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Status KW 07/2012

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chillie

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Es ist mal wieder an der Zeit für einen kleinen Status zum Hauptthema - fernab von Deckblättern oder dem eigentlichen Thema.

Einen Status in % kann ich noch nicht ermitteln und die Aussage wie viele Seiten schon gefüllt sind (erster Text inkl. aller Überschriften und Absätze = 5) sagt noch nichts aus.

Ich habe gerade mal grob geblättern, weil ich dachte schon meine grobe Planung irgendwo verewigt zu haben - dem scheint nicht so zu sein.

Für mich selbst habe ich den März noch als reinen "Recherchemonat" eingeplant. Bis dahin sollte das Gerüst an Literatur so stehen, dass ich beim schreiben ggf. nur noch Details nachrecherchieren muss. Sprich ich plane mit 2 Schreibmonaten (April und Mai) und dem Juni für Korrektur, Ruhephase und "Ab dafür!".

Momentan bin ich im Kopf nicht ganz bei der Sache, darum springe ich bei der Recherche auch querbeet. Meine Sammlung an interessanten Artikeln und Büchern wird kontinuierlich mehr. So eine Arbeitsweise bietet den (vermeintlichen) Vorteil, weniger Aufwand zu machen. Allerdings wird der Stapel so langsam höher und damit auch etwas sinnvolles herauskommt muss mich natürlich noch die Quellen vernünftig auswerten.

Zusätzlich kommen noch ein paar Quellen der BUF HA dazu, da ich mich hier noch einer Definitionen bedienen werde.

Geschrieben habe ich bisher den Text zur Relevanz und Problemstellung der Arbeit.

Durch den "blockierten Kopf" bin ich mir noch nicht so recht schlüssig ob ich diesmal wieder seriell schreiben werde (was mich selbst bei BUF etwas gestört hat, weil es unflexibel macht) oder ob ich locker durch die Kapitel springen werde. Hat alles seine Vor- und Nachteile die ich noch etwas überdenken werde. So lange geht es erstmal seriell weiter ... so bald ich "DIE" Idee für ein anderes Kapitel habe, kann sich das ja ändern.

Was meine Rahmenbedingungen angeht, gibt es hier noch Verbesserungspotential. Durch den Versuch täglich etwas an oder für die DA zu machen, habe ich mir zusammen mit dem ein oder anderen Ausnahmefall im privaten ein unschönes Schlafdefizit aufgebaut (an 5 der letzten 7 Tage weniger als 6 Std. Schlaf) - welchem ich heute schon mit einem kurzen Besuch der Couch entgegengewirkt habe. Nächster Schritt ist heute mal garantiert früher ins Bett zu gehen. Immerhin stehen diese Woche berufliche Termine an, die mich wieder um 5 aus dem Bett und bis Abends auf die Autobahn führen werden.


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7 Kommentare


Dann mach mal weiter, vergiss das Schlafen nicht - und du hast ja durchaus noch etwas Zeit. Solange du deine wichtigen Meilensteine (wie Ende März) nicht aus den Augen verlierst, wird das sicherlich werden :) Noch ist keine Zeit für Panik ;)

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Ich hab während meiner DA in der kreativen Phase sehr wenig geschlafen, da ich ein Nachtmensch bin, kamen mir die besten Ideen oft, zum Teil unter der Woche, erst nach 22.00 Uhr. Mit dem Ergebnis dass ich das ein oder andere Mal bis nachts um 2 Uhr geschrieben habe und dann um halb sieben wieder aus den Federn bin, um zur Arbeit zu fahren. Das hat schon geschlaucht, morgens ging es meistens noch, aber mittags hab ich mir dann schon gedacht, mann, hättest du doch früher das Bett aufgesucht.

Wenn ich aber nicht geschrieben hätte, hätt ich wahrscheinlich auch nicht schlafen können aus lauter Angst, die Formulierungen zu "vergessen".

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Ich suche aktuell noch nach ein paar "Nieschen" in denen ich mal etwas Ruhe schieben kann - aktuell komme ich heim, nach dem Essen und der Zeit mit dem Kurzen geht der ins Bett und ich sitze dann am Schreibtisch.

Da ich nicht gleich danach ins Bett möchte, zieht sich das ganze aber noch.

Das ist so lange OK, wenn ich erst spät in die Arbeit gehe - was aber nicht geht wenn ich Morgens früh raus muss - da ich 2-3 Std. Anfahrt zu einem Termin habe.

Eine Dauerlösung ist es nicht, denn nach fast 2 Wochen wenig Schlaf geht das von meiner gesamten Leistungsfähigkeit ab. Somit ein reines Verlustgeschäft.

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Ja, es gilt natürlich auch hier, die Kräfte einzuteilen. Erholungsphasen solltest du auf alle Fälle einplanen. Ich habe dann - ziemlich am Schluß - eine Woche allein mit ein paar Skiern, meinem Laptop und Diplomarbeit/Literatur recht einsam in den Bergen verbracht. Dafür hatte ich dann -das einzige Mal- im Studium eine Woche Urlaub "geopfert". Ansonsten hätte ich das am Schluß, glaub ich, nicht mehr so gut körperlich geschafft.

Bei dir kommt dir glaub ich der Mai sehr entgegen, da sind ja viele Feiertage, vielleicht kannst du da mit deiner Familie einen Ausgleich schaffen...

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Wie es eben so ist wird meine Frau wahrsch. ab Mai wieder das arbeiten anfangen... bisher habe ich noch keinen Schreiburlaub geplant, ich wüsste auch gar nicht wie ich das richtig unterbringen kann - ginge eigentlich nur, wenn ich mich wirklich 1 Woche von Job und Familie abseilen würde.

Aber jeder Fernstudent kennt ja den Satz von John Lennon zum Thema Planung und Leben...

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Aber jeder Fernstudent kennt ja den Satz von John Lennon zum Thema Planung und Leben...

Hehe ;) nicht nur die Fernstudenten ;)

Man merkt aber glaube ich schnell, warum ich mir 3 freie Wochen für die 3-monatige Bachelorarbeit gegönnt habe - und selbst ich bin am Ende wirklich total fertig gewesen :blink:

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ich wüsste auch gar nicht wie ich das richtig unterbringen kann - ginge eigentlich nur, wenn ich mich wirklich 1 Woche von Job und Familie abseilen würde.

Hinsichtlich eines passenden Bergdörfchens, dessen Atmosphäre und Fernblick über die ganzen Dolomiten einer HFH-Studentin zu einer klasse DA-Note verholfen hatte, gebe ich gerne eine Empfehlung ;)

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      Außerdem bin ich total undiszipliniert. 
       
      Ich habe in den zwei Jahren 44 Hefte bearbeitet. Angefangen habe ich damit, alles wichtige raus zuschreiben. Zusammenfassen, bunte Stifte benutzen, Mindmaps, Vokabeltrainer, usw.. Ich habe die ersten Hefte seehr gründlich bearbeitet. Das hat mich nach einiger Zeit demotiviert. Ich fand Fehler in den Heften, der Stoff wuchs mir über den Kopf hinaus, ich wurde nachlässig. Also wurde ich immer gröber in der Bearbeitung der Hefte, bis ich mein Ziel ganz aus den Augen verloren habe. Was ich von den Heften noch weiß? So gut wie nichts, würde ich sagen. Es ist kaum was hängen geblieben.
       
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    • der Pate
      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.