Fernabi 2013

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Die verlorene Generation

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Annyaraz

25 Aufrufe

Das Problem dürfte ja vielen Studenten um die 25 bekannt sein. Jahrelang hielt man sich immer unter Gleichaltrigen auf, und auf einmal, nach dem Studium, wird man dann mit mit Leuten von 25-65 in einen Topf geworfen, auch Arbeitswelt genannt. Ich finds im Moment total schwer, mit Leuten in Kontakt zu kommen, die in etwas "auf einer Wellenlänge sind". Studenten oder gar berufstätige können mit mir nichts anfangen, weil ich diese für sie wichtige Hürde noch nicht genommen hab, und mit Schülern kann ich wiederum nichts anfangen, nicht unbedingt, weil sie zu jung sind, aber ich bin dann insgeheim immer ein bisschen neidisch, weil sie es so leicht haben und ich so schwer. Meine Schublade wird immer kleiner und ich weiß immer noch nicht, was ich machen soll.

Dazu kommt, dass ich letzte Nacht bis 5 Uhr oder so an meinem Plan gebastelt hab und zu keinem richtigen Ergebnis gekommen bin. Irgendwas ist ja immer, das man bedenken muss. Also sollte er einerseits genug Flexibilität für eventuelle Termine sein, andererseits aber so fest, dass er motivierend bleibt und ich mich nicht zu sehr rauswinden kann und am Ende wieder gar nichts mache (zumindest nichts Produktives) Grade ist mal wieder alles doof. Vielleicht würde es helfen, wenn ich mir ein Szenario vorstellen könnte, in dem mir das Fernabi in naher Zukunft mal gute Dienste erweisen wird bzw. dass ich dadurch sogar erkennbare Vorteile hätte gegenüber anderen Bewerbern. Aber so viel Phantasie hab ich im Moment nicht.


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4 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Was machst Du denn noch so, zum Beispiel in Deiner Freizeit, wenn Du nicht lernst? Ggf. lassen sich darüber doch Kontakte herstellen, bei denen es zweitrangig ist, was diese in der Arbeitswelt machen.

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Hm, in welchem Bereich arbeitest du denn? Ich weiß aus Erfahrung, dass es im Büro wirklich so krass ist wie du beschreibst, aber im sozialen Bereich ist es eigentlich viel besser!

Warum machst du das Abi? Hast du noch keine Pläne, also machst du es einfach, weil man ein Abi haben sollte, hast du keine innere Motivation gehabt, also Abi als Zweck gesehen?

Ich hatte heute aber auch schon wieder ein wenig Trübsal....bin ja schon ein wenig über 30 aber bin ja beruflich nicht so erfolgreich, auch durch Krankheit, seit 10 Jahren (davor war ich), und nun habe ich nächste Woche ein Vorstellungsgespräch in einer Schule, für die Hausaufgabenbetreuung (und bin VHS-Dozentin und jobbe als Nachhilfelehrerin). Naja, ich dachte auch so..Mensch, in meinem Alter haben andere schon voll die Karriere, und der Name bei der, wo ich mich vorstellen soll, hört sich jung an, am Ende ist sie jünger als ich und soll dann über mich entscheiden, ob ich den Job kriege oder nicht! Große Klasse und peinlich..Aber nun ja, mein Leben ist mein Leben, nicht das der anderen, wer weiß, wie andere mein Leben gelebt hätten wenn sie es hätten müssen..von daher...ich kämpfe, komme langsam vorwärts. Das zählt. So ähnlich ist es sicherlich bei dir auch. Guck auf dich...und genau, schau doch, wie Markus sagt, privat nach KOntakten, wo das Alter egal ist. Ehrenamt, oder VHS oder Verein,..ich bin z.Bsp. bei Esperanto, da ist das Alter auch egal...bei meinem Ehrenamt auch...Und auf Arbeit sei einfach du selbst.Ich weiß aber dass es irgendwie komisch ist, da gibt es eine Art KLuft....ich hatte immer eine zu den 'tollen Abiturienten'....oder Studenten...(hihi deshalb kommt es mir u.a auch einfach seltsam vor dass nun ein Meister wie ein Bachelor ist....aber ok man sagt ja nicht dass ein Meister Akademiker ist, sondern einfach auf der gleichen Stufe ist....naja)

Wie weit bist du eigentlich mit dem Abi? Bist du nicht die, der ich neulcih etwas wegen mündlicher Prüfung geschrieben habe? Dann bist du doch schon fast fertig??

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Naja, ich singe in zwei (z.T. altersmäßig sehr) gemischten Chören, wo es auch nicht unbedingt auf solche Dinge wie Abi oder nicht Abi ankommt, aber so unter gleichaltrigen fällt mir das halt auf, grade, wenn man sich neu kennen lernt.

Ja, ich bin die mit der mündlichen Prüfung, also schon "fast fertig" (das hör ich auch ständig "Na, dann kannst du ja jetzt endlich mal entspannen!" *ächm*) im Moment hab ich noch gar nicht so das Gefühl, als ob ich fast fertig bin. Und was ich danach nun letztlich studieren will, ist auch noch ne große Frage, die ich jetzt seit über 5 Jahren gekonnt vor mir herschiebe... Kommt ja letztlich auch ein bisschen auf den Schnitt an. Das fand ich bis jetzt zwar immer blöd, so zu denken, aber auf 10 Wartesemester hab ich dann auch keine Lust...

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Also, wenn du noch in der Unterstufe wärest...3. Vierteljahr..noch 1 vor dir hast bis du endlich die Oberstufe erreicht hast...also dann ist für dich sicherlich einer, der schon vor der mündl. Prüfung steht, fast fertig...:-)

Hm, da hab ich es ja besser, ich habe schon mit studieren begonnen, weiß daher dass es richtig war, und dass ich da bleiben will, bzw. was ich evtl. an einer Präsenzuni studieren könnte....:-)

Naja, an der Fernuni Hagen brauchst du keine bestimmten Noten :-) die bliebe dir zur Not immer, ok außer wenn du Medizin oder Biologie usw. studieren willst....Und die ist nicht nur Fernlernen, es gibt auch Mentorenseminare und Präsenseminare, die Klausur wird in der echten Uni vor Ort geschrieben...Vielleicht würde dir ja auch etwas anerkannt werden, da gibt es doch so ein paar Regeln, und du würdest im Notfall ein paar Wartesemester einsparen.

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      Alle Klarheit beseitigt?