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EINTRAG 2 -- 16.01.12 -- Lernpaket 1/9

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IchFindeKeinenNamen

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Hier berichte ich über das Studium meines ersten Lernpakets von insgesamt neun. Da ich mich mit dem Leiter des Studiengangs Abitur auf eine Kürzung von 26 auf 14 Monate bis zu den Abiturprüfungen vereinbart habe und die Lieferung der Lernpakete daher angepasst wurde, bekomme ich, wie im vorigen einleitenden Bericht vor zehn Tagen kurz erwähnt, die Einheiten nun in einem etwas höheren Tempo zugeschickt - etwa ums doppelte. Hinweise zur Kürzung der Gesamtstudienzeit habe ich zuvor auch genannt. Hier gebe ich nun einen Überblick über alles, was ich zum ersten Paket bekommen habe (zur Erinnerung: meine Fächer sind Deutsch, Mathematik, Englisch, Spanisch, Politik und Wirtschaft, Wirtschaftswissenschaften, Physik sowie Religionslehre):

- BGF01

- StudMap

- SPRTIP

- BP1020 (+ 3 Doppel-CDs)

- DSA04N

- DSA05N

- DSA06N

- DSA07N

- MAA01A

- LEF01 (+Doppel-CD)

- LEF02 (+Doppel-CD)

- LEF03 (+Doppel-CD)

- SPAN01-05

- POL01N

Zur Erklärung: bei den kursiv gesetzten Materialien handelt es sich bei mir allgemein um Formalitäten und Begleitendes, also in erster Linie Begleithefte, Broschüren, Formelsammlungen, Infoblätter und -hefte wie auch Formulare. All das bekommt ihr im Laufe eures Fernstudiums mal dann, mal dann zugeschickt.

BGF01 ist das Begleitheft, in dem alle wichtigen Informationen rund ums Abitur an der SGD - oder alternativ per Nichtschülerabitur an einem Kultusministerium, falls man das Abitur in einem anderen Bundesland als in Hessen ablegen will - aufgeführt sind. Bevor ihr mit den Lernheften anfangt, empfehle ich, das Begleitheft durchzunehmen und dann die dem Paket beigefügten Formalitäten zu erledigen, falls vorhanden.

StudMap ist eine mitgelieferte Studienmappe. Das ist eine Art weißer Behälter, in den ihr eure Lernhefte oder was anderes reinlegen könnt, damit immer Ordnung und Übersicht herrscht. Sehr praktisch. Ich persönlich benutze das jetzt nicht, da ich zu den Leuten zähle, die meinen, Ordnung im Chaos zu sehen. ;) Aber dennoch eine gute Idee mit der Mappe. In einer anderen weißen Mappe sind auch die Dinge drin, die ich unter dem Absatz BP1020 genannt habe.

SPRTIP ist ein Heft, in dem einige gute Tipps für das Lernen von Fremdsprachen aufgeführt sind - zum Beispiel, wie man effektiv Vokabeln lernen kann (zahlreiche Methoden!) oder wie man sich Grammatikregeln gut einprägt, gewisse Muster, die Fremdsprachen gemeinsam haben und Dinge wie Mindmaps und einiges mehr. Für Beispiele wird eigentlich nur die englische Sprache herangezogen (und nicht Spanisch/Französisch), gelten tut alles darin Aufgeführte aber für alle Sprachen.

BP1020 ist das Monster des Pakets! Nein, Scherz, zumindest für mich ist das so. Dabei handelt es sich um ein Spanischbuch, bestehend aus 18 Lektionen, von denen 10 während des Studiums des ersten Lernpakets bewältigt werden sollten. Es ist eingepackt in einer gelben, etwas schweren Box von Langenscheidt (ihr kennt ja Langenscheidt, dieses blaue L im gelben Hintergrund), in der zusätzlich ein Lektionswortschatz (auf gut deutsch: das Vokabelheft), ein begleitendes Grammatikheft, drei Doppel-CDs zur Begleitung in BP1020 und ein paar Zettel hierfür und dafür beigepackt sind. Und keine Angst, es wird bei Null angefangen, das heißt, ihr müsst noch kein Wort Spanisch können (es wäre aber gut, wenn ihr etwas Motivation mitbringt). Eine Lektion im Buch umfasst im Durchschnitt zehn Seiten. Mal kommen Aufgaben vor, wo ihr die CD abspielt, mal Grammatikregeln und Hinweise, zum größten Teil aber sind es kurze und knackige Aufgaben zur Vertiefung des Gelernten. Damit lässt sich's gut arbeiten!

Davon abgesehen kamen noch einige andere Dinge hinzu, die ich jetzt nicht aufgeführt habe. Beispielsweise sind es die Kopie des Vertrags mit der SGD, ein paar Überweisungsscheine, Bestellschein für Kassetten (falls ihr welche braucht), einen Lieferplan (also wann welches Paket mit welchem Inhalt bei euch ankommt), diese Folie mit den Blasen, die man platzen kann, Studienausweis, Willkommensbriefe, Werbung und so weiter. Außerdem noch nützliche Sachen wie ein Kugelschreiber, eine Hand voll Briefumschläge zum Abschicken der Einsendeaufgaben und der praktische SGD-Haftmarker. Na ja, jetzt aber erst einmal zu den Lernheften an sich, mit denen ihr am besten dann beginnt, wenn ihr alles andere, was beigeliefert wurde, kennengelernt und angeschaut habt.

Alle Lernhefte haben etwas gemeinsam: es werden regelmäßig Zusammenfassungen für einen schnellen und knappen Überblick gezogen. Sie sind sehr hilfreich und nützen einem dafür, später das Gelernte zu wiederholen, ohne alles noch einmal durchlesen zu müssen. Weiterhin sind sie - aber das sagte ich ja schon im ersten Bericht - sehr gut strukturiert. An den Seiten, wo die Zusammenfassungen stehen, klebe ich für die Abiturvorbereitungszeit die Haftmarker. Eine kleine Anmerkung zum Inhalt: die Texte sind im Grunde schon ein paar Jahre alt, die letzte Aktualisierung müsste so in der Mitte des vorigen Jahrzehnts liegen. Das merkt man zum Beispiel an der Angabe der Arbeitslosenzahlen in Deutschland in einem Politikheft, aber auch an ein paar anderen Stellen. Das ist jetzt aber wirklich nicht schlimm, der größte Teil des Lerninhalts ist ja langfristig bis zeitlos gültig. Bei den genannten Makeln wie aktuelle Statistiken empfiehlt es sich daher selbstverständlich, mal selbst zu recherchieren. Andere Makel wie Tippfehler kommen auch mal vor, aber selten, kaum spürbar, aber das ist menschlich. So wie in jedem Buch halt. An einer Stelle in einem Mathematikheft wurde ein falscher Schluss gezogen, was mich etwas verärgert hat, aber den würdet ihr bestimmt auch erspüren, weil es in einem Anfängerheft (irgendwo im Hauptschul- bis Realschulniveau) steht, noch weit fern von Analysis und Co. Der Text in jedem Heft ist klar verständlich, es wird sehr, sehr genau erklärt und teilweise bis ins feinste Detail gegangen - was die Wahrscheinlichkeit von Missverständnis umso geringer macht.

In Einsendeaufgaben müsst ihr je nach Fach und Umstand mal Lücken ausfüllen, mal ein paar Sätze schreiben, Aufgaben lösen und mal einen Aufsatz schreiben. Für Englisch und Spanisch gibt es hinter den schriftlichen ESA auch mündliche Aufgaben zum Einschicken. Dafür spricht man je nach Aufgabe und Fach in eine Kassette, für eine CD oder für die ganz Modernen unter uns digital in eine MP3-Datei rein und schickt es ab. Entweder muss ein gegebener Text laut gelesen oder selbstständig etwas zu einem bestimmten Thema gesprochen werden. Soweit ich aber weiß, müssen nicht alle ESA abgeschickt werden, um für die Abiturprüfungen zugelassen zu werden. Für Genaueres müsst ihr euch informieren.

Manche Lernhefte, wohlgemerkt die Anfängerhefte, enthalten keine ESA. Dennoch enthält jedes Heft zahlreiche Wiederholungs- und Übungsaufgaben, die sich über das gesamte Lernspektrum ausbreiten und sehr regelmäßig und zahllos vorkommen. Im Anhang sind immer die Lösungen zur Selbstkontrolle mitgegeben. Betrügt euch nicht selbst, sondern macht zuerst die Aufgaben (wenn überhaupt Bedarf besteht), erst dann schaut hinten nach. Das gilt auch für den oft eintretenden Fall, wenn euch im Moment nichts einfällt - auch dann solltet ihr noch nicht nachschauen, sondern erst dann, wenn ihr wirklich fertig seid und ausgepowert habt. Die Wiederholungsaufgaben sind meistens leicht bis mittelmäßig. Der Schwierigkeitsgrad der Übungsaufgaben schwankt, ist aber auch für jeden machbar. Bei manchen ESA wird darauf hingewiesen, dass der Schwierigkeitsgrad auf Klausurniveau besteht (vor allem, wenn man etwas mehr schreiben muss). In diesem Fall ist eine maximale Bearbeitungszeit empfohlen (zum Beispiel vier Stunden für eine Erörterung oder drei Stunden für die Analyse eines lyrischen Textes/eines Gedichts). Natürlich müsst ihr euch daran nicht einhalten, wäre aber nicht schlecht.

DSA04N, DSA05N, DSA06N und DSA07N sind die Deutschhefte. Sie gliedern sich alle in Lektionen und umfassen jeweils so zwischen 50 und 70 Seiten Text, ohne jetzt ganz genau nachzukontrollieren. Man fängt sage und schreibe bei Null an, es geht zuerst um das Sprechen und Schreiben an sich, ehe die deutsche Sprache herangezogen wird. Später kommen dann die Felder, von denen in Klassenarbeiten und Prüfungen normalerweise Gebrauch gemacht wird, wie zum Beispiel die drei literarischen Formen Lyrik, Epik und Dramatik. Auch die Erörterung (Pro-Kontra-Diskussion), die Inhaltsangabe und die Charakterisierung von Personen werden nochmal kräftig durchgenommen.

MAA01A ist das Lernheft für Mathematik. Dort geht es um die Grundlagen der Grundlagen der Mathematik. Genauer gesagt geht es um Zahlen, Grundrechenarten und etwas Mengenlehre. Viel gibt es hierfür nicht zu sagen, nicht einmal ESA gibt es, aber natürlich Übungsaufgaben.

LEF01, LEF02 und LEF03 sind die Englischhefte. Auch dort wird relativ weit unten angefangen - die Fähigkeit, englisch sprechen zu können, sollte man aber schon mitliefern. Jedes Heft ist immer zwischen drei und fünf, meist vier Lektionen eingeteilt und hat einen Textumfang von der Größenordnung der Deutschhefte. Nach jeder Lektion gibt es eine kleine Vokabelliste und einen Grammatikabschnitt, in dem über Themen wie Relativpronomen, Adverbien, Zeitformen und vieles mehr gelehrt wird. Im Normalfall umfasst jeder Grammatikabschnitt nur ein Thema. Das Lernverhalten mit den LEF-Heften ist etwas anders, als man es von der Schule kennt: zu Beginn jeder Lektion gibt es einen ein- bis einandhalbseitigen Text, bei dem es um ein ganz bestimmtes Thema geht (Beispiele: "Writing", "Buenos Aires", "Clocks & Watches", "Thomas Alva Edison", "Radioactivity" etc.). Einige Worte im Text wurden dabei fettgedruckt oder mit Hochzahlen versehen. Dann beginnt das richtige Self Teaching: jedes dieser hervorgehobenen Wörter wird kurz (zwischen einigen Zeilen und einer halben Seite in etwa) vorgenommen, da diese erklärt werden müssen. Beispiel: für ein Wort "speaking" könnte die -ing-Form, also die Zeitform Present Continuous, herangezogen werden, oder für das Wort "to take" könnte die Übersetzung genannt und darauf hingewiesen werden, wann man "to take", wann "to fetch" und wann "to bring" verwendet, oder was alles das Wort "capital" bedeuten kann - und so weiter. Diese Lernweise macht später euer Gesamtwissen im Fach Englisch aus.

SPAN01-05, ihr könnt's euch denken, ist ein Heft zu Spanisch. Bei diesem Heft handelt es sich aber nicht um ein Lernheft, sondern um ein Übungsheft. In ziemlich genau 100 Seiten inklusive ESA wird eine Übung nach der anderen abgebrettert, für jede Lektion im Spanischbuch (BP1020) sind ein paar Seiten zu empfehlen. Es ist die eigentliche Übungseinheit für das Fach Spanisch, da die Aufgaben im Spanischbuch nur allzu schnelle Wiederholungs-/Vertiefungsaufgaben sind. In diesem Übungsheft wird das erlangte Wissen aber auf vielerlei Weise angewendet. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sage, aber erst durch dieses Spanischbuch-Übungsbuch-Programm der SGD hat mir Spanisch etwas Spaß gemacht. Ich lerne so einfach viel effektiver (und das gilt im Grunde für jedes Fach), da ich selbst bestimme, wann ich was, wo und wie viel lerne. Vielleicht werde ich Spanisch für mein zukünftiges Leben kaum nicht brauchen (okay, ich wäre schon gern ein paar Urlaube in Südamerika, wenn ich arbeite), aber Spanisch wurde durch das Selbststudium interessanter, anstatt in der Schule 90 Minuten abzusitzen. Die Ziffern 01-05 sind etwas verwirrend: es geht hier um ein Übungsheft zu den Lektionen 1 bis 10. Die ESA ganz hinten werden im Zweiertakt bearbeitet, das heißt, eine ESA für Lektion 1 bis 2, eine für Lektion 3 bis 4 und so weiter. Auch die sind nicht wirklich die Welt. Schaut's euch einfach an.

POL01N schließlich ist ein Heft für zwei Fächer: Politik und Wirtschaft und Wirtschaftswissenschaften. Dort geht es um die Politik Deutschlands. Am besten solltet ihr euch dafür auch das Grundgesetzbuch anschaffen. Da werden zum Beispiel wichtige Aussagen des Grundgesetzes und die wichtigsten Institutionen Deutschlands (Bundestag, Bundesrat, Regierung, ihr kennt das alles) geschildert und auch Dinge wie Demokratie, Föderalismus, Rechtsstaat und so weiter erklärt.

Desweiteren erhielt ich Zugang zum Online-Campus WaveLearn (erreichbar unter wavelearn.de). Dort kann man sich einen Überblick über seine Liefermaterialien, die bereits eingesendeten und noch einzusendenden Aufgaben verschaffen und einen Blick auf die Noten/Punktzahl werfen, die man bisher erreicht hat. Außerdem gibt es dort ein Diskussionsforum und einen Chat, was ich aber im Moment nicht benutze.

Wie ich im vorigen Bericht sagte, habe ich ein Stundenplan erstellt und euch dasselbe dringend empfohlen. Zusätzlich benutze ich verschiedene Farbstifte - Rot, Gelb und Grün - und markiere das, was ich noch nicht ganz, aber über die Hälfte fertig habe, in Gelb. Was ich schon fertig hab, mache ich grün. Wenn etwas dringend erledigt werden muss (zum Beispiel, weil ich es immer hinterherschiebe), dann werde ich die Zeile rot bemalen. Ich befinde mich zwar schon im Lernpaket 2/9 (wegen der Kürzung), aber mit 1/9 bin ich fast fertig. Ich muss noch die ESA von POL01N zu Ende bringen und die letzten drei Lektionen im Spanischbuch und damit die letzten beiden Spanisch-ESA fertig machen. Mit 2/9 bin ich auch schon etwa zur Hälfte fertig. Bisher läuft alles nach Plan und das finde ich sehr gut.

In der nächsten Folge gibt es das Paket 2/9, über das ich irgendwann in der ersten Hälfte des nächsten Monats Februar ein bisschen erzählen werde. Bis dahin sage ich: weiter am Ball bleiben und holt das beste aus eurem Leben raus, denn je höher ihr den Berg klettert, umso schöner wird der Ausblick sein. Und falls sich jemand fragt, lohnt sich das?, dann sage ich, ja es lohnt sich.


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8 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Danke für diesen sehr ausführlichen Bericht und viel Erfolg bei der Bearbeitung der Materialien!

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IchFindeKeinenNamen

Geschrieben

Danke für diesen sehr ausführlichen Bericht und viel Erfolg bei der Bearbeitung der Materialien!

Danke auch Dir für die Rückmeldung. Gern geschehen. ;)

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Wow, das nenne ich mal eine ausführliche Beschreibung. Vielen Dank!

Habe ich das richtig mitbekommen: Du erwartest 9 Pakete und wirst diese in 14 Monaten durchgearbeitet haben? Also anderthalb Pakete pro Monat? Bearbeitest du da alle Einsendeaufgaben oder lässt du welche weg. Denn du hast ja doch einen ordentlichen Wissensvorsprung. Wie kommst du voran?

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EAs darf man nicht weglassen, sonst wird man (zumindest bei ILS) nicht zu den Probeklausuren zugelassen.

Klingt ja recht gut...bei ILS/Klett gibt es eher weniger Zusammenfassungen...aber auch hier sind einige Hefte steinalt....was ich manchmal echt etwas bemängele.

Biin gespannt, ob du es wirklich in 14 Monaten schaffen wirst....

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spass und Erfolg!

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Ich meine, es dürfen nur die EA's der reinen Oberstufe nicht weggelassen werden. Aber sind diese 9 Pakete tatsächlich nur der pure Oberstufenstoff? Hört sich nach sehr viel an (und lässt mir schon beim Lesen die Knie zittern).

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IchFindeKeinenNamen

Geschrieben

Hallo Lawyer,

9 Pakete in 14 Monaten entsprechen ein Paket pro einandhalb Monate, also 1 Paket pro 6 Wochen. Bisher halte ich meinen Stundenplan ein, und wenn ich mal keine Lust habe, heute dieses Fach zu bearbeiten, dann mache ich eben jenes Fach und morgen dann dieses. Größtenteils habe ich im ersten Lernpaket keine Probleme gehabt, sie ließen sich relativ flüssig lesen, ohne dass man ins Stocken oder Grübeln gerät. Das ist alles nicht so schwer, wie es erscheinen mag. Es besteht zum größten Teil aus dem Stoff, den man auch schon in der Realschule hatte. In vielen Heften wird sogar auf Hauptschulniveau begonnen, sodass man so richtig gut einsteigen kann. Das 11.-Klasse-Niveau beginnt so gegen Ende der jeweiligen Lernhefte, vor allem aber ab dem zweiten Lernpaket. Beispiel Mathematik: dort wurde im ersten Paket Zahlen, Mengen und Funktionen behandelt. Abgesehen von den Mengen hat man ja normalerweise schon in der 10. Klasse mit Funktionen angefangen. Da wird nochmal der Begriff Funktion definiert, was man sich darunter vorstellt und so weiter. Erst später wird mit ihnen gearbeitet (zum Beispiel Steigung, Monotonie etc.).

Wie Markus Jung im vorigen Bericht auch feststellte, bin ich Vollzeitfernschüler, bin also nicht beruflich tätig. Das gibt mir ein zusätzlichen Tritt, weshalb ich den Schritt "in 14 Monaten Abitur" auch wagte.

Danke für Deine Kommentare.

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IchFindeKeinenNamen

Geschrieben

Hallo Lawyer und Fernabi2013,

kurz noch zu den Einsendeaufgaben: ja, ich bearbeite sie. Abgesehen von den paar mündlichen Zusatzaufgaben in Englisch und Spanisch habe ich bisher alle bearbeitet. Die mündlichen mache ich vielleicht später.

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IchFindeKeinenNamen

Geschrieben

Hallo noch einmal,

eine kleine, aber meiner Meinung nach wichtige Anmerkung zu den Einsendeaufgaben:

ich persönlich finde, dass das Bearbeiten der Einsendeaufgaben sogar das wichtigste ist, was ihr in eurer Lernphase tun solltet, noch wichtiger als das Studieren der Texte in den Lernheften selbst. Denn auch wenn man den ganzen Stoff verstanden hat und nicht vergisst, ist theoretisches Verständnis und praktische Umsetzung doch ein großer Unterschied! Die Tipps und Allgemeininformationen zum Schreiben eines Aufsatzes sind eine Sache, das Schreiben selbst ist schon eine andere Sache.

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      So das sind meine Kritikpunkte an der IUBH, alles andere wie Skriptinhalte und co sehe ich als Herausforderung des Studierens und gehört für mich dazu! Auf einer Präsensuni muss ich mir auch Themenfelder erarbeiten und bekomme nicht alles mundgerecht serviert.
       
      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
      Alles in allem kann ich jedem neuen Studenten nur raten, lest das Studienbegleitheft, registriert euch bei den verschiedenen Angeboten der IUBH und seit bereit auch mal etwas nachzuschlagen. Ganz wichtig, wenn euch andere Studenten sagen, dass ein Modul in 14Tagen oder weniger machbar ist, entspricht das nicht immer der Wahrheit!Es kommt auf das Vorwissen an!! Jemand der Noch nie etwas mit Mikroökonomie  oder z.B. mit Makroökonomie zu tun hatte, braucht länger als jemand der das schon mal hatte.
       
      Was mir noch auf den Keks geht ist die ständige nörglei über die Korrekturzeit. Klar sind bis zu sechs Wochen lang, aber auf einer Präsensuni dürfte es auch nicht schneller gehen. Allerdings sollte die IUBH hier an der Fehlerquote der Bearbeitung etwas arbeiten (Punkte zusammenzählen und so), hier bekomme ich immer wieder mit, das es wirklich erhebliche Diskrepanzen gibt.
       
      So nun habe ich genug gemeckert , ich werde mich jetzt auf die Suche nach einem Lernpartner machen
       
       
      Man möge mir meine Schreibfehler verzeihen;) sitze gerade bei -4 Grad draussen und ab einem gewissen Kältegrad der Finger reagiert die Tastatur nicht richtig.
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link