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Die Moral der Gruppe bei der Gruppenarbeit

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cyborg

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Es ist für mich ehrlich gesagt unverständlich.

Man findet sich für Präsentationen in Gruppen von 3-5 Leuten zusammen und auf halber Strecke erkennt der eine oder andere, dass er doch gar keine Lust mehr auf Gruppenarbeit hat. So in meinem Studiengang jetzt schon mehrfach passiert. Die verbleibenden Gruppenmitglieder haben dann die Wahl: Entweder man übernimmt den Part der anderen auch noch und hat zusätzliche Arbeit, nur um den Schnitt zu reissen, oder man gibt klein bei und alle kriegen die schlechte Zensur.

Wo bleibt da der Anstand? Ich käme niemals auf eine solche Idee.

Der Grund scheint die Anonymität der Menge zu sein.

Gestern Abend haben wir unsere Präsentation in Turnaround-Management gehalten. Ich stand natürlich vorne und hatte den Blick frei in die Menge. Und selbst bei der jetzt 13. Vorlesung habe ich immer noch neue Gesichter gesehen. Die Leute kommen und gehen einfach und man kriegt da gar nicht richtig mit.

Zu Zeitden Bankfachwirtes mit 20 Mann in einem Raum hätte es soetwas nicht gegeben. Die Leute machten einfach einen anständigeren Eindruck und irgendwie war die Masse besser überschaubar.

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7 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Machen Sie sich keine Illusionen, ich kenne das aus meinem Studium (Präsenzstudium) und das ist schon eine Weile her: solche Kandidaten gibt es immer wieder.

Lösungen?

Die nette: mit durchziehen!

Die weniger nette: sich weigern, mit dieser Person zusammenzuarbeiten und aus der Gruppe rausschmeißen!

Die mittelnette: Das ganze thematisieren. Einen gemeinsamen Teil erarbeiten, den möglichst kurz halten und dann kenntlich machen, wer was bearbeitet hat. Und die jeweiligen Teile selbst präsentieren (lassen)!

Ich gebe zu: Je älter ich werde, umso mehr neige ich zu sehr rigorosen Lösungen! :angry:

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Die weniger nette: sich weigern, mit dieser Person zusammenzuarbeiten und aus der Gruppe rausschmeißen!

Problem ist ja, dass man das meist vorher nicht weiß und selbst wenn die Leute dann raus fliegen, bleibt der Part an den anderen hängen. Ich denke aber auch, dass dies ein normales, wenngleich dadurch auch nicht weniger ärgerliches, Gruppenphänomen ist. Meist gibt es einen, der die große Klappe hat und die Führungsrolle übernimmt, einige wenige, welche die eigentliche Arbeit erledigen, und einige Schmarotzer, die versuchen mit wenig eigenem Aufwand von der Arbeit der Anderen zu profitieren.

Was mir noch eingefallen ist, dass man zu Beginn eine Vereinbarung (eine Art "Vertrag") abschließen könnte, wer welche Aufgaben hat - allerdings müsste es dann auch Sanktionen bei Nichterfüllung geben.

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Na, das mit der großen Klappe und der Führungsrolle muss nicht zusammen fallen. Die Führungsrolle übernimmt auch gerne der, dem am meisten am Ergebnis liegt. Nicht aus Begeisterung, sondern notgedrungen.

Grund, dass das Verhaltensmuster "Schmarotzertum" funktionert, ist doch meistens eine Konfliktscheu. Und die unausgesprochene Verhaltensregel, dass man einen Mitstudenten, einen Kollegen etc. nicht bloßstellt. Denn dann ist man unkollegial bis richtig böse - und wer hält solch eine Meinung schon gerne aus?

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Das Ganze ging in einem Falle sogar soweit, dass der Kontakt wirklich gänzlich abgebrochen wurde, nichts mehr. Die Kandidaten sind dann aber auch nicht mehr zur Klausur erschienen. Der Verbleibende war der Gekniffene.

Ich dachte einfach nur, dass sei ein Phänomen aus Schulzeiten. Unabhängig davon, dass ich meistens zu den Outperformern einer Gruppe gehöre und auch keine Schwierigkeiten habe, Schwächere mit durchzuziehen, würde ich dieses Verhalten vielleicht noch bei 16 oder 17 Jährigen erwarten. Aber die Leute dort sind ab Mitte 20 aufwärts alt. Das hat doch auch was mit geistiger Reife zu tun oder was?

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Ne, als Frage von geistiger Reife würde ich das nicht qualifizieren. Eher als Frage, wie faul, wie dreist jemand ist. Also wie viel "Schmarotzer" in ihm steckt.

Es gibt viele von der Sorte, die damit auch ganz gut durchs Leben kommen. Irgendein Trottel findet sich ja meistens, der Mitleid hat oder Verantwortungsgefühl für die Aufgabe.

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Ja, ich würde das auch nicht am Lebensalter festmachen. Ähnliches Verhalten habe ich durchaus auch im Berufsleben und dabei auch bei Menschen 50+ angetroffen.

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