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Die Suche nach dem richtigen Anbieter, und andere Hürden.

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metallbauer

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So, grüße an alle die sich hier her verirrt haben. Ich bin zwar noch kein richtiger Fernstudent, aber auf dem besten Weg dahin.

Um mir einfach die Entscheidung zwischen den Anbietern für ein Maschinenbau-Studium zu erleichtern, dokumentiere ich das mal hier in diesem Blog, wird wohl hoffentlich im Sinne des Erfinders sein.

(Hier kommen erstmal ein paar Worte über mich, im nächsten Abschnitt dann erst das mit den Anbietern)

Erfahrungen habe ich noch keine mit dem Fern-Unterricht, bisher war meine Ausbildung rein auf Präsenz ausgerichtet - aber ich habe leidvoll herausfinden müssen, das ich eher der Selbst-Lerner bin, anstatt im Gruppenunterricht mit anderen etwas zu erarbeiten. Entweder meine Geschwindigkeit, oder keine ;). Alleine, selbstständig lernen ist meine Stärke.

Nachdem ich an n der Werksrealschule meine Mittlere Reife gemacht habe, beschloß ich erstmal eine Ausbildung anzutreten, denn ich hatte doch erstmal die Nase voll von dem Beruf des Voll-Zeitschülers, der nicht wirklich gut bezahlt wird. Und zwar im Beruf des Metallbauers-Konstruktionstechniker(wir nennen uns aber lieber immer noch Schlosser). In dem meinem Ausbildungsbetrieb wurden hauptsächlich Geländer, Treppen, Dach-Konstruktionen, Vordächer und Türen/Fenster gebaut. Ich habe schnell gefallen an der Konstruktion von Dächern und Treppen gefunden, denn dort konnte man seine Kreatitvität einbringen, und musste trotzdem die Statik berechnen, damit das schicke Edelstahl-Glasdach nicht runterfällt. WIG-Schweissen wurde mein tägliches Brot, wie das technische Zeichnen. (zum Ende der Ausbildung hin natürlich, das erste Jahr war nicht so ruhmreich)

Mein Meister ging am Ende meiner Ausbildung dann in den Ruhestand, und sein Sohn übernahm den Laden (etwa 20 Mann). Leider verstand ich mich mit dem neuen Chef nicht wirklich, er war einfach kein Handwerker, und hatte auch wenig Ahnung von Metallbau - das gab oft heftige Reibereien. (Dazu muss man sagen, das sein Vater jeden Tag auch in der Werkstatt war, und sich nicht zu schade wahr selbst zu arbeiten - der Sohn hingegen jeden Tag nur in Anzügen und Leder schuhen ins Büro kam). Nach 2 Jahren hatte ich dann einfach genug, und bewarb, eher kurzfristig bei einem Beruflichen Gymnasium, und wurde angenommen(inzwischen 21). Also nochmal 3 Jahre Vollzeit schüler, und ich war deutlich Älter als die anderen, die kamen nämlich frisch von anderen Gymnasien, oder Realschulen.

Nach meinem Abitur(24) habe ich doch wieder Lust auf einen handwerklichen Beruf bekommen, und hab mich bei einem Betrieb beworben der hauptsächlich in der Edelstahlverarbeitung (Treppen, Geländer, Dächer, Tore+Zäune) Tätig ist. Nun merke ich wie ich einfach mehr Hintergrund-wissen haben möchte, und verstehen warum das so ist, nicht nur das es so ist. Da riet mir mein Werksmeister zu einem Techniker Kurs, alternativ zu einem Meisterkurs. Habe dann bei verschiedenen Anbietern mir Infomaterial zu kommen lassen, und finde das passt einfach nicht zu meinen Anforderungen. Ich weiss dann zwar mehr, aber woher das wissen kommt, warum das so ist, das ist nicht teil des Technikers.

Meine Suche nach dem richtigen Anbieter

Es gibt folgende Anbieter, die Maschinenbau anbieten:

(öffentlich)

* HTW berlin: Hat bestimmte Vorraussetzungen die etwas Happig sind. Leider ist Berlin 700 km weit entfernt, da kann ich nicht jeden Samstag anreisen.(500€/semester)

* HS Anhalt Die hsa ist auch günstig mit 500€/Semester, aber auch unflexibel, und veranschlagt 9 Semester. Leider wieder zu weit weg.

* FH Kaiserslautern: Bietet einmal berufsbegleitendes Studium an, und auch Fernstudium. kosten sind bei 450 Euro das Semester.

*TU Dresden: Uni niveau, wenig Unterstützung, 8-10 Jahre bis zum Diplom. Geringe Kosten. (hut ab wer das durchzieht)

(private)

*WilhelmBüchnerHochschule(wb-fernstudium.de):300€der Monat, Einstieg jederzeit

*AKAD(.de): 230Euro der Monat, auch jederzeit Einstieg möglich

Jetzt gilt es natürlich aus dem manigfaltigen Angebot der Fernstudiumanbieter den richtigen für mich zu finden. AKAD und WBH wirkten wegen der stolzen Preise abschreckend, denn die 12-13k Euro sind eine Menge Kohle, und man kann sich sogar denken >> Da kauft man sich seinen Abschluß <<. Dem ist aber bei weitem nicht so, und der Preis kommt eben daher, das es rein private Anbieter sind, und sie sich nur dadurch finanzieren, und das eben ein Service angeboten wird, den öffentliche FernHochschulen nicht haben, wie zb. Einzeltermine für Klausuren, sehr gute Studienhefte, Einzel-betreuung, Einstieg ist jederzeit möglich, Verlängerung etc. Harte Arbeit wird es trotzdem, geschenkt wird der Abschluss nicht.

Die öffentlichen Anbieter haben eben den Nachteil das man sich durchbeissen muss, wenig Betreuung angeboten wird, keine Studienhefte zugeschickt bekommt und natürlich nur zu Semesteranfang gestartet werden kann. Für mich persönlich wäre das nicht so schlimm, leider gibt es keinen Maschinenbaustudiengang den ich möchte bei öffentlichen Anbietern, und nicht so weit weg sind, also unter 100km Anreise.

So, meine engere Auswahl ist auf die AKAD und die WBH gefallen. Ich habe schon die Handbücher und Studienordnungen der beiden Anbieter verglichen, aber dazu schreibe ich lieber einen neuen Blog-Eintrag, indem ich beide auf meine Bedürfnisse hin vergleichen werde, Vor- wie Nachteile.

Das wars dann auch schon. Mfg, Martin


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1 Kommentar


Markus Jung

Geschrieben

Super, dass Du Deinen Entscheidungsweg hier so ausführlich dokumentierst. Das hilft bestimmt Dir selbst - aber auch anderen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Viele Grüße

Markus

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      Nichts liegt also näher, Synergieeffekte zu nutzen und die Praxis mit fundierter Theorie zu untermauern, um zusätzlich auch alles schwarz auf weiß auf dem Papier nachweisen zu können.
       
      So Long...
      Forensiker