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EINTRAG 2 -- 16.01.12 -- Lernpaket 1/9

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IchFindeKeinenNamen

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Hier berichte ich über das Studium meines ersten Lernpakets von insgesamt neun. Da ich mich mit dem Leiter des Studiengangs Abitur auf eine Kürzung von 26 auf 14 Monate bis zu den Abiturprüfungen vereinbart habe und die Lieferung der Lernpakete daher angepasst wurde, bekomme ich, wie im vorigen einleitenden Bericht vor zehn Tagen kurz erwähnt, die Einheiten nun in einem etwas höheren Tempo zugeschickt - etwa ums doppelte. Hinweise zur Kürzung der Gesamtstudienzeit habe ich zuvor auch genannt. Hier gebe ich nun einen Überblick über alles, was ich zum ersten Paket bekommen habe (zur Erinnerung: meine Fächer sind Deutsch, Mathematik, Englisch, Spanisch, Politik und Wirtschaft, Wirtschaftswissenschaften, Physik sowie Religionslehre):

- BGF01

- StudMap

- SPRTIP

- BP1020 (+ 3 Doppel-CDs)

- DSA04N

- DSA05N

- DSA06N

- DSA07N

- MAA01A

- LEF01 (+Doppel-CD)

- LEF02 (+Doppel-CD)

- LEF03 (+Doppel-CD)

- SPAN01-05

- POL01N

Zur Erklärung: bei den kursiv gesetzten Materialien handelt es sich bei mir allgemein um Formalitäten und Begleitendes, also in erster Linie Begleithefte, Broschüren, Formelsammlungen, Infoblätter und -hefte wie auch Formulare. All das bekommt ihr im Laufe eures Fernstudiums mal dann, mal dann zugeschickt.

BGF01 ist das Begleitheft, in dem alle wichtigen Informationen rund ums Abitur an der SGD - oder alternativ per Nichtschülerabitur an einem Kultusministerium, falls man das Abitur in einem anderen Bundesland als in Hessen ablegen will - aufgeführt sind. Bevor ihr mit den Lernheften anfangt, empfehle ich, das Begleitheft durchzunehmen und dann die dem Paket beigefügten Formalitäten zu erledigen, falls vorhanden.

StudMap ist eine mitgelieferte Studienmappe. Das ist eine Art weißer Behälter, in den ihr eure Lernhefte oder was anderes reinlegen könnt, damit immer Ordnung und Übersicht herrscht. Sehr praktisch. Ich persönlich benutze das jetzt nicht, da ich zu den Leuten zähle, die meinen, Ordnung im Chaos zu sehen. ;) Aber dennoch eine gute Idee mit der Mappe. In einer anderen weißen Mappe sind auch die Dinge drin, die ich unter dem Absatz BP1020 genannt habe.

SPRTIP ist ein Heft, in dem einige gute Tipps für das Lernen von Fremdsprachen aufgeführt sind - zum Beispiel, wie man effektiv Vokabeln lernen kann (zahlreiche Methoden!) oder wie man sich Grammatikregeln gut einprägt, gewisse Muster, die Fremdsprachen gemeinsam haben und Dinge wie Mindmaps und einiges mehr. Für Beispiele wird eigentlich nur die englische Sprache herangezogen (und nicht Spanisch/Französisch), gelten tut alles darin Aufgeführte aber für alle Sprachen.

BP1020 ist das Monster des Pakets! Nein, Scherz, zumindest für mich ist das so. Dabei handelt es sich um ein Spanischbuch, bestehend aus 18 Lektionen, von denen 10 während des Studiums des ersten Lernpakets bewältigt werden sollten. Es ist eingepackt in einer gelben, etwas schweren Box von Langenscheidt (ihr kennt ja Langenscheidt, dieses blaue L im gelben Hintergrund), in der zusätzlich ein Lektionswortschatz (auf gut deutsch: das Vokabelheft), ein begleitendes Grammatikheft, drei Doppel-CDs zur Begleitung in BP1020 und ein paar Zettel hierfür und dafür beigepackt sind. Und keine Angst, es wird bei Null angefangen, das heißt, ihr müsst noch kein Wort Spanisch können (es wäre aber gut, wenn ihr etwas Motivation mitbringt). Eine Lektion im Buch umfasst im Durchschnitt zehn Seiten. Mal kommen Aufgaben vor, wo ihr die CD abspielt, mal Grammatikregeln und Hinweise, zum größten Teil aber sind es kurze und knackige Aufgaben zur Vertiefung des Gelernten. Damit lässt sich's gut arbeiten!

Davon abgesehen kamen noch einige andere Dinge hinzu, die ich jetzt nicht aufgeführt habe. Beispielsweise sind es die Kopie des Vertrags mit der SGD, ein paar Überweisungsscheine, Bestellschein für Kassetten (falls ihr welche braucht), einen Lieferplan (also wann welches Paket mit welchem Inhalt bei euch ankommt), diese Folie mit den Blasen, die man platzen kann, Studienausweis, Willkommensbriefe, Werbung und so weiter. Außerdem noch nützliche Sachen wie ein Kugelschreiber, eine Hand voll Briefumschläge zum Abschicken der Einsendeaufgaben und der praktische SGD-Haftmarker. Na ja, jetzt aber erst einmal zu den Lernheften an sich, mit denen ihr am besten dann beginnt, wenn ihr alles andere, was beigeliefert wurde, kennengelernt und angeschaut habt.

Alle Lernhefte haben etwas gemeinsam: es werden regelmäßig Zusammenfassungen für einen schnellen und knappen Überblick gezogen. Sie sind sehr hilfreich und nützen einem dafür, später das Gelernte zu wiederholen, ohne alles noch einmal durchlesen zu müssen. Weiterhin sind sie - aber das sagte ich ja schon im ersten Bericht - sehr gut strukturiert. An den Seiten, wo die Zusammenfassungen stehen, klebe ich für die Abiturvorbereitungszeit die Haftmarker. Eine kleine Anmerkung zum Inhalt: die Texte sind im Grunde schon ein paar Jahre alt, die letzte Aktualisierung müsste so in der Mitte des vorigen Jahrzehnts liegen. Das merkt man zum Beispiel an der Angabe der Arbeitslosenzahlen in Deutschland in einem Politikheft, aber auch an ein paar anderen Stellen. Das ist jetzt aber wirklich nicht schlimm, der größte Teil des Lerninhalts ist ja langfristig bis zeitlos gültig. Bei den genannten Makeln wie aktuelle Statistiken empfiehlt es sich daher selbstverständlich, mal selbst zu recherchieren. Andere Makel wie Tippfehler kommen auch mal vor, aber selten, kaum spürbar, aber das ist menschlich. So wie in jedem Buch halt. An einer Stelle in einem Mathematikheft wurde ein falscher Schluss gezogen, was mich etwas verärgert hat, aber den würdet ihr bestimmt auch erspüren, weil es in einem Anfängerheft (irgendwo im Hauptschul- bis Realschulniveau) steht, noch weit fern von Analysis und Co. Der Text in jedem Heft ist klar verständlich, es wird sehr, sehr genau erklärt und teilweise bis ins feinste Detail gegangen - was die Wahrscheinlichkeit von Missverständnis umso geringer macht.

In Einsendeaufgaben müsst ihr je nach Fach und Umstand mal Lücken ausfüllen, mal ein paar Sätze schreiben, Aufgaben lösen und mal einen Aufsatz schreiben. Für Englisch und Spanisch gibt es hinter den schriftlichen ESA auch mündliche Aufgaben zum Einschicken. Dafür spricht man je nach Aufgabe und Fach in eine Kassette, für eine CD oder für die ganz Modernen unter uns digital in eine MP3-Datei rein und schickt es ab. Entweder muss ein gegebener Text laut gelesen oder selbstständig etwas zu einem bestimmten Thema gesprochen werden. Soweit ich aber weiß, müssen nicht alle ESA abgeschickt werden, um für die Abiturprüfungen zugelassen zu werden. Für Genaueres müsst ihr euch informieren.

Manche Lernhefte, wohlgemerkt die Anfängerhefte, enthalten keine ESA. Dennoch enthält jedes Heft zahlreiche Wiederholungs- und Übungsaufgaben, die sich über das gesamte Lernspektrum ausbreiten und sehr regelmäßig und zahllos vorkommen. Im Anhang sind immer die Lösungen zur Selbstkontrolle mitgegeben. Betrügt euch nicht selbst, sondern macht zuerst die Aufgaben (wenn überhaupt Bedarf besteht), erst dann schaut hinten nach. Das gilt auch für den oft eintretenden Fall, wenn euch im Moment nichts einfällt - auch dann solltet ihr noch nicht nachschauen, sondern erst dann, wenn ihr wirklich fertig seid und ausgepowert habt. Die Wiederholungsaufgaben sind meistens leicht bis mittelmäßig. Der Schwierigkeitsgrad der Übungsaufgaben schwankt, ist aber auch für jeden machbar. Bei manchen ESA wird darauf hingewiesen, dass der Schwierigkeitsgrad auf Klausurniveau besteht (vor allem, wenn man etwas mehr schreiben muss). In diesem Fall ist eine maximale Bearbeitungszeit empfohlen (zum Beispiel vier Stunden für eine Erörterung oder drei Stunden für die Analyse eines lyrischen Textes/eines Gedichts). Natürlich müsst ihr euch daran nicht einhalten, wäre aber nicht schlecht.

DSA04N, DSA05N, DSA06N und DSA07N sind die Deutschhefte. Sie gliedern sich alle in Lektionen und umfassen jeweils so zwischen 50 und 70 Seiten Text, ohne jetzt ganz genau nachzukontrollieren. Man fängt sage und schreibe bei Null an, es geht zuerst um das Sprechen und Schreiben an sich, ehe die deutsche Sprache herangezogen wird. Später kommen dann die Felder, von denen in Klassenarbeiten und Prüfungen normalerweise Gebrauch gemacht wird, wie zum Beispiel die drei literarischen Formen Lyrik, Epik und Dramatik. Auch die Erörterung (Pro-Kontra-Diskussion), die Inhaltsangabe und die Charakterisierung von Personen werden nochmal kräftig durchgenommen.

MAA01A ist das Lernheft für Mathematik. Dort geht es um die Grundlagen der Grundlagen der Mathematik. Genauer gesagt geht es um Zahlen, Grundrechenarten und etwas Mengenlehre. Viel gibt es hierfür nicht zu sagen, nicht einmal ESA gibt es, aber natürlich Übungsaufgaben.

LEF01, LEF02 und LEF03 sind die Englischhefte. Auch dort wird relativ weit unten angefangen - die Fähigkeit, englisch sprechen zu können, sollte man aber schon mitliefern. Jedes Heft ist immer zwischen drei und fünf, meist vier Lektionen eingeteilt und hat einen Textumfang von der Größenordnung der Deutschhefte. Nach jeder Lektion gibt es eine kleine Vokabelliste und einen Grammatikabschnitt, in dem über Themen wie Relativpronomen, Adverbien, Zeitformen und vieles mehr gelehrt wird. Im Normalfall umfasst jeder Grammatikabschnitt nur ein Thema. Das Lernverhalten mit den LEF-Heften ist etwas anders, als man es von der Schule kennt: zu Beginn jeder Lektion gibt es einen ein- bis einandhalbseitigen Text, bei dem es um ein ganz bestimmtes Thema geht (Beispiele: "Writing", "Buenos Aires", "Clocks & Watches", "Thomas Alva Edison", "Radioactivity" etc.). Einige Worte im Text wurden dabei fettgedruckt oder mit Hochzahlen versehen. Dann beginnt das richtige Self Teaching: jedes dieser hervorgehobenen Wörter wird kurz (zwischen einigen Zeilen und einer halben Seite in etwa) vorgenommen, da diese erklärt werden müssen. Beispiel: für ein Wort "speaking" könnte die -ing-Form, also die Zeitform Present Continuous, herangezogen werden, oder für das Wort "to take" könnte die Übersetzung genannt und darauf hingewiesen werden, wann man "to take", wann "to fetch" und wann "to bring" verwendet, oder was alles das Wort "capital" bedeuten kann - und so weiter. Diese Lernweise macht später euer Gesamtwissen im Fach Englisch aus.

SPAN01-05, ihr könnt's euch denken, ist ein Heft zu Spanisch. Bei diesem Heft handelt es sich aber nicht um ein Lernheft, sondern um ein Übungsheft. In ziemlich genau 100 Seiten inklusive ESA wird eine Übung nach der anderen abgebrettert, für jede Lektion im Spanischbuch (BP1020) sind ein paar Seiten zu empfehlen. Es ist die eigentliche Übungseinheit für das Fach Spanisch, da die Aufgaben im Spanischbuch nur allzu schnelle Wiederholungs-/Vertiefungsaufgaben sind. In diesem Übungsheft wird das erlangte Wissen aber auf vielerlei Weise angewendet. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sage, aber erst durch dieses Spanischbuch-Übungsbuch-Programm der SGD hat mir Spanisch etwas Spaß gemacht. Ich lerne so einfach viel effektiver (und das gilt im Grunde für jedes Fach), da ich selbst bestimme, wann ich was, wo und wie viel lerne. Vielleicht werde ich Spanisch für mein zukünftiges Leben kaum nicht brauchen (okay, ich wäre schon gern ein paar Urlaube in Südamerika, wenn ich arbeite), aber Spanisch wurde durch das Selbststudium interessanter, anstatt in der Schule 90 Minuten abzusitzen. Die Ziffern 01-05 sind etwas verwirrend: es geht hier um ein Übungsheft zu den Lektionen 1 bis 10. Die ESA ganz hinten werden im Zweiertakt bearbeitet, das heißt, eine ESA für Lektion 1 bis 2, eine für Lektion 3 bis 4 und so weiter. Auch die sind nicht wirklich die Welt. Schaut's euch einfach an.

POL01N schließlich ist ein Heft für zwei Fächer: Politik und Wirtschaft und Wirtschaftswissenschaften. Dort geht es um die Politik Deutschlands. Am besten solltet ihr euch dafür auch das Grundgesetzbuch anschaffen. Da werden zum Beispiel wichtige Aussagen des Grundgesetzes und die wichtigsten Institutionen Deutschlands (Bundestag, Bundesrat, Regierung, ihr kennt das alles) geschildert und auch Dinge wie Demokratie, Föderalismus, Rechtsstaat und so weiter erklärt.

Desweiteren erhielt ich Zugang zum Online-Campus WaveLearn (erreichbar unter wavelearn.de). Dort kann man sich einen Überblick über seine Liefermaterialien, die bereits eingesendeten und noch einzusendenden Aufgaben verschaffen und einen Blick auf die Noten/Punktzahl werfen, die man bisher erreicht hat. Außerdem gibt es dort ein Diskussionsforum und einen Chat, was ich aber im Moment nicht benutze.

Wie ich im vorigen Bericht sagte, habe ich ein Stundenplan erstellt und euch dasselbe dringend empfohlen. Zusätzlich benutze ich verschiedene Farbstifte - Rot, Gelb und Grün - und markiere das, was ich noch nicht ganz, aber über die Hälfte fertig habe, in Gelb. Was ich schon fertig hab, mache ich grün. Wenn etwas dringend erledigt werden muss (zum Beispiel, weil ich es immer hinterherschiebe), dann werde ich die Zeile rot bemalen. Ich befinde mich zwar schon im Lernpaket 2/9 (wegen der Kürzung), aber mit 1/9 bin ich fast fertig. Ich muss noch die ESA von POL01N zu Ende bringen und die letzten drei Lektionen im Spanischbuch und damit die letzten beiden Spanisch-ESA fertig machen. Mit 2/9 bin ich auch schon etwa zur Hälfte fertig. Bisher läuft alles nach Plan und das finde ich sehr gut.

In der nächsten Folge gibt es das Paket 2/9, über das ich irgendwann in der ersten Hälfte des nächsten Monats Februar ein bisschen erzählen werde. Bis dahin sage ich: weiter am Ball bleiben und holt das beste aus eurem Leben raus, denn je höher ihr den Berg klettert, umso schöner wird der Ausblick sein. Und falls sich jemand fragt, lohnt sich das?, dann sage ich, ja es lohnt sich.


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8 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Danke für diesen sehr ausführlichen Bericht und viel Erfolg bei der Bearbeitung der Materialien!

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IchFindeKeinenNamen

Geschrieben

Danke für diesen sehr ausführlichen Bericht und viel Erfolg bei der Bearbeitung der Materialien!

Danke auch Dir für die Rückmeldung. Gern geschehen. ;)

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Wow, das nenne ich mal eine ausführliche Beschreibung. Vielen Dank!

Habe ich das richtig mitbekommen: Du erwartest 9 Pakete und wirst diese in 14 Monaten durchgearbeitet haben? Also anderthalb Pakete pro Monat? Bearbeitest du da alle Einsendeaufgaben oder lässt du welche weg. Denn du hast ja doch einen ordentlichen Wissensvorsprung. Wie kommst du voran?

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EAs darf man nicht weglassen, sonst wird man (zumindest bei ILS) nicht zu den Probeklausuren zugelassen.

Klingt ja recht gut...bei ILS/Klett gibt es eher weniger Zusammenfassungen...aber auch hier sind einige Hefte steinalt....was ich manchmal echt etwas bemängele.

Biin gespannt, ob du es wirklich in 14 Monaten schaffen wirst....

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spass und Erfolg!

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Ich meine, es dürfen nur die EA's der reinen Oberstufe nicht weggelassen werden. Aber sind diese 9 Pakete tatsächlich nur der pure Oberstufenstoff? Hört sich nach sehr viel an (und lässt mir schon beim Lesen die Knie zittern).

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IchFindeKeinenNamen

Geschrieben

Hallo Lawyer,

9 Pakete in 14 Monaten entsprechen ein Paket pro einandhalb Monate, also 1 Paket pro 6 Wochen. Bisher halte ich meinen Stundenplan ein, und wenn ich mal keine Lust habe, heute dieses Fach zu bearbeiten, dann mache ich eben jenes Fach und morgen dann dieses. Größtenteils habe ich im ersten Lernpaket keine Probleme gehabt, sie ließen sich relativ flüssig lesen, ohne dass man ins Stocken oder Grübeln gerät. Das ist alles nicht so schwer, wie es erscheinen mag. Es besteht zum größten Teil aus dem Stoff, den man auch schon in der Realschule hatte. In vielen Heften wird sogar auf Hauptschulniveau begonnen, sodass man so richtig gut einsteigen kann. Das 11.-Klasse-Niveau beginnt so gegen Ende der jeweiligen Lernhefte, vor allem aber ab dem zweiten Lernpaket. Beispiel Mathematik: dort wurde im ersten Paket Zahlen, Mengen und Funktionen behandelt. Abgesehen von den Mengen hat man ja normalerweise schon in der 10. Klasse mit Funktionen angefangen. Da wird nochmal der Begriff Funktion definiert, was man sich darunter vorstellt und so weiter. Erst später wird mit ihnen gearbeitet (zum Beispiel Steigung, Monotonie etc.).

Wie Markus Jung im vorigen Bericht auch feststellte, bin ich Vollzeitfernschüler, bin also nicht beruflich tätig. Das gibt mir ein zusätzlichen Tritt, weshalb ich den Schritt "in 14 Monaten Abitur" auch wagte.

Danke für Deine Kommentare.

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IchFindeKeinenNamen

Geschrieben

Hallo Lawyer und Fernabi2013,

kurz noch zu den Einsendeaufgaben: ja, ich bearbeite sie. Abgesehen von den paar mündlichen Zusatzaufgaben in Englisch und Spanisch habe ich bisher alle bearbeitet. Die mündlichen mache ich vielleicht später.

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IchFindeKeinenNamen

Geschrieben

Hallo noch einmal,

eine kleine, aber meiner Meinung nach wichtige Anmerkung zu den Einsendeaufgaben:

ich persönlich finde, dass das Bearbeiten der Einsendeaufgaben sogar das wichtigste ist, was ihr in eurer Lernphase tun solltet, noch wichtiger als das Studieren der Texte in den Lernheften selbst. Denn auch wenn man den ganzen Stoff verstanden hat und nicht vergisst, ist theoretisches Verständnis und praktische Umsetzung doch ein großer Unterschied! Die Tipps und Allgemeininformationen zum Schreiben eines Aufsatzes sind eine Sache, das Schreiben selbst ist schon eine andere Sache.

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      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.