Blog Fernstudienakademie

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Fernlehrgang SachbuchautorIn: I shot the serif

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Fernstudienakademie

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In diesem Blogbeitrag gibt’s mal wieder einen kleinen Zwischenbericht, wie weit der neue Fernlehrgang der Fernstudienakademie denn inzwischen gediehen ist. Im Moment habe ich den sechsten Lehrbrief in der Mache – und es macht viel Spaß!

Programmatische Schwerpunkte

In diesem Lehrbrief geht es für die Teilnehmer wieder richtig zur Sache; es stehen unter anderem folgende Programmpunkte an:

  • Die Teilnehmer verfassen ein Beispielkapitel, das dem Exposé beigefügt wird, mit dem die Autoren ihr Buchprojekt bei den Verlagen vorstellen.
  • Im Lehrbrief wird übrigens auch das Original-Beispielkapitel abgedruckt, mit dem Markus und ich bei unserem Buch „100 Fragen zum Fernstudium“ bei den Verlagen vorgesprochen haben.
  • Außerdem wird es um die Unterschiede zwischen „Self-Publishing-Verlagen“ und „richtigen“ Verlagen gehen. Dabei werden auch die Vor- und Nachteile der beiden Publikationswege ein Thema sein.
  • In einem „Nebenschlenker“ gibt es einige kritische Anmerkungen zu den sog. „Zuschussverlagen“, von denen sich manche Autoren durch entsprechende Anzeigen ködern lassen. (Zu dem Thema „Zuschussverlage“ wird es übrigens demnächst auch noch einen separaten Blogbeitrag geben.)
  • Schließlich gibt es noch ein umfangreiches Kapitel darüber, wie man denn bei der Verlagssuche nach einem „richtigen“ und seriösen Verlag vorgeht.

Schreibworkshops für Self-Publisher

In den (für diesen Lehrgang typischen) Schreibworkshops erfahren die angehenden Autoren die notwendigen Basics, wie man denn überhaupt ein Buch per Self-Publishing herausbringt.

Heutzutage muss sich ja ein Autor gar nicht mehr unbedingt auf die zeitaufwändige Ochsentour begeben, um endlich, endlich einen Verlag für das eigene Buchprojekt zu finden: In den Zeiten von E-Books und Books on Demand kann ein Autor schon erheblich schneller zu seinem eigenen Buch kommen. (Vgl. zum Thema BoD auch das Interview mit Susanne Hagedorn.)

Ob das Veröffentlichen eines Buchs per Self-Publishing tatsächlich immer der „einfachere“ Weg wäre, ist eine wichtige Frage: Man muss sich als Autor schon sehr gut in Sachen Lektorat, Textverarbeitung, Layout und Coverdesign auskennen, damit das eigene Buch tatsächlich überzeugend wirkt. Wer diese Kenntnisse nicht besitzt, muss sich u.U. ganz schön in diese Themen „hereinfuchsen“ – oder externe Dienstleister damit beauftragen, was ziemlich ins Geld gehen kann.

Typografie

Im Rahmen der Recherchen zum Thema Typografie (ein wichtiges Thema für Self-Publisher!) bemerkt man schnell, wie absolut uncool im Moment Serifen-Schriften sind: Ich bin dabei u.a. auf folgendes Bekennerschreiben gestoßen:

http://wirres.net/article/articleview/5719/1/6

Übrigens: Witz 3 ist auch nicht schlecht... ;)

Für alle diejenigen, die sich einmal mit dem Thema Typografie auseinander setzen wollen, hier noch ein Buchtipp:

Claudia Runk: Grundkurs Typografie und Layout. http://www.amazon.de/gp/product/3836217945/ref=s9_simh_gw_p14_d0_g14_i1?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=center-2&pf_rd_r=0QQZN53W3M45FQ5VGA9H&pf_rd_t=101&pf_rd_p=463375173&pf_rd_i=301128

Anne Oppermann

P.S.: Wie wichtig ist Euch bei Euren Studienarbeiten das Thema Typografie? Oder habt Ihr feste Vorgaben, wie Eure Texte auszusehen haben?


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12 Kommentare


10 Punkte für den Blog-Titel :)

Ich liebe Serifenschriften und schreibe nach den 3 Hausarbeiten auch meine Diplomarbeit in einer Serifenschrift.

Mir persönlich ist die Optik so einer Arbeit schon wichtig, weil ich selbst gerne auch "schöne" Dokumente lieber lese. Darum auch mein Pro den Serifen.

Generell bin ich sehr Happy mit LyX/LaTeX, da das Programm sich wunderbar um die schönen Dinge des Satzes kümmert wie z.B. Ligaturen, Umbruch, usw. usw.

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Markus Jung

Geschrieben

Mit welcher Begründung werden denn Serifen aktuell abgelehnt? Oder ist das nur eine Mode?

Ich kannte es bisher immer so, dass Serifen bei gedruckten Texten dem Auge Leitlinien bieten und dadurch die Lesbarkeit erhöhen und lediglich bei Bildschirmtexten, Präsentationen etc. darauf verzichtet werden sollte sowie bei Tabelleninhalten usw.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Hi Markus

Manche finden, dass Serifen-Schriften einfach nicht mehr "zeitgemäß" sind - und vielleicht auch schlechter zu lesen sind.

Im Prinzip ist es wohl vor allem eine Geschmacksfrage; wie bei diesen beiden Sofas:

http://www.usercentered.de/wp-content/uploads/2009/09/sofa.png

Was mich dann natürlich sofort zur Frage führt: Fernstudierende - auf dem Sofa platziert - sind ja ein immer wiederkehrendes Bildmotiv, wenn es in den Medein um das Thema "Fernstudium" geht. Das haben wir bei fi.de ja schon mehrfach besprochen. ;)

Meine Frage nun: Studiert es sich besser auf einem Serifen-Sofa oder auf einem serifenlosen Sofa? ;)

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Warum nur ein Sofa, warum nicht eine Chaiselongue ;)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Ich mag keine Serifen-Schriften. Ganz einfach.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Und das Sofa? Serifen-Sofa oder serifenlos?

Ich weiß ja nicht, wie ich als Bloggerin hier bei fi.de rüberkomme, aber ich denke schon, dass es tendenziell eher "serifenlos" ist. ;)

Aaaaber unser Sofa ist das Hyper-Serifen-Sofa: http://www.studenteninserate.de/uploads/14396/1-full.jpg (Kein Orignalbild vom heimischen Sofa - aber typgleich...)

Schrifttype, Charakter und Sofa können also durchaus in ihren Serifenhaftigkeit variieren. ;)

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KanzlerCoaching

Geschrieben

Auch eher serifenlos. Hab jetzt kein Bild zur Hand, aber ich bin sicher, Du würdest es so bezeichnen!

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Bei uns ist bei den Assignments 12 Punkt vorgeschrieben, Arial als Schrift empfohlen. Da halte ich mich natürlich dran. Ich finde die (serifenlose) Arial sowohl am Bildschirm wie auch auf Papier gut lesbar.

Auch ich mag serifenlose Schriften mehr, auch serifenlose Sofas!

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Ich kann meine Vorliebe nur mit meinem Geschmack begründen: Ich mag es lieber ganz schlicht und von daher sagt mir z.B. Arial mehr zu als Times New Roman. Ich habe das Gefühl, dass mich verschnörkelte Schrift zu sehr vom Inhalt ablenkt.

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