grenze gegeben wird, bis zur Grenze nehmen....man sollte nicht, wie ich denken: Och, man darf nicht mehr als 7-10 Seiten schreiben..ok dann lieg ich mit 5 Seiten ja super! Nein das ist total falsch. Man muss dann mind. 7 Seiten haben und nach Möglichkeit die 10 streifen....Tzzz. Ja und B), man muss weitschweifig schreiben, an alle Jahreszahlen denken, wissen wie man eine Karikatur korrekt beschreibt...und wenn man eine eigene Meinung schreiben soll, dann darf man nicht etwas einfach losschreiben, nein, man muss erstnochmal die Situation erwähnen, und DANN darf man die eigene Meinung dazuschreiben. Man darf niemalsnicht davon ausgehen dass der Lehrer weiß was gerade passiert ist in der Geschichte ..so wie z.Bsp. an der Uni...Naja, ich lern das schon. Hauptsache ich komme endlich aus dem Kaiserreich raus und die zig Verwirrungen und das ganze. Mit 2 Abitrainerbüchern klappt es jetzt aber ganz gut, ich habe einen bessern Überblick gewonnen.Nicht zu vergessen mein Film zu Bismarck.

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*jubel**jubel*....ich habe das Monster Geschichte fertig!!!!!! Leider schaffe ich die letzten 2 Seiten nicht mehr ins Reine abzuschreiben, weil ich gleich Unterricht geben muss..somit kommt das Werk erst am Montag in die Post. Aber ich.bin.endlich.fertig!!!!!!!!!!!!!!!!!! Bin ja mal gespannt was nun bei rauskommt. Habe auch perfekte knappe 10 Seiten....und vieeeel Inhalt (hoffentlich heißt es jetzt nicht, ich habe abgeschrieben, so wie einmal in Chemie...obwohl ich es gar nicht gemacht hatte, mir fiel nur ein wissenschaftlich klingender Satz ein, durch die Uni halt).

Maaaan bin auf eine Taste gekommen und jetzt ist alles was ich gerade noch geschrieben habe, weg.

Jedenfalls, nun kann ich wieder Spanisch weitermachen, dieses Paket (das 3. ) hat 3 EAs.....dafür aber nur 2 in Englisch. Und fast jede zweite ist Maaaathe. Bisher läuft Geometrie aber ganz gut, mal sehen wie es weitergeht. Winkel und Co hatte ich zwar schon damals und war nicht schwer, aber hier sieht es, wie immer in diesen etwas komischen Heften, seltsam aus....na abwarten.So muss mich sputen

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      Ist es nicht Aufgabe beim Studium sich komplexe Zusammenhänge zu erarbeiten? Wenn ich in einem Skript etwas lese, was ich nicht verstehe, ist es für mich etwas ganz selbstverständliches, dass Gabler Wirtschaftlexikon zu bemühen oder die heilige Bibel der BWLer (Wöhe) zu durchforsten. Alternativ gibt es immer noch die Unibibliothek (bei mir Kaiserslautern) aber nein ....es wird gemeckert.
      Klar bezahlen wir viel Geld für unser Fernstudium und die Bibliothek der IUBH ist ein Buch mit 7Siegel (leider) aber es gibt auch Alternativen.
       
      Die Bibliothek ist im übrigen einer der wenigen Kritikpunkte den ich der IUBH bisher ankreiden kann. Als aktuelles Beispiel fällt mir da Finanzierung ein, im Skript bzw. in Clix gibt es Literaturempfehlungen aber nicht ein Titel ist in der Onlinebib. verfügbar. Da lobe ich mir, das ich bei der Uni Hagen noch als Gasthörer eingeschrieben bin. FUH hat eine kooperation mit dem Springer Verlag und jede
      Menge Ebooks. Das ist mir die 11€ Semestergebühr schon wert. Hier könnte die IUBH einfach mal ansetzen und zumindest die Bücher anbieten die sie auch als Empfehlung gibt, bei den bisher belegten Modulen, war nicht ein Buch verfügbar.
       
      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
      Ein weiterer Kritikpunkt an der IUBH das I-pad....Viele sagen boah ich bekomme ein I-pad dazu aber es gibt jede Menge abstriche bei der funktionalität.
      Clix und Care sind nicht kompatibel mit Safari also muss man sich Firefox installieren. Zwischenzeitlich ist die LMC-learning App zwar sehr gut ausgereift, ABER die Onlinetutorien kann man nicht aufrufen, alles was mit Adobe Connect zu tun hat... geht NiCHT.
      Ich hatte ja das I-Pad im Rahmen der Flexlearingkurse die es mal kostenlos gab bekommen, aber auch hier hatte ich eigentlich keine verwendung für das I-pad. Ich hatte mich ja für den Englischkurs über Rosetta Stone entschieden und es ging so gut wie gar nichts weil nicht mit dem System kompatibel. Ich habe mir jetzt ein Windowstablet von Odys gekauft mit abnehmbarer Tastatur, Kostenpunkt 179€ bei Amazon und bin begeistert. Das Flexlearning ist bei mir immer noch zur nutzung freigeschaltet allerdings als nicht bestanden, was egal ist da ich einfach dennoch drin arbeiten kann. Egal wo ich bin, ich kann alles bearbeiten was im Englischpaket angeboten wird, kann mir unterwegs die Onlinetutorien anschauen einfach 0 Einschränkungen. Hier sollte die IUBH vieleicht mal drüber nachdenken ihren Studenten lieber ein 12 Zoll Wintab zur verfügung zu stellen zudem sie auch enorm Geld sparen würde im vergleich zum I-Pad. Zudem hätte somit auch jeder Student ein vollwertiges Netbook den nicht jeder hat zuhause einen Laptop sondern immer noch einen Desktop PC, gerade im Hinblick auf die Onlineklausuren wäre das absolut innovativ.
       
      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
      Nachtrag 4.12.: Seit ich mich das ketzte Mal mit dem Thema Bibliothek und IUBH auseinandergesetzt hbe ist schon etwas her. Man findet nun in Care-Studium einen Link der zur Übersicht verschiedener Quellen führt. Leider immernoch etwas kompliziert, wenn man ein betimmtes Buch sucht muss man mehrere Quellen durchforsten, was mit unter sehr zeitaufwändig ist. Aber immerhin besser als früher
       
       
    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link