Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
  • Einträge
    686
  • Kommentare
    5.313
  • Aufrufe
    17.564

Betreuer oder Bereuer

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
chillie

28 Aufrufe

Ein freier Kopf für freie Fahrt - das ist mein Wunsch und mein Ziel.

Je mehr Wahlmöglichkeiten man hat, um so schwieriger wird das Leben. Es gibt viele Verhaltensökonomen die aufgezeigt haben, dass eine große Auswahl an "Dingen" den Entscheidungsprozess hemmt. Udo hatte es in einem anderen Blog bereits geschrieben, dass die WBH z.B. den Zweitbetreuer stellt.

So ein Angebot gibt es bei der HFH auch. Wenn man keinen Zweitbetreuer findet, kann man in einem formlosen Antrag einen einen Betreuer zuweisen lassen.

Wie es aber so ist, mit der freien Wahl ... auch wenn sie belastet. Am Ende möchte man sie doch ungerne abgeben.

Ob und wie man mit so einer Auswahl den Entstehungsprozess oder das Ergebnis positiv beeinflusst kann niemand vorher sagen. Bei der Entscheidung für den einen Betreuer einer Hausarbeit sucht man passend zum Thema den Betreuer. Schön eindimensional.

Beim Zweitbetreuer gibt es doppelt so viele Möglichkeiten. Wichtig sind beide. Beide beurteilen die Arbeit. Beide sprechen eine Note aus und das Mittel aus beiden Noten bildet die Endnote. Vor einiger Zeit war im HFH-WebCampus ein Fall zu lesen, bei dem der Student am Ende durch mündliche Zusagen Probleme in der Endnote bekam und ein Drittkorrektor dann eingeschaltet wurde. So etwas möchte man doch am Ende des Studiums vermeiden.

Die Betreuer sollten "passen". Sie sollten den Themenvorschlag in gleichem Maßen mittragen und fachlich bzw. von der Einstellung zur Erstellung einer Arbeit nicht all zu weit entfernt sein.

Wissen kann man das nicht, also bleibt dem Studenten nicht viel anderes übrig, als auf das Bauch-o-Meter zu hören.

Auch wenn ich das leidige Thema endlich vom Tisch haben will, ist es doch fast so, wie in dem von mir vor kurzem vorgestellten Fall. Der leichte Weg (schnelle Wahl eines Betreuers und Schlusspunkt) ist aber nicht unbedingt der beste.

Nachdem ich mit dem Erstbetreuer doch sehr zufrieden bin, wollte ich erst einen mir bekannten Dozenten wählen (primär sogar als Erstbetreuer) - Bauch-o-Meter stand auf "naja" ... zwischenzeitlich auf "nöö, lass mal!".

Der angeschriebene Alternativzweitbetreuer meldete sich bekanntlich erst mal nicht. Bauch-o-Meter wechselte von "wird schon werden" zu ... "hmmmmmmmm". Nun hat sich heute dieser Prof. gemeldet und angefragt, wer der Erstbetreuer ist.

Nach meinem letzten Blog und dem Aufruf hatte ich eine interessante Alterantive gefunden ... Bauch-o-Meter-Status "das wäre doch was". Dieser hat sich inzwischen gemeldet und mich informiert, dass er mein Thema bis Mitte der Woche überdenken möchte. Bauch-o-Meter Status aktuell "auch das noch". Da hätte ich lieber bis Mitte der Woche keine Mail bekommen.

Welcher der beiden jetzt der für mich richtige Betreuer ist und ob vielleicht einer zum Bereuer werden würde, ist nun meine Frage die mich beschäftigt. Bauch-o-Meter-Gesamtstatus "?!?!?!?!?"

Ich gebe mir noch bis Mitte der Woche, dann schlage ich einen Pflock ein ... sprich ich treffe nicht eine, sondern DIE Entscheidung.


Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0


15 Kommentare


vielleicht ein Ansatzpunkt...angesichts des tickenden Countdowns könnte im Laufe der Erstellung deiner DA eine rasche oder weniger rasche Rückmeldung der Dozenten auf Fragen etc. ein wichtiges Kriterium werden....

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Das ist einer der hard-facts - die im Bauch-o-meter nicht ganz unbeachtet bleiben ;)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Markus Jung

Geschrieben

Ist der Zweit-Betreuer an der HFH nur ein Zweitbewerter, oder auch ein tatsächlicher Ansprechpartner während der Erstellung der Arbeit? Bei mir war es so, dass alles über den Erstbetreuer lief und ich den ersten Kontakt mit dem Zweitbetreuer im Rahmen meiner Diplomarbeit beim Kolloquium hatte.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Ist der Zweit-Betreuer an der HFH nur ein Zweitbewerter, oder auch ein tatsächlicher Ansprechpartner während der Erstellung der Arbeit? Bei mir war es so, dass alles über den Erstbetreuer lief und ich den ersten Kontakt mit dem Zweitbetreuer im Rahmen meiner Diplomarbeit beim Kolloquium hatte.

Ist beim Bachelor genauso, ausserdem hatte ich den Erstbetreuer bereits 4-6 Monate (sogenau weiß ich es nicht mehr) vorher kontaktiert, Ihn mein Thema grob skizziert, ein das schaut ganz brauchbar aus bekommen, mit dem Hinweis melde dich wenn´s los geht und somit konnte ich ohne Stress am Stichtag mit der Thesis loslegen

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Der Tipp eines Dozenten und die o.g. Geschichte bringer mich dazu den Zweitbetreuer halbwegs mit einzubinden.

Wie schon gesagt beeinflusst er die Note zu 50%, da hilft es mir nichts wenn ich etwas mit dem Erstbetreuer abstimme dann aber beim Zweitbetreuer eine Abweichung kassiere.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Das scheint bei euch dann doch etwas anders zu sein (wer hätte es gedacht). Ich kann auch verstehen, dass du - wo die Möglichkeit besteht - die Verantwortung dafür, WER der Zweitbetreuer sein soll, nicht aus der Hand geben möchtest!

Ich drück die Daumen, dass sich eine für dich akzeptable Lösung findet - und zwar schnell. Mit diesem Vorgeplänkel kann einem ja die Lust auf die DA vergehen :angry:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Mit diesem Vorgeplänkel kann einem ja die Lust auf die DA vergehen

Das ist eine prima Ausrede, dass werde ich ab sofort auch sagen ;)

Eigentlich (!) hindert mich nichts daran endlich weiter in den produktiven Teil der DA einzusteigen, aber der Verwaltungskram ist wie eine Schranke im Kopf... aktuell geht nichts raus und nichts rein zu dem Thema.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Michael Knight

Geschrieben

Der Tipp eines Dozenten und die o.g. Geschichte bringer mich dazu den Zweitbetreuer halbwegs mit einzubinden.

Ich finde Du verwendest auffallend viel Zeit (vielleicht zu viel?) Zeit für diese Betreuerwahl. Versrpichst Du Dir da wirklich so viel von? Bei mir war der Zweitbetreuer ja ein Kollege und damit viel mehr eingebunden als der Erstbetreuer. Momentan bin ich selbst Zweitbetreuer einer DA (merkwürdiges Gefühl übrigens...) und hierbei ebenfalls weit mehr eingebunden als der Erstbetreuer. Ich denke hier gibt es viele verschiedene Wege und nicht die eine richtige Möglichkeit, insofern ist Dein Bauch-O-Meter wohl der richtige Ansatz. Ob es gut war oder nicht kannst Du eh erst hinterher wissen. Ich stelle es mir relativ aufwendig (und auch ein wenig unnötig) vor, ständig mit 2 Betreuern zu kommunizieren. Du müsstest dann auch das Glück haben, dass beide bereit so viel Zeit für Dich zu investieren. Das ist ja nicht selbstverständlich.

Wie auch immer - ich wünsche Dir viel Erfolg und vor allem: Fang endlich richtig an :thumbup:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Viel Zeit ist es aus meiner Sicht nicht, es dauert nur sehr lange. Denn ich investiere aktuell unter der Woche keine 3 Stunden in die DA. Warum ich das Thema inzwischen so hoch aufhänge liegt an der o.g. Schranke ... solche "Hindernisse" müssen jetzt weg.

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Das ist eine prima Ausrede, dass werde ich ab sofort auch sagen ;)

Ähem - da hab ich ja wieder ne Vorlage geliefert ;)

Jetzt im Ernst ... Fang endlich an! *trittgeb*

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich bemerke mit Interesse, dass sich Engel, Feen und Hexen in ihren Handlungsempfehlungen nicht wirklich unterscheiden.

Mein ganz persönlicher (Hexen-)Eindruck: Es zieht nicht so gewaltig Richtung DA und der fehlende Zweitkorrektor passt da gut dazu als Argument. Dabei könnten Sie doch mindestens schon zum Thema lesen und Notizen machen, denn ganz umschmeißen werden Sie Ihre Gliederung doch nicht mehr, oder?

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
Es zieht nicht so gewaltig Richtung DA und der fehlende Zweitkorrektor passt da gut dazu als Argument.

Zum Glück habe ich nie etwas anderes behauptet. :blink:

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar
KanzlerCoaching

Geschrieben

Na, dann los heute nach Arbeitsschluss: Erstes Buch packen, Stift, Anspitzer und Papier auf die Seite, Post-it und was es sonst noch so an Drogen braucht (Kaffee, Gummibärchen, Schmuseente) und dann los! :sneaky2:

Und morgen wird hier dann die durchgearbeitete Seitenzahl gepostet.

Oder so ähnlich ...

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

0 ... weil nach getaner Arbeit und vor zu erledigenden DA-Arbeiten eingepennt .oO(zZz)

Diesen Kommentar teilen


Link zu diesem Kommentar

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
  • Aktuell beliebte Blogbeiträge

    • FeThe
      Von FeThe in SRH Riedlingen: Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) 5
      Es waren verrückte zwei Monate. Eine einzige Begegnung im Supermarkt (kitschig wie im Hollywood-Film) kann plötzlich alles durcheinander bringen. Und dann wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie viel Zeit das Fernstudium doch kostet.
       
      Irgendwie konnte ich mir die Zeit in den ersten Semestern gut organisieren. Das lag einfach daran, dass ich mich kaum nach jemandem richten musste. Der Arbeitgeber ist flexibel, ich bin in keinem Verein aktiv, der mir feste Termine vorschreibt, meine Familie wohnt so weit weg, dass ich den Kontakt häufig nur per Telefon pflege und auch meine Freunde nehmen so viel Rücksicht, dass sie mir bei Hausarbeiten und Klausurvorbereitung in keinster Weise „im Weg stehen". So war es kein Problem die Abende der Woche mal beim Sport oder mal vor der Studienbriefen zu verbringen. Ich kam gut durch und konnte meine selbst gesteckten Ziele einhalten.
       
      Doch dann kam der (zugegeben positive) Windstoß, der mein Kartenhaus-Zeitkonstrukt zusammenbrechen ließ. Plötzlich war da ein neuer Mensch mit dem man gern Zeit verbringen und ihn in den Alltag integrieren möchte. Und dann fällt auf, dass dafür im Fernstudien-Konstrukt gar kein richtiger Platz ist. Alle Wochentage waren mit Arbeit bis zum frühen Abend und mit Sport und Studium am Abend reserviert. Die Tage am Wochenende am Vormittag mit Studium, ab Nachmittag mit Freunden und Unternehmungen.
       
      In der Euphorie musste das Fernstudium in den letzten Wochen dann ganz hinten anstehen. Auf Dauer kann das nicht funktionieren, weshalb das Kartenhaus gerade neu zusammengesetzt wird. Mein Respekt vor denen, die neben sich selbst und ihrer Motivation noch den Partner, Kinder und den vielleicht nicht ganz so flexiblen Arbeitgeber organiseren müssen, ist gehörig gewachsen.
       
      Und mein Stolz darauf, hoffentlich im nächsten Jahr das Fernstudium abzuschließen, wird sicher auch nicht weniger werden
    • Vica
      Von Vica in M.Sc. Psychologie FUH in Vollzeit 5
      Nanu, was ist das? Der Mount Everest vielleicht?
      Nein, es sind über 300 Seiten Statistik-Skripte aus MM1, die mir (inklusive die dazugehörigen Onlinevorlesungen) noch fehlen - bis Ende Januar. Nun ja, theoretisch würde bis Ende Februar ja ausreichen, denn die Klausur ist erst am 3.März. Aber daraus wird nichts, weil ich diesen Zeitraum für die Hausarbeit aus MM2 brauche. Als Vollzeit-Studi hat man ja gerade mal 3 Wochen Zeit, diese zu bewältigen  In 2 Wochen ist auch noch die dazugehörige Präsenzphase zur Hausarbeit vor Ort in Hagen. Glücklicherweise ist Hagen ja nur 1 Stunde Zugfahrt von hier entfernt - dennoch gibt es zum Teil nur mysteriöse Verbindungen dorthin. Teilweise habe ich schon überlegt, dort ein Hotel zu buchen, aber nee, ich mag nicht. 

      Irgendwie schade. Man klotzt, und klotzt, und klotzt....ran und wird doch nie fertig bzw. erreicht nie einen Modus, in dem man sich sicher genug für die PRüfung fühlt. Selbst wenn ich die Statistik noch ganz durch bekomme, bleibt keine Zeit, diese Unmengen an Skripten (es gibt ja noch mehr, nämlich die, die ich schon bearbeitet habe!) nochmal zu wiederholen. 
      Immerhin sitzen mal wieder alle in einem Boot, auch in anderen Foren ist zurzeit überall Panik wegen des Zeitdrucks ausgebrochen. Wenigstens hab ich zwei von 5 Kursen schon ganz abgeschlossen und ein weiterer ist nicht prüfungsrelevant, wenn auch Teil der Hausarbeit (wird aber reichen, sich währenddessen gezielt mit Fragestellungen daraus zu beschäftigen).
      Trotzdem ist da wieder dieses blöde Gefühl der Unvollständigkeit, des Zeitdrucks und des ganzen Oh-nein-ich-schaffs-nichts!. Wenigstens schweigt das schlechte Gewissen, denn ich kann wirklich behaupten, an jeder freien Minute dran zu sitzen.
      Muss man jetzt durch.  
    • Forensiker
      Von Forensiker in Projekt Master 10
      Hallo liebe Blogleser,
       
      mein Fahrplan zum Master steht.
      Die letzten Monate hatte ich einige (große) private (und kleine berufliche) Baustellen, die ich (mit externer Unterstützung!) erfreulicherweise mittlerweile alle zu meiner vollsten Zufriedenheit abarbeiten konnte. So bin ich aus der bewältigten (Lebens-)Krise tatsächlich gestärkt heraus gegangen.
       
      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
      Aber auch die Aufnahme in den Studiengang mit einem Auswahlverfahren und begrenzten Studienplätzen (30) stellt noch eine weitere Hürde dar.
       
      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker