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chillie

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Der Blogtitel ist keine IP Adresse oder ähnliches, sondern der Stand meines aktuellen Countdown zum E N D E.

Die Woche verläuft aktuell schleppend, was alles ausserhalb der Arbeit betrifft.

Immerhin hab "zuletzt angeschriebener Betreuer" mich gebeten ihn morgen anzurufen. Mal sehen - da ich Morgen mind. 4,5 Std. im Auto sitzen werde, habe ich genug Zeit. Ich gehe heute nochmals alle Unterlagen durch, damit ich auch weiss wovon ich rede.

Inzwischen habe ich ein weiteres wichtiges Buch ausgemacht (dass ich abgeben musste) welches ich nun gekauft habe um es langfristig bearbeiten zu können. DAS Zentralwerk für meine DA liegt noch in der Packstation.

Ansonsten habe ich jetzt noch ca. 1,5 Wochen die verbliebenen Bücher zu checken und irgendwie aufzuarbeiten.

Im Sinne einer späten Erkenntnis habe ich für mich jetzt auch die weitere Vorgehensweise festgelegt. Gut wäre gewesen, wenn ich es früher getan hätte.

Bei den 3 HA habe ich mich zu sehr auf meinen Kopf verlassen. Das war noch etwas leichter, als mein Job etwas weniger anspruchsvoll war. Da hatte ich freie Kapazitäten ... jetzt muss ich es machen wie ein Computer. Wenn neues rein kommt das RAM aber voll ist, muss man die Infos auf die Festplatte schreiben.

Mein Problem die letzten beiden male war, ich mache mir Gedanken - finde die Idee prima ... komme aufgrund privatem oder beruflichen ein paar Tage nicht dazu es abzuschliessen und der Gedanke ist komplett weg.

Darum habe ich mir pro Gliederungspunkt eine Word-Datei angelegt in dem ich alle "Ideen" oder Formulierungsvorschläge reintippe, auch in grober Sprache. Bisher gab es das nur sporadisch. Gerade wegen solcher Belastungen wie aktuell wird das bis Ende Juni öfter vorkommen, dass ich die Arbeit an der Arbeit ein paar Tage ruhen lassen werde/muss. Jeder Rückschlag wäre da gefährlich.

Wenn ich Morgen das Thema mit dem Zweitbetreuer fest machen kann (toi toi toi) bin ich gut 1,5 Monaten hinter meinem ursprünglichen Zeitplan. Ganz so schlimm ist es ja nicht, denn vor 2,5 Jahren war ich der Meinung Ende 2010 fertig zu sein... ist also nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Bzgl. der zeitlichen Planung bin ich mir aktuell noch sehr unsicher, dazu muss ich die Recherche deutlich umfangreicher betrieben haben. Im Kopf stelle ich mich aber darauf ein nicht sonderlich früher als Ende Juni fertig zu werden. Auch wenn ich dadurch vllt. nicht im September zur Abschlussfeier kann - aber für solche "Kosmetik" habe ich nicht genügend Energie über.

Apropos Energie - hier ist aktuell mein absoluter Engpass. Die letzten zwei Tage habe ich Abends damit verbracht mich auszuschlafen. Auch heute zieht es mich eher auf Couch als in den Arbeitskeller...

Vor einigen Wochen hatte ich die Idee mit mir selbst feste Schreibzeiten zu vereinbaren und somit auch feste Freizeiten zu haben. Ob das sinnvoll ist oder nicht... vielleicht noch mal etwas darüber schlafen. Momentan - so viel steht fest - stehe ich beruflich so unter Strom, dass die Energie Abends gut aufteilt sein will.


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6 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Hört sich nach einem Plan an :-) Besonders die Überlegung, Gedanken gleich schriftlich auszulagern gefällt mir. Vielleicht habe ich das falsch in Erinnerung - aber bist Du nicht auch ein Benutzer von Evernote? Das würde ich mir dafür als noch besser geeignet vorstellen als Word-Dateien.

Was die Vereinbarung von festen Zeiten angeht. Als Planung vielleicht hilfreich - aber vermutlich ist immer eine Anpassung an die Realität nötig. Die bestens geplante Schreibzeit nutzt nix, wenn Du dann mit dem Kopf sanft auf die Tischplatte sinkst und ein Nickerchen machst, dafür wären andere Orte dann vermutlich besser geeignet.

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in Evernote habe ich für mich noch nicht so recht die richtige Idee gefunden, das zu tun was ich möchte - wobei der Vorteil wäre auch unterwegs wenigstens kleine Notizen anzulegen.

Bisher lagern und lagerten nur unstrukturierte Dinge in Evernote.

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Markus Jung

Geschrieben

Ich habe für Evernote auch mehrere Anläufe benötigt. Mittlerweile ist es für mich ein sehr umfangreiches Archiv für alle nicht formatierten Inhalte und insbesondere für oft bearbeitete Inhalte geworden sowie mein Ideenspeicher. Aber sicherlich gibt es hier mehrere Wege, die zum Erfolg führen. Hauptsache, der Verwaltungsaufwand ist so minimal wie möglich. Und wenn das mit Word-Dateien für Dich funktioniert, ist es ja okay.

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Mein Hauptziel ist auf jeden Fall eine Art Backup zu haben in dem ich leichter wieder zu meinen Gedanken finde. Nicht nur in den alten Arbeiten auch jetzt merke ich die große Diskrepanz zwischen dem guten Gefühl das Exposé schnell runter zu tippen und der Ernüchterung Wochen später nicht mehr genau zu wissen warum ich dies oder jenes getan hab.

Überbrücken muss ich ggf. nur wenige Tage, aber das Notizbuch war keine gute Lösung (das war zuuuu unstrukturiert).

Optimal wäre natürlich mehr zusammenhängende Zeit für die DA zu haben, aber ein Wunschkonzert ist das Leben eben doch nicht.

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      Mit Sommersemester 2017 beginne ich an der Fernuni Hagen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Der Blog hat aber den Titel "zu zweit", jetzt die Erklärung warum: mein Verlobter, in 6 Tagen mein Ehemann, und ich haben beschlossen gemeinsam zu studieren.
      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!