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Fernlehrgang SachbuchautorIn: Erfahrungsberichte zum Thema Hörbuch gesucht!

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Fernstudienakademie

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Liebe Blogleser: Ich brauche Eure Hilfe! :)

Mir ist aufgefallen, dass in diesem Lehrgang der Fernstudienakademie noch nichts zum Thema Hörbuch steht.

Woran das liegt? Ich gebe es zu: an mir... Das Problem ist nämlich: Ich mag a) Hörbücher selbst nicht so gerne und B) wenn mir jemand etwas vorliest, schlafe ich in Minutenschnelle ein. Ich bin halt nicht soo der auditive Typ. Alles keine guten Voraussetzungen, um etwas zum Thema Hörbuch zu schreiben!

Bei Kindern beliebt

Ich gestehe es an dieser Stelle: Ich kenne Hörbücher im Moment noch vornehmlich aus dem Bereich der Kinderliteratur: „Urmel aus dem Eis“, gelesen von Dirk Bach, hat was. Aber wenn ich schon die Titelmelodie von „Conny, Conny mit der Schleife im Haaaaaar...“ höre (die Mädchen-Eltern, wissen, wen ich meine... ;)), krieg ich zu viel.

Hörbücher wie Sand am Meer

Für meine Recherchen habe ich mich mal so ein bisschen umgeguckt: Hörbücher gibt es inzwischen wirklich viele. Bei den Belletristik-Bestsellern ist es ja schon normal geworden, dass parallel zur Hardcover- und E-Book-Ausgabe auch ein Hörbuch angeboten wird.

Interessant ist dabei, dass die Inhalte eines solchen Belletristik-Hörbuches teilweise um bis zu 50 % gekürzt werden. Das war mir, ehrlich gesagt, nicht so klar. Dazu hier ein Interview mit der Autorin Rebecca Gablé über ihren aktuellen Roman:

Linktipp: Kostenlose Hörbücher

Und hier für die Hörbuch-Freaks unter Euch noch zwei Webseiten mit Audio-Files zum kostenlosen Download:

http://www.vorleser.net

http://www.hoerbuch-kostenlos-download.de/

Bei der zweiten Seite muss man allerdings einige Kriterien erfüllen, um in den Genuss der Files zu kommen. Ihr müsst also selbst gucken, was Ihr davon haltet.

Meine Bitte an Euch: Erzählt mir doch von Euren Hörbucherfahrungen (möglichst im Sachbuchsektor)

Damit die Teilnehmer dieses Lehrgang zum/zur SachbuchautorIn mehr über die Hörer von Hörbüchern erfahren, würde ich Euch bitten, einfach mal ein wenig „aus dem Nähkästchen zu plaudern“. Das wäre wirklich klasse! Vielleicht helfen dabei folgende Fragen?

Warum hörst Du gerne Hörbücher?

Was ist für Dich der Vorteil gegenüber anderen Veröffentlichungsformen (Buch, E-Book etc.) des selben Textes?

Wo hörst Du Hörbücher am liebsten? (im Auto, zu Hause, im Zug....?)

Welche Sachbücher hast Du schon gehört?

Was hat Dir bei diesen Audio-Files gut gefallen, was aber vielleicht auch weniger?

Wie wichtig ist Dir die Stimme des Sprechers/Vorlesers?

Wenn Ihr noch mehr erzählen wollt – gerne!

Euch ganz herzlichen Dank!

Anne Oppermann


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7 Kommentare


KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich hab mal so ein "Hörbuch" in die Hand bekommen, das jemand aus dem Trainings-/Motivationsbereich zum Thema "Erfolg im Job" gemacht hat. Er hat den Text selber erstellt und das Ganze auch noch selber gelesen. Er war einfach fürchterlich!!!

Ich würde jedem Laien (und das sind ja Laien, die so einen Kurs bei Dir buchen) abraten, so etwas zu machen, vor allem dann, wenn sie es dazu im Selbstverlag machen. Nicht umsonst ist das Urmel mit Dirk Bach besser als die Conny mit der Schleife. Im ersten Fall sind ja sowohl der Schriftsteller als auch der Vorleser absolute Profis! Trifft das nicht zu, dann ist so ein Werk wohl eher zum Fremdschämen.

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Ich habe keine Erfahrung mit Hörbüchern im Sachbuchbereich. Bei Sachbüchern muss ich den Text anschauen, einfach nachschlagen und mir Notizen machen können.

Romane habe ich mir schon öfters als Hörbuch angehört. Um ehrlich zu sein: Es ging dabei mehr um Berieselung, z.B. während Zugfahrten. Ich höre mir gelegentlich auch gerne Englische Hörbücher an, das übt die Sprache gerade mit. Ich merke, dass ich mich auf Hörbücher konzentrieren muss. Als "Hintergrundberieselung" z.B. beim Autofahren mit Familie taugen sie für mich nicht, da kann ich nicht in die Geschichte eintauchen. Ich kenne auch viele, die während dem nähen Hörbücher anhören. Für mich geht das kaum (höchstens bei einer gleichförmigen Arbeit wie säumen), da ich mich dann eher auf meine händische Arbeit konzentriere als auf den auditiven Input.

Ich kann mir bei Sachbüchern vorstellen, dass die Inhalte anders aufbereitet werden müssen als in Buchform. Wie genau finde ich schwer zu sagen. Gibt es da nicht Profis? Ich denke, die Art, wie man Zusammenhänge erfassen kann ist über das Hören anders als über das sehen/lesen. Mir fällt gerade ein, dass es in diesem Zusammenhang vielleicht interessant wäre, mit Leuten zu sprechen, die Lerninhalte für blinde Menschen aufbereiten. Diese müssten ja Erfahrung mit "Sachbüchern" im weitesten Sinne haben (also auch Schulbücher etc.).

Ich merke nach wenigen Minuten, ob ich ein Hörbuch weiter anhören möchte. Die Stimme und die Art des Lesens ist enorm wichtig. Meiner Erfahrung nach schätze ich Hörbücher, die von guten (nicht unbedingt bekannten) Schauspielern gelesen werden am meisten. Sie schaffen es für mich am ehesten, der Geschichte Leben einzuhauchen.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Rumpelstilz

Zum Thema Hörbücher für Blinde...

Es gibt sogar "komplette Hör-Biblotheken" für Blinde:

http://www.wbh-online.de/

Wenn ich da richtig verstanden habe, muss man allerdings zuerst einen Nachweis der Sehbehinderung beibringen, bevor man frei gschaltet wird.

Diese Bibliothek ist ja zufällig in meiner Heimatstadt Münster beheimatet und es gab auch schon einige Artikel darüber in der Tageszeitung. Wenn ich mich richtig erinnere, handelt es sich bei den SprecherInnen durchweg um Profis (Schauspieler, Kabarett-Leute...)

@Sabine

Keine Sorge: In dem Kurs wird jetzt nicht gelehrt, wie ein Hörbuch gemacht wird. Es soll eher rüberkommen, was die Faszination (für manche Menschen) bei dieser Veröffentlichungsform ausmacht.

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Mein Arbeitgeber bietet ein eBook-Bibliothek in der es viele Bücher auch als Hörbücher gibt ... jedes mal wenn ich im Intranet daran vorbeiklicke denke ich mir, wie praktisch es doch wäre unterwegs so ein Hörbuch zu hören.

Dabei bleibt es aber dann doch auch - meine Motivation das zu testen ist nicht hoch genug und da ich meist eh einen Radiosender mit Inhalten (also ohne Chartmusik) höre, habe ich den Bedarf noch nicht so recht für mich erkannt.

Zuhause würde ich sowas gar nicht hören, ich kann mir nicht vorstellen, dass ich zu Hause dafür die notwendig Konzentration aufbringen könnte.

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Markus Jung

Geschrieben

Ich habe das schon einige Male gemacht, um mein Hörverständnis in Englisch zu verbessern, dann aber auch mit Romanen und nicht mit Fachbüchern bzw. Englisch-Kursen. Ich kann das aber nicht so nebenbei hören, sondern muss mich da schon sehr drauf konzentrieren und Ruhe haben.

Im Sachbuchbereich habe ich es auch mal versucht, aber mir fehlt da die Möglichkeit, zu blättern, Notizen im Text zu machen usw.

Zusammenfassend empfinde ich Hörbücher für mich als eher nicht so geeignet.

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Ich stehe den Hörbüchern eher skeptisch entgegen, da ich keine Zeit opfern würde, um ein Fachbuch in Ruhe anzuhören.

Und als "Berieselung" im Hintergrund sind die Themen eines Fachbuches evtl. zu komplex, um einfach nur mal so herein zu hören.

Etwas anderes ist es mit zusammengefasster Belletristik. Das geht auch nebenbei und man kann den Faden schnell wieder auf nehmen.

Als Kind (und auch später noch) habe ich die ??? Fragezeichen Kassetten geliebt, zählt das als Hörbuch??

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@C.Kallwey

Drei Fragzeichen gilt! ;)

Ich find bei Belletristik-Lesungen immer etwas beängstigend, wenn ich mir die Zeitangaben auf den CDs angucke. Dann sitzt man ja schon mal 5-8 Stunden auf "Horchposten". Ist natürlich kürzer als die entsprechende Lektüre des Buches, aber ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wie ich diese 5-8 Stunden in meinen normalen Tagesablauf packen würde. Wenn ich nämlich erst abends so eine CD hören würde, wäre ich innerhalb von 2 Minuten weg geduckelt...

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