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Wechseln oder bleiben?

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chryssi

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Lange habe ich schon drüber nachgedacht und jetzt lasse ich diese Gedanken einfach mal hier raus:

Aktuell bin ich bei der HFH in BWL zum Bachelor of Arts eingeschrieben, das letzte Semester ist wirklich gut gelaufen und mit Ablauf dieses Semesters hätte ich das Grundstudium fertig.

Nun trage ich mich ernsthaft mit dem Gedanken, den Studiengang zu wechseln und als Wirtschaftsingenieur zum Bachelor of Engineering weiter zu studieren.

Mich hat immer schon die Verknüpfung von Technik und BWL gereizt, aber ich habe es mir einfach von der mathematischen Seite her nicht zugetraut. Mathe 2 aus BWL habe ich mit Traumnote bestanden und auch verstanden, ja es hat Spaß gemacht. Von daher ist meine größte Sorge schon widerlegt.

Bevor jetzt jemand fragt, ob das denn zu meinen beruflichen Zielen passt, sage ich direkt, dass ich ab dem 01.04. einen neuen Job habe. Ich wechsle von Spedition in produzierendes Unternehmen im Bereich der Lasertechnik und dazugehörigem Anlagenbau. Diesen Wechsel habe ich in Angriff genommen, bevor ich mir ernsthaft Gedanke gemacht habe, auch noch den Studiengang zu wechseln.

Weil es mich einfach interessiert!

Jetzt frage ich mich: werde ich jetzt übermütig, könnte ich das schaffen?

Später als Aufbau dranzuhängen kommt im Moment erst mal nicht in Betracht. Das wären ab jetzt gut 7 Semester, eher 8 und allein die Vorstellung macht mir Angst.

Meinen jetzigen Studiengang kann ich vom Gefühl her auf alle Fälle schaffen, aber soll ich dafür den Wirtschaftsingenieur gar nicht erst versuchen und so auf Nummer Sicher gehen?

Kann nicht bitte kurz mal die gute Fee erscheinen und mir eine Erleuchtung verschaffen? Meine Glaskugel hat atmosphärische Störungen und zeigt mir einfach kein Bild der Zukunft... :(


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9 Kommentare


Wenn Du Bock drauf hast tue es, und soviel ich weiß hat der WING an der HFH auch einen hohen BWL /Recht anteil.Ich denke wenn die Motivation(du machst das was dich reizt) da ist packst Du das auch . Schlimmstenfalls wechselst Du zu BWL zurück :-) schöne Grüße Dirk

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Ich würde auch sagen, versuch es, wenn es dich wirklich (mehr) interessiert!

Ich hatte kurzzeitig mal überlegt, zu Wirtschaftsrecht zu wechseln, es aber doch gelassen, weil sich da jobtechnisch kein Anknüpfungspunkt ergibt.

Da das bei dir anders ist, erscheint ein Wechsel doch sinnvoll. Dir würden auch sicher einige Sachen aus dem BWL-Grundstudium angerechnet werden, da sich einige Module überschneiden.

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Danke für eure schnellen, ersten Meinungen! :)

Durch meinen Freund (Ingenieur MaschBau) habe ich über einen langen Zeitraum schon viele Einblicke in das Thema erhalten und es interessiert mich wirklich, von mir aus. Ein reines Ingenieursstudium wäre dagegen nichts für mich, da kommt mir der hohe BWL-Anteil schon recht.

Vielleicht sollte ich wirklich mal unverbindlich durch das Studiensekretariat prüfen lassen, wie so ein Wechsel abläuft und was mir angerechnet wird. In vielen Vorlesungen saßen bisher BWLer und WINGs zusammen, das dürfte also kein allzu großes Problem sein. Dann hätte ich zwar einige wenige Module geschrieben, die nicht zum Konzept WING gehören, aber das ist dann für meine ganz persönliche Bildung gewesen!

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Markus Jung

Geschrieben

Was würde Dir denn von Deinem bisherigen Studium angerechnet und um welchen Zeitraum würde sich insgesamt die Studiendauer verlängern? Oder müsstest Du ganz von vorne anfangen?

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Hi Markus,

durch den bereits erwähnten hohen BWL-Anteil würde mir wahrscheinlich(!) viel angerechnet werden. Die BWL-Anteile sind deckungsgleich, die Hefte ebenso wie die meisten Klausuren.

Da mir aber sämtliche Module der technischen Richtung fehlen, müsste ich wahrscheinlich einiges aus allen möglichen Semestern stückchenweise nachholen. Lass mich dadurch 1 Semester "verlieren". Im Moment bin ich in Regelstudienzeit. Dann das eine Semester drauf, das WING länger angesetzt ist, wären es folglich max. 2 Semester länger.

Im Moment wäre es mir das Wert!

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Markus Jung

Geschrieben

Ja, das ist überschaubar und schaffbar - gerade wenn Dir das vielleicht auch einen zusätzlichen Motivationsschub bringt.

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Vielleicht einfach mal ein reines BWL-Modul (z.B. VWT) schleifen lassen und stattdessen ein technisches Zertifikatsmodul (E-Technik, Fertigungstechnik; kostenpflichtig :( ) nehmen. Das hält das finanzielle und zeitlich Risiko in Grenzen.

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Ich hatte auch schon an so was gedacht, vielleicht, mich in Absprache mit dem Studienzentrum mal in eine der entsprechenden Vorlesungen zu setzen. Das Problem ist nur, dass die Vorlesungen hier parallel zu meinen regulären BWL-Vorlesungen laufen. Da könnte ich mir nicht einfach aussuchen, ein Modul schleifen zu lassen, sondern irgendwie wäre alles betroffen.

Aber die Idee ist gut, trotzdem!

Ich habe mir vorgenommen, heute noch mit dem Studiensekretariat zu sprechen, wie sich das mit Kosten, Aufwand und Anrechnung bei einem Wechsel verhält.

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ich hatte nen ähnliches Problem.

Wollte ursprünglich den Wirtschaftsingenier machen - hab dann aber nen Schwierigkeiten bei der Anrechnung gehabt - und mir wurde vorgeschlagen den Ergänzungsstudiengang Wirtschaft anzufangen.

Hab dann 1 Jahr später Modulweise peu a peu die Fächer vom Sonderstudiengang Technik dazugebucht..

Du kannst bei der Anrechnung ja mal nachfragen in welches Semester sie dich einstufen würden..

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      Nur Geld gibt´s keines. Womit ich aber leben kann, da die Studiengebühren ja als Werbungskosten geltend gemacht werden können.
       
      Jetzt bleibt nur noch die Hürde, in den Studiengang aufgenommen zu werden. Genaue Infos gibt es aber leider noch nicht. Die Diploma geht davon aus, dass es in zwei Wochen soweit sein wird.
       
       
      Drückt mir die Daumen!
       
      So long...
      Forensiker