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Interview: Was sind die Vor- und Nachteile von E-Books? (Teil 1)

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Fernstudienakademie

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Auch hier im Forum ist es immer wieder Thema, ob es sich tatsächlich lohnt, einen E-Book-Reader anzuschaffen. Deshalb habe ich vor einiger mal habe die Frage gestellt, ob mir nicht ein Mitglied von Fernstudium-Infos.de ein paar Fragen zum Thema E-Book beantworten möchte. Bianka hat sich netterweise dafür zu Verfügung gestellt. Ganz herzlichen Dank!

A.O.: Bianka – kannst Du Dich vielleicht einmal kurz vorstellen?

B.S.: Mein Name ist Bianka S., ich bin 38 Jahre alt und aktuell aktive Fernstudentin an der HFH. Die Welt der Bücher hat mich schon von klein auf fasziniert und ich lese fast alles, was mir in die Finger kommt.

A.O.: Wie bist Du auf die Idee gekommen, Dich für E-Books zu interessieren?

B.S.: Da ich sehr gerne und sehr viel lese, leide ich chronisch unter Platzmangel in meinem Bücherregal. Schon vor einigen Jahren sah ich im Internet einen E-Book-Reader und wusste sofort: So ein Gerät ist das Richtige für mich. Und als mir letztes Jahr schließlich ein Bücherregal buchstäblich unter der Last zusammengebrochen ist, entschied ich mich ganz bewusst für einen E-Book-Reader.

A.O.: Welchen E-Book-Reader besitzt Du und wie viel hat er in etwa gekostet?

B.S.: Ich habe mir verschiedene Reader in einer Buchhandlung angeschaut. Zu Beginn habe ich den OYO-Reader ins Auge gefasst, jedoch hat er mir schon optisch nicht gefallen und er lag mir auch nicht gut in der Hand. Ein Tablet-PC schied von vornherein wegen des Gewichtes aus, auch wegen der Bildschirmbeleuchtung.

Wichtig war mir ein „unabhängiger“ Reader, der verschiedene Formate verarbeiten kann und mit dem ich nicht auf bestimmte Anbieter reduziert werde. Deshalb kam für mich z.B. der Kindle nie in Frage.

Letztlich suchte mir mein Mann einen Sony Reader als Weihnachtsgeschenk aus. Gekostet hat er 230,- Euro. Das ist natürlich eine beträchtliche Summe, aber ein alternativer Anbau eines Bücherzimmers wäre teuer geworden. ;-)

Der Sony Reader hat ein Touchscreen und ein robustes Aluminiumgehäuse. Lesen kann er u.a. EPUB, pdf, MS Word, TXT, JPEG, GIF, mp3. Das Gehäuse gibt es wahlweise in schwarz, grau und rot. Dazu passend gibt es verschiedene Schutzhüllen bzw. Einbände. Ein Ladegerät für die Steckdose muss separat erworben werden.

A.O.: Was sind für Dich die Vorteile von E-Books bzw. von E-Book-Readern?

B.S.: Vorteile gibt es viele: Ich kann mit dem Reader mehrere Bücherregale in meine Handtasche stecken und trage nur ein Gewicht von 220 g mit mir herum. Der Reader hat eine Kapazität von ca. 1200 Büchern, was mit einer SD-Speicherkarte sogar noch erweitert werden kann. Die Größe ist ähnlich der eines Taschenbuchs.

Mit dem Reader habe ich überall etwas zu lesen dabei und muss mich nicht auf ein bestimmtes Buch vorab festlegen. Das erleichtert das Urlaubsgepäck ungemein. Ich kann jederzeit zwischendurch Romane lesen oder auch lernen. Ich lade meine Zusammenfassungen der Studienbriefe als PDF auf den Reader. In den Dokumenten, aber auch in den Büchern, kann ich Lesezeichen setzten, Sätze markieren und Notizen dazu erstellen. Ich kann auch außerhalb von Dokumenten Notizen mit dem beigefügten Stift notieren oder malen.

Ich lese gerne im Bett zum Abschalten und Einschlafen. Leider werde ich dabei dann doch schnell müde. Wenn ich unbedingt noch ein spannendes Kapitel fertig lesen möchte, kann ich die Schriftgröße auf meine Müdigkeit einstellen. Ich habe die Wahl zwischen 6 verschiedenen Größen.

Der Reader merkt sich immer die zuletzt gelesene Seite. Das funktioniert auch, wenn ich zwischen mehreren Büchern umschalte. Ich kann mir die Bücher nach verschiedenen Optionen sortieren lassen, etwa nach Datum, Autor, Titel oder Lesedatum. Neue Bücher werden markiert. Ich kann verschiedene eigene Kategorien anlegen und so die Bücher und Dokumente nach meinen Bedürfnissen sortieren.

Der Sony Reader hätte noch den Vorteil, dass ich Musik und Hörbücher aufspielen könnte. Jedoch habe ich diese Funktion bisher nur ausprobiert, nicht regelmäßig genutzt. Einen Ton kann man nur mit Kopfhörern hören.

Ein ganz klarer Vorteil ist natürlich, dass die Buchhandlung an 7 Tagen in der Woche rund um die Uhr für meinen Reader geöffnet ist. Ich kann in Ruhe auf den Händlerseiten stöbern und gekaufte Bücher innerhalb weniger Minuten lesen. Es gibt keinen Mindestbestellwert und keine Lieferkosten. Die E-Books sind meist 1 bis 2 Euro günstiger als die „echten“ Bücher.

A.O.: Was sind aus Deiner Sicht die Nachteile?

B.S.: Ein Nachteil ist, dass man nicht mal eben mit Freunden Bücher tauschen kann. Das lässt das Rechtemanagement nicht zu. Auch kann man sich nicht einfach ein Buch schenken lassen. Mein Mann hat mir häufig Bücher geschenkt; jetzt kann er höchstens auf einen Gutschein eines Onlinebuchhändlers zurück greifen.

Ein Nachteil wäre vielleicht noch, dass man mit dem Reader nicht unbedingt in die Badewanne gehen sollte. Auch sollte man ihn nicht herunter werfen. Einen Sturz auf meine Balkonfliesen hat er, dank Lederhülle, jedoch ohne Schäden schon überstanden.

Teil 2 dieses Interviews erscheint im nächsten Blogbeitrag. Darin geht es um die Frage, was E-Book-Reader leisten können - und was nicht.


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10 Kommentare


Sehr interessant. Biankas Erfahrungen decken sich mit meinen. Welchen Reader hast du denn genau? Ich hab den Sony PRS-T1 in rot, hat 149€ gekostet. Mich wundert gerade der Preis von 230€ etwas?!

Ich nehm ihn übrigens mit in die Badewanne (mit Schutzhülle) und pass auf, dass meine Hände trocken sind, wenn ich ihn anfasse - geplantscht wird nach dem Lesen ;)

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Ganz herzlichen Dank für das informative Interview. Angesichts eines im Sommer bevorstehenden Badeurlaubs und der damit einhergehenden Gepäckbegrenzung überlege ich auch, inwieweit ein E-Book-Reader eine Option für mich wäre. Es ist mir einmal in Spanien passiert, dass mir der Lesestoff ausging und ich rastlos unterwegs war, um Nachschub zu organisieren. Ich weiß nicht, welches Bild wir Deutschen in spanischen Urlaubsorten hinterlassen oder ob das tatsächlich nachgefragt wird: Allerorts fand ich ausschließlich Bücher wie "Süßer Rausch der Finsternis" oder "Im wilden Meer der Leidenschaft". Optisch fielen die Bücher allesamt durch opulente Umschlagsgestaltung und güldene Schriftzüge auf. Fündig wurde ich dann in Sevilla in einer Universitätsbuchhandlung. Dort konnte ich zwischen Goethe, Lessing und Zweig wählen. ;)

Ich freu mich schon auf Teil II des Interviews!

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Meine Erfahrungen mit den Studienbriefen der HFH habe ich in meinem Blog wiedergegeben (EPUB-Format aus calibre auf Sony PRS-T1)

Klingt vielleicht negativ, ist es aber definitv nicht. Ich bin immer noch begeistert: Exzellentes Display, klein und leicht, immenses Speichervolumen.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@kporsch

Auf welchen Klassiker fiel denn dann Deine Wahl? ;)

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werkstattschreiber

Geschrieben

Ich nehme meinen Kindle auch mit in die Badewanne, das hält der locker aus, solange ich den nicht ertränke. Auf meine Bücher habe ich auch aufgepasst, dass diese nicht nass wurden.

Mir gefällt gut, dass ich mehrere Bücher parallel lesen kann und immer genau da rauskomme, wo ich zuletzt geendet habe, ohne lange Sucherei. Gerade bei „Anna Karenina“ (das als Buch ca. 1.000 Seiten hat), das im Moment noch ziemlich „seicht“ daher kommt, muss zwischendurch etwas anderes her (Spannung, Mord und Totschlag).

Allerorts fand ich ausschließlich Bücher wie "Süßer Rausch der Finsternis" oder "Im wilden Meer der Leidenschaft". Optisch fielen die Bücher allesamt durch opulente Umschlagsgestaltung und güldene Schriftzüge auf. Fündig wurde ich dann in Sevilla in einer Universitätsbuchhandlung. Dort konnte ich zwischen Goethe, Lessing und Zweig wählen.

Viele Leser wollen entspannen, abschalten und nicht nachdenken ~ einfach nur konsumieren ~ damit rechtfertigen sich solche Titel wohl von selbst. ;)

Auf welchen Klassiker fiel denn dann Deine Wahl?

Ich hätte mich für Zweig entschieden, evtl. Lessing. Mit Goethe habe ich es nicht so. „Die Wahlverwandtschaften“ dauerten ewig, bis ich durch war. Diese Art der Schreibe liegt mir nicht, obwohl ich sonst Klassiker gerne mag. Man kann nicht alles mögen.

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wie sind denn eigentlich die Erfahrungen am Strand oder in der Sauna?????

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Mich wundert gerade der Preis von 230€ etwas?!

Der Sony PRS 650 kostete "damals" 230,- €, mittlerweile ist er aber auch nicht wesentlich billiger.

Ich habe die Modelle bisher noch nicht verglichen, der PRS 650 war bei meiner Anschaffung das neueste Modell.

Wie sind denn eigentlich die Erfahrungen am Strand oder in der Sauna?????

Der Reader hatte ich am Strand dabei, allerdings habe ich mein Display auch mit einer Schutzfolie beklebt. Man sollte vielleicht darauf achten, dass man keine Sandkörner in die Bedienungstasten klemmt. Andererseits finde ich ihn ebenso robust wie ein Handy. Das benutzen die meisten ja auch am Strand.

Sauna habe ich bisher noch nicht ausprobiert, wobei ich bisher noch nie ein Buch in die Sauna mitgenommen habe.

Auf die Idee muss man erst mal kommen.....;)

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@kporsch

Auf welchen Klassiker fiel denn dann Deine Wahl? ;)

Ich habe in meiner Aufzählung Luise Rinser unterschlagen. Von ihr habe ich dann "Daniela" gelesen. Selten ein so extrem trüb stimmendes Buch im Urlaub gelesen. Gegen diese triste Stimmung, die das Buch transportierte, kam kaum die andalusische Sonne an. Habe meine Auswahl also sehr schnell bereut.;)

@ Werkstattschreiber: Dass die Leute im Urlaub entspannen möchten, verstehe ich ja auch und finde es auch nachvollziehbar. Ich bevorzuge nun auch nicht Lessing am Strand.;) Aber es gibt ja auch noch reichlich Auswahl an leichter Lektüre, die über schwülstige Liebesromane hinausgeht. Und dabei wäre ich flexibel gewesen: Ich lese eigentlich quer Beet fast alles.

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Sauna habe ich bisher noch nicht ausprobiert, wobei ich bisher noch nie ein Buch in die Sauna mitgenommen habe.

Auf die Idee muss man erst mal kommen.....

nicht in die Sauna selbst...ich mache meist 3-4 Saunagänge bei einem Saunabesuch. Zwischendurch wird gegessen, getrunken, geruht und auch gelesen. Aber auch in den Aufenthaltsräumen ist die Luftfeuchtigkeit natürlich höher als normal....ähnliches Problem wie beim Planschen in der Badewanne. Und dann ist natürlich die Frage, wie empfindlich so ein Ding ist :confused:

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Aber auch in den Aufenthaltsräumen ist die Luftfeuchtigkeit natürlich höher als normal....ähnliches Problem wie beim Planschen in der Badewanne. Und dann ist natürlich die Frage, wie empfindlich so ein Ding ist :confused:
In der Bedienungsanleitung steht nichts zur Luftfeuchtigkeit und der angegebene Temperaturbereich ist mit +5°..+35° verglichen mit anderen elektronischen Geräten auch sehr klein

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      Bleibt nur noch zu fragen:
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