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Fernlehrgang SachbuchautorIn: Ein Hoch auf die Beta-Leser!

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Fernstudienakademie

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Bevor ein Buchmanuskript beim Verlag eintrifft, hat es – neben dem Autor – meist schon eine ganze Reihe „fremder“ Leser gehabt: die Beta-Leser!

Was sind Beta-Leser?

Beta-Leser sind meist Menschen aus dem persönlichen Umfeld des Autors bzw. der Autorin, die ein Buchmanuskript auf Herz und Nieren prüfen, es kommentieren und auf Verbesserungen drängen, wenn dies nötig ist – lange bevor das Verlagslektorat den Text überhaupt in die Finger bekommt.

Wie sollten Beta-Leser „gestrickt“ sein?

Ein „guter“ Beta-Leser sollte über einige besondere Merkmale verfügen, damit der Autor wirklich etwas von den Kommentaren seiner ersten „fremden“ Leser hat:

  • Beta-Leser sollten über ein gutes Sprachgefühl verfügen und eine korrekte Rechtschreibung und richtige Kommasetzung nicht für dummes Zeug halten.
  • Sie sollten für das jeweilige Thema über eine Mindest-Kompetenz verfügen; sonst sind ihre inhaltlichen Kommentare nicht unbedingt zielführend.
  • Sie sollten möglichst der Zielgruppe des späteren Buches angehören.
  • Sie sollten den Mut haben, den Text gegen den Strich zu bürsten, und sich trauen, auch negative Kommentare zu äußern.
  • Sie sollten möglichst nicht nur aufzeigen, was im Manuskript alles falsch und missverständlich ausgedrückt ist, sondern u.U. auch alternative Formulierungen vorschlagen, wie man einen bestimmten Sachverhalt besser ausdrücken könnte.

Danke nicht vergessen!

Ein Autor sollte sich nach einer solchen „Beta-Lektüre“ unbedingt bedanken: Die Lebenspartnerin, der eigene Kumpel oder der befreundete Lektor haben jede Menge Zeit in das Leseprojekt investiert, sich viele Gedanken zum Text gemacht und eventuell sogar einen Streit mit dem Autor um bestimmte Textteile riskiert. Dafür lohnt es sich, einfach mal

Danke!

zu sagen.

Was ich hiermit auch mal selbst tun möchte: Meinem liebsten Beta-Leser (alias „guter Gatte“, aka Gereon Franken) ein ganz herzliches Dankeschön für mehr als 15 Jahre engagierten Beta-Lesertums!

Anne Oppermann

P.S.: Wer sind bei Euren Studien-Arbeiten Eure Beta-Leser? Inwiefern waren ihre Hinweise hilfreich? Wie habt ihr Euch bei Ihnen bedankt?

P.P.S.: Ich werde dieses Blog jetzt vom Erscheinungs-Rhythmus etwas umstellen. Ich habe im Moment noch ein paar berufliche Baustellen mehr als sonst und außerdem will ich einfach mal ausprobieren, wie das "unregelmäßigere" Bloggen klappt. ;)


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5 Kommentare


Rumpelstilz

Geschrieben

Ich habe die beste für mich vorstelle proofreaderin! Sie ist grossartig, sehr kompetent, sehr direkt und trotzdem sehr nett.

Wir haben für das Lesen "serviceexchange" verabredet: Sie liest meine Arbeiten, ich gehe mit ihren Kindern skifahren o.ä.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

Das finde ich ja einen tollen Deal: Skifahren gegen Proofreading.

Ich denke, auch Autoren können solche Tauschgeschäfte ganz gut machen - manchmal kann das z.B. darauf hinauslaufen, dass man die Texte auf Gegenseitigkeit lektoriert.

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Markus Jung

Geschrieben

P.P.S.: Ich werde dieses Blog jetzt vom Erscheinungs-Rhythmus etwas umstellen. Ich habe im Moment noch ein paar berufliche Baustellen mehr als sonst und außerdem will ich einfach mal ausprobieren, wie das "unregelmäßigere" Bloggen klappt.

Kann ich absolut nachvollziehen. Bin eh immer wieder erstaunt wie Du es schaffst, so oft neue Blog-Artikel raus zu hauen. Aber Du hast ja schon mal angedeutet, dass Du recht leicht in den Flow-Zustand kommst beim schreiben.

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Fernstudienakademie

Geschrieben

@Markus

Das Schreiben ist echt ein toller Beruf für mich. So viel Flow haben, glaube ich, nicht alle Berufstätigen...

Aber Du kennst das sicherlich ja auch selbst, Du Vielschreiber... ;)

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Markus Jung

Geschrieben

Aber Du kennst das sicherlich ja auch selbst, Du Vielschreiber...

Also mir fällt es durchaus schon mal richtig schwer, gerade wenn es um längere Texte geht muss ich mich schon zusammenreißen, um richtig in den Schreibfluss zu kommen.

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      Forensiker
       
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      Hi!
       
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      Von der Pate in Von Zuhause aus an der Merseyside studieren 8
      als Fernstudent ist man zu einem nicht geringen Teil Einzelkämpfer. Gerade in der Thesis kommt dies nochmal verstärkt hinzu, denn ausser dem Betreuer hat man ja eigentlich mit sonst Niemandem mehr zu tun. Ich habe ja in meinem letzten Blogbeitrag von meinem Problem bei der Thesis, bedingt durch mein berufliches und privates Umfeld, geschrieben. Seitdem sind ein paar Sachen passiert. Die Auflagen um die Verlängerung zu bekommen habe ich erfüllt. Mein Proposal ist fertig. Das Proposal ist für meine Master Thesis das, was das Expose für die Dissertation ist. Mein Betreuer hat mein Proposal erhalten und war sehr zufrieden, er hatte nur 3-4 kleine Anmerkungen die ich heute noch ausarbeite und dann passt es so. Durch das Proposal habe ich auch schon die theoretischen Grundlagen für meine Thesis fast fertig. Ich muss noch ein paar Dinge weiter ausarbeiten, aber das ist alles überschaubar. Mein Betreuer hat mir Mut gemacht und eventuell brauche ich die Fristverlängerung garnicht. Aber soweit möchte ich noch nicht denken, es steht ein Haufen Arbeit vor der Tür. Aber und das macht mir Mut, ich kenne den Betreuer aus einem Modul, als er dort mein Prof war und er hat einen sehr hohen Anspruch, seine erste Rückmeldung ist für mich auf jeden Fall ein Zeichen das ich, wenn ich so weiter mache, die Chance habe das Ergebnis zu erzielen, welches ich mir wünsche. Ich spüre endgültig das Tief hinter mir gelassen zu haben. Diese Woche habe ich jeden Tag bis frühs um 3 - 4 Uhr am Proposal gearbeitet und war den ganzen Tag voller Energie. Am WE werde ich etwas mehr schlafen und weiter an der Arbeit bleiben und wenn ich dann doch die Verlängerung brauche (sie nehmen zu können befreit mich) werde ich mich deswegen auch nicht verrückt machen.
      Ich bin aktuell wieder ganz der Alte und werde am Wochenende ein beachtliches Stück meiner Thesis fertig machen. Ich selbst darf mich nicht hängen lassen und habe zumindest im Vorfeld (auch in einem alten Blogbeitrag beschrieben) wirklich recht behalten mir diesen Betreuer auszusuchen und bin noch immer dankbar, dass er mich genommen hat und mir so den Rücken stärkt und mich motiviert.
       
      Desweiteren gibt es auch sonst noch Neuigkeiten, die Türe mir noch Wünsche zu erfüllen für die ich das Studium benötige, hat sich ein Stück geöffnet und eventuell kann ich da auch bald noch sehr schöne Neuigkeiten präsentieren. 2017 wird ein wichtiges Jahr um meine Zukunft zu gestalten. Ich werde dieses Jahr den Masterabschluß erhalten, ich werde vorraussichtlich das Promotionskolleg beenden um dann (wenn die Thesis Note passt) Ende 2017, Anfang 2018 Doktorant zu werden und beruflich werden sich (nach aktuellem Stand zum Bestandsjob) neue Türen öffnen. Es ist unglaublich wie schnell sich die Welt innerhalb ein paar Tagen drehen kann. Hoffen wir sie behält die Richtung bei.