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Entscheidungsfindung

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Stirps

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Hallo zusammen!

Nachdem ich mich jetzt über 3 Monate darüber informiert habe, welche Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung für mich in Frage kommen habe ich mich für die Deutsche Akademie für Management entschieden und die Anmeldung zum Fernlehrgang Personalmanagement zur Post gegeben.

Zwei Tage später gab es dann auch per Email die Bestätigung, dass ich die Voraussetzungen erfülle (Abgeschlossenes Studium oder Ausbildung und drei Jahre Berufserfahrung).

Die Entscheidungsfindung fiel mir doch recht schwer. Nachdem ich mir nach meinem 2. Staatsexamen vorgenommen habe NIEMALS wieder zu studieren, musste ich doch bemerken, dass knapp 1,5 Jahre später ein gewisser Lernhunger wieder aufkeimt. Dazu kommt noch, dass ich mich gerne beruflich neu orientieren möchte, und ich doch gemerkt habe, dass es ziemlich schwierig ist, mit zwei mittelmäßigen Examina ohne Zusatzqualifikationen einen passenden Job zu finden.

Sehr spannend fand ich auch das Angebot der AKAD einen Master in BWL für nicht Ökonomen anzusteuern. Etwas abgeschreckt haben mich jedoch die vielen Präsenzen, die längere Studienzeit und auch der hohe Preis. Zudem kann ich auch schwer einschätzen wie die Methode des Fernlernens und -studierens für mich funktioniert.

Und ein Master ist ja dann auch für die Zukunft nicht ausgeschlossen...

An der DAM hat mich zweifeln lassen, dass es so gut wie keine Erfahrungsberichte hierzu gibt. Ich findes es schwer basierend auf gerade mal zwei Erfahrungen (hier im Forum), die mir zwar durchweg positiv schienen, ein Angebot als gut zu befinden.

Meine Anfragen bei der DAM wurden jedoch sehr schnell und freundlich beantwortet (Frau Baraniuk) und positiv aufgefallen ist mir auch, dass doch alles sehr unaufdringlich ablief.

Im Personalbereich sehe ich doch die Chance mich mit meinen juristischen Kenntnissen einzubringen und die Module bei der DAM haben natürlich in diesem Bereich einige rechtliche Einschläge.

Zudem sehe ich auch schon in meinem kleinen Unternehmen wie wichtig die richtige Personalführung usw.... ist. Das ganze noch abgerunden mit ein wenig VWL - selbst wenn eine Weiterbildung im Personalmanagement nicht weiterhilft, so lerne ich doch etwas, was mich schon immer interessiert hat :) spannend wird es auf jeden Fall!

Studienbeginn ist der 1. April 2012, also noch ein bisschen Zeit!

Ich werde dann versuchen regelmäßig zu berichten, damit potenziellen Interessenten an der DAM noch einen Erfahrungsbericht haben werden :)

Ich freue mich jetzt erst einmal auf die Unterlagen und wünsche noch viel Spaß beim Studieren!

Nachtrag:

Auf Markus Kommentar füge ich noch wie folgt hinzu:

Meine Vorbildung besteht aus einem klassischen Jurastudium an einer Universität (Abschluss. 1. Staatsexamen) anschließend habe ich zwei Jahre ein Referendariat durchlaufen (Stationen bei Gerichten, Staatsanwaltschaft, Anwalt ...) und mit dem 2. Staatsexamen abgeschlossen. Seit dem arbeite ich in kleiner Bürogemeinschaft als selbstständige Rechtsanwältin)

Der Grund, dass ich mich (ersteinmal) gegen einen akademischen Abschluss entschieden habe, ist im wesentlichen auch der, dass ich bereits einen solchen habe.

Da ich mit dem Fernlernen noch keine Erfahrungen habe, wollte ich sozusagen erst einmal "klein" anfangen. Zudem habe ich zur Zeit sowohl beruflich als auch privat viel um die Ohren und wollte mich ersteinmal für einen überschaubaren Zeitraum festlegen.

Die Modulauswahl im Personalmanagement bei der DAM hat mich schon ganz zu Anfang meiner Kurssuche sehr angesprochen. Ich habe mich dann jedoch trotzdem informiert (bin dadurch dann auch auf dieses schöne Forum gestossen), ob auch anderes für mich in Frage kommt, mich aber dann letztendlich doch für die DAM entschieden.


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2 Kommentare


Markus Jung

Geschrieben

Hallo,

bin gespannt, was Du berichtest. Was ist denn für Dich der Grund gewesen, Dich gegen ein Studium mit einem akademischen Abschluss zu entscheiden? - Auch wenn es Dir bei der AKAD zu viele Präsenzen sind, gibt es ja gerade für BWL doch einige Alternativen.

Magst Du noch ein bisschen was zu Deinem beruflichen Hintergrund und zu Deinem Erststudium schreiben?

Viele Grüße

Markus

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Hallo Markus,

habe noch einen kleinen Nachtrag hinzugefügt.

Viele Grüße

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      Wir arbeiten beide Vollzeit, deswegen werden wir in Teilzeit studieren. Ich möchte euch mal unsere Ausgangssituationen schildern.  
      Vor allem mein Verlobter sucht schon länger nach einer Weiterbildungsmöglichkeit. Woran ist es bisher gescheitert? Die Kosten. Und die Zeit. Mein Verlobter arbeitet im Öffentlichen Dienst und hat 10 Stunden Tage, die um 6 Uhr beginnen. Dh wir stehen um 5 Uhr auf, entsprechend müde ist man am Abend und fällt ins Bett. Da am Abend noch von 17-21 Uhr in der Schule oder FH zu sitzen... nicht realistisch. Und die gemeinsame Zeit wird auch nochmal weniger. 
      Ich selber arbeite an einer FH, ich habe nach der Schule schon an der Uni Wien studiert, aber das Leben kam dazwischen und habe mein Studium nicht abgeschlossen. Es war aber auch einfach das falsche Fach, egal. 
      Warum die Fernuni Hagen? Wie gesagt, Thema Weiterbildung war ein paar mal am Tisch. Wir sind beide erst in den 30igern, wir wollen mehr. Aber was tun? Ich selber habe Matura (also Abitur), mein Verlobter hat eine abgeschlossene Berufsausbildung und ist seitdem berufstätig. Im November 2016 bin ich das Thema nochmal angegangen, es musste ja etwas geben, was wir machen können. Und da landete ich auf www.fernstudien.at. 
      Ich war sofort Feuer und Flamme als ich festgestellt habe, dass mein Verlobter auch studieren könnte! Ich hab im Studienzentrum angerufen um abzuklären, ob ich eh nichts falsch verstanden habe und ob mein Verlobter tatsächlich mit Berufsausbildung (KFZ Mechaniker und Elektriker) studieren könnte. Ja, kann er! 3 Jahre Berufstätigkeit hat er ja locker erfüllt! 
      Ich hab ihm davon erzählt und es war beschlossen. Wir werden gemeinsam studieren. Er leitet seit 5 Jahren ein Referat, da hat er sich Wirtschaftswissenschaften für sich ausgesucht. Ich hab gesagt, ich mache auch Wirtschaft, ich würde gerne unterrichten, vielleicht hab ich an meinem Arbeitsplatz später eine Chance auf einen kleinen Lehrauftrag. Wir werden sehen. 
      Wir werden unsere Prüfungen in Linz machen, von Wien brauchen wir ca 2 Std hin. In Wien werden auch zusätzliche LVs im Studienzentrum angeboten, daran wollen wir auch teilnehmen. 
      Ich freue mich einfach auf den Start! 
      So, das war es für´s erste. Bis ganz bald!
       
    • WibbSi
      Von WibbSi in WibbSi wird Pflegemanager! 5
      Ja wieso denn bloß? So oder so ähnlich wollten es schon diese kleinen gnubbeligen Trolle bei Ronja Räubertochter wissen. Eigentlich ist doch alles gut. Fester Job, die Gehaltsstufe ist in der Endstufe angekommen, die jungen Kollegen lassen den nötigen Respekt erkennen und ganz dumm rennt man auch nicht mehr durch den Stationsalltag, immerhin sind diverse Fort und Weiterbildungen abgearbeitet. Also? 

      Es reicht nicht. So einfach ist das. Es liegt mir nicht jetzt bis zur Rente -und das sind doch noch weitere 25 Jahre, wie mir das Schreiben der Rentenversicherung mitteilte...(die haben sich verrechnet!), einfach so weiterzumachen und jeden Tag das gleiche zu tun. Täglich grüßt das Murmeltier - nur mit dem Unterschied, dass das Gesicht im Spiegel mehr Ersatzhaut bekommt und die Knochen anfangen zu knacken. Nein danke!

      Nun gut. Aber weshalb Pflegemanagement?
      Immerhin habe ich eigentlich so keinen großen Bezug zur Wirtschaft, außer wenn ich Umsatz generiere im Büchershop oder so. Und Wirtschaftsmathe verursacht mir schon beim Gedanken daran afrikanische Elefantenpickel...

      Na ja. Es hat die Vernunft gesiegt, so muss ich es wohl formulieren. Ideen hatte ich viele und nicht alle waren eben sehr realistisch. Da ich lange Zeit überlegt hatte ganz etwas anderes zu machen (auch wenn ich meinen Job prinzipiell sehr gerne mache, war der Reiz etwas ganz Neues anzufangen sehr groß) - ich habe sogar einmal den etwas halbherzigen Versuch unternommen mein Abitur nachzuholen - jedenfalls bin ich nach sehr viel Überlegung zu dem Schluss gekommen im pflegerischen Bereich zu bleiben und bin bei der Medizinpädagogik gelandet. Hier in Hamburg gibt es an der Medical School den Teilzeit-Studiengang Medizinpädagogik B.A.  - dieser ist aber mit 450 Euronen recht teuer, wie ich finde (für 4 Tage Präsenz-Unterricht). Ich hätte mit meinem Job große Schwierigkeiten gehabt die entsprechenden 4 Tage regelmäßig frei zu bekommen - hätte die Arbeitszeit reduzieren müssen, mir einen Sudienkredit aufnehmen müssen und so weiter und so fort. Ich möchte am Ende nicht hoch verschuldet sein, deswegen habe ich mich dagegen entschieden. Außerdem hätte es mich sehr auf das Unterrichten festgelegt und festgelegt auf einen Arbeitsbereich möchte ich auch nicht sein. Schwierige Kiste. 

      So habe ich mich doch eher für Pflegemanagement entschieden. Denn dieser Studiengang eröffnet mir deutlich mehr Möglichkeiten. Ich könnte also in den verschiedensten Bereichen der stationären oder ambulanten Versorgung arbeiten,  in die Fort- und Weiterbildung einsteigen oder durch ein aufbauendes Masterstudium (z.B. an der Medical School) doch noch die Medizinpädagogik in Angriff nehmen. Das hat mich letztlich überzeugt und da nehme ich dann eben Wirtschaftsmathe in Kauf...

      Ja und warum denn die APOLLON? Und nicht die HFH, immerhin komme ich ja aus Hamburg?
      Diese Frage hat mich auch echt Nerven gekostet - wochenlang bin ich mit den verschiedensten Prospekten durch die Gegend gelaufen und habe jeden damit genervt, der nicht bei drei auf einem Baum saß. Hin und her überlegt, abgewogen, Inhalte verglichen, Fahrtzeiten und -Kosten ausgerechnet und am Ende war die APOLLON der Sieger. Warum? Das hatte mehrere Gründe.

      Als allererstes, und da dürfen sich jetzt alle Marketing-Leute der APOLLON auf die Schulter klopfen, hat mich die ganze Aufmachung des Infomaterials, der Internetseite und auch das Logo total angesprochen. Klingt vielleicht blöd, aber ich mag die Farbgebung. Den Job haben sie gut erledigt, wie ich finde und ich weiß jetzt, dass ich nicht immun gegen Werbestrategien bin.

      Der zweite Grund, und zugleich der wichtigste, ist die Flexibilität. Man kann sich die Module so legen oder so schieben, wie es passt. Gerade bei Themen, die neu oder schwierig zu bearbeiten sind, habe ich die Freiheit mir mehr Zeit zu nehmen oder andere Themen vorzuziehen. Das hat mir sehr geholfen, dieses kribbelnde Gefühl im Magen zu beruhigen, denn ich habe es mit einigen Themen zu tun, die mir absolut fremd sind. Ein weiterer Grund war für mich, dass ich jederzeit starten kann. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mit 40 hatte ich plötzlich das Gefühl nicht mehr irre lange Zeit zu haben und, nachdem jetzt endlich der Entschluss gefasst war, wollte ich auch keine weitere Zeit mehr vertrödeln - die HFH arbeitet strikt nach Semestern - das hat mich eher abgeschreckt.

      Die Einstufungsprüfung, die eigentlich keine ist, war der letzte absolut positive Punkt, der mich überzeugt hat. Ich brauch vorab keine Prüfung in Mathe oder Deutsch abzulegen, wie es an anderen Hochschulen üblich ist. Natürlich kann man sich auf so eine Prüfung irgendwie vorbereiten, aber letztlich weiß man doch nie so genau, was die jetzt von einem wollen. Da ich einen klitzekleinen Kontrollzwang habe, finde ich es grundsätzlich nicht ganz so knorke nicht zu wissen was nun kommt.
      An der APOLLON lege ich los und absolviere den Studiengang so wie jeder andere auch. Die Einstufungsprüfung besteht aus den ersten Prüfungsleistungen, die jeder ablegen muss und wenn ich mich nicht ganz paddelig anstelle (und das erwarte ich nicht), bin ich spätestens nach einem halben Jahr vollständig immatrikuliert.

      Geholfen bei der Entscheidungsfindung hat mir übrigens diese Seite und ganz besonders die Blogs von @Hep2000 und @Beetlejuicine  - gerade der Beitrag über das Grauen, welches ein Name bekam hat mir Mut gemacht anzufangen und es schon irgendwie zu schaffen. Dafür, an euch beide, wirklich herzlichen Dank!