Fernabi 2013

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Mathe staatliche Prüfungen

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Annyaraz

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So viel zum Thema in der Prüfung entwickelt man eine angenehme Art von Tunnelblick, der einen von allen lästigen Gedanken befreit. Pustekuchen. Die ganze Zeit konnte ich nur daran denken, wie hoch wohl die Wahrscheinlichkeiten für die folgenden Ereignisse sind:

1. Ich bestehe die Prüfungen knapp, allerdings mit mindestens schon mal einem ziemlichen Schandfleck

2a. Ich muss eine mündliche Nachprüfung machen

2b. Ich mach freiwillig ne mündliche Nachprüfung, um meinen Schnitt irgendwie zu retten (eher unwahrscheinlich...)

3. Ich muss die schriftlichen Prüfungen im September noch mal wiederholen

4. Ich muss noch mal ganz von vorne bei den Probeklausuren anfangen (keine Ahnung, ob das geht bzw. wie da dann das Verfahren ist)

Zur Aufgabe: ich weiß nicht, auf was für Drogen die Leute sind, die sich solche Fragen ausdenken (okay, das gilt zugegebenermaßen nur für die 1. Aufgabe, für Geometrie hab ich einfach nicht genug gelernt und hatte dann den totalen Blackout) Erst mal war die Aufgabe ziemlich unpräzise gestellt, d.h. ich brauchte schon mal bestimmt ne halbe Stunde, um einigermaßen drauf zu kommen, was evtl. gemeint sein könnte. Es ging grob gesagt darum, dass eine 6km lange Landstraße betrachtet wurde, die mit einem Auto befahren wird. Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob damit nur ein Auto gemeint war oder mehrer, weil da irgendwas von Geschwindigkeitskontrolle oder so ähnlich stand. Dann war für die Strecke eine Funktion 3. Grades gegeben, die Geschwindigkeitsfunktion sollte die 1. Ableitung dieser Funktion sein und die Ableitung davon die Beschleunigungsfunktion. So rein intuitiv wurde ich sagen, dass die Strecke eher ne lineare Funktion ist, aber ich wollte erst mal noch nicht die komplette Aufgabe infrage stellen...

In der Aufgabe gabs eigentlich gar nicht so viel auszurechnen (man musste ganz zu Anfang "nur" die Funktionsgleichung aufstellen, wobei als Information nur 4 Punkte dieser ersten Funktion gegeben waren. Dafür hab ich schon min. 1 Std. gebraucht, dann hab ichs aufgegeben, weil nie die Kontrolllösung rausgekommen ist...) bei den anderen Aufgaben gab es leider keine Kontrolllösung. Außerdem kam es mir ein bisschen verdächtig vor, dass man die Fläche von einem dreieckigen Teilstück ausrechnen sollte. Nichts mit Integral oder so. Was aber am schlimmsten an dieser Aufgabe war, dass man ständig irgendwelche komischen Sachen "im Sachzusammenhang" erklären sollte. Warum die Fläche dieses Dreiecks beispielsweise minimal kleiner ist als der Wert der anderen Funktion.

Die andere Aufgabe war wie gesagt, hauptsächlich meine mangelnde Vorbereitung. Aber da war auch etwas komisch. Da ging es um zwei Flugzeuge (war ja klar...) die auf verschiedenen Geraden fliegen. Dann sollte man in der einen Aufgabe den Schnittpunkt der einen Geraden und einer Ebene berechnen (totaler Blackout. Leider gab die Formelsammlung da auch nicht viel her) dann den Abstand von Punkten die man sich irgendwie errechnen musste, und dann den Abstand der beiden Flugzeuge. Und weil ich diese ominöse Gerade aus Aufgabe 2 nicht rausgekriegt hab, könnte ich die anderen Aufgaben da. Auch nicht lösen, weil die irgendwie darauf aufgebaut haben.

Also, wenn ich ganz viel Glück hab krieg ich vielleicht 2-3 Punkte. Das heißt, ich muss im Prinzip die schriftlichen Fächer jetzt noch weiter lernen, bis ich weiß, wie es jetzt weiter geht. Ziemlich blöd alles. Aber ich muss natürlich auch zugeben, dass ich erst vor kurzem angefangen hab, richtig zu lernen. Hätte ich das schon die letzten 5 Jahre so gemacht und dann durchgefallen, würde ich mich wohl noch mehr ärgern, aber ist wahrscheinlich nur ne Ausrede. Erst mal die restlichen Prüfungen überleben und dann abwarten...


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    • mamawuschel
      Von mamawuschel in Fernstudium 2.0 mein Weg zum Bachelor BWL 7
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      Ich werde mich heute nochmal intensiev mit dem Thema Bibliothek bei der IUBH auseinandersetzten und wenn ich eine Emailadresse finde evtl. Verbesserungsvorschläge einreichen.
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      Lobend muss ich auch mal erwähnen, das die IUBH wirklcih versucht die Kommunikation unter den Studenten mit dem gesammten Officepaket zu fördern (yammer, sway, diverse Studiengangsgrupppen, Skype). Auch hier werde ich mich jetzt in meiner studienfreien Zeit etwas verstärkt auseinandersetzten. Ich würde gerne einen Lernpartner finden und mal versuchen im Team ein Modul zu erarbeiten. Hier wäre es schön eine Suchfunktion zu haben (Wer studiert in meiner Nähe). Den ein oder anderen Studenten habe ich zwar schon gefunden aber entweder schon fast oder ganz fertig. Einen Stammtisch gibt es bei mir in der Kante auch nicht. Mhh vieleicht sollte ich mal einen ins Leben rufen. Immerhin bin ich Schulelternsprecher und bekomm da auch einiges organisiert, wäre doch gelacht wenn ich nicht ein Haufen Studenenten aus dem Saarland und der Westpfalz zusammengetrommelt bekäme. Aber hier kann die IUBH auch nur unterstützend zutun, ausgehen tut so etwas ja von der Initiative von Studenten.
       
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    • Jacka
      Von Jacka in Open IT Master - das Experiment 6
      Von 22 Teilnehmern sind jetzt nur noch 15 übrig geblieben. Ich schätze aber, dass wir in dieser Konstellation bis zum Bachelor durchalten werden. Wie viele dann tatäschlich noch die Master-Ebene machen werden, kann ich jetzt noch nicht abschätzen. Eins kann ich aber sagen, solange ich es gesundheitlich kann, werde ich auf jeden Fall dabei bleiben.
       
      Inzwischen ist das Modul Wirtschaftsinformatik abgeschlossen. Die Hausarbeit als Gruppenaufgabe war mehr Aufwand, als ich erwartet hatte. Es ist schon etwas anderes, ob man alleine an etwas arbeitet oder in der Gruppe. Der Abstimmungsfaktor ist natürlich deutlich höher. Wobei wir 3 eigentlich gut zusammengearbeitet habe und es hat wirklich Spaß gemacht. Den Feinschliff gab es am Abgabetag via Skype und Dokumenten-Sharing. Flux noch ausgedruckt, mit Ringbindung versehen und dann ab nach Hameln. Just in time könnte man sagen, es war noch gut eine Stunde Zeit. Es ist kein Meisterwerk geworden, aber zum Bestehen sollte es gereicht haben.
      Den darauf folgenden Tag sollten wir unsere BWL "Online"-Aufgabe abegeben. Handschriftlich auf Papier. Ich wiederhole "Online"-Aufgabe. Ok, ja. Die Aufgabestellung wurde Online im ILIAS veröffentlicht. So gesehen. Na ja , auch das ist erledigt, allerdings auch alles andere als gut geworden - vor allem die Lesbarkeit lässt sicherlich zu Wünschen übrig. Der Feedbackbogen zum Modul (tatsächlich online) wird als Ergebnis sicherlich hervorbringen, dass handschriftliche Lösungen nicht unbedingt eine Freude sind.
       
      2. Modul ist Wirtschaftsmathematik und Statistik. Es zeigt sich, dass es stark abhängig ist vom Dozenten, wie gut die Organisation klappt. Hier kann man absolut nicht meckern. Sehr nette und kompetente Dozentin, die den Stoff hervorragend und unkompliziert erklärt. Einmal wöchentlich findet eine Sprechstunde in Form eines Webinars statt. Wenn keine Fragen sind, geht sie den Stoff schon mal durch. Sie arbeitet direkt handschriftlich auf ihrem Surface, sodass am Ende eine Skript entsteht. Sowohl die Aufzeichnung, als auch das geschriebene Dokument wird sehr zeitnah hochgeladen. Perfekt! Unsere erste, recht zwanglos Onlineaufgabe, hatte sie nach dem Präsenzwochenende (letzte Woche) bereits am Dienstag kontrolliert und wir bekamen unsere Punkte (auf BWL und die Gruppen-Hausarbeit müssen wir noch bis Ende Januar warten). Mathe ist geteilt in Statistik und Wirtschaftsmathematik. Jeweils mit einer Onlineaufgabe (einfache Hausarbeit) und einer 1 stündigen Klausur. Wer wollte, konnte gestern bereits die Statistikklausur schreiben und muss am 07.01. dann nur noch Wirtschaftsmathe machen. Alle anderen schreiben beide Klausuren hintereinander. Gut, eine Woche nach der Präsenz gleich die Arbeit schreiben, ist schon sportlich aber machbar. Hier zeigte sich jedoch ein erster Kritikpunkt. Die Zeit für 5 Aufgaben ware sehr knapp bemessen, wenn die Aufgaben an sich eigentlich einfach waren. Selbst wenn ich mich zu Beginn nicht schon im Taschenrechner vertippt hätte, dadurch nicht extrem nervös und durcheinander gewesen wäre, hätte ich die Aufgaben vielleicht gerade so geschafft. Andere haben nicht alle bearbeiten können. Ich konnte mich zum Glück irgendwann wieder fangen und habe am Ende zu alle Aufgaben etwas geschrieben, aber dadurch schleichen sich natürlich sehr schnell Fehler ein. Ganz zu Schweigen von einem möglichen Nachrrechnen. Einen richtig großen Bock habe ich in der letzten Aufgabe geschossen, bei der ich statt 120 8 jährige Fichten, 128 jährige Fichte gelesen habe und ich dann auf die Suche nach der Anzahl irgdenwann eine theoretische Anzahl hergeleitet habe. Ärgern tue ich mich über die Wahl der falsche Verteilung, Hypergeometrisch war gefodert (eigentlich deutlich erkennbar), aber nein, ich nehmen Binomial. Toll. Mal schauen was das wird, sonst schreiben wir sie halt im Januar noch einmal.
       
      Ein Vergleich mit dem Modul der FernUni Hagen zeigt aber auch hier, dass das Niveau insgesamt geringer ist. Trotzdem meckern einige immer über den Aufwand für das Studium..
    • Markus Jung
      Von Markus Jung in Fernstudium-Infos.de bloggt 6
      So dann und wann reflektiere ich ja auch schon mal über mich selbst und über mein Tun und warum ich (gefühlt) anders arbeite als viele andere. Ich bin weder Angestellter, noch Geschäftsführer eines Unternehmens mit Mitarbeitern, noch digitaler Nomade - und dabei sogar auch schon Ü40 . Ich bezeichne mich entweder als selbstständig, was es so ganz aber auch nicht trifft, da viele Selbstständige für jemanden arbeiten und Aufträge oder Projekte abarbeiten, oder als Einzelunternehmer. Ich habe ein Heimbüro und arbeite dort auch den größten Teil der Zeit, verzichte auf Mitarbeiter und verlagere  ggf. einzelne Dienstleistungen nach außen und habe auch gar nicht das Bedürfnis, immer mehr zu wachsen und immer mehr zu machen, sondern möchte mit dem, was ich tue Bestand haben und ein gutes Auskommen für meine Bedürfnisse. Und verzichte dabei auch auf Fremdfinanzierung durch Kredite oder Investoren und versuche insgesamt die Komplexität überschaubar und die Kosten im Rahmen zu halten. Wichtig ist es mir etwas zu tun, wo ich voll und ganz dahinter stehe und dabei auch nicht streng nach Arbeitsleben und Privatleben zu unterscheiden.
       
      Ein paar mehr von meiner Sorte scheint es wohl doch zu geben, denn es gibt ein Buch dazu mit dem Titel Solepreneur - Alleine schneller am Ziel* von von Ehrenfried Conta Gromberg  und Brigitte Conta Gromberg, die dafür den Begriff "Solepreneur" verwenden, dem ich sonst bisher noch nicht begegnet bin und der auch insgesamt wenig genutzt zu werden scheint und auch mich nur begrenzt anspricht - aber in dem was die Autoren in ihrem Buch beschreiben, finde ich mich gut wieder. 
       
      Es werden fünf Typen und damit verbundene Geschäftskonzepte vorgestellt:
      Produzent > Produkutmodelle Händler > Sortimentsmodelle Experte > Expertenmodelle (baut sein Business um sein Wissen auf) Problemlöser > Servicemodelle Kreative > Erlebnismodelle Ich sehe mich in erster Linie als Experten und Problemlöser an, was auch zu den Beschreibungen dieser Konzepte im Buch passt.
       
      So wirklich viel Neues habe ich durch das Buch eigentlich nicht erfahren, es war mehr eine schöne Bestätigung, dass das was ich mache und wie ich es mache durchaus auch ein Weg ist und ich zwar vielleicht tatsächlich "exotisch", aber zumindest nicht alleine damit bin. Das zeigen auch diese Eindrücke vom Selopreneur Day in Berlin dieses Jahr:
       
      Und es gibt auch eine XING-Gruppe, für dich gerade einen Beitrittsantrag gestellt habe. 
       
      * = Affiliate-Link