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Der Zwei-Jahres-Plan

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Cyrano

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Langsam wird's ernst: am Dienstag startet mein Fernstudium! Im froher Hoffnung, dass nun weder auf meiner Seite noch auf der der IUBH noch etwas dazwischen kommt, hab ich heute schon einmal meinen Plan für die nächsten zwei Jahre in der Blogleiste eingestellt.

Als offenbar erster IUBH-Masterstudent mit F-I.de-Blog werd ich versuchen, euch unterwegs auch immer noch mit ein paar Basics zum Studiengang zu versorgen, so dass ihr auch wisst, wovon ich spreche. So geht's heute los mit dem Aufbau des zweijährigen Studiengangs. Als Quelle eignet sich der zugehörige Studienführer sehr gut, der alle Module und Fächer sehr übersichtlich auflistet.

Der Studiengang, den man mit einem Master of Arts abschließt, umfasst in der Vollzeitvariante 120 ECTS Credits in vier Semestern, wovon im letzten (im Idealfall) nur noch die Masterarbeit und das zugehörige Kolloquium ansteht. Die Länge der Semester ist dabei nicht festgelegt - ich gehe aber im Moment einmal ganz naiv davon aus, den Stoff wie offiziell angesetzt in jeweils sechs Monaten durcharbeiten zu können.

Ich habe das Gefühl, dass das IUBH-Studium im Vergleich zu manch anderem Studiengang insbesondere in den ersten beiden Semestern eher statisch aufgebaut ist: hier stehen für alle Studenten die gleichen sechs Module an, welche jeweils zwei oder drei Kurse umfassen und mit einer gemeinsamen Modulprüfung abgeschlossen werden. Da ich mir Leckerbissen gerne aufhebe und meine Anfangsmotivation möglichst bei den eher "trocken" eingeschätzten Fächern einsetzen möchte, plane ich momentan folgende Arbeitsreihenfolge:

1. Semester

  • MMET - Methodik
    mit den Kursen Forschungsmethodik und Angewandte Statistik
  • MVOL - Volkswirtschaftslehre
    mit den Kursen Markt und Staat und Institutionenökonomik
  • MMAN - Management
    mit den Kursen Strategisches Management und Leadership

2. Semester

  • MWIR - Wirtschaft und Gesellschaft
    mit den Kursen Wirtschaftsethik, Wirtschaft und Gesellschaft und Corporate Governance
  • MINR - Internationales Rechnungswesen und Finanzierung
    mit den Kursen Internationale Rechnungslegung und Unternehmensfinanzierung
  • MMAR - Marketingstrategie
    mit den Kursen Internationales Marketing und Marketingstrategien und Konsumentenverhalten und Marktforschung

Das dritte Semester kann dann nach diesem "Pflichtprogramm" komplett frei gestaltet werden. Hierzu stehen momentan vier Branchenspezialisierungen (Tourismus-, Hotel-, Luftverkehrs- und Servicemanagement) und fünf Funktionsspezialisierungen (Strategisches Marketing und Branding, E-Commerce, Human Resource Management, Erfolgsorientiertes Controlling und Management Consulting) zur Auswahl, wovon zwei Spezialisierungen gewählt werden müssen. Aus heutiger Sicht würde ich mich für Controlling und HR entscheiden, wobei die endgültige Wahl erst kurzfristig gefällt werden muss. Bis dahin wird sicher auch das Modulhandbuch mit genaueren Beschreibungen ergänzt, welches momentan an dieser Stelle noch nicht ganz komplett ist. Etwas mutig aber auch sehr interessant finde ich die Ankündigung der IUBH, neue Spezialisierungen zu entwickeln, sobald sich hierfür 20 interessierte Studenten finden. Ich bin gespannt, ob sich in diese Richtung im Laufe des Jahres etwas tut.

Ohne nun über die Organisation anderer Studiengänge urteilen zu wollen (dafür fehlt mir da sowohl das Detailwissen als auch die Erfahrung), halte ich die bei der IUBH praktizierte Aufteilung in einen statischen und einen flexiblen Teil persönlich für durchaus durchdacht. Zwar könnte man sicher argumentieren, dass die lange vorgeplante Studienzeit die Möglichkeiten zur persönlichen Entfaltung einschränkt und die Ausbildung von Spezialfeldern erschwert. Für mich überwiegt aber der Vorteil, mich nicht jetzt schon zu Beginn mit konkreter Kurswahl beschäftigen und Angst haben zu müssen, bei einer falschen Entscheidung vielleicht wichtige Themengebiete zu verpassen. Stattdessen kann mir sicher sein, in den ersten zwölf Monaten mit den nötigen Grundlagen ausgestattet zu werden, um mich dann später im dritten Semester auf Themen konzentrieren zu können, die mir besonders sinnvoll erscheinen. Mal sehen, wie ich dann darüber denke.

Noch drei Tage!


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5 Kommentare


Hallo Cyrano,

ich bin auch mit dabei. Denkst du, dass das Studium in 24 Monaten machbar ist ? Ich bin mir da (zwecks Berufstätigkeit etc.) für mich noch nicht so ganz sicher. Bin mal gespannt, wie die Unterlagen und so aussehen. Bisher funktioniert der Login noch nicht (zumindest bei mir).

Viele Grüße,

Wastl

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Fein! Ich dachte schon, ich bin hier bislang alleine mit der Wahl. Bis jetzt bin ich noch ganz optimistisch, dass die zwei Jahre Regelzeit ausreichen sollten, allerdings kann ich die Arbeitsbelastung selbst bislang noch nicht so wirklich einschätzen. We will see!

CARE und CLIX funktionieren bei mir übrigens auch noch nicht - ich gehe mal davon aus, dass die Accounts am Dienstag freigeschaltet werden. Viele Grüße zurück!

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"4. Semester (08/2012 bis 01/2013)

◼ MMTH - Masterarbeit und -kolloquium"

Hallo Cyrano,

irgendwie glaub paßt dein Zeitplan rechts nicht so mit deiner Blogüberschrift zusammen.

Machst du zwei Jahre oder 1 1/2 Jahre?

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irgendwie glaub paßt dein Zeitplan rechts nicht so mit deiner Blogüberschrift zusammen.

Machst du zwei Jahre oder 1 1/2 Jahre?

Danke für den Hinweis - da hatte ich wirklich ein Jahr unterschlagen. Sollte korrigiert sein. :-)

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Fein! Ich dachte schon, ich bin hier bislang alleine mit der Wahl. Bis jetzt bin ich noch ganz optimistisch, dass die zwei Jahre Regelzeit ausreichen sollten, allerdings kann ich die Arbeitsbelastung selbst bislang noch nicht so wirklich einschätzen. We will see!

CARE und CLIX funktionieren bei mir übrigens auch noch nicht - ich gehe mal davon aus, dass die Accounts am Dienstag freigeschaltet werden. Viele Grüße zurück!

Care und Clix funktionieren bei mir... hast du mittlerweile Unterlagen bekommen ? Hast du alles belegt ? :confused:

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      Von Forensiker in Projekt Master 11
      Hallo liebe Blogleser,
       
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      Wie dem auch sei. Vom Mitarbeiterentwicklungsgespräch mit meinem Chef am 20.01.2017 hängt es ab, wie es mit meinen Masterplänen weitergeht.
       
      Geplant habe ich, dass ich den Master nur mit dem Support meines Arbeitgebers stemmen möchte. Daher möchte ich meinen Chef von M.Sc. Psychologie der MEU/Diploma Hochschule überzeugen, was allerdings nach Rücksprache mit unserem Ltd. Psychologen kein Problem sein sollte, der sich den Studiengang näher angeschaut hat.
       
      Es geht mir nicht einmal um eine finanzielle Unterstützung, sondern einfach um etwas (moralischen) Beistand und die Möglichkeit, das psychologische Anerkennungspraktikum in unserer Ambulanz absolvieren zu können. Außerdem würde ich 3 Jahre auf meine Fortbildungstage inkl. Budget verzichten, um an den Pflichtseminaren des Studiengangs teilnehmen zu können.
       
      Sollten wir keinen gemeinsamen Nenner finden, würde ich privat allerdings kein Masterstudium absolvieren wollen.
       
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      Was die Entscheidung zum M.Sc. Psychologie (Schwerpunkt "Klinische Psychologie") betrifft:
       
      Ganz ehrlich - was sollte ich sonst machen? Ich bin Fachkrankenpfleger für Psychiatrie, das Bachelorstudium hatte einen großen klinischen Anteil und ich arbeite therapeutisch, habe viele therapeutische, klinische Weiterbildungen absolviert und bin beruflich seit Jahren in diesem Bereich fest im Sattel.
      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker
       
    • 0x6C23
      Von 0x6C23 in Fernstudium Abitur? Was dachte ich bloß... 1
      Hi!
       
      Viele Probleme brachten mich vor einiger Zeit dazu das Gymnasium zu verlassen - meine wahrscheinlich dümmste Idee seit langem. Ich ging also auf die Realschule um wenigstens die mittlere Reife zu erlangen und danach zu entscheiden, wie es weiter geht. Ich war ehrlich gesagt total unterfordert, die Probleme in meinem Privatleben waren zudem noch immer präsent. Ich war sehr selten in der Schule, des öfteren wurde ich von einer Klassenarbeit in der ersten Stunde überrascht und obwohl ich kaum etwas vom Unterrichtsstoff mitbekam schrieb ich meistens die beste Arbeit. Schon witzig, das man als Klassenbester das Zeugnis verweigert bekommt, da man zu oft gefehlt hat. Ein Hoch auf das deutsche Schulsystem.
       
      Richtig. Mittlere Reife? Nope. Was tun? Externenprüfung! Also ging ich kurz darauf total unvorbereitet zur Externenprüfung und bestand diese auch. Da ist sie also, die mittlere Reife. Sie bringt mir jedoch nicht allzu viel, also muss es ein Abitur sein. Ich wollte schon immer Studieren, abgesehen von der Möglichkeit sich mit einer goldenen Idee selbständig zu machen ist das Studium der einzige Weg zum Erfolg. 
       
      Also meldete ich mich bei der SGD an. Das ist jetzt zwei Jahre her. Z.. Zw... Zwei Jahre? Wofür einen Blog schreiben, ich bin doch immerhin fast fertig? Vielleicht denkt ihr jetzt ich hätte keine Probleme mit der Abiturprüfung, oder besser gesagt der Vorbereitung.  Doch, die habe ich. Ich bin ein sehr logischer Mensch, wenn ich etwas verstehe, dann reicht das. Auswendiglernen? Überhaupt nicht mein Metier. Planung? Gott... Wenn ich etwas Plane, entsteht ein Chaos. Ich bin vieeeel zu gründlich, mache mir Gedanken über jede Kleinigkeit. Nie schaffe ich es, einen zufriedenstellenden Plan zu entwerfen. Ich denke halt immer:  "Das reicht nicht!". 
      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
      2017 soll das letzte Jahr werden. Ich will die Prüfung nächstes Jahr schreiben. Also fange ich erneut an, diesmal soll es aber anders laufen. Ich plane das Abitur in Hessen zu schreiben, so ist es jedenfalls von der SGD vorgesehen. Ich will mich nicht mehr so stark auf die SGD Hefte konzentrieren, diese nur durcharbeiten und mich dann mit anderen Quellen vorbereiten. Also versuche ich einen Plan zu erstellen... Richtig.. Was für einen Plan? Nicht sicher. Ich will mir das Lernen mit diesem Plan erleichtern, also denke ich sollte ich damit Anfangen alle Prüfungsrelevanten Themen niederzuschreiben. Wow! Das ist doch schon sehr spezifisch. Damit kann ich was Anfangen... wäre da nicht... wow.
       
      Themenschwerpunkte Mathematik: Fünf DinA4 Seiten. Geschichte? Biologie? ... Ich finde alles, nur nicht dass was ich finden will. Vielleicht findet es jemand weniger kompliziert als ich, oder hat schon mal einen solchen Plan erstellt und wäre dazu bereit mir weiterzuhelfen.
       
      Das ist mein erster Schritt und irgendwie auch der schwierigste für mich. 
       
    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.